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„Bindestrich“ – Versionsunterschied

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Binde + Strich<p title="Sinn und Bezeichnetes (Semantik)">Bedeutungen:</p>
Binde + Strich vgl. [[Viertelgeviertstrich]]<p title="Sinn und Bezeichnetes (Semantik)">Bedeutungen:</p>
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:[2] ''[https://de.wiktionary.org/wiki/Linguistik Linguistik]:'' [https://de.wiktionary.org/wiki/Wortzeichen Wortzeichen], das die Auslassung eines Wortteils anzeigt
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Aktuelle Version vom 21. August 2026, 10:18 Uhr

Binde + Strich vgl. Viertelgeviertstrich

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Wortzeichen, das die Zusammengehörigkeit von Ausdrücken in einem Wort anzeigt
[2] Linguistik: Wortzeichen, das die Auslassung eines Wortteils anzeigt

Symbole:

[1] ‐ (Viertelgeviertstrich)

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs binden, dem Gleitlaut -e- und Strich

Synonyme:

[1] Divis

Gegenwörter:

[1, 2] Gedankenstrich, Trennungsstrich

Oberbegriffe:

[1, 2] Wortzeichen, Interpunktionszeichen

Unterbegriffe:

[1] Durchkopplungsbindestrich, Erläuterungsbindestrich/Verdeutlichungsbindestrich
[2] Ergänzungsbindestrich, Ergänzungsstrich

Beispiele:

[1] Bei Doppelnamen wie Schleswig-Holstein zeigt der Bindestrich die Zusammengehörigkeit der beiden Ausdrücke an.
[1] „Der Autor berät die Stadt Regensburg, wenn es um Bindestriche in Straßennamen geht, und das Institut Papst Benedikt XVI. bei der Herausgabe der Schriften Josef Razingers.“[1]
[1] „Diese Faktoren fördern die Tendenz zur Schreibung mit Bindestrich.“[2]
[1] „Zwei mit einem Bindestrich gekoppelte Vornamen gelten rechtlich als ein Vorname.“[3]
[1] „Ein Bindestrich kann grundsätzlich in jedem mehrteiligen Wort gesetzt werden, in dem man einen Bestandteil aus irgendeinem Grund besonders hervorheben oder das man besser lesbar machen möchte.“[4]
[2] Bei Wiederholungen von Wortteilen wie in „Vor- und Nachnamen“ zeigt der Bindestrich an, dass ein gleichlautender Bestandteil ausgelassen wurde und sinngemäß zu ergänzen ist.
[1, 2] „Wußten Sie z.B., daß wir drei Arten des Bindestrichs unterscheiden - den ‚Ergänzungsbindestrich‘, den ‚Erläuterungsbindestrich‘ und den ‚Durchkopplungsbindestrich‘?“[5]

Wortbildungen:

Bindestrichlinguistik, Deppenbindestrich