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„Quark“ – Versionsunterschied

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<p>quar + k | an sich "Geformtes"; aus&nbsp;saurer Milch&nbsp;hergestelltes,&nbsp;weißes,&nbsp;breiiges&nbsp;Nahrungsmittel, Äußerung, Handlung o. Ä., die als&nbsp;dumm,&nbsp;falsch,&nbsp;läppisch&nbsp;oder wertlos angesehen wird</p>
<p>[[quark]] | an sich "Geformtes"; aus&nbsp;saurer Milch&nbsp;hergestelltes,&nbsp;weißes,&nbsp;breiiges&nbsp;Nahrungsmittel, Äußerung, Handlung o. Ä., die als&nbsp;dumm,&nbsp;falsch,&nbsp;läppisch&nbsp;oder wertlos angesehen wird</p><p>beim Gerinnen der Milch entstehender Käsestoff, ‘Weißkäse’,&nbsp;smhd.&nbsp;''twarc'', fnhd.&nbsp;(md.)&nbsp;''quark'',&nbsp;''quarg''&nbsp;mit Wandel von tw- zu qu- (s.&nbsp;''quer''),</p><p>Entlehnung aus einer westslaw. Sprache, vgl.&nbsp;poln.&nbsp;''twaróg'',&nbsp;nsorb.&nbsp;''twarog'',&nbsp;obsorb.&nbsp;''twaroh'',&nbsp;tschech.&nbsp;''tvaroh''&nbsp;‘Quark’, sämtlich aus&nbsp;gemeinslaw.&nbsp;''*tvarogъ'', ungeklärter Herkunft.</p><p>Die umgangssprachliche Verwendung im Sinne von ‘Wertloses, Belangloses’ entsteht im 16. Jh.</p>englisch&nbsp;quark; 1964&nbsp;von&nbsp;dem amerikanischen Physiker M. Gell-Mann geprägte Fantasiebezeichnung nach dem&nbsp;Namenschemenhafter Wesen aus dem&nbsp;Roman&nbsp;»Finnegan's Wake« des irischen Schriftstellers James Joyce (1882–1941)


<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>beim Gerinnen der Milch entstehender Käsestoff, ‘Weißkäse’,&nbsp;smhd.&nbsp;''twarc'', fnhd.&nbsp;(md.)&nbsp;''quark'',&nbsp;''quarg''&nbsp;mit Wandel von tw- zu qu- (s.&nbsp;''quer''),</p>
== quark ==
quark | <abbr>m.</abbr> beim Gerinnen der Milch entstehender Käsestoff, ‘Weißkäse’, <abbr>spätmhd.</abbr> ''twarc'', <abbr>frühnhd.</abbr> (<abbr>md.</abbr>) ''quark'', ''quarg''mit Wandel von ''tw''- zu ''qu''- (s. ''quer''), Entlehnung aus einer westslaw. Sprache, vgl. <abbr>poln.</abbr> ''twaróg'', <abbr>nsorb.</abbr> ''twarog'', <abbr>obsorb.</abbr>''twaroh'', <abbr>tschech.</abbr> ''tvaroh'' ‘Quark’, sämtlich aus <abbr>gemeinslaw.</abbr> *''tvarogъ'', ungeklärter Herkunft.


<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Entlehnung aus einer westslaw. Sprache, vgl.&nbsp;poln.&nbsp;''twaróg'',&nbsp;nsorb.&nbsp;''twarog'',&nbsp;obsorb.&nbsp;''twaroh'',&nbsp;tschech.&nbsp;''tvaroh''&nbsp;‘Quark’, sämtlich aus&nbsp;gemeinslaw.&nbsp;''*tvarogъ'', ungeklärter Herkunft.</p>
Die umgangssprachliche Verwendung im Sinne von ‘Wertloses, Belangloses’ entsteht im 16. Jh.
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Die umgangssprachliche Verwendung im Sinne von ‘Wertloses, Belangloses’ entsteht im 16. Jh.</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>englisch&nbsp;quark; 1964&nbsp;von&nbsp;dem amerikanischen Physiker M. Gell-Mann geprägte Fantasiebezeichnung nach dem&nbsp;Namenschemenhafter Wesen aus dem&nbsp;Roman&nbsp;»Finnegan's Wake« des irischen Schriftstellers James Joyce (1882–1941)</p>

Aktuelle Version vom 19. Dezember 2023, 17:02 Uhr

quark | an sich "Geformtes"; aus saurer Milch hergestelltes, weißes, breiiges Nahrungsmittel, Äußerung, Handlung o. Ä., die als dumm, falsch, läppisch oder wertlos angesehen wird

beim Gerinnen der Milch entstehender Käsestoff, ‘Weißkäse’, smhd. twarc, fnhd. (md.) quark, quarg mit Wandel von tw- zu qu- (s. quer),

Entlehnung aus einer westslaw. Sprache, vgl. poln. twaróg, nsorb. twarog, obsorb. twaroh, tschech. tvaroh ‘Quark’, sämtlich aus gemeinslaw. *tvarogъ, ungeklärter Herkunft.

Die umgangssprachliche Verwendung im Sinne von ‘Wertloses, Belangloses’ entsteht im 16. Jh.

englisch quark; 1964 von dem amerikanischen Physiker M. Gell-Mann geprägte Fantasiebezeichnung nach dem Namenschemenhafter Wesen aus dem Roman »Finnegan's Wake« des irischen Schriftstellers James Joyce (1882–1941)

quark

quark | m. beim Gerinnen der Milch entstehender Käsestoff, ‘Weißkäse’, spätmhd. twarc, frühnhd. (md.) quark, quargmit Wandel von tw- zu qu- (s. quer), Entlehnung aus einer westslaw. Sprache, vgl. poln. twaróg, nsorb. twarog, obsorb.twaroh, tschech. tvaroh ‘Quark’, sämtlich aus gemeinslaw. *tvarogъ, ungeklärter Herkunft.

Die umgangssprachliche Verwendung im Sinne von ‘Wertloses, Belangloses’ entsteht im 16. Jh.