Zum Inhalt springen

„Grundform/Wbdg.“ – Versionsunterschied

aus AufEinWort, der freien Forschung
[ungesichtete Version][ungesichtete Version]
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 3: Zeile 3:
[2] zugrundeliegende Form
[2] zugrundeliegende Form


[3] ''[https://de.wiktionary.org/wiki/Linguistik Linguistik]:'' [https://de.wiktionary.org/w/index.php?title=Ausgangsform&action=edit&redlink=1 Ausgangsform] eines [https://de.wiktionary.org/wiki/flektierbar flektierbaren] Wortes im [https://de.wiktionary.org/wiki/Flexionsparadigma Flexionsparadigma]
[3] ''[https://de.wiktionary.org/wiki/Linguistik Linguistik]:'' [[Ausgangsform]] eines [[flektierbar|flektierbaren]] Wortes im [[Flexionsparadigma]]


[4] ''[https://de.wiktionary.org/wiki/Linguistik Linguistik]:'' Ausgangsform eines Verbs
[4] ''[https://de.wiktionary.org/wiki/Linguistik Linguistik]:'' Ausgangsform eines Verb
<p title="Etymologie und Morphologie">Herkunft:</p>
<p title="Etymologie und Morphologie">Herkunft:</p>
:[https://de.wiktionary.org/wiki/Ableitung Ableitung] zu ''[https://de.wiktionary.org/wiki/Form Form]'' mit dem [https://de.wiktionary.org/wiki/Derivatem Derivatem] ([https://de.wiktionary.org/wiki/Ableitungsmorphem Ableitungsmorphem]) ''[https://de.wiktionary.org/wiki/grund- grund-]''
:[https://de.wiktionary.org/wiki/Ableitung Ableitung] zu ''[https://de.wiktionary.org/wiki/Form Form]'' mit dem [https://de.wiktionary.org/wiki/Derivatem Derivatem] ([https://de.wiktionary.org/wiki/Ableitungsmorphem Ableitungsmorphem]) ''[https://de.wiktionary.org/wiki/grund- grund-]''

Aktuelle Version vom 12. Januar 2024, 15:34 Uhr

[1] ursprüngliche Form

[2] zugrundeliegende Form

[3] Linguistik: Ausgangsform eines flektierbaren Wortes im Flexionsparadigma

[4] Linguistik: Ausgangsform eines Verb

Herkunft:

Ableitung zu Form mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) grund-

Synonyme:

[4] Infinitiv, Nennform

Sinnverwandte Wörter:

[3] Nennform, Zitierform, Lemma, Lexem, Stichwort

Oberbegriffe:

[1–3] Form
[4] Modus

Unterbegriffe:

[3] Infinitiv

Beispiele:

[1] „Es bezeichne Palingenesia, das griechische Äquivalent von deutsch »Wiedergeburt«, in seiner etymologischen Grundform.“[1]
[2] „Dieses Spiel ist eine interessante Variante der Grundform.“[2]
[2] „Für die Ordenssterne schneidet man eine Grundform von Pappe und beklebt sie so schön als möglich mit sternförmigen Scheiben von Gold- und farbigem Glanzpapier.“[3]
[3] „Diejenige Form eines Paradigmas, die nie eine besondere Endung zeigt, also ökonomischerweise »negativ« abgehoben ist, kann man als »Grundform« werten, im Kasussystem etwa die Form des Nominativs (…).“[4]
[3] „Zu entscheiden ist also jeweils, ob die zweisilbige Grundform eine derivationell aktive Einheit enthält, die zu einer internen morphologischen Grenze führt.“[5]
[3, 4] „Als sogenannte Nennform fungiert in der Regel die Grundform, also beispielsweise der Infinitiv bei Verben, der Nominativ Singular bei Substantiven, der Positiv bei Adjektiven.“[6]
[3, 4] „Der Wortschatz der deutschen Gegenwartssprache wird im Allgemeinen zwischen 300000 und 500000 Wörtern (Grundformen) angesetzt.“[7]
[4] „Ansonsten läßt sich die Grundform des Tätigkeitswortes einfach als Befehlsform verwenden: …“[8]