„Werk:DVS-MV/Einleitung“ – Versionsunterschied
K Textersetzung - „De docta ignorantia“ durch „De docta ignorantia“ |
K Textersetzung - „Ambrosius Traversari“ durch „Ambrosius Traversari“ |
||
| Zeile 5: | Zeile 5: | ||
Philosophieren bedeutet Jagd nach Weisheit betreiben. Auf das Bild von der Jagd, das Platons Werken<ref>6 Vgl. hierzu h XII, Adnotatio 1, S. 147-149, wo ausführliche Belege | Philosophieren bedeutet Jagd nach Weisheit betreiben. Auf das Bild von der Jagd, das Platons Werken<ref>6 Vgl. hierzu h XII, Adnotatio 1, S. 147-149, wo ausführliche Belege | ||
für die Verwendung der Jagdmetapher bis zu [[Giordano Bruno]] vorgelegt sind.</ref> entlehnt ist, kommt Nikolaus immer wieder in dieser Schrift zurück: Die Beute der Jagd ist die Weisheit; sie ist die geistige Speise der Philosophen. In der gleichen Weise wie ein Tier, das Jagd auf seine Beute macht, die für die Jagd geeigneten »Werkzeuge« besitzt, so verfügt der Geist über ein »instrumentum« (Werkzeug), das ihm die Jagd ermöglicht, nämlich über die Logik. Es gibt selbstverständlich beträchtliche Unterschiede bei den Bemühungen und Erfolgen der Philosophen hinsichtlich der Jagd nach Weisheit, was sich daraus ergibt, daß jeder die Jagd auf seine eigene Weise veranstaltet. Im einzelnen geht Nikolaus ein auf [[Thales]], [[Anaxagoras]], [[Platon]] und die [[Platoniker]], insbesondere [[Proklos]], [[Aristoteles]] und die [[Peripatetiker]], Zenon und die [[Stoiker]], [[Epikur]]. Seine philosophiegeschichtlichen Kenntnisse bezieht er aus [[Diogenes Laërtius]], dessen Schrift ''De vitis atque sententis philosophorum'' 1433 durch [[Ambrosius Traversari]] ins Lateinische übersetzt wurde; Nikolaus erhielt diese Übersetzung im Herbst 1462.<ref>Die Handschrift befindet sich im Britischen Museum, London: codex Harleianus 1347, fol. 1v-205v; sie enthält sehr viele Randnotizen des Nikolaus von Kues.</ref> | für die Verwendung der Jagdmetapher bis zu [[Giordano Bruno]] vorgelegt sind.</ref> entlehnt ist, kommt Nikolaus immer wieder in dieser Schrift zurück: Die Beute der Jagd ist die Weisheit; sie ist die geistige Speise der Philosophen. In der gleichen Weise wie ein Tier, das Jagd auf seine Beute macht, die für die Jagd geeigneten »Werkzeuge« besitzt, so verfügt der Geist über ein »instrumentum« (Werkzeug), das ihm die Jagd ermöglicht, nämlich über die Logik. Es gibt selbstverständlich beträchtliche Unterschiede bei den Bemühungen und Erfolgen der Philosophen hinsichtlich der Jagd nach Weisheit, was sich daraus ergibt, daß jeder die Jagd auf seine eigene Weise veranstaltet. Im einzelnen geht Nikolaus ein auf [[Thales]], [[Anaxagoras]], [[Platon]] und die [[Platoniker]], insbesondere [[Proklos]], [[Aristoteles]] und die [[Peripatetiker]], Zenon und die [[Stoiker]], [[Epikur]]. Seine philosophiegeschichtlichen Kenntnisse bezieht er aus [[Diogenes Laërtius]], dessen Schrift ''De vitis atque sententis philosophorum'' 1433 durch [[Ambrogio Traversari|Ambrosius Traversari]] ins Lateinische übersetzt wurde; Nikolaus erhielt diese Übersetzung im Herbst 1462.<ref>Die Handschrift befindet sich im Britischen Museum, London: codex Harleianus 1347, fol. 1v-205v; sie enthält sehr viele Randnotizen des Nikolaus von Kues.</ref> | ||
Nikolaus beschreibt drei Regionen und in ihnen zehn Felder ([[campi]]), in denen die philosophischen Jäger ihre Beute, nämlich die Weisheit, finden können. Einige dieser zehn Felder erinnern unmittelbar an Cusanusschriften, andere indirekt: »Das erste Feld nenne ich die ''[[belehrte Unwissenheit]]'', das zweite das ''[[Können-Ist]]'', das dritte das ''[[Nicht-Andere]]'', das vierte das ''[[Feld des Licht|Feld des Lichtes]]'', das fünfte das des ''[[Feld des Lob|Lobes]]'', das sechste das ''[[Feld der Einheit]]'', das siebte das der [[Feld der Gleichheit|Gleichheit]], das achte das ''[[Feld der Verknüpfung]]'', das neunte das der [[Feld der Grenze|''Grenze'']], das zehnte das Feld der [[Feld der Ordnung|Ordnung]]«,<ref>8 [[De venatione sapientiae/30|Werk:De ven. sap. n. 30]].</ref> Darüber hinaus ist zu beachten, daß Nikolaus ale seine Werke vor ''De venatione sapientiae'' als »Jagdzüge nach Weisheit« beurteilt, von denen er eine kurze Darstellung vorlegen will.<ref>9 [[De venatione sapientiae/1|Werk:De ven. sap. n. 1]]. </ref> | Nikolaus beschreibt drei Regionen und in ihnen zehn Felder ([[campi]]), in denen die philosophischen Jäger ihre Beute, nämlich die Weisheit, finden können. Einige dieser zehn Felder erinnern unmittelbar an Cusanusschriften, andere indirekt: »Das erste Feld nenne ich die ''[[belehrte Unwissenheit]]'', das zweite das ''[[Können-Ist]]'', das dritte das ''[[Nicht-Andere]]'', das vierte das ''[[Feld des Licht|Feld des Lichtes]]'', das fünfte das des ''[[Feld des Lob|Lobes]]'', das sechste das ''[[Feld der Einheit]]'', das siebte das der [[Feld der Gleichheit|Gleichheit]], das achte das ''[[Feld der Verknüpfung]]'', das neunte das der [[Feld der Grenze|''Grenze'']], das zehnte das Feld der [[Feld der Ordnung|Ordnung]]«,<ref>8 [[De venatione sapientiae/30|Werk:De ven. sap. n. 30]].</ref> Darüber hinaus ist zu beachten, daß Nikolaus ale seine Werke vor ''De venatione sapientiae'' als »Jagdzüge nach Weisheit« beurteilt, von denen er eine kurze Darstellung vorlegen will.<ref>9 [[De venatione sapientiae/1|Werk:De ven. sap. n. 1]]. </ref> | ||
Version vom 31. Mai 2026, 08:43 Uhr
De venatione sapientiae, 1463 vollendet, ist in einer einzigen Handschrift[1] überliefert. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die Spätschrift viermal gedruckt: Straßburg 1488, Cortemaggiore 1502, Paris 1514 und Basel 1565.[2] Einige Auszüge aus De venatione sapientiae übersetzte J.M. Düx, Der Deutsche Cardinal Nicolaus von Cusa und die Kirche seiner Zeit, Regensburg 1847, Band II, S. 399-405; längere Auszüge in deutscher Übersetzung legte F. A. Scharpff vor: Des Cardinals und Bischofs Nicolaus von Cusa wichtigste Schriften in deutscher Ubersetzung, Freiburg 1862, S. 269-299.[3] Kurze Auszüge in französischer Übersetzung finden sich bei M. de Gandillac, Oeuvres choisies de Nicolas de Cues, Paris 1942, S. 543-548. Vollständig wurde De venatione sapientiae ins Italienische übersetzt von Graziella Federici-Vescovini, Opere filosofiche di Nicolò Cusano, Torino 1972, S. 929-1015. Die Heidelberger Edition der »Jagd nach Weisheit« erfolgte zusammen mit De apice theoriae 1982: Nicolai de Cusa opera omnia iussu et auctoritate Academiae Litterarum Heidelbergensis ad codicum fidem edita, volumen XII. De venatione sapientiae – De apice theoriae ediderunt commentariisque illustraverunt Raymundus Klibansky et Iohannes Gerhardus Senger. Bereits 1964, also achtzehn Jahre vor dem Erscheinen der kritischen Textausgabe, legte Paul Wilpert die zweisprachige Ausgabe in der Reihe »Schriften des Nikolaus von Kues in deutscher Übersetzung« vor; den lateinischen Text hatte er aus der Handschrift 219 des St. Nikolaus-Hospitals Kues und der Pariser Ausgabe von 1514 konstituiert. Im gleichen Jahr erschien die zweisprachige Ausgabe von Dietlind und Wilhelm Dupré[4]: Nikolaus von Kues, Philosophisch-theologische Schriften, Band I, Wien 1964, S. 1-189. Jasper Hopkins übersetzte den Text von h XII:[5] Nicholas of Cusa: Metaphysical Speculations.
Hauptanliegen der korrigierten Neuauflage in der »Philosophischen Bibliothek« ist die Revision der Übersetzung mi Anschluß an den lateinischen Text der Heidelberger Ausgabe, auf deren Variantenapparat, Quellen- und Parallelenangaben ausdrücklich hingewiesen sei. Außerdem enthält diese kritische Ausgabe Testimonien-Nachweise der Autoren des 16. und 17. Jahrhunderts, die sich mit De venatione sapientiae befaßt haben, des weiteren bietet sie kommentierende Adnotationes und ausführliche Indices. Es schien vertretbar und sinnvoll zu sein, in der zweisprachigen Ausgabe auf Ergänzungen der Quellennachweise und auf Vervollständigung des Wilpertschen Wortindex zu verzichten (nur weniges wurde korrigiert); für die Einzelheiten sei auf h XII verwiesen.
Philosophieren bedeutet Jagd nach Weisheit betreiben. Auf das Bild von der Jagd, das Platons Werken[6] entlehnt ist, kommt Nikolaus immer wieder in dieser Schrift zurück: Die Beute der Jagd ist die Weisheit; sie ist die geistige Speise der Philosophen. In der gleichen Weise wie ein Tier, das Jagd auf seine Beute macht, die für die Jagd geeigneten »Werkzeuge« besitzt, so verfügt der Geist über ein »instrumentum« (Werkzeug), das ihm die Jagd ermöglicht, nämlich über die Logik. Es gibt selbstverständlich beträchtliche Unterschiede bei den Bemühungen und Erfolgen der Philosophen hinsichtlich der Jagd nach Weisheit, was sich daraus ergibt, daß jeder die Jagd auf seine eigene Weise veranstaltet. Im einzelnen geht Nikolaus ein auf Thales, Anaxagoras, Platon und die Platoniker, insbesondere Proklos, Aristoteles und die Peripatetiker, Zenon und die Stoiker, Epikur. Seine philosophiegeschichtlichen Kenntnisse bezieht er aus Diogenes Laërtius, dessen Schrift De vitis atque sententis philosophorum 1433 durch Ambrosius Traversari ins Lateinische übersetzt wurde; Nikolaus erhielt diese Übersetzung im Herbst 1462.[7]
Nikolaus beschreibt drei Regionen und in ihnen zehn Felder (campi), in denen die philosophischen Jäger ihre Beute, nämlich die Weisheit, finden können. Einige dieser zehn Felder erinnern unmittelbar an Cusanusschriften, andere indirekt: »Das erste Feld nenne ich die belehrte Unwissenheit, das zweite das Können-Ist, das dritte das Nicht-Andere, das vierte das Feld des Lichtes, das fünfte das des Lobes, das sechste das Feld der Einheit, das siebte das der Gleichheit, das achte das Feld der Verknüpfung, das neunte das der Grenze, das zehnte das Feld der Ordnung«,[8] Darüber hinaus ist zu beachten, daß Nikolaus ale seine Werke vor De venatione sapientiae als »Jagdzüge nach Weisheit« beurteilt, von denen er eine kurze Darstellung vorlegen will.[9]
In den erwähnten drei Regionen wird die gesuchte Weisheit unterschiedlich angetroffen,[10] in der ersten, wie sie in ewiger Weise ist. Als solche entzieht sie sich jeder menschlichen Erkenntnis und kann nicht adäquat benannt werden; sie ist die absolute Wahrheit und alles, was sie sein kann. In der zweiten Region wird die Weisheit in immerwährender Ähnlichkeit gefunden, und hier gibt es größtmögliche Annäherung an die Wahrheit als beständige Ähnlichkeit mit der ewigen Weisheit. Die Partizipation in der Weise der Vernunft ist der Grund dafür, daß die absolute Wahrheit selbst nicht erreicht wird. Die Vernunft nähert sich aber der Wahrheit, soweit es möglich ist (nicht veritas sondern verum). In der dritten Region leuchtet die Weisheit im zeitlichen Fluß der Ähnlichkeit von weitem auf; die zeitliche Ähnlichkeit des intelligiblen Wahren (verum) ist verisimile, dem Wahren ähnlich. Hierbei handelt es sich um die Abstufung aeternitas – aevum – tempus.[11] Die göttliche Weisheit, die höchste Weisheit oder die Weisheit an sich, ist nicht adäquat benennbar, weil Gott unerkennbar ist und demzufolge durch keinen Namen genau benannt werden kann.[12] Der menschliche Geist, Abbild des absoluten Geistes, strebt danach, sich seinem Urbild, das er nie erkennen kann, zu nähern, damit er die Weisheit und mit der Weisheit die Unsterblichkeit erlangt. »Wir streben nach Weisheit, um unsterblich zu sein. Doch da uns keine Weisheit vom … Tod befreit, so ist das echte Weisheit, was diese Notwendigkeit des Sterbens umwandelt in einen Vorzug und was uns auf dem Weg zur Auferstehung des Lebens sicher und zuverlässig geleitet.«[13] Das heißt, daß der Mensch sich der Nachfolge der inkarnierten Weisheit befleißigen muß, um zur Unsterblichkeit zu gelangen und aus dem Fluß der Zeit zur wahren Weisheit aufzusteigen. Daß hiermit keine philosophische Weisheit gemeint ist, braucht nicht eigens nachgewiesen zu werden. – Mit diesen Darlegungen will Nikolaus indessen nicht einfachhin ein Resümee seiner früheren Schriften bieten, die er als Jagd nach Weisheit versteht, wie oben bereits gesagt wurde, sondern er will nochmals auf die Jagd nach Weisheit gehen. Über das Ergebnis äußert er sich zufrieden: »Ich habe einen großen Jagdzug veranstaltet, um große Beute davontragen zu können«.[14]
Schon in De docta ignorantia war die Spekulation über das »Können« (posse) ein wichtiges Anliegen des Nikolaus; in der »Jagd nach Weisheit« rückt sie wie in seiner letzten Schrift De apice theoriae stärker in den Vordergrund. Mit der aristotelischen Konzeption von Möglichkeit und Wirklichkeit hat die cusanische Auffassung des posse nur sehr wenig gemeinsam, viel mehr hingegen mit der platonischen Lehre von der unendlichen Kraft des überseienden höchsten Prinzips und mit Augustinus' Ausführungen über die Identität von Können und Sein in Gott. Für alles, was Gott »macht« (erschafft), ist die Möglichkeit, gemacht zu werden (= posse fieri), notwendige Voraussetzung. Diese Möglichkeit, gemacht zu werden, ist von Gott aus dem Nichts erschaffen (creatum); sie, d. h. das posse fieri, hat also einen Anfang, aber kein Ende (Seinsweise des aevum). Alles andere hat Gott aus dem posse fieri hervorgebracht.[15]
- ↑ 1 Codex Cusanus 219, folio 112r–137г. Über diese Handschrift (= C) vgl. die Ausgabe der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (= h) Band XII, ediert von Raymond Klibansky und Hans Gerhard Senger, Hamburg 1982, S. XV-XVI.
- ↑ 2 Die vier frühen Druckausgaben werden mit folgenden Siglen bezeichnet: Straßburg 1488 = a (editio Argentoratensis), Neuausgabe in zwei Banden von P. Wilpert, Berlin 1967. Die Straßburger Ausgabe ist von der in Anm. 1 genannten Kueser Handschrift abhängig. Cortemaggiore 1502 = m, fälschlich »Mailänder Ausgabe« genannt, ihr Text geht auf die Straßburger Ausgabe zurück. Paris 1514, unveränderter Nachdruck Frankfurt/Main 1962, = p ist selbstverständlich auch von der Kueser Handschrift abhängig; der Herausgeber, lacobus Faber Stapulensis, war bestrebt, die Irrtümer von a zu korrigieren, und traf an manchen Stellen das Richtige. Öfter aber griff er in den Text ein und veränderte das bisweilen harte und ungelenke Latein des Nikolaus von Kues, was dazu führte, daß der Sinn des Textes entstellt wurde. Die Ausgabe Basel 1565 = b folgt dem Pariser Druck von 1514, den sie nur selten korrigiert. Für die Textkonstitution ist sie wertlos. – Über die vier frühen Drucke vgl. h XII. S. XVII-XIX.
- ↑ 3 Hierzu vgl. h XII, S. XIX.
- ↑ 4 Auch diese Edition ist an der Kueser Handschrift und dem Druck Paris 1514 orientiert.
- ↑ 5 Mit »h« wird die Heidelberger Ausgabe bezeichnet; die römische 'Zahl gibt den Band an.
- ↑ 6 Vgl. hierzu h XII, Adnotatio 1, S. 147-149, wo ausführliche Belege für die Verwendung der Jagdmetapher bis zu Giordano Bruno vorgelegt sind.
- ↑ Die Handschrift befindet sich im Britischen Museum, London: codex Harleianus 1347, fol. 1v-205v; sie enthält sehr viele Randnotizen des Nikolaus von Kues.
- ↑ 8 Werk:De ven. sap. n. 30.
- ↑ 9 Werk:De ven. sap. n. 1.
- ↑ 10 Werk:De ven. sap. n. 30.
- ↑ 10 Aeternitas, Ewigkeit, »est interminabilis vitae tota simul et perfecta possessio«, Boethius, Consolatio philosophiae V, pr. 6: Diese im Mittelalter generell akzeptierte Definition geht zurück auf Plotin, Enn. III 7,3, 36. Aevum, terminologisch erst im 13. Jahrhundert fixiert, nimmt als geschaffene Ewigkeit eine Mittelstellung ein zwischen der ungeschaffenen Ewigkeit Gottes und der Zeit als dem Maß der Dauer der geschaffenen vergänglichen Dinge; aevum ist die Seinsweise der geschaffenen unvergänglichen Seienden, die substantiell unveränderlich und nur akzidentellveränderlich sind.
- ↑ 12 Auch Exodus 3,14 »Ego sum qui sum« ist nicht der eigentliche Gottesname, so schon Philon von Alexandria, De mutatione nominum 11-15: Gottes Wesenheit ist das Sein, nicht das Benanntwerden.
- ↑ 13 Werk:De ven. sap. n. 96.
- ↑ 14 Werk:De ven. sap. n. 101.
- ↑ 15 Zur Cusanus-Literatur der Jahre 1986-2001 vgl. H. G. Senger, in: Recherches de Théologie et de Philosophie Médiévales 69,1, 2002, 225-242.