Zum Inhalt springen

„Lautung“ – Versionsunterschied

aus AufEinWort, der freien Forschung
[ungesichtete Version][ungesichtete Version]
Die Seite wurde neu angelegt: „== Lautung ({{Sprache|Deutsch}}) == === {{Wortart|Substantiv|Deutsch}}, {{f}} === {{Deutsch Substantiv Übersicht |Genus=f |Nominativ Singular=Lautung |Nominativ Plural=Lautungen |Genitiv Singular=Lautung |Genitiv Plural=Lautungen |Dativ Singular=Lautung |Dativ Plural=Lautungen |Akkusativ Singular=Lautung |Akkusativ Plural=Lautungen }} {{Worttrennung}} :Lau·tung, {{Pl.}} Lau·tun·gen {{Aussprache}} :{{IPA}} {{Lautschrift|ˈlaʊ̯tʊŋ}} :{{Hörbeispi…“
 
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
== Lautung ({{Sprache|Deutsch}}) ==
=== {{Wortart|Substantiv|Deutsch}}, {{f}} ===


{{Deutsch Substantiv Übersicht
Bedeutungen
|Genus=f
|Nominativ Singular=Lautung
|Nominativ Plural=Lautungen
|Genitiv Singular=Lautung
|Genitiv Plural=Lautungen
|Dativ Singular=Lautung
|Dativ Plural=Lautungen
|Akkusativ Singular=Lautung
|Akkusativ Plural=Lautungen
}}
 
{{Worttrennung}}
:Lau·tung, {{Pl.}} Lau·tun·gen
 
{{Aussprache}}
:{{IPA}} {{Lautschrift|ˈlaʊ̯tʊŋ}}
:{{Hörbeispiele}} {{Audio|De-Lautung.ogg}}
:{{Reime}} {{Reim|aʊ̯tʊŋ|Deutsch}}
 
{{Bedeutungen}}
:[1] ''[[Linguistik]]:'' Art der [[Artikulation]], [[Aussprache]], [[Sprechweise]]
:[1] ''[[Linguistik]]:'' Art der [[Artikulation]], [[Aussprache]], [[Sprechweise]]
:[2] ''[[Linguistik]]:'' [[Lautform]], [[Lautgestalt]] eines sprachlichen Ausdrucks
:[2] ''[[Linguistik]]:'' [[Lautform]], [[Lautgestalt]] eines sprachlichen Ausdrucks


{{Herkunft}}
Herkunft
:[[Ableitung]] zum Stamm des Verbs ''[[lauten]]'' mit dem [[Derivatem]] ([[Ableitungsmorphem]]) ''[[-ung]]''
:[[Ableitung]] zum Stamm des Verbs ''[[lauten]]'' mit dem [[Derivatem]] ([[Ableitungsmorphem]]) ''[[-ung]]''


{{Gegenwörter}}
Gegenwörter
:[1] [[Orthographie]], [[Rechtschreibung]], [[Schreibweise]]
:[1] [[Orthographie]], [[Rechtschreibung]], [[Schreibweise]]
:[2] [[Schreibung]]
:[2] [[Schreibung]]


{{Oberbegriffe}}
Oberbegriffe
:[1] [[Aussprache]]
:[1] [[Aussprache]]


{{Unterbegriffe}}
Unterbegriffe
:[1] [[Bühnenaussprache]], [[Explizitlautung]], [[Hochlautung]], [[Standardlautung]], [[Umgangslautung]], [[Überlautung]]
:[1] [[Bühnenaussprache]], [[Explizitlautung]], [[Hochlautung]], [[Standardlautung]], [[Umgangslautung]], [[Überlautung]]
{{Beispiele}}
:[1] Es gibt mehrere Varianten der ''Lautung'' des Deutschen, zwischen denen je nach kommunikativen Zwecken gewechselt werden kann.
:[1] „Wir haben im Deutschen ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie groß tatsächliche Verschiedenheiten der ''Lautung'' sein können, die doch von allen Sprechern als derselbe Laut aufgefaßt und verwendet werden.“<ref>Walter Porzig: ''Das Wunder der Sprache. Probleme, Methoden und Ergebnisse der modernen Sprachwissenschaft,'' Dritte Auflage, Francke, Bern/München 1962, S. 156, Porzig spricht hier die r-Laute an.</ref>
:[1] „Es gibt in der Tat zahlreiche dialektale ''Lautungen,'' die in keiner (bislang) erkennbaren Weise allgemeinen Gesetzmäßigkeiten unterliegen, sondern vermutlich als Idiosynkrasien gewertet werden müssen.“<ref>Sascha W. Felix, Dagmar Kühl: ''Hierarchien phonologischer Regeln bei Dialektsprechern''. In: ''Zeitschrift für Sprachwissenschaft'', Band 1, 1982, Heft 2, Seite 179–200, Zitat Seite 183.</ref>
:[2] Die ''Lautung'' unterschiedlicher Wörter kann gleich sein: „Bank“ (zum Sitzen) und „Bank“ (Geldinstitut) haben die gleiche ''Lautung:'' [baŋk].
:[2] „In gewissem Umfang treten im Rahmen der Lautbedeutsamkeit Formungen und ''Lautungen'' auf, die sonst unüblich sind oder die der Lautentwicklung nicht entsprechen.“<ref> ''Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache''; Bearbeitet von Elmar Seebold; 24., durchgesehene und erweiterte Auflage; de Gruyter, Berlin/New York 2002, Seite 16 (XVI), ISBN 3-11-017472-3.</ref>
:[2] „Einzelne Ideogramme waren ihm vertraut, brachten ihn jedoch in der Deutung der Sprache keinen Schritt weiter, da sie bekanntlich keine ''Lautung'' wiedergeben.“<ref>Ernst Doblhofer: ''Die Entzifferung alter Schriften und Sprachen,'' Reclam, Stuttgart 1993, Seite 209, ISBN 3-15-008854-2.</ref>
:[2] „Fremdsprachige Wörter und Wortgruppen, die nicht durch Schreibung, Beugung oder ''Lautung'' als eingedeutscht erscheinen, müssen im Fraktursatz in Antiqua gesetzt werden.“<ref>{{Lit-Duden: Rechtschreibung|A=27}}, Seite 114.</ref>
:[2] „Zur ''Lautung'' der Werbesprache gehören für mich auch Fälle, in denen ausländische Firmennamen eingedeutscht ausgesprochen werden, obwohl sie fast jeder korrekt aussprechen könnte.“<ref>{{Literatur| Autor= Burckhard Garbe | Titel=Goodbye Goethe |TitelErg= Sprachglossen zum Neudeutsch| Verlag= Herder |Ort= Freiburg/Basel/Wien | Jahr= 2005 | ISBN= 3-451-05611-9 | Seiten= 62.}}</ref>
==== {{Übersetzungen}} ====
{{Ü-Tabelle|1|G=Linguistik: Art der Artikulation, Aussprache, Sprechweise|Ü-Liste=
*{{en}}: {{Ü|en|}}
*{{fr}}: {{Ü|fr|}}
*{{it}}: {{Ü|it|}}
*{{sv}}: {{Ü|sv|uttalssätt}}
*{{hu}}: {{Ü|hu|hangzás}}, {{Ü|hu|ejtés}}, {{Ü|hu|kiejtés}}, {{Ü|hu|ejtésmód}}
}}
{{Ü-Tabelle|2|G=Linguistik: Lautform, Lautgestalt eines sprachlichen Ausdrucks|Ü-Liste=
*{{sv}}: {{Ü|sv|uttalssätt}}
*{{hu}}: {{Ü|hu|hangalak}}
}}
{{Referenzen}}
:[2] {{Wikipedia|Lautung}}
:[2] {{Ref-DWDS|Lautung}}
:[1] {{Ref-UniLeipzig|Lautung}}
:[1, 2] {{Ref-Duden|Lautung}}
:[1, 2] ''Duden. Deutsches Universalwörterbuch;'' 6., überarbeitete und erweiterte Auflage; Dudenverlag; Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007; ISBN 3-411-05506-5.
{{Quellen}}

Version vom 10. August 2026, 15:10 Uhr

Bedeutungen

[1] Linguistik: Art der Artikulation, Aussprache, Sprechweise
[2] Linguistik: Lautform, Lautgestalt eines sprachlichen Ausdrucks

Herkunft

Ableitung zum Stamm des Verbs lauten mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung

Gegenwörter

[1] Orthographie, Rechtschreibung, Schreibweise
[2] Schreibung

Oberbegriffe

[1] Aussprache

Unterbegriffe

[1] Bühnenaussprache, Explizitlautung, Hochlautung, Standardlautung, Umgangslautung, Überlautung