„Codex Cusanus 185“ – Versionsunterschied
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Der '''Codex Cusanus 185''' ist eine bedeutende mittelalterliche Handschrift aus der persönlichen Bibliothek des Philosophen und Kardinals Nikolaus von Kues (1401–1464). Sie wird heute in der historischen Bibliothek des Cusanus-Stifts in Bernkastel-Kues aufbewahrt. | Proklos, In Theologiam Platonis. Lat. Ubers. v. Pietro Balbo. | ||
----Der '''Codex Cusanus 185''' ist eine bedeutende mittelalterliche Handschrift aus der persönlichen Bibliothek des Philosophen und Kardinals Nikolaus von Kues (1401–1464). Sie wird heute in der historischen Bibliothek des Cusanus-Stifts in Bernkastel-Kues aufbewahrt. | |||
Die Handschrift ist besonders für Philosophiehistoriker von hohem Wert, da sie zentrale Texte der antiken Philosophie enthält: | Die Handschrift ist besonders für Philosophiehistoriker von hohem Wert, da sie zentrale Texte der antiken Philosophie enthält: | ||
Aktuelle Version vom 17. Juli 2026, 13:40 Uhr
Proklos, In Theologiam Platonis. Lat. Ubers. v. Pietro Balbo.
Der Codex Cusanus 185 ist eine bedeutende mittelalterliche Handschrift aus der persönlichen Bibliothek des Philosophen und Kardinals Nikolaus von Kues (1401–1464). Sie wird heute in der historischen Bibliothek des Cusanus-Stifts in Bernkastel-Kues aufbewahrt.
Die Handschrift ist besonders für Philosophiehistoriker von hohem Wert, da sie zentrale Texte der antiken Philosophie enthält:
- Platon-Studien: Der Codex enthält Werke Platons, die von Cusanus intensiv studiert wurden.
- Proklos-Rezeption: Ein Schwerpunkt liegt auf den Schriften des spätantiken Neuplatonikers Proklos.
- Philosophische Bedeutung: Der Text enthält berühmte Randnotizen (Marginalien) und Anstreichungen des Cusanus. Beispielsweise wiederholte Cusanus in seinem Proklos-Text den Satz »unum est nichil aliud quam unum« (Das Eine selbst ist nichts anderes als Eines) und markierte ihn handschriftlich. Diese tiefe Auseinandersetzung prägte seine eigene philosophische Entwicklung, insbesondere seine Theorie des absoluten Prinzips und seine Schrift De li non aliud.