Zum Inhalt springen

„Hugolin von Orvieto“ – Versionsunterschied

aus AufEinWort, der freien Forschung
[ungesichtete Version][ungesichtete Version]
Die Seite wurde neu angelegt: „Hugolin von Orvieto (nach 1300–1373) war ein bedeutender italienischer Theologe, Philosoph und Geistlicher des 14. Jahrhunderts. Er gehörte dem Orden der Augustiner-Eremiten (OESA) an und gilt als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der sogenannten Augustinischen Schule in der Spätscholastik. Seine wichtigsten Lebensstationen und Errungenschaften: * '''Akademische Laufbahn:''' Er studierte von 1335 bis 1338 in Paris. Im Jahr 1347/48 hielt e…“
 
K Textersetzung - „Kategorie:Auswahl Persönlichkeit“ durch „Kategorie:Persönlichkeit Auswahl“
 
Zeile 10: Zeile 10:
Er verbrachte seine letzten Jahre im italienischen Aquapendente, wo er 1373 verstarb.
Er verbrachte seine letzten Jahre im italienischen Aquapendente, wo er 1373 verstarb.
----
----
[[Kategorie:Auswahl Persönlichkeit]]{{Auswahl Persönlichkeit}}
[[Kategorie:Persönlichkeit Auswahl]]{{Auswahl Persönlichkeit}}

Aktuelle Version vom 1. August 2026, 04:27 Uhr

Hugolin von Orvieto (nach 1300–1373) war ein bedeutender italienischer Theologe, Philosoph und Geistlicher des 14. Jahrhunderts. Er gehörte dem Orden der Augustiner-Eremiten (OESA) an und gilt als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der sogenannten Augustinischen Schule in der Spätscholastik.

Seine wichtigsten Lebensstationen und Errungenschaften:

  • Akademische Laufbahn: Er studierte von 1335 bis 1338 in Paris. Im Jahr 1347/48 hielt er dort viel beachtete Vorlesungen über die Sentenzen des Petrus Lombardus und wurde 1352 zum Magister der Theologie ernannt. [1, 2]
  • Lehrtätigkeit: Er leitete das Generalstudium in Perugia, lehrte ab 1360 als lector principalis in Bologna und war maßgeblich an der Ausarbeitung der dortigen theologischen Statuten beteiligt. [1]
  • Kirchenämter: 1368 wurde Hugolin in Avignon zum Generalprior seines Ordens gewählt. Er wurde 1370 zum Bischof von Gallipoli ernannt und schließlich 1371 zum Lateinischen Patriarchen von Konstantinopel erhoben. [1]
  • Theologischer Einfluss: In seinem Sentenzenkommentar vertrat er eine streng gottzentrierte Gnadenlehre. Er übte damit großen Einfluss auf nachfolgende Denker aus; so setzte sich beispielsweise der bekannte Heidelberger Theologe Marsilius von Inghen intensiv mit seinen Thesen auseinander. [1, 2]

Er verbrachte seine letzten Jahre im italienischen Aquapendente, wo er 1373 verstarb.