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„passiones entis“ – Versionsunterschied

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Die Seite wurde neu angelegt: „'''''passiones entis''''' Das ist wichtig: '''passiones''' heißt hier nicht „Leidenschaften“ oder Emotionen, sondern eher:<blockquote>dem '''Ens''' zukommende Grundbestimmungen / Eigenschaften / Affectiones.</blockquote>Gemeint sind die sogenannten Transzendentalien:<blockquote>'''Unum, Verum, Bonum''' das Eine, das Wahre, das Gute.</blockquote>Diese sind keine gewöhnlichen Akzidentien neben dem Ens, sondern Bestimmungen, die m…“
 
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das Eine, das Wahre, das Gute.</blockquote>Diese sind keine gewöhnlichen Akzidentien neben dem Ens, sondern Bestimmungen, die mit dem Ens selbst mitgehen.
das Eine, das Wahre, das Gute.</blockquote>Diese sind keine gewöhnlichen Akzidentien neben dem Ens, sondern Bestimmungen, die mit dem Ens selbst mitgehen.


Also:<blockquote>Alles, was '''Ens''' ist, ist auch irgendwie '''unum''', '''verum''', '''bonum'''.</blockquote>
Also:<blockquote>Alles, was '''Ens''' ist, ist auch irgendwie '''unum''', '''verum''', '''bonum'''.</blockquote>Werner beschreibt diese Zuordnung:
{| class="wikitable"
!Seele
!Ens
|-
|'''Memoria'''
|'''Unum'''
|-
|'''Intellectus'''
|'''Verum'''
|-
|'''Voluntas'''
|'''Bonum'''
|}
Der Sinn ist:
 
'''Memoria — Unum'''
 
Die Memoria entspricht dem '''Unum''', weil sie die Seele bei sich hält. Sie ist Selbstgegenwart, Einheit, innerer Besitz der Seele.
 
'''Intellectus — Verum'''
 
Der Intellectus entspricht dem '''Verum''', weil im Intellectus das Seiende als erkennbar / erkannt hervortritt.
 
'''Voluntas — Bonum'''
 
Die Voluntas entspricht dem '''Bonum''', weil der Wille sich auf das Gute richtet, es liebt oder begehrt.

Aktuelle Version vom 28. Juni 2026, 16:10 Uhr

passiones entis

Das ist wichtig: passiones heißt hier nicht „Leidenschaften“ oder Emotionen, sondern eher:

dem Ens zukommende Grundbestimmungen / Eigenschaften / Affectiones.

Gemeint sind die sogenannten Transzendentalien:

Unum, Verum, Bonum das Eine, das Wahre, das Gute.

Diese sind keine gewöhnlichen Akzidentien neben dem Ens, sondern Bestimmungen, die mit dem Ens selbst mitgehen. Also:

Alles, was Ens ist, ist auch irgendwie unum, verum, bonum.

Werner beschreibt diese Zuordnung:

Seele Ens
Memoria Unum
Intellectus Verum
Voluntas Bonum

Der Sinn ist:

Memoria — Unum

Die Memoria entspricht dem Unum, weil sie die Seele bei sich hält. Sie ist Selbstgegenwart, Einheit, innerer Besitz der Seele.

Intellectus — Verum

Der Intellectus entspricht dem Verum, weil im Intellectus das Seiende als erkennbar / erkannt hervortritt.

Voluntas — Bonum

Die Voluntas entspricht dem Bonum, weil der Wille sich auf das Gute richtet, es liebt oder begehrt.