„Werk:Über Selbstreligion“ – Versionsunterschied
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Bevor man sich über die Ausrichtung im Glauben einer Religion, Philosophie, Wissenschaft, Politik streitet, sollte man erst einmal eine einfache verständliche und nachvollziehbare Tugendhaltung bestimmt haben, aus der man heraus den Daseinszustand erwirkt, dass sich die grundlegende uneingeschränkte Bereitschaft im Hinblick auf das Erreichen, erhalten und Verbessern von Daseinszuständen als gemeinsames Bestreben einstellt. | |||
Man braucht dazu weder zu bestimmen, was im Dasein ein guter Daseinszustand ist, kann dies unabhängig von jedweder Glaubensrichtung und damit unabhängig von bestehender Religion, Philosophie, Politik, Wissenschaft, Abstammung, Herkunft, eigenem Daseinszustand tun, noch müsste man irgendetwas bereits ausgearbeitet haben, auf das man hin Übereinstimmung mit anderen zu erreichen sucht und im ersten Schritt nur die Einigung auf eine allgemein über alles Bestreben hinweg für alle Beteiligten und Betroffenen gültige gemeinsame Tugendhaltung und Bereitschaft erwirken. | |||
Das Erreichen, Erhalten und Verbessern guter und oder bestehender Daseinszustände bedingt die vorangegangene Einigung auf eine gemeinsame Tugendhaltung und Bereitschaft danach zu streben, diese Tugendhaltung zu erreichen, zu erhalten und bei Bedarf zu verbessern. | |||
Ich hatte diese Einstellung bereits vor etwa 20 Jahren erlangt und wollte mich damals mit meiner Frau daraufhin ausrichten, wobei ich dies auf angemessene Weise zum Ausdruck brachte und auch entsprechend für sie verständlich zum Ausdruck brachte, doch war sie dazu nicht gewillt und so musste ich mich von ihr trennen, obwohl ich sie liebte, da mit ihr bei fehlender Bereitschaft zu höherer Tugend kein gutes Leben und Streben im Hinblick auf das erreichen, erhalten und verbessern guter Daseinszustände möglich ist. | |||
So tat ich es mit jedem, der trotz Aufzeigen der Folgen so weiterzuleben wie bisher nicht erkennbar gegenüber sich selbst, anderen, seinem Umfeld und der Natur gleichrangig wohlwollend eingestellt ist, es ihm jeweils im Übermaß an Bereitschaft ermangelt für sich selbst nach guten Daseinszuständen zu streben, dies gleichrangig anderen zuzugestehen, auch gemeinsam für gute Daseinszustände zu sorgen zu wollen. | |||
Wie soll man mit diesen Menschen Glück erleben, wenn sie durch ihr Denken, Handeln und Verhalten beständig das aussehen, was ihnen und mir ihr Unglück bereitet? | |||
Damals habe ich jedoch noch viel zu sehr vorgegeben, was ich als Tugend, gute Daseinszustände und so weiter angesehene habe und mich darin viel zu sehr darum bemüht, dass sie darin mitwirken würden, dass es ihnen gut ergeht, ich somit Verbündete im gemeinsamen streben habe, ohne zuvor die wirkliche Bereitschaft dazu bewirkt zu haben, überhaupt eine wirkliche Gemeinschaft mit einem gemeinsamen Bestreben einzugehen und ihre jeweilige Selbstreligion somit übergangen, wobei mir dies als erstes Hinderniß gegeben in dessen Ausmaß und Wirkweise noch nicht bewusst war. | |||
Bestandteil der jeweiligen Selbstreligion ist die Wertschätzung seiner selbst, des jeweils anderen, des Mensch an sich, sowie der Menschheit und Natur an sich und dem untergeordnet allen Weiteren, dem Wertschätzung nach eigenem ermessen im jeweiligen Ausmaß zugestanden wird. | |||
Man kann von einem Menschen nur dann Gutes in hoher Güte erwarten, wenn er ganz grundlegend eine hohe Wertschätzung für den Mensch, die Menschheit und die Natur an sich hat und die zumindest die Existenz einer Gottheit, in welcher Ausgestalt auch immer sie sein mag, für denkbar und möglich erachtet, somit auch einer Gottheit Wertschätzung entgegenzubringen in der Lage sind. | |||
Ein Mensch, der eine gleichrangige Wertschätzung in Bezug auf Mensch, Menschheit, Natur und Gottheit bedingungslos uneingeschränkt eingenommen hat, damit auch sich selbst gegenüber, ist für eine Führungsposition und ein Streben im Hinblick auf die Verbesserung der Daseinszustand geeignet und auch nur ein wenig davon abweichend völlig ungeeignet eine Führungsposition einzunehmen und zu halten, da er kein wirkliches Wohlwollen in si h aufkommen lassen kann, sein Wohlwollen schon zum Nachteil für sich selbst, andere, der Natur und Gott ausgerichtet ist. | |||
Dabei ist es unwichtig, ob es eine Gottheit gibt, was sie wie wann ist, da Gottheit wie Selbstheit in der ureigensten Bestimmung eines Wesens liegt, sie auf freiem Willen und freier Wahlmöglichkeit beruht, sich niemand zwischen einem Gott als Wesen und einem Mensch als Wesen stellen darf, es eine Wesensangelegenheit ist, die sowohl die eigene selbstbestimmte Gotterkenntniß wie auch Selbsterkenntniß bedingt. | |||
Für mich selbst habe ich bestimmt, dass es eine Gottheit gibt, ich jedoch nicht weiß, was sie wie ist, dass sie für mich nicht das ist, was Religionen als Gottheit und Gottheiten in deren Vielfalt bestimmt haben und ich habe für mich bestimmt, dass es für mich möglich ist sowohl die Gottheit wie auch die Selbstheit jeweils in ihrer Wesenheit für mich erkennbar ist, ich somit es wissen kann. | |||
Durch meine Forschung und Entwicklung der Verfahren zum Erreichen, Erhalten von guten Daseinszuständen und der Verbesserung von Daseinszuständen habe ich festgestellt, dass ein Mensch zu immer mehr Tugend, Gesundheit, Wohlwollen, Wohlergehen, Vergnügen und so weiter, aus sich selbst heraus hervorgehend in ihnen allen aufsteigt und sich umso mehr selbstbestimmt darum bemüht darin weiter aufzusteigen und an Güte auszuweiten, je höher er aufsteigt. | |||
Alles, was je zu Minderung der Wertschätzung des Menschengegenüber sich selbst als Mensch, gegenüber anderen Menschen, der Menschheit, Natur und einer Gottheit geführt hat, beruht auf den Irrtum über das Dasein, das Dasein im Dasein, Erscheinungen und Geschehen im Dasein, den Irrtümern der Gelehrten darüber, deren Denkweise, deren verwendete zweiwertige Logik, monoistischen Ausrichtung und infolge deren gelehrte Ignoranz, Unvernunft und Fehlausrichtung. | |||
Ein Gläubiger eines Glaubens, einer Religion, Philosophie, Wissenschaft oder Politik ist an sich von seiner damit begrenzten und begrenzenden Betrachtungen von seinem gegenwärtigen Daseinszustand her nicht in der Lage in Bezug auf sich selbst, den Mensch an sich, Menschen, der Menschheit und Natur gegenüber zu einer gleichrangigen Wertschätzung zu gelangen, da sie ihm schon von seinem Glauben her versagt bleibt. | |||
Er kann dies jedoch auf einfache Weise umgehen oder übergehen, in dem er eine über seinen Glauben und seine bisherige Ausrichtung für sich bestimmt und damit eine höhere Tugendhaltung annimmt und befürwortet, die höher als alle bisherigen bestehenden Ausrichtungen steht, und sich selbst darin überwacht, diese aufrecht zu erhalten. | |||
Welchen Glauben oder welche Überzeugungen und Gewissheiten ein Mensch auch immer hat, so wird sich dies alles für ihn in dem Ausmaß als richtig erweisen, wie diese bereits als in ihrer Wahrheitsgüte bestehend sind, soweit er seine hohe Tugendhaltung aufrecht erhält und würde es zum Beispiel eine wahre wirkliche und gültige Religion geben, so würde die sich demjenigen auch offenbaren, es von einem Glauben zu einem Wissen übergehen. | |||
Mit jeder erlangten und gelebten höheren Tugendhaltung und einhergehender Daseinszustandsverbesderung erweitert sich das Bewusstsein, Wahrnehmungsvermögen, Vorstellungsvermögen und Erkenntnisvermögen eines Individuum und somit auch dessen Wahrheitsgüte. | |||
Dass es dem Menschen an Wahrheitsgüte umso mehr ermangelt, je niedriger dessen Tugendhaltung ist, ist allgemein anerkannt und leicht beweisbar, dass sie mit aufsteigender Tugendhaltung und erweiterten Bewusstseinszustand jedoch mit aufsteigt, ist den Menschen nicht so sehr bewusst und dass zu Lügen und Täuschen dem Menschen bei niedrigem Bewusstsein für ihn unkontrollierbar auferzwungen ist, umso weniger bewusst. | |||
Daher ist es unausweichlich dass Menschen bei niederer Tugendhaltung mit geringer Wertschätzung gegenüber sich selbst, anderen, der Natur und oder einer möglichen Gottheit entsprechend danach streben sich und anderen nachhaltig zu schaden, sie zu betrügen, zu verraten, belügen und zu täuschen und daher Menschen mit niederer Tugendhaltung für Führungspositionen völlig ungeeignet sind und man an ihrem Reden, Handeln, Verhalten, Aussehen, ihren Verbindungen zu anderen, zu Bestrebungen auch in der Güte ihrer Tugendhaltung leicht zu erkennen sind, sie ihre wahre Tugendhaltung zumindest mir nicht vortäuschen können. | |||
Wir stehen an sich in der Situation, dass es keine verfügbaren Menschen mit einer ausreichend hohen Tugendhaltung in den gegenwärtigen maßgebenden Organisationen der Religionen, Wissenschaften und Politik einschliesslich der Philosophie gibt und wir daher nur über den Weg der übergeordneten Einnahme einer hohen Tugendhaltung durch diejenigen, die gegenwärtig Führungspositionen eingenommen haben aus dieser Situation heraus gelangen können. | |||
Weltweit herrscht ein Meinungskrieg über die jeweiligen Ursprünge, die Entstehung, Richtigkeit, Gültigkeit, Wahrheitsgüte der jeweiligen heiligen Schriften der Religionen und auch der Philosophien, politischen Richtungen, wie auch der Wissenschaften der maßgebend unter Gelehrten geführt wird und aufgrund ihrer Uneinigkeit und vielfältigen Nichtübereinstimmungen bis hin zu den Menschen im Streit bis Krieg untereinander ausgetragen werden. | |||
An der Spitze der Pyramide der „Streithähne“stehen seit tausenden Jahren die Gelehrten, die über alle Gesellschaftsschichten von oben nach unten hinweg mit ihren Glaubenssätzen und Lehren einwirken und auf der untersten Ebene stehen dann infolge sich streitende Paare, Familien, Freunde, Bekannte und so weiter bis hin zu den sich gegenseitig ermordenden Soldaten, um die jeweiligen Meinungen ihrer maßgebenden Gelehrten und Lehren zu verteidigen und oder anderen aufzuzwingen. | |||
Dies alles können wir uns ersparen und auf einfache Weise umgehen, wenn die sich jeweils streitenden erkennen, dass jeder Mensch jede beliebige Lehre jeweils nach seinem eigenen Maß in dessen Wahrheitsgüte, sie jeweils entsprechen seinem eigenenWahrnehmungsvermögen, Vorstellungsvermögen und Erkenntnisvermögen individuell aufnimmt und in dessen Gültigkeit für ihn selbst bestimmt. | |||
Daraus ergibt sich, dass selbst die gläubigsten Gläubigen derselben Religion bereits in der Auslegung und in derem Verstöndniß voneinander abweichen, da der Mensch sich selbst das Maß aller Dinge ist und es aufgrund der Individualität des Menschen, seiner unterschiedlichem Wahrnehmungsvermögen, Vorstellungsvermögen und Erkenntnisvermögen eine absolute Übereinstimmung nicht sondern nur ein bedingt individuelles Glaubensgebilde geben kann. | |||
Die Erkenntnis, dass es lediglich ein mehr oder weniger starkes Bestreben in einer groben Ausrichtung einer Glaubensgemeinschaft, jedoch es an sich nur selbst bestimmte Selbstreligionen als individuelle Glaubensgebilde gibt ist bedingt erforderlich, um sich selbst in seinem tatsächlichen Tun und Glauben zu erkennen. | |||
Selbst innerhalb einer bestimmten Glaubensrichtung gibt es derart vielfältige Nichtübereinstimmungen und damit Abweichungen, dass dies in der Geschichte der jeweiligen Bestrebungen zu Schismen, Aufspaltungen, Trennungen und neu gebildeten Bestrebungen führte. | |||
Ob nun eine heilige Schrift ursprünglicher, wahrer, richtiger, gültiger, unverfälschter und so weiter ist, sind alles an sich Nebenkriegsschauplätze um die sich gerne die Forscher in einem engen Kreis kümmern können, die jedoch ihren Streit unter sich austragen sollen, da sie selbst schon nicht in der Lage sind darüber wahre Dialoge einzugehen und zu betreiben. | |||
Für jeden Mensch in jeder Gesellschaftsschicht ist doch nur von Bedeutung ob eine heilige Schrift für ihn selbst tugendhafter und damit vernünftiger als jede der anderen ihm erscheint und dann ist es dich egal, wer diese wann, wie und unter welchen Umständen und aus welchen vorher bestehenden Glaubenssätzen, Schriften, Vorstellungen, Meinungen, Vorläufern und so weiter erstellt wurde. | |||
Der Streit um das jeweilige Ob, Wann, Wie, Warum, Wo und so weiter ist unnötig und lenkt von der eigentlichen Aufgabe und Problemstellung in Bezug auf heilige Schriften ab, die sicher darin besteht, sich entsprechend der in der jeweiligen heiligen Schrift enthaltenen und wiedergegebenen Tugendhaltung und damit auch derer Vernunft in seiner eigenen Tugendhaltung und Vernunft nach auszurichten und zu leben. | |||
Ein Gläubiger, der Inhalte einer heiligen Schrift sieht, zeichnet sich doch wohl insbesondere gegenüber Nichtgläubigen dadurch aus, dass er sein Denken, Handeln, Verhalten, sein Streben und Leben vollkommen der jeweiligen heiligen Schrift nach ausgerichtet hat, danach lebt , seinen Lebenspartner danach auswählt, seinen Lebensraum und Lebensstil danach ausrichtet, seine Kinder entsprechend erzieht und ausbilden läßt, an den Veranstaltungen und Treffen der jeweiligen Glaubensgemeinschaften teilnimmt, die Rituale vollzieht und so weiter, sowie ein Gläubiger auch die Inhalte seiner heiligen Schrift umfassend kennt und wiedergeben können wird. | |||
Man kann also sehr wohl und recht schnell von außen, wie auch sich selbst einschätzend bestimmen, ob man ehrbarer folgsamer Gläubiger einer Glaubensrichtung ist und ebenso schnell erkennen, dass es keine Frage sein kann, ob man ein Gläubiger sei oder nicht, sondern nur eine Frage inwieweit man ein Gläubiger sei und jeder doch letztlich erkennt, dass er selbst, wie auch jeder andere jeweils für sich das Ausmaß seines Glaubens selbst bestimmt hat, damit einen Selbstreligion betreibt und lediglich mit einer der Ausrichtungen und Bestrebung sympathisiert, er ein mehr oder weniger starker Glaubenssympathisant ist. | |||
Mir ist es in meinem Leben bislang nicht gelungen einen Gläubigen einer Glaubensrichtung zu finden, der die grundlegendsten Glaubenssätze seiner Glaubenslehre vollständig wiedergeben kann und diese auch sinngemäß von ihm wiedergegeben werden konnten, somit diese nicht bekannt und verstanden sind und diejenigen dennoch der Meinung sind sie seien Gläubige und ein anders ausgerichteter Glaube sei jeweils ein Irrglaube. | |||
Es entsteht in mir jeweils der Eindruck, dass sie ihr wahres Dasein, Tun und Bestreben letztendlich nur hinter ihrem jeweiligen Glauben verstecken, es mit dem jeweiligen Glauben rechtfertigen und sich mit dem Glauben zu schützen suchen, sich lediglich in ihrem sozialen Umfeld eingliedern und zu halten suchen. | |||
Es mag die Gläubigen einer Glaubensrichtung geben, die weitestgehend ihre Tugendhaltung, Vernunft, ihren Lebensstil und Bestreben im Leben nach einem Glauben ausgerichtet haben, doch wo findet man sie, wo findet man diejenigen, die einer Überprüfung ihres Glaubens standhalten würden und tatsächlich sich in einem guten Daseinszustand befinden? | |||
Würde man einen Gläubigen 100 grundlegende Fragen über seine grundlegendsten Gewißheiten und Einstellungen stellen und man könnte auch die 100 grundlegendsten Aussagen einer bestehenden Glaubensrichtung anstelle oder zusätzlich hernehmen, diese ihn so stellen, dass er sie ohne lange Zeitdauer zur Überlegung zu nennen habe und diese notieren und ihn auch dazu auffordern, wie man diese im eigenen Leben verwirklichen würde und dies dann alles mit seinem tatsächlichen Leben und Lebensstil vergleichen, so würde man sicherlich sehr hohe Abweichungen von seinem vorgegebenen Glauben und seiner tatsächlichen gelebten Selbstreligion vermerken können. | |||
Den Menschen ist nicht bewusst, dass sie sich in Bezug auf ihren Glauben jeweils in einem mehr oder weniger starken, bis völligen Daseinszustand der Selbsttäuschung befinden und anderen sich als ein Gläubiger zu sein weitestgehend nur vortäuschen, sie andere darin Täuschen ein Gläubiger einer bestimmten Ausrichtung zu sein. | |||
Selbiges trifft auf jede Glaubensrichtung oder Glaubensausrichtung zu und Philosophie, Wissenschaft, Politik sind wie Religion in ihrer Vielfalt Glaubensausrichtungen, mit denen deren vermeintliche Gläubigen in ähnlicher Weise lediglich sympathisieren, sie jedoch selbst nicht wirklich befolgen und leben. | |||
So erlangt man bei Beobachtung und Überprüfung zum Eindruck , das Gläubige als Sympathisanten lediglich einen Schein des Glaubens vortäuschen und insgeheim als Maß aller Dinge ihre jeweilige Selbstreligion erschaffen und leben, um andere davon abzuhalten, auf ihr eigenes Leben Einfluss auszuüben, obwohl sie selbst den jeweils eigentlichen Glauben ihrer heiligen Schriften nach anderen aufzuzwingen suchen. | |||
Was bei Religionen sie Evangelien, Suren, Glaubenssätze und so weiter sind, sind in Wissenschaften deren Studien, Formeln, Grundgesetze und so weiter. | |||
Wer sich mit der Geschichte der Menschheit auskennt, der weiß das Religion jeweils die gewandelte Ausgetalt von Schamanismus bis Heidentum ist, daß Philosophie die gewandelte Ausgestalt von Religion ist, dass Politik die gewandelte Ausgestalt von Philosophie und Wissenschaft deren Vielfalt in deren gewandelten Ausgestalten sind und wer sich bislang darin nicht auskennt, der wird es bei genauer Recherche als umfassend und überwiegend so seiend erkennen werden. | |||
Somit besteht doch eine weitere weltweite allumfassende allgegenwärtige Täuschung im Glauben über Glauben und es gibt daher keinen wirklich gemeinsamen Glauben, sondern nur ein sympathisieren mit Glauben entsprechend dem jeweils eigenen Mass aller Dinge in nur annähender Übereinstimmung mit anderen und der sichtbare Glaube im Leben der Menschen begrenzt sich auf die gemeinsam ausgeübten Rituale, Feste und kulturellen Eigenheiten. | |||
Sich selbst zuzugestehen tatsächlich eine Selbstreligion auszuüben und sich darin dies tuend, bestrebend und als so seiend zu erkennen, steigert unmittelbar die eigene Tugendhaltung und Vernunft, wie auch das Vermögen anderen dies als deren eigenes Treiben zuzugestehen. | |||
Das Individuum gleicht seine eigene Tugendhaltung und Vernunft nach jeweils eigenem Mass und damit Ermessen lediglich der Tugendhaltung und Vernunft eines Glaubens und damit einer Gruppe als Glaubensgemeinschaft insoweit an, wie es ihm als nützlich, zutreffend und sinnvoll erscheint. | |||
Dieses Bestreben ist bei jedem Individuum und bei jeder Gruppe beobachtbar und feststellbar und darin unterscheiden sich auch kriminelle Individuen und Organisationen nicht von Glaubensrichtungen, da auch deren Mitglieder nur glauben durch ihren Glauben gemeinsam strebend so zu mehr Wohlergehen und Wohlstand gelangen zu können, dies somit die Erscheinungen als ein des Menschen allgemein zugrunde liegendes Bestreben im Hinblick auf Gemeinschaften, Überleben und Wohlergehen bestimmbar ist. | |||
So sympathisieren die Menschen von sich aus mit der Glaubensrichtung in und mit der sie aufgewachsen sind, so wie sie dies auch mit ihrer Kultur aufgrund der Eingewöhnung mit ihr tun und erst, wenn sie beginnen zu erkennen, dass diese jeweils sich gegen ihr individuelles Streben richtet, ihrem Wohlergehen und Wohlstand wie auch Freiheit und Selbstbestimmung entgegengesetzt ist, es im Übermaß begrenzt, beginnen sie ihr Umfeld, deren Befürworter und infolge deren Überzeugungen Bestreben, Glauben und Lehren infrage zu stellen. | |||
Würden sie selbst in einem guten Daseinszustand in Selbstbestimmung und Freiheit stehen, so würden sie dies sicherlich nicht tun und die Regionen in ihrem Dasein und Bestreben kritisieren, in denen dies nicht gegeben ist. | |||
Was wir jedoch oft beobachten und erleben ist, dass diejenigen, die sich in schlechten Daseinszuständen und Umständen und einer sie unterdrückenden Glaubensrichtung leben, ihre jeweilige Glaubensrichtung dennoch als vernünftiger ansehen, als die der anderen und diese auch nich für ihre eigenen schlechten Bedingungen und Daseinszustände verantwortlich machen. | |||
Für jeden wird doch nachvollziehbar sein, dass sich bei bestehender hoher Tugend und damit hoher Vernunft nach einiger Zeitdauer auch gute Daseinszustände bewirkt und erreicht werden, diese erhalten und bei Möglichkeit auch verbessert werden können. | |||
Wir beimessen gute Daseinszustände in aller Welt und in allen Kulturen trotz aller Unterschiede dennoch sehr einheitlich nach Sauberkeit, Ordnung, Nützlichkeit, Nachhaltigkeit, Gesundheit der Menschen, Pflanzen, Tiere, Verfügbarkeit und Reinheit von Wasser, Nahrung und so weiter, wie auch nach Wohlwollen, Wohlergehen, Wohlstand, erlebbaren Vergnügen, Glück, Freiheit, durchsetzbaren freien Willen und Selbstbestimmung und so weiter. | |||
Da wundert es mich zu erleben, dass Migranten aus Regionen mit sehr schlechten Daseinszuständen und Lebensumständen, wie auch Lebensbedingungen nach Europa einwandern und den Ansässigen dort vorwerfen, den falschen Glauben zu haben, Ungläubige zu sein, ein falsches Leben zu führen, dass sie sie den Islam als Glauben annehmen, nach ihrer Lebensweise zu leben haben, wo sie doch zuvor aus den Regionen geflohen sind, in denen der Islam besonders lange weit verbreitet und mächtig ist, sie den islamischen Regionen mit ihren schlechten Daseinszuständen zuvor verließen, um in Europa ein besseres freieres selbstbestimmteres Leben führen und zu Wohlergehen und Wohlstand gelangen zu können. | |||
Würde ihr Glaube eine hohe Tugendhaltung und Vernunft in sich bergen, so würden sie dies doch wohl in ihrer angestammten Heimat aus ihrer jeweiligen Bevölkerung gemäß ihres Glaubens tun können - oder? | |||
Wir stellen jedoch weltweit fest, dass sich Wohlergehen und Wohlstand besonders in den Regionen immer mehr einstellt, in denen Religion immer weniger Einfluss auf das Leben ausüben, wobei ich dabei nicht übersehe, dass deren Wohlstand oft auf Kosten anderer Regionen in der Welt und der Natur geht, somit kein alleingültiges kennzeichnendes Eigenmerkmal der Tugend und Vernunft ist. | |||
Als wesentliches Kennzeichen guter Daseinszustände ist deren Vergegenwärtigung, die von allen Glaubensausrichtungen unabhängig voneinander in deren Güte eingeschätzt werden können und sie sich maßgebend dahingehend unterscheiden werden, inwieweit sie voneinander abweichend etwas als guten Daseinszustand seiend bestimmt haben. | |||
Wenn man sich daran begibt herauszufinden, was als guter Daseinszustand betrachtet wird, so wird man feststellen, dass es auch dahingehend große Abweichungen zueinander oder untereinander gibt und auch dahingehend keine Einigung untereinander bestehen, sie sich maßgebend lediglich miteinander darüber streiten, was man glauben, wie man leben und wonach zu streben man sich ausrichten sollte, es bei genauer Überprüfung jedoch jeweils selbst nicht tun, was sie von anderen erwarten oder verlangen, oder auch oft erst selbst die von ihnen bemängelten Daseinszustände durch ihr eigenes Streben und Leben verursachen. | |||
So wie die Unvernunft des einen Menschen die Unvernunft des anderen Menschen bewirkt, so bewirkt die Unvernunft des einen Staates die Unvernunft des jeweils anderen Staates, mit dem er im Streit, Konflikt bis Krieg steht und keiner von den Beteiligten erkennt den Grund dafür in der eigenen Unvernunft und bemängelt die Unvernunft des anderen, wie auch beide nicht auf den Gedanken kommen gemeinsam zu ermitteln, was denn die tatsächliche Vernunft für alle wäre. | |||
Das dem Menschen von seiner Natur aus gegebene und daher für alle Menschen bestehende Vermögen sich in seinem Daseinszustand, seiner Selbstreligion und seiner Tugendhaltung erkennen zu können, sich darüber bewusst werden kann, dass er jede seiner Handlungen nach seiner eigenen Selbstreligion und Tugendhaltung ausrichtet um seinen eigenen Daseinszustand, dem anderer, seinem Umfeld und der Natur nach seinen Vorstellungen auszurichten bedingt auch, dass er sich in seiner gegenwärtigen Untugend erkennen kann. | |||
Wer sich selbst insoweit erkennt, dass er sich maßgebend nach seiner Selbstreligion ausrichtet und seinen Gemeinschaftsglauben mehr oder weniger vortäuscht, somit Übereinstimmung darüber lediglich vorgibt zu haben, gelang in den Bwusstseinszustand, seine eigenen Glaubenssätze ermitteln, hinterfragen und verändern zu können. | |||
Jemand dem dies nicht bewusst ist, wird unveränderlich an den bestehenden Glaubenssätzen festhalten und mit ihm ist jeder Dialog über Glaubensfragen sinnlos, da er selber seinen Glauben nicht versteht. | |||
Jemand, der seine eigene niedrige Tugendhaltung gegenüber sich selbst, anderen, seinem Umfeld, der Natur und einer Gothheit gegenüber bemerkt, ist auch in der Lage sich selbst im Daseinszustand zu verbessern, soweit er nicht unmittelbar bei Bewusstwerden in die Selbsttäuschung und Täuschung anderer verfällt. | |||
Der Weg zu einer höheren Tugendhaltung bedingt die Selbsterkenntnis, sich in einer niederen Tugendhaltung zu befinden und jeder Mensch kann immer seine eigene, eine noch niedere, wie auch eine mögliche höhere Tugendhaltung für ihn erkennen und bestimmen, da die eingenommene Tugendhaltung nur über den freien Willen und selbstbestimmte Entscheidung erfolgt. | |||
Bestandteil der Tugendhaltung ist die Gesinnung und die Gesinnung mit ihren Motiven und Zielsetzungen steht unmittelbar mit der Selbstreligion in Wechselbeziehung. | |||
Durch die Einnahme einer hohen Tugendhaltung kann man sich unabhängig von seinem gegenwärtigen Daseinszustand, seinem Lebensstil, Lebensumständen, seiner Gesinnung, seiner Selbstreligion und so weiter grundlegend neu ausrichten und sich in allen in dessen oder deren Güte anheben. | |||
[[Fragwürdigkeit der Lehren]] | |||
[[Kategorie:Klaus Feldmann]] | [[Kategorie:Klaus Feldmann]] | ||
[[Kategorie:Schriftstücke]] | [[Kategorie:Schriftstücke]] | ||
Version vom 7. November 2023, 15:15 Uhr
| Zum Inhaltsverzeichnis: | 10 Verhalten und Verhaltensantworten |
| zur Vorfolgeausgabe: | Das Maß aller Dimge neu bestimmen |
| Schriftstück Ausgabe: | 20210501S1 |
| zur Nachfolgeausgabe: | Fragwürdigkeit der Lehren |
Bevor man sich über die Ausrichtung im Glauben einer Religion, Philosophie, Wissenschaft, Politik streitet, sollte man erst einmal eine einfache verständliche und nachvollziehbare Tugendhaltung bestimmt haben, aus der man heraus den Daseinszustand erwirkt, dass sich die grundlegende uneingeschränkte Bereitschaft im Hinblick auf das Erreichen, erhalten und Verbessern von Daseinszuständen als gemeinsames Bestreben einstellt.
Man braucht dazu weder zu bestimmen, was im Dasein ein guter Daseinszustand ist, kann dies unabhängig von jedweder Glaubensrichtung und damit unabhängig von bestehender Religion, Philosophie, Politik, Wissenschaft, Abstammung, Herkunft, eigenem Daseinszustand tun, noch müsste man irgendetwas bereits ausgearbeitet haben, auf das man hin Übereinstimmung mit anderen zu erreichen sucht und im ersten Schritt nur die Einigung auf eine allgemein über alles Bestreben hinweg für alle Beteiligten und Betroffenen gültige gemeinsame Tugendhaltung und Bereitschaft erwirken.
Das Erreichen, Erhalten und Verbessern guter und oder bestehender Daseinszustände bedingt die vorangegangene Einigung auf eine gemeinsame Tugendhaltung und Bereitschaft danach zu streben, diese Tugendhaltung zu erreichen, zu erhalten und bei Bedarf zu verbessern.
Ich hatte diese Einstellung bereits vor etwa 20 Jahren erlangt und wollte mich damals mit meiner Frau daraufhin ausrichten, wobei ich dies auf angemessene Weise zum Ausdruck brachte und auch entsprechend für sie verständlich zum Ausdruck brachte, doch war sie dazu nicht gewillt und so musste ich mich von ihr trennen, obwohl ich sie liebte, da mit ihr bei fehlender Bereitschaft zu höherer Tugend kein gutes Leben und Streben im Hinblick auf das erreichen, erhalten und verbessern guter Daseinszustände möglich ist.
So tat ich es mit jedem, der trotz Aufzeigen der Folgen so weiterzuleben wie bisher nicht erkennbar gegenüber sich selbst, anderen, seinem Umfeld und der Natur gleichrangig wohlwollend eingestellt ist, es ihm jeweils im Übermaß an Bereitschaft ermangelt für sich selbst nach guten Daseinszuständen zu streben, dies gleichrangig anderen zuzugestehen, auch gemeinsam für gute Daseinszustände zu sorgen zu wollen.
Wie soll man mit diesen Menschen Glück erleben, wenn sie durch ihr Denken, Handeln und Verhalten beständig das aussehen, was ihnen und mir ihr Unglück bereitet?
Damals habe ich jedoch noch viel zu sehr vorgegeben, was ich als Tugend, gute Daseinszustände und so weiter angesehene habe und mich darin viel zu sehr darum bemüht, dass sie darin mitwirken würden, dass es ihnen gut ergeht, ich somit Verbündete im gemeinsamen streben habe, ohne zuvor die wirkliche Bereitschaft dazu bewirkt zu haben, überhaupt eine wirkliche Gemeinschaft mit einem gemeinsamen Bestreben einzugehen und ihre jeweilige Selbstreligion somit übergangen, wobei mir dies als erstes Hinderniß gegeben in dessen Ausmaß und Wirkweise noch nicht bewusst war.
Bestandteil der jeweiligen Selbstreligion ist die Wertschätzung seiner selbst, des jeweils anderen, des Mensch an sich, sowie der Menschheit und Natur an sich und dem untergeordnet allen Weiteren, dem Wertschätzung nach eigenem ermessen im jeweiligen Ausmaß zugestanden wird.
Man kann von einem Menschen nur dann Gutes in hoher Güte erwarten, wenn er ganz grundlegend eine hohe Wertschätzung für den Mensch, die Menschheit und die Natur an sich hat und die zumindest die Existenz einer Gottheit, in welcher Ausgestalt auch immer sie sein mag, für denkbar und möglich erachtet, somit auch einer Gottheit Wertschätzung entgegenzubringen in der Lage sind.
Ein Mensch, der eine gleichrangige Wertschätzung in Bezug auf Mensch, Menschheit, Natur und Gottheit bedingungslos uneingeschränkt eingenommen hat, damit auch sich selbst gegenüber, ist für eine Führungsposition und ein Streben im Hinblick auf die Verbesserung der Daseinszustand geeignet und auch nur ein wenig davon abweichend völlig ungeeignet eine Führungsposition einzunehmen und zu halten, da er kein wirkliches Wohlwollen in si h aufkommen lassen kann, sein Wohlwollen schon zum Nachteil für sich selbst, andere, der Natur und Gott ausgerichtet ist.
Dabei ist es unwichtig, ob es eine Gottheit gibt, was sie wie wann ist, da Gottheit wie Selbstheit in der ureigensten Bestimmung eines Wesens liegt, sie auf freiem Willen und freier Wahlmöglichkeit beruht, sich niemand zwischen einem Gott als Wesen und einem Mensch als Wesen stellen darf, es eine Wesensangelegenheit ist, die sowohl die eigene selbstbestimmte Gotterkenntniß wie auch Selbsterkenntniß bedingt.
Für mich selbst habe ich bestimmt, dass es eine Gottheit gibt, ich jedoch nicht weiß, was sie wie ist, dass sie für mich nicht das ist, was Religionen als Gottheit und Gottheiten in deren Vielfalt bestimmt haben und ich habe für mich bestimmt, dass es für mich möglich ist sowohl die Gottheit wie auch die Selbstheit jeweils in ihrer Wesenheit für mich erkennbar ist, ich somit es wissen kann.
Durch meine Forschung und Entwicklung der Verfahren zum Erreichen, Erhalten von guten Daseinszuständen und der Verbesserung von Daseinszuständen habe ich festgestellt, dass ein Mensch zu immer mehr Tugend, Gesundheit, Wohlwollen, Wohlergehen, Vergnügen und so weiter, aus sich selbst heraus hervorgehend in ihnen allen aufsteigt und sich umso mehr selbstbestimmt darum bemüht darin weiter aufzusteigen und an Güte auszuweiten, je höher er aufsteigt.
Alles, was je zu Minderung der Wertschätzung des Menschengegenüber sich selbst als Mensch, gegenüber anderen Menschen, der Menschheit, Natur und einer Gottheit geführt hat, beruht auf den Irrtum über das Dasein, das Dasein im Dasein, Erscheinungen und Geschehen im Dasein, den Irrtümern der Gelehrten darüber, deren Denkweise, deren verwendete zweiwertige Logik, monoistischen Ausrichtung und infolge deren gelehrte Ignoranz, Unvernunft und Fehlausrichtung.
Ein Gläubiger eines Glaubens, einer Religion, Philosophie, Wissenschaft oder Politik ist an sich von seiner damit begrenzten und begrenzenden Betrachtungen von seinem gegenwärtigen Daseinszustand her nicht in der Lage in Bezug auf sich selbst, den Mensch an sich, Menschen, der Menschheit und Natur gegenüber zu einer gleichrangigen Wertschätzung zu gelangen, da sie ihm schon von seinem Glauben her versagt bleibt.
Er kann dies jedoch auf einfache Weise umgehen oder übergehen, in dem er eine über seinen Glauben und seine bisherige Ausrichtung für sich bestimmt und damit eine höhere Tugendhaltung annimmt und befürwortet, die höher als alle bisherigen bestehenden Ausrichtungen steht, und sich selbst darin überwacht, diese aufrecht zu erhalten.
Welchen Glauben oder welche Überzeugungen und Gewissheiten ein Mensch auch immer hat, so wird sich dies alles für ihn in dem Ausmaß als richtig erweisen, wie diese bereits als in ihrer Wahrheitsgüte bestehend sind, soweit er seine hohe Tugendhaltung aufrecht erhält und würde es zum Beispiel eine wahre wirkliche und gültige Religion geben, so würde die sich demjenigen auch offenbaren, es von einem Glauben zu einem Wissen übergehen.
Mit jeder erlangten und gelebten höheren Tugendhaltung und einhergehender Daseinszustandsverbesderung erweitert sich das Bewusstsein, Wahrnehmungsvermögen, Vorstellungsvermögen und Erkenntnisvermögen eines Individuum und somit auch dessen Wahrheitsgüte.
Dass es dem Menschen an Wahrheitsgüte umso mehr ermangelt, je niedriger dessen Tugendhaltung ist, ist allgemein anerkannt und leicht beweisbar, dass sie mit aufsteigender Tugendhaltung und erweiterten Bewusstseinszustand jedoch mit aufsteigt, ist den Menschen nicht so sehr bewusst und dass zu Lügen und Täuschen dem Menschen bei niedrigem Bewusstsein für ihn unkontrollierbar auferzwungen ist, umso weniger bewusst.
Daher ist es unausweichlich dass Menschen bei niederer Tugendhaltung mit geringer Wertschätzung gegenüber sich selbst, anderen, der Natur und oder einer möglichen Gottheit entsprechend danach streben sich und anderen nachhaltig zu schaden, sie zu betrügen, zu verraten, belügen und zu täuschen und daher Menschen mit niederer Tugendhaltung für Führungspositionen völlig ungeeignet sind und man an ihrem Reden, Handeln, Verhalten, Aussehen, ihren Verbindungen zu anderen, zu Bestrebungen auch in der Güte ihrer Tugendhaltung leicht zu erkennen sind, sie ihre wahre Tugendhaltung zumindest mir nicht vortäuschen können.
Wir stehen an sich in der Situation, dass es keine verfügbaren Menschen mit einer ausreichend hohen Tugendhaltung in den gegenwärtigen maßgebenden Organisationen der Religionen, Wissenschaften und Politik einschliesslich der Philosophie gibt und wir daher nur über den Weg der übergeordneten Einnahme einer hohen Tugendhaltung durch diejenigen, die gegenwärtig Führungspositionen eingenommen haben aus dieser Situation heraus gelangen können.
Weltweit herrscht ein Meinungskrieg über die jeweiligen Ursprünge, die Entstehung, Richtigkeit, Gültigkeit, Wahrheitsgüte der jeweiligen heiligen Schriften der Religionen und auch der Philosophien, politischen Richtungen, wie auch der Wissenschaften der maßgebend unter Gelehrten geführt wird und aufgrund ihrer Uneinigkeit und vielfältigen Nichtübereinstimmungen bis hin zu den Menschen im Streit bis Krieg untereinander ausgetragen werden.
An der Spitze der Pyramide der „Streithähne“stehen seit tausenden Jahren die Gelehrten, die über alle Gesellschaftsschichten von oben nach unten hinweg mit ihren Glaubenssätzen und Lehren einwirken und auf der untersten Ebene stehen dann infolge sich streitende Paare, Familien, Freunde, Bekannte und so weiter bis hin zu den sich gegenseitig ermordenden Soldaten, um die jeweiligen Meinungen ihrer maßgebenden Gelehrten und Lehren zu verteidigen und oder anderen aufzuzwingen.
Dies alles können wir uns ersparen und auf einfache Weise umgehen, wenn die sich jeweils streitenden erkennen, dass jeder Mensch jede beliebige Lehre jeweils nach seinem eigenen Maß in dessen Wahrheitsgüte, sie jeweils entsprechen seinem eigenenWahrnehmungsvermögen, Vorstellungsvermögen und Erkenntnisvermögen individuell aufnimmt und in dessen Gültigkeit für ihn selbst bestimmt.
Daraus ergibt sich, dass selbst die gläubigsten Gläubigen derselben Religion bereits in der Auslegung und in derem Verstöndniß voneinander abweichen, da der Mensch sich selbst das Maß aller Dinge ist und es aufgrund der Individualität des Menschen, seiner unterschiedlichem Wahrnehmungsvermögen, Vorstellungsvermögen und Erkenntnisvermögen eine absolute Übereinstimmung nicht sondern nur ein bedingt individuelles Glaubensgebilde geben kann.
Die Erkenntnis, dass es lediglich ein mehr oder weniger starkes Bestreben in einer groben Ausrichtung einer Glaubensgemeinschaft, jedoch es an sich nur selbst bestimmte Selbstreligionen als individuelle Glaubensgebilde gibt ist bedingt erforderlich, um sich selbst in seinem tatsächlichen Tun und Glauben zu erkennen.
Selbst innerhalb einer bestimmten Glaubensrichtung gibt es derart vielfältige Nichtübereinstimmungen und damit Abweichungen, dass dies in der Geschichte der jeweiligen Bestrebungen zu Schismen, Aufspaltungen, Trennungen und neu gebildeten Bestrebungen führte.
Ob nun eine heilige Schrift ursprünglicher, wahrer, richtiger, gültiger, unverfälschter und so weiter ist, sind alles an sich Nebenkriegsschauplätze um die sich gerne die Forscher in einem engen Kreis kümmern können, die jedoch ihren Streit unter sich austragen sollen, da sie selbst schon nicht in der Lage sind darüber wahre Dialoge einzugehen und zu betreiben.
Für jeden Mensch in jeder Gesellschaftsschicht ist doch nur von Bedeutung ob eine heilige Schrift für ihn selbst tugendhafter und damit vernünftiger als jede der anderen ihm erscheint und dann ist es dich egal, wer diese wann, wie und unter welchen Umständen und aus welchen vorher bestehenden Glaubenssätzen, Schriften, Vorstellungen, Meinungen, Vorläufern und so weiter erstellt wurde.
Der Streit um das jeweilige Ob, Wann, Wie, Warum, Wo und so weiter ist unnötig und lenkt von der eigentlichen Aufgabe und Problemstellung in Bezug auf heilige Schriften ab, die sicher darin besteht, sich entsprechend der in der jeweiligen heiligen Schrift enthaltenen und wiedergegebenen Tugendhaltung und damit auch derer Vernunft in seiner eigenen Tugendhaltung und Vernunft nach auszurichten und zu leben.
Ein Gläubiger, der Inhalte einer heiligen Schrift sieht, zeichnet sich doch wohl insbesondere gegenüber Nichtgläubigen dadurch aus, dass er sein Denken, Handeln, Verhalten, sein Streben und Leben vollkommen der jeweiligen heiligen Schrift nach ausgerichtet hat, danach lebt , seinen Lebenspartner danach auswählt, seinen Lebensraum und Lebensstil danach ausrichtet, seine Kinder entsprechend erzieht und ausbilden läßt, an den Veranstaltungen und Treffen der jeweiligen Glaubensgemeinschaften teilnimmt, die Rituale vollzieht und so weiter, sowie ein Gläubiger auch die Inhalte seiner heiligen Schrift umfassend kennt und wiedergeben können wird.
Man kann also sehr wohl und recht schnell von außen, wie auch sich selbst einschätzend bestimmen, ob man ehrbarer folgsamer Gläubiger einer Glaubensrichtung ist und ebenso schnell erkennen, dass es keine Frage sein kann, ob man ein Gläubiger sei oder nicht, sondern nur eine Frage inwieweit man ein Gläubiger sei und jeder doch letztlich erkennt, dass er selbst, wie auch jeder andere jeweils für sich das Ausmaß seines Glaubens selbst bestimmt hat, damit einen Selbstreligion betreibt und lediglich mit einer der Ausrichtungen und Bestrebung sympathisiert, er ein mehr oder weniger starker Glaubenssympathisant ist.
Mir ist es in meinem Leben bislang nicht gelungen einen Gläubigen einer Glaubensrichtung zu finden, der die grundlegendsten Glaubenssätze seiner Glaubenslehre vollständig wiedergeben kann und diese auch sinngemäß von ihm wiedergegeben werden konnten, somit diese nicht bekannt und verstanden sind und diejenigen dennoch der Meinung sind sie seien Gläubige und ein anders ausgerichteter Glaube sei jeweils ein Irrglaube.
Es entsteht in mir jeweils der Eindruck, dass sie ihr wahres Dasein, Tun und Bestreben letztendlich nur hinter ihrem jeweiligen Glauben verstecken, es mit dem jeweiligen Glauben rechtfertigen und sich mit dem Glauben zu schützen suchen, sich lediglich in ihrem sozialen Umfeld eingliedern und zu halten suchen.
Es mag die Gläubigen einer Glaubensrichtung geben, die weitestgehend ihre Tugendhaltung, Vernunft, ihren Lebensstil und Bestreben im Leben nach einem Glauben ausgerichtet haben, doch wo findet man sie, wo findet man diejenigen, die einer Überprüfung ihres Glaubens standhalten würden und tatsächlich sich in einem guten Daseinszustand befinden?
Würde man einen Gläubigen 100 grundlegende Fragen über seine grundlegendsten Gewißheiten und Einstellungen stellen und man könnte auch die 100 grundlegendsten Aussagen einer bestehenden Glaubensrichtung anstelle oder zusätzlich hernehmen, diese ihn so stellen, dass er sie ohne lange Zeitdauer zur Überlegung zu nennen habe und diese notieren und ihn auch dazu auffordern, wie man diese im eigenen Leben verwirklichen würde und dies dann alles mit seinem tatsächlichen Leben und Lebensstil vergleichen, so würde man sicherlich sehr hohe Abweichungen von seinem vorgegebenen Glauben und seiner tatsächlichen gelebten Selbstreligion vermerken können.
Den Menschen ist nicht bewusst, dass sie sich in Bezug auf ihren Glauben jeweils in einem mehr oder weniger starken, bis völligen Daseinszustand der Selbsttäuschung befinden und anderen sich als ein Gläubiger zu sein weitestgehend nur vortäuschen, sie andere darin Täuschen ein Gläubiger einer bestimmten Ausrichtung zu sein.
Selbiges trifft auf jede Glaubensrichtung oder Glaubensausrichtung zu und Philosophie, Wissenschaft, Politik sind wie Religion in ihrer Vielfalt Glaubensausrichtungen, mit denen deren vermeintliche Gläubigen in ähnlicher Weise lediglich sympathisieren, sie jedoch selbst nicht wirklich befolgen und leben.
So erlangt man bei Beobachtung und Überprüfung zum Eindruck , das Gläubige als Sympathisanten lediglich einen Schein des Glaubens vortäuschen und insgeheim als Maß aller Dinge ihre jeweilige Selbstreligion erschaffen und leben, um andere davon abzuhalten, auf ihr eigenes Leben Einfluss auszuüben, obwohl sie selbst den jeweils eigentlichen Glauben ihrer heiligen Schriften nach anderen aufzuzwingen suchen.
Was bei Religionen sie Evangelien, Suren, Glaubenssätze und so weiter sind, sind in Wissenschaften deren Studien, Formeln, Grundgesetze und so weiter.
Wer sich mit der Geschichte der Menschheit auskennt, der weiß das Religion jeweils die gewandelte Ausgetalt von Schamanismus bis Heidentum ist, daß Philosophie die gewandelte Ausgestalt von Religion ist, dass Politik die gewandelte Ausgestalt von Philosophie und Wissenschaft deren Vielfalt in deren gewandelten Ausgestalten sind und wer sich bislang darin nicht auskennt, der wird es bei genauer Recherche als umfassend und überwiegend so seiend erkennen werden.
Somit besteht doch eine weitere weltweite allumfassende allgegenwärtige Täuschung im Glauben über Glauben und es gibt daher keinen wirklich gemeinsamen Glauben, sondern nur ein sympathisieren mit Glauben entsprechend dem jeweils eigenen Mass aller Dinge in nur annähender Übereinstimmung mit anderen und der sichtbare Glaube im Leben der Menschen begrenzt sich auf die gemeinsam ausgeübten Rituale, Feste und kulturellen Eigenheiten.
Sich selbst zuzugestehen tatsächlich eine Selbstreligion auszuüben und sich darin dies tuend, bestrebend und als so seiend zu erkennen, steigert unmittelbar die eigene Tugendhaltung und Vernunft, wie auch das Vermögen anderen dies als deren eigenes Treiben zuzugestehen.
Das Individuum gleicht seine eigene Tugendhaltung und Vernunft nach jeweils eigenem Mass und damit Ermessen lediglich der Tugendhaltung und Vernunft eines Glaubens und damit einer Gruppe als Glaubensgemeinschaft insoweit an, wie es ihm als nützlich, zutreffend und sinnvoll erscheint.
Dieses Bestreben ist bei jedem Individuum und bei jeder Gruppe beobachtbar und feststellbar und darin unterscheiden sich auch kriminelle Individuen und Organisationen nicht von Glaubensrichtungen, da auch deren Mitglieder nur glauben durch ihren Glauben gemeinsam strebend so zu mehr Wohlergehen und Wohlstand gelangen zu können, dies somit die Erscheinungen als ein des Menschen allgemein zugrunde liegendes Bestreben im Hinblick auf Gemeinschaften, Überleben und Wohlergehen bestimmbar ist.
So sympathisieren die Menschen von sich aus mit der Glaubensrichtung in und mit der sie aufgewachsen sind, so wie sie dies auch mit ihrer Kultur aufgrund der Eingewöhnung mit ihr tun und erst, wenn sie beginnen zu erkennen, dass diese jeweils sich gegen ihr individuelles Streben richtet, ihrem Wohlergehen und Wohlstand wie auch Freiheit und Selbstbestimmung entgegengesetzt ist, es im Übermaß begrenzt, beginnen sie ihr Umfeld, deren Befürworter und infolge deren Überzeugungen Bestreben, Glauben und Lehren infrage zu stellen.
Würden sie selbst in einem guten Daseinszustand in Selbstbestimmung und Freiheit stehen, so würden sie dies sicherlich nicht tun und die Regionen in ihrem Dasein und Bestreben kritisieren, in denen dies nicht gegeben ist.
Was wir jedoch oft beobachten und erleben ist, dass diejenigen, die sich in schlechten Daseinszuständen und Umständen und einer sie unterdrückenden Glaubensrichtung leben, ihre jeweilige Glaubensrichtung dennoch als vernünftiger ansehen, als die der anderen und diese auch nich für ihre eigenen schlechten Bedingungen und Daseinszustände verantwortlich machen.
Für jeden wird doch nachvollziehbar sein, dass sich bei bestehender hoher Tugend und damit hoher Vernunft nach einiger Zeitdauer auch gute Daseinszustände bewirkt und erreicht werden, diese erhalten und bei Möglichkeit auch verbessert werden können.
Wir beimessen gute Daseinszustände in aller Welt und in allen Kulturen trotz aller Unterschiede dennoch sehr einheitlich nach Sauberkeit, Ordnung, Nützlichkeit, Nachhaltigkeit, Gesundheit der Menschen, Pflanzen, Tiere, Verfügbarkeit und Reinheit von Wasser, Nahrung und so weiter, wie auch nach Wohlwollen, Wohlergehen, Wohlstand, erlebbaren Vergnügen, Glück, Freiheit, durchsetzbaren freien Willen und Selbstbestimmung und so weiter.
Da wundert es mich zu erleben, dass Migranten aus Regionen mit sehr schlechten Daseinszuständen und Lebensumständen, wie auch Lebensbedingungen nach Europa einwandern und den Ansässigen dort vorwerfen, den falschen Glauben zu haben, Ungläubige zu sein, ein falsches Leben zu führen, dass sie sie den Islam als Glauben annehmen, nach ihrer Lebensweise zu leben haben, wo sie doch zuvor aus den Regionen geflohen sind, in denen der Islam besonders lange weit verbreitet und mächtig ist, sie den islamischen Regionen mit ihren schlechten Daseinszuständen zuvor verließen, um in Europa ein besseres freieres selbstbestimmteres Leben führen und zu Wohlergehen und Wohlstand gelangen zu können.
Würde ihr Glaube eine hohe Tugendhaltung und Vernunft in sich bergen, so würden sie dies doch wohl in ihrer angestammten Heimat aus ihrer jeweiligen Bevölkerung gemäß ihres Glaubens tun können - oder?
Wir stellen jedoch weltweit fest, dass sich Wohlergehen und Wohlstand besonders in den Regionen immer mehr einstellt, in denen Religion immer weniger Einfluss auf das Leben ausüben, wobei ich dabei nicht übersehe, dass deren Wohlstand oft auf Kosten anderer Regionen in der Welt und der Natur geht, somit kein alleingültiges kennzeichnendes Eigenmerkmal der Tugend und Vernunft ist.
Als wesentliches Kennzeichen guter Daseinszustände ist deren Vergegenwärtigung, die von allen Glaubensausrichtungen unabhängig voneinander in deren Güte eingeschätzt werden können und sie sich maßgebend dahingehend unterscheiden werden, inwieweit sie voneinander abweichend etwas als guten Daseinszustand seiend bestimmt haben.
Wenn man sich daran begibt herauszufinden, was als guter Daseinszustand betrachtet wird, so wird man feststellen, dass es auch dahingehend große Abweichungen zueinander oder untereinander gibt und auch dahingehend keine Einigung untereinander bestehen, sie sich maßgebend lediglich miteinander darüber streiten, was man glauben, wie man leben und wonach zu streben man sich ausrichten sollte, es bei genauer Überprüfung jedoch jeweils selbst nicht tun, was sie von anderen erwarten oder verlangen, oder auch oft erst selbst die von ihnen bemängelten Daseinszustände durch ihr eigenes Streben und Leben verursachen.
So wie die Unvernunft des einen Menschen die Unvernunft des anderen Menschen bewirkt, so bewirkt die Unvernunft des einen Staates die Unvernunft des jeweils anderen Staates, mit dem er im Streit, Konflikt bis Krieg steht und keiner von den Beteiligten erkennt den Grund dafür in der eigenen Unvernunft und bemängelt die Unvernunft des anderen, wie auch beide nicht auf den Gedanken kommen gemeinsam zu ermitteln, was denn die tatsächliche Vernunft für alle wäre.
Das dem Menschen von seiner Natur aus gegebene und daher für alle Menschen bestehende Vermögen sich in seinem Daseinszustand, seiner Selbstreligion und seiner Tugendhaltung erkennen zu können, sich darüber bewusst werden kann, dass er jede seiner Handlungen nach seiner eigenen Selbstreligion und Tugendhaltung ausrichtet um seinen eigenen Daseinszustand, dem anderer, seinem Umfeld und der Natur nach seinen Vorstellungen auszurichten bedingt auch, dass er sich in seiner gegenwärtigen Untugend erkennen kann.
Wer sich selbst insoweit erkennt, dass er sich maßgebend nach seiner Selbstreligion ausrichtet und seinen Gemeinschaftsglauben mehr oder weniger vortäuscht, somit Übereinstimmung darüber lediglich vorgibt zu haben, gelang in den Bwusstseinszustand, seine eigenen Glaubenssätze ermitteln, hinterfragen und verändern zu können.
Jemand dem dies nicht bewusst ist, wird unveränderlich an den bestehenden Glaubenssätzen festhalten und mit ihm ist jeder Dialog über Glaubensfragen sinnlos, da er selber seinen Glauben nicht versteht.
Jemand, der seine eigene niedrige Tugendhaltung gegenüber sich selbst, anderen, seinem Umfeld, der Natur und einer Gothheit gegenüber bemerkt, ist auch in der Lage sich selbst im Daseinszustand zu verbessern, soweit er nicht unmittelbar bei Bewusstwerden in die Selbsttäuschung und Täuschung anderer verfällt.
Der Weg zu einer höheren Tugendhaltung bedingt die Selbsterkenntnis, sich in einer niederen Tugendhaltung zu befinden und jeder Mensch kann immer seine eigene, eine noch niedere, wie auch eine mögliche höhere Tugendhaltung für ihn erkennen und bestimmen, da die eingenommene Tugendhaltung nur über den freien Willen und selbstbestimmte Entscheidung erfolgt.
Bestandteil der Tugendhaltung ist die Gesinnung und die Gesinnung mit ihren Motiven und Zielsetzungen steht unmittelbar mit der Selbstreligion in Wechselbeziehung.
Durch die Einnahme einer hohen Tugendhaltung kann man sich unabhängig von seinem gegenwärtigen Daseinszustand, seinem Lebensstil, Lebensumständen, seiner Gesinnung, seiner Selbstreligion und so weiter grundlegend neu ausrichten und sich in allen in dessen oder deren Güte anheben.