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„Eidola“ – Versionsunterschied

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<p>'''Eidola''' (vom altgriechischen ''eἴδωλα'', ''eidolon'' grie. "kleines Bild, Trugbild, Phantom"&nbsp;sind ''Bilderchen'',</p><p>In der antiken griechischen Literatur ist ein [https://en.wikipedia.org/wiki/Eidolon Eidolon] (Plural: Eidola oder Eidolons) das Geisterbild einer lebenden oder toten Person; es ist ein Schatten oder ein Phantom, das der menschlichen Form ähnlich ist.</p><p>welche sich nach der Lehre der [https://de.wikipedia.org/wiki/Atomismus Atomisten] [https://de.wikipedia.org/wiki/Demokrit Demokrit] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Epikur Epikur], von den Dingen einer objektiven Realität ablösen, danach die Sinnesorgane erreichen und dadurch die [https://de.wikipedia.org/wiki/Wahrnehmung Wahrnehmung] ermöglichen.</p><p>Nach Demokrit konstituieren sich alle Gegenstände durch die Vereinigung von Atomen. Diese Atome differieren untereinander durch Gestalt, Ordnung, Lage, Größe und Gewicht. Alle Dinge senden nun andauernd Gruppen aus Atomen (Eidola) aus, welche feine, unsichtbare Widerspiegelungen der Dinge sind und durch Kontakt mit den Sinnesorganen die Sinneserkenntnis ermöglichen.</p><p>''Siehe auch:'' [https://de.wikipedia.org/wiki/Demokrit#Atomistischer_Materialismus Demokrits Erkenntnislehre], [https://de.wikipedia.org/wiki/Epikur#Natur-_und_Erkenntnislehre Epikurs Erkenntnislehre]</p>
[[eidol]] + [[-a]]
 
'''Eidola''' (vom altgriechischen ''eἴδωλα'', ''eidolon'' grie. "kleines Bild, Trugbild, Phantom"&nbsp;sind ''Bilderchen'',<p>In der antiken griechischen Literatur ist ein [https://en.wikipedia.org/wiki/Eidolon Eidolon] (Plural: Eidola oder Eidolons) das Geisterbild einer lebenden oder toten Person; es ist ein Schatten oder ein Phantom, das der menschlichen Form ähnlich ist.</p><p>welche sich nach der Lehre der [https://de.wikipedia.org/wiki/Atomismus Atomisten] [https://de.wikipedia.org/wiki/Demokrit Demokrit] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Epikur Epikur], von den Dingen einer objektiven Realität ablösen, danach die Sinnesorgane erreichen und dadurch die [https://de.wikipedia.org/wiki/Wahrnehmung Wahrnehmung] ermöglichen.</p><p>Nach Demokrit konstituieren sich alle Gegenstände durch die Vereinigung von Atomen. Diese Atome differieren untereinander durch Gestalt, Ordnung, Lage, Größe und Gewicht. Alle Dinge senden nun andauernd Gruppen aus Atomen (Eidola) aus, welche feine, unsichtbare Widerspiegelungen der Dinge sind und durch Kontakt mit den Sinnesorganen die Sinneserkenntnis ermöglichen.</p><p>''Siehe auch:'' [https://de.wikipedia.org/wiki/Demokrit#Atomistischer_Materialismus Demokrits Erkenntnislehre], [https://de.wikipedia.org/wiki/Epikur#Natur-_und_Erkenntnislehre Epikurs Erkenntnislehre]</p>

Aktuelle Version vom 19. Dezember 2023, 18:40 Uhr

eidol + -a

Eidola (vom altgriechischen eἴδωλα, eidolon grie. "kleines Bild, Trugbild, Phantom" sind Bilderchen,

In der antiken griechischen Literatur ist ein Eidolon (Plural: Eidola oder Eidolons) das Geisterbild einer lebenden oder toten Person; es ist ein Schatten oder ein Phantom, das der menschlichen Form ähnlich ist.

welche sich nach der Lehre der Atomisten Demokrit und Epikur, von den Dingen einer objektiven Realität ablösen, danach die Sinnesorgane erreichen und dadurch die Wahrnehmung ermöglichen.

Nach Demokrit konstituieren sich alle Gegenstände durch die Vereinigung von Atomen. Diese Atome differieren untereinander durch Gestalt, Ordnung, Lage, Größe und Gewicht. Alle Dinge senden nun andauernd Gruppen aus Atomen (Eidola) aus, welche feine, unsichtbare Widerspiegelungen der Dinge sind und durch Kontakt mit den Sinnesorganen die Sinneserkenntnis ermöglichen.

Siehe auch: Demokrits Erkenntnislehre, Epikurs Erkenntnislehre