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„Werk:Über Selbstreligion“ – Versionsunterschied

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2.5.2021
Bevor man sich über die Ausrichtung im Glauben einer Religion, Philosophie, Wissenschaft, Politik streitet, sollte man erst einmal eine einfache verständliche und nachvollziehbare Tugendhaltung bestimmt haben, aus der man heraus den Daseinszustand erwirkt, dass sich die grundlegende uneingeschränkte Bereitschaft im Hinblick auf das Erreichen, erhalten und Verbessern von Daseinszuständen als gemeinsames Bestreben einstellt.


ich bin immer noch im Taumel der Erkenntnis, dass wahre Vernunft, also wirkliche und nicht scheinbare oder vermeintliche Vernunft die Unvernunft des anderen erwirkt.
Man braucht dazu weder zu bestimmen, was im Dasein ein guter Daseinszustand ist, kann dies unabhängig von jedweder Glaubensrichtung und damit unabhängig von bestehender Religion, Philosophie, Politik, Wissenschaft, Abstammung, Herkunft, eigenem Daseinszustand tun, noch müsste man irgendetwas bereits ausgearbeitet haben, auf das man hin Übereinstimmung mit anderen zu erreichen sucht und im ersten Schritt nur die Einigung auf eine allgemein über alles Bestreben hinweg für alle Beteiligten und Betroffenen gültige gemeinsame Tugendhaltung und Bereitschaft erwirken.


Man kann Vernunft weder herbeireden noch herbeischreiben - man muss sie tatsächlich mittels Gewalt erzwingen und sei es, dass die Gewalt darin besteht eine übergeordnete Stellung zu haben oder laut zu werden.
Das Erreichen, Erhalten und Verbessern guter und oder bestehender Daseinszustände bedingt die vorangegangene Einigung auf eine gemeinsame Tugendhaltung und Bereitschaft danach zu streben, diese Tugendhaltung zu erreichen, zu erhalten und bei Bedarf zu verbessern.


Höhere Vernunft bedingt höhere Tugend und wo keine höhere Tugend ist, ist auch keine höhere Vernunft, da Vernunft nur einer von 4 Erscheinungen der Tugend ist.
Ich hatte diese Einstellung bereits vor etwa 20 Jahren erlangt und wollte mich damals mit meiner Frau daraufhin ausrichten, wobei ich dies auf angemessene Weise zum Ausdruck brachte und auch entsprechend für sie verständlich zum Ausdruck brachte, doch war sie dazu nicht gewillt und so musste ich mich von ihr trennen, obwohl ich sie liebte, da mit ihr bei fehlender Bereitschaft zu höherer Tugend kein gutes Leben und Streben im Hinblick auf das erreichen, erhalten und verbessern guter Daseinszustände möglich ist.


Wenn man Unvernunft bemerkt, bemerkt man auch Untugend und Unvernunft ist ein kennzeichnendes Merkmal für mögliche Kriminalität, Untreue, Perversität, möglichen Verrat, Mißbrauch und so weiter und si weiter....
So tat ich es mit jedem, der trotz Aufzeigen der Folgen so weiterzuleben wie bisher nicht erkennbar gegenüber sich selbst, anderen, seinem Umfeld und der Natur gleichrangig wohlwollend eingestellt ist, es ihm jeweils im Übermaß an Bereitschaft ermangelt für sich selbst nach guten Daseinszuständen zu streben, dies gleichrangig anderen zuzugestehen, auch gemeinsam für gute Daseinszustände zu sorgen zu wollen.


Je niedriger jemand in der eigenen Tugendhaltung ist, umso weniger kann er erkennen, was Vernunft und wer der Vernünftige ist und so halten sich gerade diejenigen meist für vernünftig, die tatsächlich unvernünftig sind.
Wie soll man mit diesen Menschen Glück erleben, wenn sie durch ihr Denken, Handeln und Verhalten beständig das aussehen, was ihnen und mir ihr Unglück bereitet?


Es ist wohl meist schon ein kennzeichnendes Merkmal der eigenen Unvernunft, sich für den Vernünftigen zu halten, wenn man sich des allgemeinen Daseinszustand der Menschen bewusst geworden ist.
Damals habe ich jedoch noch viel zu sehr vorgegeben, was ich als Tugend, gute Daseinszustände und so weiter angesehene habe und mich darin viel zu sehr darum bemüht, dass sie darin mitwirken würden, dass es ihnen gut ergeht, ich somit Verbündete im gemeinsamen streben habe, ohne zuvor die wirkliche Bereitschaft dazu bewirkt zu haben, überhaupt eine wirkliche Gemeinschaft mit einem gemeinsamen Bestreben einzugehen und ihre jeweilige Selbstreligion somit übergangen, wobei mir dies als erstes Hinderniß gegeben in dessen Ausmaß und Wirkweise noch nicht bewusst war.


Erst ab der Stufe Interesse auf der Monstertabelle rect Vernunft unmittelbar Vernunft an und steigert diese - je tiefer jemand darunter ist, umso mehr Unvernunft regt die Vernunft an und auf der hälfte der Monstertabelle regt Vernunft die Gewalt gegen denjenigen an, der Vernunft zu vermitteln sucht.
Bestandteil der jeweiligen Selbstreligion ist die Wertschätzung seiner selbst, des jeweils anderen, des Mensch an sich, sowie der Menschheit und Natur an sich und dem untergeordnet allen Weiteren, dem Wertschätzung nach eigenem ermessen im jeweiligen Ausmaß zugestanden wird.


Etwas weiter darunter regt Vernunft die Wut des anderen und weit darunter die Furcht an.
Man kann von einem Menschen nur dann Gutes in hoher Güte erwarten, wenn er ganz grundlegend eine hohe Wertschätzung für den Mensch, die Menschheit und die Natur an sich hat und die zumindest die Existenz einer Gottheit, in welcher Ausgestalt auch immer sie sein mag, für denkbar und möglich erachtet, somit auch einer Gottheit Wertschätzung entgegenzubringen in der Lage sind.


Das muss man erst mal erkannt haben um dieses Verhalten der Menschen zu verstehen, die auf Vernunft mit erhöhter Unvernunft reagieren, Vernunft nicht annehmen, sie abwehren und an ihrer Unvernunft festhalten.
Ein Mensch, der eine gleichrangige Wertschätzung in Bezug auf Mensch, Menschheit, Natur und Gottheit bedingungslos uneingeschränkt eingenommen hat, damit auch sich selbst gegenüber, ist für eine Führungsposition und ein Streben im Hinblick auf die Verbesserung der Daseinszustand geeignet und auch nur ein wenig davon abweichend völlig ungeeignet eine Führungsposition einzunehmen und zu halten, da er kein wirkliches Wohlwollen in si h aufkommen lassen kann, sein Wohlwollen schon zum Nachteil für sich selbst, andere, der Natur und Gott ausgerichtet ist.


Die können nicht anders, da ihnen dies ihr Gemüt aufzwingt.
Dabei ist es unwichtig, ob es eine Gottheit gibt, was sie wie wann ist, da Gottheit wie Selbstheit in der ureigensten Bestimmung eines Wesens liegt, sie auf freiem Willen und freier Wahlmöglichkeit beruht, sich niemand zwischen einem Gott als Wesen und einem Mensch als Wesen stellen darf, es eine Wesensangelegenheit ist, die sowohl die eigene selbstbestimmte Gotterkenntniß wie auch Selbsterkenntniß bedingt.


Für mich selbst habe ich bestimmt, dass es eine Gottheit gibt, ich jedoch nicht weiß, was sie wie ist, dass sie für mich nicht das ist, was Religionen als Gottheit und Gottheiten in deren Vielfalt bestimmt haben und ich habe für mich bestimmt, dass es für mich möglich ist sowohl die Gottheit wie auch die Selbstheit jeweils in ihrer Wesenheit für mich erkennbar ist, ich somit es wissen kann.


Man kann einen Menschen daher nur zur Vernunft bringen, wenn er bereits an Vernunft interessiert ist und die Quelle, die ihm Vernunft zu vermitteln sucht, auch als Quelle für Vernunft akzeptiert ist.
Durch meine Forschung und Entwicklung der Verfahren zum Erreichen, Erhalten von guten Daseinszuständen und der Verbesserung von Daseinszuständen habe ich festgestellt, dass ein Mensch zu immer mehr Tugend, Gesundheit, Wohlwollen, Wohlergehen, Vergnügen und so weiter, aus sich selbst heraus hervorgehend in ihnen allen aufsteigt und sich umso mehr selbstbestimmt darum bemüht darin weiter aufzusteigen und an Güte auszuweiten, je höher er aufsteigt.


Fragwürdigkeit der Lehren
Alles, was je zu Minderung der Wertschätzung des Menschengegenüber sich selbst als Mensch, gegenüber anderen Menschen, der Menschheit, Natur und einer Gottheit geführt hat, beruht auf den Irrtum über das Dasein, das Dasein im Dasein, Erscheinungen und Geschehen im Dasein, den Irrtümern der Gelehrten darüber, deren Denkweise, deren verwendete zweiwertige Logik, monoistischen Ausrichtung und infolge deren gelehrte Ignoranz, Unvernunft und Fehlausrichtung.


20210504S1
Ein Gläubiger eines Glaubens, einer Religion, Philosophie, Wissenschaft oder Politik ist an sich von seiner damit begrenzten und begrenzenden Betrachtungen von seinem gegenwärtigen Daseinszustand her nicht in der Lage in Bezug auf sich selbst, den Mensch an sich, Menschen, der Menschheit und Natur gegenüber zu einer gleichrangigen Wertschätzung zu gelangen, da sie ihm schon von seinem Glauben her versagt bleibt.


Sich der Selbstreligion bewusst zu sein bedingt sich selbst bewusst zu sein, dass dem so ist, dass man sich selbst das Maß aller Dinge und auch das Maß bestimmende ist.
Er kann dies jedoch auf einfache Weise umgehen oder übergehen, in dem er eine über seinen Glauben und seine bisherige Ausrichtung für sich bestimmt und damit eine höhere Tugendhaltung annimmt und befürwortet, die höher als alle bisherigen bestehenden Ausrichtungen steht, und sich selbst darin überwacht, diese aufrecht zu erhalten.


Alles auf einem Einwirkende und Einfluß ausübende, drängt den Menschen dazu, das Maß aller Dinge nach außen zu verlegen, sei es durch Religion, Philosophie, Wissenschaft, Politik, Erziehung, Ausbildung und so weiter.
Welchen Glauben oder welche Überzeugungen und Gewissheiten ein Mensch auch immer hat, so wird sich dies alles für ihn in dem Ausmaß als richtig erweisen, wie diese bereits als in ihrer Wahrheitsgüte bestehend sind, soweit er seine hohe Tugendhaltung aufrecht erhält und würde es zum Beispiel eine wahre wirkliche und gültige Religion geben, so würde die sich demjenigen auch offenbaren, es von einem Glauben zu einem Wissen übergehen.


Von der Befruchtung an zeigt die Natur dem Körper an, dass sie das Maß aller Dinge ist und sie bedingt vorbestimmt hat, wie der Körper auf natürliche Weise aus der Natur heraus als das Eine hervorgehen, wachsen, sich entwickeln, geboren, gedeihen, reifen, leben, sich fortpflanzen und sterben und wie er sich mit der Natur wieder Eins und zu Allem wird.
Mit jeder erlangten und gelebten höheren Tugendhaltung und einhergehender Daseinszustandsverbesderung erweitert sich das Bewusstsein, Wahrnehmungsvermögen, Vorstellungsvermögen und Erkenntnisvermögen eines Individuum und somit auch dessen Wahrheitsgüte.


Die Natur bringt unter bestehenden natürlichen Lebewesen aus sich selbst heraus hervor und bietet sich ihm als Lebensraum mit einem Überfluß an Nahrung und Erfahrungsraum, wie auch als das größte Rätsel an, dass es zu lösen gilt.
Dass es dem Menschen an Wahrheitsgüte umso mehr ermangelt, je niedriger dessen Tugendhaltung ist, ist allgemein anerkannt und leicht beweisbar, dass sie mit aufsteigender Tugendhaltung und erweiterten Bewusstseinszustand jedoch mit aufsteigt, ist den Menschen nicht so sehr bewusst und dass zu Lügen und Täuschen dem Menschen bei niedrigem Bewusstsein für ihn unkontrollierbar auferzwungen ist, umso weniger bewusst.


So bringt im Grunde die Natur die Entdecker seiner selbst als ihre Kinder hervor, die sie nach ihrem Maß der Dinge nach dem Muster Zucker, Brot und Peitsche erzieht, sie mit Vergnügen belohnt, wenn sie ihr folgsam sind, sie nur das Notwendige gibt, wenn sie nicht vorsorglich sind, sie mit Schmerz antreibt, wenn es ums Überleben geht.
Daher ist es unausweichlich dass Menschen bei niederer Tugendhaltung mit geringer Wertschätzung gegenüber sich selbst, anderen, der Natur und oder einer möglichen Gottheit entsprechend danach streben sich und anderen nachhaltig zu schaden, sie zu betrügen, zu verraten, belügen und zu täuschen und daher Menschen mit niederer Tugendhaltung für Führungspositionen völlig ungeeignet sind und man an ihrem Reden, Handeln, Verhalten, Aussehen, ihren Verbindungen zu anderen, zu Bestrebungen auch in der Güte ihrer Tugendhaltung leicht zu erkennen sind, sie ihre wahre Tugendhaltung zumindest mir nicht vortäuschen können.


Die Natur gibt den Raum, beherrscht den Raum, begrenzt und weitet ihn, Körper und Dinge sind ausgestalteter begrenzter und begrenzender Raum und so bestimmt die Natur alles mögliche Geschehen in ihm über Raum als Raum, während es dem darin Befindlichen Räumen deren Freiraum der Eigenraum und dessen Fortbestehen bedingt nach ihren Naturgesetzen zugesteht, und sie mit Naturgewalten herrscht, die von nichts übertreffbar sind, sie an sich jeder Zeit zeigen kann, dass sie das letzte Wort spricht.
Wir stehen an sich in der Situation, dass es keine verfügbaren Menschen mit einer ausreichend hohen Tugendhaltung in den gegenwärtigen maßgebenden Organisationen der Religionen, Wissenschaften und Politik einschliesslich der Philosophie gibt und wir daher nur über den Weg der übergeordneten Einnahme einer hohen Tugendhaltung durch diejenigen, die gegenwärtig Führungspositionen eingenommen haben aus dieser Situation heraus gelangen können.


So ist es doch nicht verwunderlich dass der Mensch als erstes die Natur als den wahren Gott und seine Naturgewalten und Naturerscheinungen als Götterfamilie und so weiter verstand und über die Millionen Jahre menschlichen Daseins herausfand, wie er mit der Natur in Kommunikation treten und auf sie wohlwollend Einfluss nahm um auf sie für das eigene Wohlergehen, das anderer, seines Umfeld und die Natur selbst einwirken zu können.


So entwickelte sich aus der Natur heraus der Schamane, Medizinmann, der Sternkundler und so weiter, um die Natur in ihrer Vielfalt und Vielheit derer Unendlichkeit an Möglichkeiten vorhersehbar, handhabbar, regulierbar und steuerbar zu machen.
Weltweit herrscht ein Meinungskrieg über die jeweiligen Ursprünge, die Entstehung, Richtigkeit, Gültigkeit, Wahrheitsgüte der jeweiligen heiligen Schriften der Religionen und auch der Philosophien, politischen Richtungen, wie auch der Wissenschaften der maßgebend unter Gelehrten geführt wird und aufgrund ihrer Uneinigkeit und vielfältigen Nichtübereinstimmungen bis hin zu den Menschen im Streit bis Krieg untereinander ausgetragen werden.


Der Mensch begann sein eigenes Mass aller Dinge für sich und seine Sippe zu entwickeln, tat dies im Einklang mit der Natur anhand dem, was er aus den Rätseln der Natur erkannte und auf sie anwandte.
An der Spitze der Pyramide der „Streithähne“stehen seit tausenden Jahren die Gelehrten, die über alle Gesellschaftsschichten von oben nach unten hinweg mit ihren Glaubenssätzen und Lehren einwirken und auf der untersten Ebene stehen dann infolge sich streitende Paare, Familien, Freunde, Bekannte und so weiter bis hin zu den sich gegenseitig ermordenden Soldaten, um die jeweiligen Meinungen ihrer maßgebenden Gelehrten und Lehren zu verteidigen und oder anderen aufzuzwingen.


Je mehr es ihm gelang nach seinem eigenen Maß mit dem durch die Natur vorgegebenen Mass zurecht zu kommen, umso leichter, gesünder und länger konnte er überleben, gedeihen und sich verbreiten.
Dies alles können wir uns ersparen und auf einfache Weise umgehen, wenn die sich jeweils streitenden erkennen, dass jeder Mensch jede beliebige Lehre jeweils nach seinem eigenen Maß in dessen Wahrheitsgüte, sie jeweils entsprechen seinem eigenenWahrnehmungsvermögen, Vorstellungsvermögen und Erkenntnisvermögen individuell aufnimmt und in dessen Gültigkeit für ihn selbst bestimmt.


Die Natur wurde und wird von indigenen Völkern als eigenes Wesen, Lebewesen und als eigener Organismus angesehen und mit Geburt kommen die Eltern des Neugeborenen als ein weiteres Maß aller Dinge hinzu, die dem Kind darin Helfen in der Natur und mit ihr zurecht zu kommen, wie auch dass sie mittels Erziehung dem Kind das Maß aller Dinge der jeweiligen Familie, Sippe und so weiter aufzeigen und lehren, so dass es eines Tages eigenständig im jeweiligen Umfeld nach seinem Maß aller Dinge, im Einklang nach dem Maß seines Umfeld und dem der Natur überleben und gedeihen kann.
Daraus ergibt sich, dass selbst die gläubigsten Gläubigen derselben Religion bereits in der Auslegung und in derem Verstöndniß voneinander abweichen, da der Mensch sich selbst das Maß aller Dinge ist und es aufgrund der Individualität des Menschen, seiner unterschiedlichem Wahrnehmungsvermögen, Vorstellungsvermögen und Erkenntnisvermögen eine absolute Übereinstimmung nicht sondern nur ein bedingt individuelles Glaubensgebilde geben kann.


Dann kamen mit den Priestern, Magiern, Herrschern die Zivilisationen auf und sie machten sich selbst zum Maß aller Dinge, gaben und geben durch Religion, Philosophie, Wissenschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft jeweils ihr Mass aller Dinge vor, so dass seit tausenden Jahren alles so ausgerichtet ist, dass der Mensch nicht mehr im Einklang mit der Natur leben kann, dass sie immer mehr zerstört und zurückgedrängt wird, dass der Mensch alles denken und tun darf, nur nicht sich selbst das Mass aller Dinge zu sein.
Die Erkenntnis, dass es lediglich ein mehr oder weniger starkes Bestreben in einer groben Ausrichtung einer Glaubensgemeinschaft, jedoch es an sich nur selbst bestimmte Selbstreligionen als individuelle Glaubensgebilde gibt ist bedingt erforderlich, um sich selbst in seinem tatsächlichen Tun und Glauben zu erkennen.


Dem Menschen wird für jeden Augenblick seines Lebens für jedes Dasein, jede Erscheinung und jedes Geschehen ein Maß aller Dinge vorgegeben, aufgezwungen, dem er sich zu fügen und zu beugen hat und anstelle der Natur mit ihrer Art und Weise von Zucker, Brot und Peitsche stellten sich Organisationen und Strukturen der Religionen, Philosophie, Wissenschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft und jeder von ihnen sagt dem Menschen im Grunde wie klein, unbedeutend, dumm und machtlos er sei, wie überwältigend mächtig alles andere sei, dass er sich jeweils ihrem Maß aller Dinge unterzuordnen und anpassen zu habe und wenn nicht würde man durch Gott, die Hölle, das Schwert und so weiter bestraft werden.
Selbst innerhalb einer bestimmten Glaubensrichtung gibt es derart vielfältige Nichtübereinstimmungen und damit Abweichungen, dass dies in der Geschichte der jeweiligen Bestrebungen zu Schismen, Aufspaltungen, Trennungen und neu gebildeten Bestrebungen führte.


Spätestens seit dem Priestertum wird der Mensch in Angst und Schrecken gehalten um ihn gefügig zu halten, ihm nach einem Mass der Dinge auszurichten, dass sich Gelehrte als für Herrscher und sie selbst für günstig erachtet wurde und wird.
Ob nun eine heilige Schrift ursprünglicher, wahrer, richtiger, gültiger, unverfälschter und so weiter ist, sind alles an sich Nebenkriegsschauplätze um die sich gerne die Forscher in einem engen Kreis kümmern können, die jedoch ihren Streit unter sich austragen sollen, da sie selbst schon nicht in der Lage sind darüber wahre Dialoge einzugehen und zu betreiben.


Die Gelehrten wisen jedoch sehr Wohl, dass der Mensch als Wesen und Selbst sich selbst niemals als das eigene Mass aller Dinge aufgegeben hat, da er als Selbst und Wesen von seiner eigenen Natur her kein Bestandteil der Natur ist, er nicht wie der Körper aus der Natur hervorgeht, wie es sein Körper tut, er nur über seinen freien Willen und Übereinstimmung mit einem Maß zu dessen Annahme und Befürwortung gelangt und dies erst dann befolgt, der Mensch als Körper fremdbestimmbar, jedoch als Wesen nur selbstbestimmbar ist.
Für jeden Mensch in jeder Gesellschaftsschicht ist doch nur von Bedeutung ob eine heilige Schrift für ihn selbst tugendhafter und damit vernünftiger als jede der anderen ihm erscheint und dann ist es dich egal, wer diese wann, wie und unter welchen Umständen und aus welchen vorher bestehenden Glaubenssätzen, Schriften, Vorstellungen, Meinungen, Vorläufern und so weiter erstellt wurde.


Da die Gelehrten, Herrscher und Eliten dies wissen, reduzieren sie das menschliche Dasein darauf, dass er nur ein sterblicher unbedeutender unfähiger Körper sei, der aufgrund der körperlichen Sinne auch noch im Dasein täuscht, es nicht wahrnehmen könne, wie es ist und beweisen ihm dass dem so ist, in dem sie ihn mit unnatürlichen Täuschungen täuschen und ihm dann sagen „Siehste, du täuscht dich.“
Der Streit um das jeweilige Ob, Wann, Wie, Warum, Wo und so weiter ist unnötig und lenkt von der eigentlichen Aufgabe und Problemstellung in Bezug auf heilige Schriften ab, die sicher darin besteht, sich entsprechend der in der jeweiligen heiligen Schrift enthaltenen und wiedergegebenen Tugendhaltung und damit auch derer Vernunft in seiner eigenen Tugendhaltung und Vernunft nach auszurichten und zu leben.


So sprechen die Gelehrten den „Ungelehrten“ das Vermögen der Erkenntnis über das Dasein ab und stellen sich als zur Erkenntnis aufgrund Gelehrtheit befähigte elitäre Gruppe über die Menschheit und daher alleinig berechtigt das Mass aller Dinge sein zu können, wodurch sie sich zwischen Mensch und Dasein stellen, wie es zuvor die Priester und Kirchenorganisationen taten, die sich zwischen dem Mensch und Gott stellten und sich so als Gott und Götter aufspielten.
Ein Gläubiger, der Inhalte einer heiligen Schrift sieht, zeichnet sich doch wohl insbesondere gegenüber Nichtgläubigen dadurch aus, dass er sein Denken, Handeln, Verhalten, sein Streben und Leben vollkommen der jeweiligen heiligen Schrift nach ausgerichtet hat, danach lebt , seinen Lebenspartner danach auswählt, seinen Lebensraum und Lebensstil danach ausrichtet, seine Kinder entsprechend erzieht und ausbilden läßt, an den Veranstaltungen und Treffen der jeweiligen Glaubensgemeinschaften teilnimmt, die Rituale vollzieht und so weiter, sowie ein Gläubiger auch die Inhalte seiner heiligen Schrift umfassend kennt und wiedergeben können wird.


Sie bringen den Menschen dazu sich mit seinem Körper, seinem Namen, Geschlecht, Haben, Besitz, Eigentum, einer Persönlichkeit zu identifizieren, gleichzusetzen und sind darin bemüht, dass er alles andere, nur nicht sich selbst und damit seiner Natur entsprechend bewusst das eigene Mass aller Dinge ist.
Man kann also sehr wohl und recht schnell von außen, wie auch sich selbst einschätzend bestimmen, ob man ehrbarer folgsamer Gläubiger einer Glaubensrichtung ist und ebenso schnell erkennen, dass es keine Frage sein kann, ob man ein Gläubiger sei oder nicht, sondern nur eine Frage inwieweit man ein Gläubiger sei und jeder doch letztlich erkennt, dass er selbst, wie auch jeder andere jeweils für sich das Ausmaß seines Glaubens selbst bestimmt hat, damit einen Selbstreligion betreibt und lediglich mit einer der Ausrichtungen und Bestrebung sympathisiert, er ein mehr oder weniger starker Glaubenssympathisant ist.


Je mehr man das Mass aller Dinge vom Selbst, vom Mensch als Wesen weg ausserhalb von ihm setzt, umso mehr reduziert man dessen Selbstverantwortung, Selbstachtung, Selbstwertschätzung, Selbstbewusstsein und so weiter und erhöht zugleich das Ausmaß der möglichen Fremdbestimmung auf ihn, so dass er über Einwirkungen auf dessen Körper für die herrschende Kaste regulierbar und steuerbar ist,sie h nicht mehr selbst reguliert und steuert.
Mir ist es in meinem Leben bislang nicht gelungen einen Gläubigen einer Glaubensrichtung zu finden, der die grundlegendsten Glaubenssätze seiner Glaubenslehre vollständig wiedergeben kann und diese auch sinngemäß von ihm wiedergegeben werden konnten, somit diese nicht bekannt und verstanden sind und diejenigen dennoch der Meinung sind sie seien Gläubige und ein anders ausgerichteter Glaube sei jeweils ein Irrglaube.


Dem Menschen wird nur insoweit Selbstbestimmung zugestanden, wie sie dem Befolgen eines ihm vorbestimmten Maß aller Dinge zugestanden wird, er somit wenn überhaupt aus einem vorbestimmten Angebot auswählen, jedoch das Ausmass und die Ausgestaltung des Angebot nicht unmittelbar bestimmen oder mitbestimmen darf.
Es entsteht in mir jeweils der Eindruck, dass sie ihr wahres Dasein, Tun und Bestreben letztendlich nur hinter ihrem jeweiligen Glauben verstecken, es mit dem jeweiligen Glauben rechtfertigen und sich mit dem Glauben zu schützen suchen, sich lediglich in ihrem sozialen Umfeld eingliedern und zu halten suchen.


Wer in der Hirnforschung, den Neurowissenschaften, der Psychologie, Soziologie, Propagandamaschinerie und oder der Werbebranche tätig ist, weiß wie umfassend der Mensch in Masern regulierbar und steuerbar ist und dies wussten die Gelehrten der Antike bereits ebenso, da sie die Grundlagen der Lehren entwickelt haben, die bis heute in Anwendung sind und lediglich erweitert und verfeinert wurden.
Es mag die Gläubigen einer Glaubensrichtung geben, die weitestgehend ihre Tugendhaltung, Vernunft, ihren Lebensstil und Bestreben im Leben nach einem Glauben ausgerichtet haben, doch wo findet man sie, wo findet man diejenigen, die einer Überprüfung ihres Glaubens standhalten würden und tatsächlich sich in einem guten Daseinszustand befinden?


Das Menschenbild der Gelehrten ist massvorbestimmennd durch die unmenschlichen Taten, das Böse, das Leid , dass durch den Menschen sich selbst und anderen angetan wurde geprägt und sie halten den Menschen für ein unberechenbares Raubtier, wenn man es nach seinem freien Willen leben lassen würde.
Würde man einen Gläubigen 100 grundlegende Fragen über seine grundlegendsten Gewißheiten und Einstellungen stellen und man könnte auch die 100 grundlegendsten Aussagen einer bestehenden Glaubensrichtung anstelle oder zusätzlich hernehmen, diese ihn so stellen, dass er sie ohne lange Zeitdauer zur Überlegung zu nennen habe und diese notieren und ihn auch dazu auffordern, wie man diese im eigenen Leben verwirklichen würde und dies dann alles mit seinem tatsächlichen Leben und Lebensstil vergleichen, so würde man sicherlich sehr hohe Abweichungen von seinem vorgegebenen Glauben und seiner tatsächlichen gelebten Selbstreligion vermerken können.


Der Mensch ist im Menschenbild der Gelehrten von Natur aus schlecht und nur eine elitäre intellektuelle Elite „guter“ Abstammung, zu denen sich die Gelehrten selbst zuordnen, habe ein wahres Anrecht auf Wohlwollen, Wohlergehen, damit auf Überleben, Wohlstand und Vergnügen und so schrieb es Platon in seiner Politiea als Dialog auf, das zur Maßgebenden Ausrichtung der Neoplatonisten wurde, deren Anhänger alle Religionen, Philosophien, Wissenschaften und so weiter und insbesondere deren Eliten und Geheimbünde wurden, somit auch die grundlegende Vorstellung der Freimaurer und aller Weltorganisationen ist, die vorgeben für das Wohl der Menschheit und der Natur tätig zu sein.
Den Menschen ist nicht bewusst, dass sie sich in Bezug auf ihren Glauben jeweils in einem mehr oder weniger starken, bis völligen Daseinszustand der Selbsttäuschung befinden und anderen sich als ein Gläubiger zu sein weitestgehend nur vortäuschen, sie andere darin Täuschen ein Gläubiger einer bestimmten Ausrichtung zu sein.


So wurde der Mensch schon vor der Antike nach ihrem Mass aller Dinge zu dem was er allgemein ist und somit bekämpfen sie im Menschen und der Menschheit nir das, was sie ihm und ihr selbst zuvor zu sein auferlegt hatten.
Selbiges trifft auf jede Glaubensrichtung oder Glaubensausrichtung zu und Philosophie, Wissenschaft, Politik sind wie Religion in ihrer Vielfalt Glaubensausrichtungen, mit denen deren vermeintliche Gläubigen in ähnlicher Weise lediglich sympathisieren, sie jedoch selbst nicht wirklich befolgen und leben.


Das neugeborene Kind ist all dem schutzlos ausgeliefert und die Eltern sind in die Gesellschaften der Unterdrückung der eigentlichen natürlichen Ausgestalt des Menschen, so eingewöhnt, dass ihnen ihre Mittäterschaft an der Verunmenschlichung ihres eigenen Nachwuchs nicht bewusst ist und wird.
So erlangt man bei Beobachtung und Überprüfung zum Eindruck , das Gläubige als Sympathisanten lediglich einen Schein des Glaubens vortäuschen und insgeheim als Maß aller Dinge ihre jeweilige Selbstreligion erschaffen und leben, um andere davon abzuhalten, auf ihr eigenes Leben Einfluss auszuüben, obwohl sie selbst den jeweils eigentlichen Glauben ihrer heiligen Schriften nach anderen aufzuzwingen suchen.


Sie glauben nur ihr Bestes für ihre Kinder zu geben und wissen nicht, dass die ihnen eingewöhnten Vorstellungen über den Menschen dazu bringen zu Unterdrückern der angeborenen guten Wesensart des Menschen zu werden, da sie es zuerst sind, die ihre Kinder in ihrem freien Willen brechen, bis es die Lehrer übernehmen und sie so zu gefügigen, systemkonformen Gefolgsleuten werden.
Was bei Religionen sie Evangelien, Suren, Glaubenssätze und so weiter sind, sind in Wissenschaften deren Studien, Formeln, Grundgesetze und so weiter.


Das Menschenbild der Gelehrten ist umso mehr zutreffend, je tiefer sich der Mensch im Gemüt und Daseinszustand befindet, je schlechter seine Lebensbedingungen und Aussichten auf Überleben und Wohlergehen sind, jedoch auch besonders umso schlechter, je mehr Schlechtes, Falsches, Unwahres er durch Wahrnehmung, Erfahrung, Erleben, Lehren, Glaubenssätze er über sich selbst, andere, sein Umfeld und die Natur vernimmt.
Wer sich mit der Geschichte der Menschheit auskennt, der weiß das Religion jeweils die gewandelte Ausgetalt von Schamanismus bis Heidentum ist, daß Philosophie die gewandelte Ausgestalt von Religion ist, dass Politik die gewandelte Ausgestalt von Philosophie und Wissenschaft deren Vielfalt in deren gewandelten Ausgestalten sind und wer sich bislang darin nicht auskennt, der wird es bei genauer Recherche als umfassend und überwiegend so seiend erkennen werden.


Ein Mensch kann nur die Vernunft zum Ausdruck bringen, die aufgrund seines Vernommenen und Vernehmen, entsprechend seines Wahrnehmungsvermögen, Vorstellungsvermögen und Erkenntnisvermögen möglich ist, die jedoch nur so gut sein können, wie es ihm gemäß seines Gesamtdaseinszustand bereitet ist.
Somit besteht doch eine weitere weltweite allumfassende allgegenwärtige Täuschung im Glauben über Glauben und es gibt daher keinen wirklich gemeinsamen Glauben, sondern nur ein sympathisieren mit Glauben entsprechend dem jeweils eigenen Mass aller Dinge in nur annähender Übereinstimmung mit anderen und der sichtbare Glaube im Leben der Menschen begrenzt sich auf die gemeinsam ausgeübten Rituale, Feste und kulturellen Eigenheiten.


Ich leugne nicht all das Böse und grauenvolle zu dem der Mensch in der Lage ist, wie auch die Menschheitsgeschichte eine Anreihung schlimmster Epochen und Verbrechen bis in die Gegenwart ist, die wechselweise bis zugleich in der Vielfalt der weltweiten Regionen geschahen und geschehen.
Sich selbst zuzugestehen tatsächlich eine Selbstreligion auszuüben und sich darin dies tuend, bestrebend und als so seiend zu erkennen, steigert unmittelbar die eigene Tugendhaltung und Vernunft, wie auch das Vermögen anderen dies als deren eigenes Treiben zuzugestehen.


Der wirklich boshafte Mensch, der zu allem unmenschlichen und unnatürlichen bereit ist, ist massgebend bei nachfolgend vorausgesetzter körperlicher Gesundheit ein Mensch der zur Überzeugung gebracht wurde, dass er sein Körper sei, nir einmal auf Erden leben würde, er sich selbst nicht das Maß aller Dinge sei, alles andere wertvoller, bedeutender, mächtiger, fähiger, nützlicher sei, als er selbst und dies entspricht doch mehr oder weniger umfassend dem Menschenbild , dass der Mensch aufgrund der Lehren der Gelehrten über seine Erziehung, Ausbildung, über Schulen, Religion und so weiter maßgebend für sein Dasein und Leben mehr oder weniger stark und ausgestaltet vernimmt, dass so Vernommene die Grundlage seiner Vernunft ist.
Das Individuum gleicht seine eigene Tugendhaltung und Vernunft nach jeweils eigenem Mass und damit Ermessen lediglich der Tugendhaltung und Vernunft eines Glaubens und damit einer Gruppe als Glaubensgemeinschaft insoweit an, wie es ihm als nützlich, zutreffend und sinnvoll erscheint.


So liegt doch die Unvernunft des Menschen massgebend in der ihm angebotenen und der ihm aufgezwungenen Unvernunft anderer und wird durch sie auch noch daran gehindert zu höherer Vernunft aufzusteigen.
Dieses Bestreben ist bei jedem Individuum und bei jeder Gruppe beobachtbar und feststellbar und darin unterscheiden sich auch kriminelle Individuen und Organisationen nicht von Glaubensrichtungen, da auch deren Mitglieder nur glauben durch ihren Glauben gemeinsam strebend so zu mehr Wohlergehen und Wohlstand gelangen zu können, dies somit die Erscheinungen als ein des Menschen allgemein zugrunde liegendes Bestreben im Hinblick auf Gemeinschaften, Überleben und Wohlergehen bestimmbar ist.


Von einem religiösen, philosophischen, wissenschaftlichen und oder politischen Menschen, werden wir nicht mehr Vernunft erwarten können, als diejenige die er durch seine Lehren vernommen hat, soweit er sich danach richtet.
So sympathisieren die Menschen von sich aus mit der Glaubensrichtung in und mit der sie aufgewachsen sind, so wie sie dies auch mit ihrer Kultur aufgrund der Eingewöhnung mit ihr tun und erst, wenn sie beginnen zu erkennen, dass diese jeweils sich gegen ihr individuelles Streben richtet, ihrem Wohlergehen und Wohlstand wie auch Freiheit und Selbstbestimmung entgegengesetzt ist, es im Übermaß begrenzt, beginnen sie ihr Umfeld, deren Befürworter und infolge deren Überzeugungen Bestreben, Glauben und Lehren infrage zu stellen.


Zum Glück für Natur und Mensch betreibt der Mensch, wenn auch weitestgehend für ihn unbewusst, seine Selbstreligion und verhinderte dadurch bislang, dass es zu einer Weltregierung einer dieser Fehlausgerichteten Bestrebungen kam und jedes Mal wenn es einer dieser fehlausgerichteten Bestrebungen gelang eine umfassende weitreichende Machtposition zu erlangen, brach sie nach einiger Zeitdauer wieder in sich zusammen.
Würden sie selbst in einem guten Daseinszustand in Selbstbestimmung und Freiheit stehen, so würden sie dies sicherlich nicht tun und die Regionen in ihrem Dasein und Bestreben kritisieren, in denen dies nicht gegeben ist.


Der Natur, wie auch der Menschheit ist es zu eigen, dass sich nur hohe Vernunft und Wahrheitsgüte darin lange halten und Wohlergehen erlangen kann und die Unvernunft sich aufgrund ihrer Unvernunft selbst zu Fall bringt.
Was wir jedoch oft beobachten und erleben ist, dass diejenigen, die sich in schlechten Daseinszuständen und Umständen und einer sie unterdrückenden Glaubensrichtung leben, ihre jeweilige Glaubensrichtung dennoch als vernünftiger ansehen, als die der anderen und diese auch nich für ihre eigenen schlechten Bedingungen und Daseinszustände verantwortlich machen.


Die Gelehrten, Herrscher und Eliten erkennen dies jedoch aufgrund ihrer gelehrten Ignoranz, Unvernunft und Fehlausrichtung nicht, da sie zwar intellektuell, jedoch menschlich verdummt sind und so erlebt die Menschheit seit Menschengedenken aufgrund derer die sie vermeintlich zu ihrem Wohlergehen führen ihr beständiges Auf und Ab ihrer Kulturen.
Für jeden wird doch nachvollziehbar sein, dass sich bei bestehender hoher Tugend und damit hoher Vernunft nach einiger Zeitdauer auch gute Daseinszustände bewirkt und erreicht werden, diese erhalten und bei Möglichkeit auch verbessert werden können.


An sich müsste jeder Archäologe nach einiger Forschungsarbeit zu dieser Erkenntnis aufgrund der Vielfalt und Vielzahl untergegangener Zivilisationen und Kulturen gelangen und dies verkünden.
Wir beimessen gute Daseinszustände in aller Welt und in allen Kulturen trotz aller Unterschiede dennoch sehr einheitlich nach Sauberkeit, Ordnung, Nützlichkeit, Nachhaltigkeit, Gesundheit der Menschen, Pflanzen, Tiere, Verfügbarkeit und Reinheit von Wasser, Nahrung und so weiter, wie auch nach Wohlwollen, Wohlergehen, Wohlstand, erlebbaren Vergnügen, Glück, Freiheit, durchsetzbaren freien Willen und Selbstbestimmung und so weiter.


Die Menschheit ist auf dem Planeten Erde wohl die einzige Art und Gattung, die aus ihren Fehlern lernen könnte, jedoch lehrt sie die Ignoranz, Unvernunft wie auch Fehlausrichtung und kann daher diesen Vorteil noch nicht nutzen, solange sie vermeintlich davon ausgehen, dass Intellekt, Intelligenz und Stellung im Leben mit Wahrheit, Recht, richtig und Vernunft gleichzusetzen sind.
Da wundert es mich zu erleben, dass Migranten aus Regionen mit sehr schlechten Daseinszuständen und Lebensumständen, wie auch Lebensbedingungen nach Europa einwandern und den Ansässigen dort vorwerfen, den falschen Glauben zu haben, Ungläubige zu sein, ein falsches Leben zu führen, dass sie sie den Islam als Glauben annehmen, nach ihrer Lebensweise zu leben haben, wo sie doch zuvor aus den Regionen geflohen sind, in denen der Islam besonders lange weit verbreitet und mächtig ist, sie den islamischen Regionen mit ihren schlechten Daseinszuständen zuvor verließen, um in Europa ein besseres freieres selbstbestimmteres Leben führen und zu Wohlergehen und Wohlstand gelangen zu können.


Die Erkenntniß des Ausmaß an gelehrter Ignoranz, Unvernunft und Fehlausrichtung hatte mich derart tief erschüttert, dass ich immer noch daran arbeiten miss mein Gelehrtenbild aufzupeppeln, um Gelehrten noch irgendetwas Gutes zugestehen und zuschreiben zu können und ich meinen damit vorwiegend die Vergelehrten der Geisteswissenschaften und weniger diejenigen der Naturwissenschaften, obwohl die ihnen öfter auch in ihrer Unvernunft in nichts nachstehen, da sie sich meist grundlegend anhand der Geisteswissenschaften ausrichten.
Würde ihr Glaube eine hohe Tugendhaltung und Vernunft in sich bergen, so würden sie dies doch wohl in ihrer angestammten Heimat aus ihrer jeweiligen Bevölkerung gemäß ihres Glaubens tun können - oder?


Da steht ein Professor Dr.Dr. Wissensschnösel wie auch andere dieser Vergelehrten vor mir und meint, er wisse über die Natur des Menschen etwas und wie mam ihm Helfen könne und um ihn nun nicht in Mark und Knochen zu erschüttern, verzichte ich auf die Nennung ihrer Namen, da sie ja nicht wissen können, wie dumm und unvernünftig sie selbst sind.
Wir stellen jedoch weltweit fest, dass sich Wohlergehen und Wohlstand besonders in den Regionen immer mehr einstellt, in denen Religion immer weniger Einfluss auf das Leben ausüben, wobei ich dabei nicht übersehe, dass deren Wohlstand oft auf Kosten anderer Regionen in der Welt und der Natur geht, somit kein alleingültiges kennzeichnendes Eigenmerkmal der Tugend und Vernunft ist.


Dass ich derartiges zum Ausdruck bringe ist Ausdruck meiner eigenen Unvernunft, da ich bislang noch nicht aus mir selbst heraus zur Erkenntnis darüber gelangt bin, wie man diesen Umstand aus meiner Position heraus beheben kann, ich somit die Lösung der Problemstellung noch nicht habe, somit auch noch nicht die gesamte Problemstellung vernommen haben werde, wenn meinen bisherige Annahme “Problem erkannt - Problem gebannt“ zutreffend ist.
Als wesentliches Kennzeichen guter Daseinszustände ist deren Vergegenwärtigung, die von allen Glaubensausrichtungen unabhängig voneinander in deren Güte eingeschätzt werden können und sie sich maßgebend dahingehend unterscheiden werden, inwieweit sie voneinander abweichend etwas als guten Daseinszustand seiend bestimmt haben.


Selbst den Gelehrten ihrer jeweiligen Disziplin wird nicht bewusst, dass sie ihre jeweilige Selbstreligion auf ihre Disziplin ausgeweitet haben und sie dort ausleben und sich nicht in ihrem Gelehrtenstreitigkeiten nach der jeweiligen Disziplin und zu lösenden Problemstellungen richten, sondern nach ihren Selbstreligionen ausrichtend diese als Gesamtreligion durchzusetzen suchen und ihre jeweiligen Bücher, ihre heiligen Schriften sind.
Wenn man sich daran begibt herauszufinden, was als guter Daseinszustand betrachtet wird, so wird man feststellen, dass es auch dahingehend große Abweichungen zueinander oder untereinander gibt und auch dahingehend keine Einigung untereinander bestehen, sie sich maßgebend lediglich miteinander darüber streiten, was man glauben, wie man leben und wonach zu streben man sich ausrichten sollte, es bei genauer Überprüfung jedoch jeweils selbst nicht tun, was sie von anderen erwarten oder verlangen, oder auch oft erst selbst die von ihnen bemängelten Daseinszustände durch ihr eigenes Streben und Leben verursachen.


Die Natur unterscheidet sich im Wesentlichen vom Menschen darin, dass sie selbst aus sich selbst heraus nur das hervorbringt, dass ihr selbst und allem in ihr auf irgendeine Weise nützlich ist und der Mensch darin versagt es der Natur gleich zu tun.
So wie die Unvernunft des einen Menschen die Unvernunft des anderen Menschen bewirkt, so bewirkt die Unvernunft des einen Staates die Unvernunft des jeweils anderen Staates, mit dem er im Streit, Konflikt bis Krieg steht und keiner von den Beteiligten erkennt den Grund dafür in der eigenen Unvernunft und bemängelt die Unvernunft des anderen, wie auch beide nicht auf den Gedanken kommen gemeinsam zu ermitteln, was denn die tatsächliche Vernunft für alle wäre.


Demzufolge kann es an sich nicht sein, dass die Natur die Art und Gattung des Menschen hervorgebracht hat, der Mensch auf eine andere als die natürliche Weise ins Dasein gelangt oder gebracht worden sein muss und dem ist auch so.
Das dem Menschen von seiner Natur aus gegebene und daher für alle Menschen bestehende Vermögen sich in seinem Daseinszustand, seiner Selbstreligion und seiner Tugendhaltung erkennen zu können, sich darüber bewusst werden kann, dass er jede seiner Handlungen nach seiner eigenen Selbstreligion und Tugendhaltung ausrichtet um seinen eigenen Daseinszustand, dem anderer, seinem Umfeld und der Natur nach seinen Vorstellungen auszurichten bedingt auch, dass er sich in seiner gegenwärtigen Untugend erkennen kann.


Wenn man im Daseinszustand aufsteigt, steigt man im Bewusstsein auf und gelangt so zu immer mehr Selbstbewusstsein und die Verschränkung von Körper und Wesen lockert sich immer mehr, je höher man aufsteigt und so gelangt man im Aufsteigen zu der Erkenntnis aus sich selbst heraus, dass man ein geistiges nicht-materielles unsterbliches Wesen ist und dies nicht erkannt zu haben, wie auch als Möglichkeit auszuschliessen ist ein kennzeichnen des Merkmal, wie tief sich jemand im Daseinszustand befindet.
Wer sich selbst insoweit erkennt, dass er sich maßgebend nach seiner Selbstreligion ausrichtet und seinen Gemeinschaftsglauben mehr oder weniger vortäuscht, somit Übereinstimmung darüber lediglich vorgibt zu haben, gelang in den Bwusstseinszustand, seine eigenen Glaubenssätze ermitteln, hinterfragen und verändern zu können.


Sich darin kennzeichnende Gelehrte, die etwas anderes als die immaterielle unsterbliche bestimmende Wesenheit des Menschen und ein schlechteres Menschenbild als dass der eigentlichen natürlichen Güte verbreiten, sind diejenigen, die maßgebend die gelehrte Ignoranz, Unvernunft und Fehlausrichtung der Menschen entweder bewusst und absichtlich, jedoch auch oft unbewusst mitbetreiben.
Jemand dem dies nicht bewusst ist, wird unveränderlich an den bestehenden Glaubenssätzen festhalten und mit ihm ist jeder Dialog über Glaubensfragen sinnlos, da er selber seinen Glauben nicht versteht.


Der unvernünftige Mensch zeichnet sich dadurch aus, die von ihm gezeigte und gelebte Unvernunft zuvor vernommen zu haben und darin, dass er diese für vernünftig hält und Gelehrte meinen, dass sie mit ihrer Lehre Vernunft vernehmen würden und aufgrund dessen, dass sie sich einer Lehre unterordneten nicht in der Lage sind zu höherer Vernunft als ihre Lehre gelangen zu können und selbiges trifft auf alle Gläubigen zu, die sich einer Lehre, einem Gott und so weiter untergeordnet haben.
Jemand, der seine eigene niedrige Tugendhaltung gegenüber sich selbst, anderen, seinem Umfeld, der Natur und einer Gothheit gegenüber bemerkt, ist auch in der Lage sich selbst im Daseinszustand zu verbessern, soweit er nicht unmittelbar bei Bewusstwerden in die Selbsttäuschung und Täuschung anderer verfällt.


In dem Moment, in dem man diese Unterordnung auflöst und sich selbst als das Mass aller Dinge bewusst setzt und so auch sich seiner eigenen Glaubenssätze, Einstellungen, Gewissheiten und so weiter immer mehr bewusst wird, erlangt man auch entsprechend das Vermögen zurück, über sich selbst und das Ausmass der eigenen Vernunft und Tugend bestimmen und die gelehrte Ignoranz, Unvernunft und Fehlausrichtung abschütteln und überwinden zu können.
Der Weg zu einer höheren Tugendhaltung bedingt die Selbsterkenntnis, sich in einer niederen Tugendhaltung zu befinden und jeder Mensch kann immer seine eigene, eine noch niedere, wie auch eine mögliche höhere Tugendhaltung für ihn erkennen und bestimmen, da die eingenommene Tugendhaltung nur über den freien Willen und selbstbestimmte Entscheidung erfolgt.


Dies wissen die Gelehrten und daher haben sie ihre Lehren und ihre Strukturen so aufgestellt, dass dies möglichst nicht geschieht, wie man zum Beispiel im Islam dazu aufgerufen wird die Ungläubigen und ihrer Religion Abtrünnigen abschlachten zu sollen, dass diejenigen, die einem von dem Glauben abbringen wollen von Satan gesandt seien und so weiter.
Bestandteil der Tugendhaltung ist die Gesinnung und die Gesinnung mit ihren Motiven und Zielsetzungen steht unmittelbar mit der Selbstreligion in Wechselbeziehung.


In den Wissenschaften belegt man die Abtrünnigen einfach mit Berufsverboten, oder entzieht ihnen die Möglichkeit an den Treffen ihrer Wissensglabensgemeinschaft und derer Medien und Mittel teilnehmen und teilhaben zu können, so dass deren Schriften kein Gehör und keine Leser finden.
Durch die Einnahme einer hohen Tugendhaltung kann man sich unabhängig von seinem gegenwärtigen Daseinszustand, seinem Lebensstil, Lebensumständen, seiner Gesinnung, seiner Selbstreligion und so weiter grundlegend neu ausrichten und sich in allen in dessen oder deren Güte anheben.


Würden die Wissenschaften tatsächlich nach Wahrheiten und höherer Wahrheitsgüte suchen, so würden sie ja jede falsche und richtige Aussage als solche auch bestimmen und beweisen können, jedoch sind sie ebenso wenig auf Wahrheit und Wahrheitsgüte ausgerichtet, wie es ihre Vorläufer der Religionen waren und sind.
Zuvor habe ich mit Hinweis auf das Bewusstsein über die Natur des Selbst denselben Trick angewandt, dass man diejenigen ausgrenzt über das Selbst Aussagen machen zu können, die über das Selbst und die Natur des Menschen ein anderes Bild verbreiten, als die unsterbliche immaterielle Existenz des Wesen und dessen natürliche Güte.
Zutreffend ist, dass ein Mensch, der keine Gewissheit darüber erlangt hat, zu falschen Schlussfolgerungen über das Dasein des Menschen gelangen wird und an sich nur jemand zu zutreffenderen, richtigeren Aussagen höherer Wahrheitsgüte gelangen kann, der dies als so seiend selbst erlebt hat.
Da man dies selbst zu Lebzeiten erleben kann, nicht erst auf den Tod warten muss, ist meine Aussage zumindest beweisbar und somit steht es jedem Gelehrten offen, zu dieser Selbsterkenntnis und Erkenntnis über das Ausmass seiner eigenen gelehrten Ignoranz, Unvernunft und Fehlausrichtung zu gelangen und sich selbst neu auszurichten.
Ein Gläubiger kann einem Ungläubigen nicht die Richtigkeit und Wahrheit seines Glaubens beweisen, daher ist es ja ein Glaube und so bleibt ihm nichts anderes übrig als den Ungläubigen mit logischen und psychologischen Tricks, Anwendung von Zwang bis Gewalt zur Annahme seines Glaubens zu bringen oder eben ihm mit dem Schwert den Kopf abzuschlagen oder sich in der Menge in die Luft zu sprengen, wie wir es in den letzten Jahrzehnten so oft miterleben mussten.
Unterdrückung und Unvernunft taucht dort auf wo Wahrheit die Unwahrheiten der Gelehrten aufdeckt und so sind es die Gelehrten dieser Welt, die einem großen Anteil des weltweiten Ausmass an Gewalt und Unvernunft bewirken, da weder derjenige, der dem anderen den Kopf abschlägt, noch derjenige, der sich mit anderen in die Luft sprengt weiß, dass er durch seine Lehrer und Lehren getäuscht ist und daher bur glaubt, er würde richtig handeln und sogar glaubt, er würde etwas Gutes tun und die vergelehrten Politiker in einer Demokratie unterscheiden sich von einem Fundamentalisten nur darin, dass sie versteckter morden.
Von der Geburt an zeigt die Gesellschaft dem Menschen an, dass sie das Maß aller Dinge ist und sie bedingt vorbestimmt hat, wie der Mensch auf gesellschaftliche Weise aus der Familie heraus als das Eine hervorgehen, wachsen, sich entwickeln, geboren, gedeihen, reifen, leben, sich fortpflanzen und sterben darf und wie er sich mit der Gesellschaft zum Einem und zu Allem werden darf.
Von der Geburt an zeigt die Staat dem Menschen an, dass er das Maß aller Dinge ist und sie bedingt vorbestimmt hat, wie der Mensch auf staatliche Weise aus seinem Umfeld heraus als das Eine hervorgehen, wachsen, sich entwickeln, geboren, gedeihen, reifen, leben, sich fortpflanzen und sterben darf und wie er für den Staat zum Einem und zu Allem werden darf.
Und so können wir fortfahren und die jeweils vorherrschende Religion anstelle der jeweiligen Region anstelle des Wort Staat und alle weiteren Worte einsetzen, die Aussage jeweils in der Wortwahl anpassen und eine Vielfalt solcher Aussagen aufstellen nur dürfen wir nach Vorstellung der Gelehrten, Herrscher und Eliten niemals das Wort Selbst darin einsetzen, da es auch zugleich bedeuten würde, sich selbst als sein eigener Gott oder zumindest als Gottheit setzen zu würden.
Von der Verschränkung des Wesen mit dem Körper an zeigt das Wesen dem Körper an, dass es das Maß aller Dinge ist und sie bedingt vorbestimmt, wie der Körper auf natürliche Weise aus der Natur heraus als das Eine hervorgehen, wachsen, sich entwickeln, geboren, gedeihen, reifen, leben, sich fortpflanzen und sterben und wie der Körper mit der Natur wieder Eins und zu Allem wird.
Tatsächlich geschieht dies in Bezug auf den Körper in Wechselwirkung von Wesen zu Natur, dem jeweiligen Lebensraum, Lebensbedingungen und dem jeweiligen Lebensstil nach und das Wesen gerät in eine Art Gefangenschaft und völlige Abhängigkeit zum Körper und allem anderen über den Körper, je mehr es sich mit dem Körper und dem den Körper umgebenden oder auf in einwirkenden identifiziert und gleichsetzt.
Je mehr der Mensch sich als Wesen mit seinem Körper seiner sozialen Stellung, seinem Hab und Gut gleichsetzt, umso leichter ist er in seinem Verhalten über seinem Körper und Besitz regulierbar, steuerbar und erpressbar.
In einem Staat und einer Gesellschaft werden die Lehren verbreitet, die den Menschen geistig-mental so ausrichten, dass er der Vorstellungen der Gelehrten und Herrscher entsprechend sein Denken ausrichtet und sie werden so strukturiert, dass er sein Handeln entsprechend ausrichtet und so Systemkonformität erreicht.
Über Propaganda und Werbung word er auf das gegenwärtig vorbestimmte Verhalten eingestimmt, wen er wählt, hasst, wie er sich ernährt, was er bevorzugt und ablehnt und so weiter und dies nennt man Führung mit unsichtbarer Hand, entsprechend des sozial Engineering.
Fügt der Mensch sich nicht in das System nach den gelehrten Vorstellungen ein, so wird auf seine Freiheit, seinen Besitz, seinen Körper eingewirkt, bis er sich fügt.
Im gewissen Sinne ist ein Anteil dessen notwendig um einen Staat haben zu können, dass dem Menschen jedoch ein falsches Menschenbild vermittelt und er nach diesem Menschenbild reguliert, gesteuert und in seiner Menschlichkeit unterdrückt wird und dass daher diese ganzen Massnahmen als notwendig erachtet, aufgezwungen und durchgesetzt werden, wird den Gelehrten und Herrschern nicht bewusst.
Der Verglehertheit der vergelehrten Gelehrten folgt die Vergelehrtheit des Staatsvolkes das dann auch noch die Unterdrückung der Menschlichkeit der Menschen ihres eigenen Staatsvolkes selbst betreibt, die Eliten bur die Steuerung auszuführen haben, selbst gar nicht mehr die Täter sind, wie es früher noch der Fall war.
In jeder Gesellschaft gibt es Randgruppen und Kriminelle sind eine davon und auch in Bezug auf Randgruppen wird den Vergelehrten nicht bewusst, dass diese durch deren Vergelehrtheit und der systembedingten Fehlausrichtung der jeweiligen Gesellschaft ins Dasein gezwungen werden, sie an sich in dieser Ausgestalt und dem Ausmass gar nicht bestehen würden, wenn sie beständig den Menschen wider seiner Natur und zuwider seines Wesen ausrichten.


[[Fragwürdigkeit der Lehren]]
[[Kategorie:Klaus Feldmann]]
[[Kategorie:Klaus Feldmann]]
[[Kategorie:Schriftstücke]]
[[Kategorie:Schriftstücke]]

Version vom 7. November 2023, 15:15 Uhr

Zum Inhaltsverzeichnis: 10 Verhalten und Verhaltensantworten
zur Vorfolgeausgabe: Das Maß aller Dimge neu bestimmen
Schriftstück Ausgabe: 20210501S1
zur Nachfolgeausgabe: Fragwürdigkeit der Lehren

Bevor man sich über die Ausrichtung im Glauben einer Religion, Philosophie, Wissenschaft, Politik streitet, sollte man erst einmal eine einfache verständliche und nachvollziehbare Tugendhaltung bestimmt haben, aus der man heraus den Daseinszustand erwirkt, dass sich die grundlegende uneingeschränkte Bereitschaft im Hinblick auf das Erreichen, erhalten und Verbessern von Daseinszuständen als gemeinsames Bestreben einstellt.

Man braucht dazu weder zu bestimmen, was im Dasein ein guter Daseinszustand ist, kann dies unabhängig von jedweder Glaubensrichtung und damit unabhängig von bestehender Religion, Philosophie, Politik, Wissenschaft, Abstammung, Herkunft, eigenem Daseinszustand tun, noch müsste man irgendetwas bereits ausgearbeitet haben, auf das man hin Übereinstimmung mit anderen zu erreichen sucht und im ersten Schritt nur die Einigung auf eine allgemein über alles Bestreben hinweg für alle Beteiligten und Betroffenen gültige gemeinsame Tugendhaltung und Bereitschaft erwirken.

Das Erreichen, Erhalten und Verbessern guter und oder bestehender Daseinszustände bedingt die vorangegangene Einigung auf eine gemeinsame Tugendhaltung und Bereitschaft danach zu streben, diese Tugendhaltung zu erreichen, zu erhalten und bei Bedarf zu verbessern.

Ich hatte diese Einstellung bereits vor etwa 20 Jahren erlangt und wollte mich damals mit meiner Frau daraufhin ausrichten, wobei ich dies auf angemessene Weise zum Ausdruck brachte und auch entsprechend für sie verständlich zum Ausdruck brachte, doch war sie dazu nicht gewillt und so musste ich mich von ihr trennen, obwohl ich sie liebte, da mit ihr bei fehlender Bereitschaft zu höherer Tugend kein gutes Leben und Streben im Hinblick auf das erreichen, erhalten und verbessern guter Daseinszustände möglich ist.

So tat ich es mit jedem, der trotz Aufzeigen der Folgen so weiterzuleben wie bisher nicht erkennbar gegenüber sich selbst, anderen, seinem Umfeld und der Natur gleichrangig wohlwollend eingestellt ist, es ihm jeweils im Übermaß an Bereitschaft ermangelt für sich selbst nach guten Daseinszuständen zu streben, dies gleichrangig anderen zuzugestehen, auch gemeinsam für gute Daseinszustände zu sorgen zu wollen.

Wie soll man mit diesen Menschen Glück erleben, wenn sie durch ihr Denken, Handeln und Verhalten beständig das aussehen, was ihnen und mir ihr Unglück bereitet?

Damals habe ich jedoch noch viel zu sehr vorgegeben, was ich als Tugend, gute Daseinszustände und so weiter angesehene habe und mich darin viel zu sehr darum bemüht, dass sie darin mitwirken würden, dass es ihnen gut ergeht, ich somit Verbündete im gemeinsamen streben habe, ohne zuvor die wirkliche Bereitschaft dazu bewirkt zu haben, überhaupt eine wirkliche Gemeinschaft mit einem gemeinsamen Bestreben einzugehen und ihre jeweilige Selbstreligion somit übergangen, wobei mir dies als erstes Hinderniß gegeben in dessen Ausmaß und Wirkweise noch nicht bewusst war.

Bestandteil der jeweiligen Selbstreligion ist die Wertschätzung seiner selbst, des jeweils anderen, des Mensch an sich, sowie der Menschheit und Natur an sich und dem untergeordnet allen Weiteren, dem Wertschätzung nach eigenem ermessen im jeweiligen Ausmaß zugestanden wird.

Man kann von einem Menschen nur dann Gutes in hoher Güte erwarten, wenn er ganz grundlegend eine hohe Wertschätzung für den Mensch, die Menschheit und die Natur an sich hat und die zumindest die Existenz einer Gottheit, in welcher Ausgestalt auch immer sie sein mag, für denkbar und möglich erachtet, somit auch einer Gottheit Wertschätzung entgegenzubringen in der Lage sind.

Ein Mensch, der eine gleichrangige Wertschätzung in Bezug auf Mensch, Menschheit, Natur und Gottheit bedingungslos uneingeschränkt eingenommen hat, damit auch sich selbst gegenüber, ist für eine Führungsposition und ein Streben im Hinblick auf die Verbesserung der Daseinszustand geeignet und auch nur ein wenig davon abweichend völlig ungeeignet eine Führungsposition einzunehmen und zu halten, da er kein wirkliches Wohlwollen in si h aufkommen lassen kann, sein Wohlwollen schon zum Nachteil für sich selbst, andere, der Natur und Gott ausgerichtet ist.

Dabei ist es unwichtig, ob es eine Gottheit gibt, was sie wie wann ist, da Gottheit wie Selbstheit in der ureigensten Bestimmung eines Wesens liegt, sie auf freiem Willen und freier Wahlmöglichkeit beruht, sich niemand zwischen einem Gott als Wesen und einem Mensch als Wesen stellen darf, es eine Wesensangelegenheit ist, die sowohl die eigene selbstbestimmte Gotterkenntniß wie auch Selbsterkenntniß bedingt.

Für mich selbst habe ich bestimmt, dass es eine Gottheit gibt, ich jedoch nicht weiß, was sie wie ist, dass sie für mich nicht das ist, was Religionen als Gottheit und Gottheiten in deren Vielfalt bestimmt haben und ich habe für mich bestimmt, dass es für mich möglich ist sowohl die Gottheit wie auch die Selbstheit jeweils in ihrer Wesenheit für mich erkennbar ist, ich somit es wissen kann.

Durch meine Forschung und Entwicklung der Verfahren zum Erreichen, Erhalten von guten Daseinszuständen und der Verbesserung von Daseinszuständen habe ich festgestellt, dass ein Mensch zu immer mehr Tugend, Gesundheit, Wohlwollen, Wohlergehen, Vergnügen und so weiter, aus sich selbst heraus hervorgehend in ihnen allen aufsteigt und sich umso mehr selbstbestimmt darum bemüht darin weiter aufzusteigen und an Güte auszuweiten, je höher er aufsteigt.

Alles, was je zu Minderung der Wertschätzung des Menschengegenüber sich selbst als Mensch, gegenüber anderen Menschen, der Menschheit, Natur und einer Gottheit geführt hat, beruht auf den Irrtum über das Dasein, das Dasein im Dasein, Erscheinungen und Geschehen im Dasein, den Irrtümern der Gelehrten darüber, deren Denkweise, deren verwendete zweiwertige Logik, monoistischen Ausrichtung und infolge deren gelehrte Ignoranz, Unvernunft und Fehlausrichtung.

Ein Gläubiger eines Glaubens, einer Religion, Philosophie, Wissenschaft oder Politik ist an sich von seiner damit begrenzten und begrenzenden Betrachtungen von seinem gegenwärtigen Daseinszustand her nicht in der Lage in Bezug auf sich selbst, den Mensch an sich, Menschen, der Menschheit und Natur gegenüber zu einer gleichrangigen Wertschätzung zu gelangen, da sie ihm schon von seinem Glauben her versagt bleibt.

Er kann dies jedoch auf einfache Weise umgehen oder übergehen, in dem er eine über seinen Glauben und seine bisherige Ausrichtung für sich bestimmt und damit eine höhere Tugendhaltung annimmt und befürwortet, die höher als alle bisherigen bestehenden Ausrichtungen steht, und sich selbst darin überwacht, diese aufrecht zu erhalten.

Welchen Glauben oder welche Überzeugungen und Gewissheiten ein Mensch auch immer hat, so wird sich dies alles für ihn in dem Ausmaß als richtig erweisen, wie diese bereits als in ihrer Wahrheitsgüte bestehend sind, soweit er seine hohe Tugendhaltung aufrecht erhält und würde es zum Beispiel eine wahre wirkliche und gültige Religion geben, so würde die sich demjenigen auch offenbaren, es von einem Glauben zu einem Wissen übergehen.

Mit jeder erlangten und gelebten höheren Tugendhaltung und einhergehender Daseinszustandsverbesderung erweitert sich das Bewusstsein, Wahrnehmungsvermögen, Vorstellungsvermögen und Erkenntnisvermögen eines Individuum und somit auch dessen Wahrheitsgüte.

Dass es dem Menschen an Wahrheitsgüte umso mehr ermangelt, je niedriger dessen Tugendhaltung ist, ist allgemein anerkannt und leicht beweisbar, dass sie mit aufsteigender Tugendhaltung und erweiterten Bewusstseinszustand jedoch mit aufsteigt, ist den Menschen nicht so sehr bewusst und dass zu Lügen und Täuschen dem Menschen bei niedrigem Bewusstsein für ihn unkontrollierbar auferzwungen ist, umso weniger bewusst.

Daher ist es unausweichlich dass Menschen bei niederer Tugendhaltung mit geringer Wertschätzung gegenüber sich selbst, anderen, der Natur und oder einer möglichen Gottheit entsprechend danach streben sich und anderen nachhaltig zu schaden, sie zu betrügen, zu verraten, belügen und zu täuschen und daher Menschen mit niederer Tugendhaltung für Führungspositionen völlig ungeeignet sind und man an ihrem Reden, Handeln, Verhalten, Aussehen, ihren Verbindungen zu anderen, zu Bestrebungen auch in der Güte ihrer Tugendhaltung leicht zu erkennen sind, sie ihre wahre Tugendhaltung zumindest mir nicht vortäuschen können.

Wir stehen an sich in der Situation, dass es keine verfügbaren Menschen mit einer ausreichend hohen Tugendhaltung in den gegenwärtigen maßgebenden Organisationen der Religionen, Wissenschaften und Politik einschliesslich der Philosophie gibt und wir daher nur über den Weg der übergeordneten Einnahme einer hohen Tugendhaltung durch diejenigen, die gegenwärtig Führungspositionen eingenommen haben aus dieser Situation heraus gelangen können.


Weltweit herrscht ein Meinungskrieg über die jeweiligen Ursprünge, die Entstehung, Richtigkeit, Gültigkeit, Wahrheitsgüte der jeweiligen heiligen Schriften der Religionen und auch der Philosophien, politischen Richtungen, wie auch der Wissenschaften der maßgebend unter Gelehrten geführt wird und aufgrund ihrer Uneinigkeit und vielfältigen Nichtübereinstimmungen bis hin zu den Menschen im Streit bis Krieg untereinander ausgetragen werden.

An der Spitze der Pyramide der „Streithähne“stehen seit tausenden Jahren die Gelehrten, die über alle Gesellschaftsschichten von oben nach unten hinweg mit ihren Glaubenssätzen und Lehren einwirken und auf der untersten Ebene stehen dann infolge sich streitende Paare, Familien, Freunde, Bekannte und so weiter bis hin zu den sich gegenseitig ermordenden Soldaten, um die jeweiligen Meinungen ihrer maßgebenden Gelehrten und Lehren zu verteidigen und oder anderen aufzuzwingen.

Dies alles können wir uns ersparen und auf einfache Weise umgehen, wenn die sich jeweils streitenden erkennen, dass jeder Mensch jede beliebige Lehre jeweils nach seinem eigenen Maß in dessen Wahrheitsgüte, sie jeweils entsprechen seinem eigenenWahrnehmungsvermögen, Vorstellungsvermögen und Erkenntnisvermögen individuell aufnimmt und in dessen Gültigkeit für ihn selbst bestimmt.

Daraus ergibt sich, dass selbst die gläubigsten Gläubigen derselben Religion bereits in der Auslegung und in derem Verstöndniß voneinander abweichen, da der Mensch sich selbst das Maß aller Dinge ist und es aufgrund der Individualität des Menschen, seiner unterschiedlichem Wahrnehmungsvermögen, Vorstellungsvermögen und Erkenntnisvermögen eine absolute Übereinstimmung nicht sondern nur ein bedingt individuelles Glaubensgebilde geben kann.

Die Erkenntnis, dass es lediglich ein mehr oder weniger starkes Bestreben in einer groben Ausrichtung einer Glaubensgemeinschaft, jedoch es an sich nur selbst bestimmte Selbstreligionen als individuelle Glaubensgebilde gibt ist bedingt erforderlich, um sich selbst in seinem tatsächlichen Tun und Glauben zu erkennen.

Selbst innerhalb einer bestimmten Glaubensrichtung gibt es derart vielfältige Nichtübereinstimmungen und damit Abweichungen, dass dies in der Geschichte der jeweiligen Bestrebungen zu Schismen, Aufspaltungen, Trennungen und neu gebildeten Bestrebungen führte.

Ob nun eine heilige Schrift ursprünglicher, wahrer, richtiger, gültiger, unverfälschter und so weiter ist, sind alles an sich Nebenkriegsschauplätze um die sich gerne die Forscher in einem engen Kreis kümmern können, die jedoch ihren Streit unter sich austragen sollen, da sie selbst schon nicht in der Lage sind darüber wahre Dialoge einzugehen und zu betreiben.

Für jeden Mensch in jeder Gesellschaftsschicht ist doch nur von Bedeutung ob eine heilige Schrift für ihn selbst tugendhafter und damit vernünftiger als jede der anderen ihm erscheint und dann ist es dich egal, wer diese wann, wie und unter welchen Umständen und aus welchen vorher bestehenden Glaubenssätzen, Schriften, Vorstellungen, Meinungen, Vorläufern und so weiter erstellt wurde.

Der Streit um das jeweilige Ob, Wann, Wie, Warum, Wo und so weiter ist unnötig und lenkt von der eigentlichen Aufgabe und Problemstellung in Bezug auf heilige Schriften ab, die sicher darin besteht, sich entsprechend der in der jeweiligen heiligen Schrift enthaltenen und wiedergegebenen Tugendhaltung und damit auch derer Vernunft in seiner eigenen Tugendhaltung und Vernunft nach auszurichten und zu leben.

Ein Gläubiger, der Inhalte einer heiligen Schrift sieht, zeichnet sich doch wohl insbesondere gegenüber Nichtgläubigen dadurch aus, dass er sein Denken, Handeln, Verhalten, sein Streben und Leben vollkommen der jeweiligen heiligen Schrift nach ausgerichtet hat, danach lebt , seinen Lebenspartner danach auswählt, seinen Lebensraum und Lebensstil danach ausrichtet, seine Kinder entsprechend erzieht und ausbilden läßt, an den Veranstaltungen und Treffen der jeweiligen Glaubensgemeinschaften teilnimmt, die Rituale vollzieht und so weiter, sowie ein Gläubiger auch die Inhalte seiner heiligen Schrift umfassend kennt und wiedergeben können wird.

Man kann also sehr wohl und recht schnell von außen, wie auch sich selbst einschätzend bestimmen, ob man ehrbarer folgsamer Gläubiger einer Glaubensrichtung ist und ebenso schnell erkennen, dass es keine Frage sein kann, ob man ein Gläubiger sei oder nicht, sondern nur eine Frage inwieweit man ein Gläubiger sei und jeder doch letztlich erkennt, dass er selbst, wie auch jeder andere jeweils für sich das Ausmaß seines Glaubens selbst bestimmt hat, damit einen Selbstreligion betreibt und lediglich mit einer der Ausrichtungen und Bestrebung sympathisiert, er ein mehr oder weniger starker Glaubenssympathisant ist.

Mir ist es in meinem Leben bislang nicht gelungen einen Gläubigen einer Glaubensrichtung zu finden, der die grundlegendsten Glaubenssätze seiner Glaubenslehre vollständig wiedergeben kann und diese auch sinngemäß von ihm wiedergegeben werden konnten, somit diese nicht bekannt und verstanden sind und diejenigen dennoch der Meinung sind sie seien Gläubige und ein anders ausgerichteter Glaube sei jeweils ein Irrglaube.

Es entsteht in mir jeweils der Eindruck, dass sie ihr wahres Dasein, Tun und Bestreben letztendlich nur hinter ihrem jeweiligen Glauben verstecken, es mit dem jeweiligen Glauben rechtfertigen und sich mit dem Glauben zu schützen suchen, sich lediglich in ihrem sozialen Umfeld eingliedern und zu halten suchen.

Es mag die Gläubigen einer Glaubensrichtung geben, die weitestgehend ihre Tugendhaltung, Vernunft, ihren Lebensstil und Bestreben im Leben nach einem Glauben ausgerichtet haben, doch wo findet man sie, wo findet man diejenigen, die einer Überprüfung ihres Glaubens standhalten würden und tatsächlich sich in einem guten Daseinszustand befinden?

Würde man einen Gläubigen 100 grundlegende Fragen über seine grundlegendsten Gewißheiten und Einstellungen stellen und man könnte auch die 100 grundlegendsten Aussagen einer bestehenden Glaubensrichtung anstelle oder zusätzlich hernehmen, diese ihn so stellen, dass er sie ohne lange Zeitdauer zur Überlegung zu nennen habe und diese notieren und ihn auch dazu auffordern, wie man diese im eigenen Leben verwirklichen würde und dies dann alles mit seinem tatsächlichen Leben und Lebensstil vergleichen, so würde man sicherlich sehr hohe Abweichungen von seinem vorgegebenen Glauben und seiner tatsächlichen gelebten Selbstreligion vermerken können.

Den Menschen ist nicht bewusst, dass sie sich in Bezug auf ihren Glauben jeweils in einem mehr oder weniger starken, bis völligen Daseinszustand der Selbsttäuschung befinden und anderen sich als ein Gläubiger zu sein weitestgehend nur vortäuschen, sie andere darin Täuschen ein Gläubiger einer bestimmten Ausrichtung zu sein.

Selbiges trifft auf jede Glaubensrichtung oder Glaubensausrichtung zu und Philosophie, Wissenschaft, Politik sind wie Religion in ihrer Vielfalt Glaubensausrichtungen, mit denen deren vermeintliche Gläubigen in ähnlicher Weise lediglich sympathisieren, sie jedoch selbst nicht wirklich befolgen und leben.

So erlangt man bei Beobachtung und Überprüfung zum Eindruck , das Gläubige als Sympathisanten lediglich einen Schein des Glaubens vortäuschen und insgeheim als Maß aller Dinge ihre jeweilige Selbstreligion erschaffen und leben, um andere davon abzuhalten, auf ihr eigenes Leben Einfluss auszuüben, obwohl sie selbst den jeweils eigentlichen Glauben ihrer heiligen Schriften nach anderen aufzuzwingen suchen.

Was bei Religionen sie Evangelien, Suren, Glaubenssätze und so weiter sind, sind in Wissenschaften deren Studien, Formeln, Grundgesetze und so weiter.

Wer sich mit der Geschichte der Menschheit auskennt, der weiß das Religion jeweils die gewandelte Ausgetalt von Schamanismus bis Heidentum ist, daß Philosophie die gewandelte Ausgestalt von Religion ist, dass Politik die gewandelte Ausgestalt von Philosophie und Wissenschaft deren Vielfalt in deren gewandelten Ausgestalten sind und wer sich bislang darin nicht auskennt, der wird es bei genauer Recherche als umfassend und überwiegend so seiend erkennen werden.

Somit besteht doch eine weitere weltweite allumfassende allgegenwärtige Täuschung im Glauben über Glauben und es gibt daher keinen wirklich gemeinsamen Glauben, sondern nur ein sympathisieren mit Glauben entsprechend dem jeweils eigenen Mass aller Dinge in nur annähender Übereinstimmung mit anderen und der sichtbare Glaube im Leben der Menschen begrenzt sich auf die gemeinsam ausgeübten Rituale, Feste und kulturellen Eigenheiten.

Sich selbst zuzugestehen tatsächlich eine Selbstreligion auszuüben und sich darin dies tuend, bestrebend und als so seiend zu erkennen, steigert unmittelbar die eigene Tugendhaltung und Vernunft, wie auch das Vermögen anderen dies als deren eigenes Treiben zuzugestehen.

Das Individuum gleicht seine eigene Tugendhaltung und Vernunft nach jeweils eigenem Mass und damit Ermessen lediglich der Tugendhaltung und Vernunft eines Glaubens und damit einer Gruppe als Glaubensgemeinschaft insoweit an, wie es ihm als nützlich, zutreffend und sinnvoll erscheint.

Dieses Bestreben ist bei jedem Individuum und bei jeder Gruppe beobachtbar und feststellbar und darin unterscheiden sich auch kriminelle Individuen und Organisationen nicht von Glaubensrichtungen, da auch deren Mitglieder nur glauben durch ihren Glauben gemeinsam strebend so zu mehr Wohlergehen und Wohlstand gelangen zu können, dies somit die Erscheinungen als ein des Menschen allgemein zugrunde liegendes Bestreben im Hinblick auf Gemeinschaften, Überleben und Wohlergehen bestimmbar ist.

So sympathisieren die Menschen von sich aus mit der Glaubensrichtung in und mit der sie aufgewachsen sind, so wie sie dies auch mit ihrer Kultur aufgrund der Eingewöhnung mit ihr tun und erst, wenn sie beginnen zu erkennen, dass diese jeweils sich gegen ihr individuelles Streben richtet, ihrem Wohlergehen und Wohlstand wie auch Freiheit und Selbstbestimmung entgegengesetzt ist, es im Übermaß begrenzt, beginnen sie ihr Umfeld, deren Befürworter und infolge deren Überzeugungen Bestreben, Glauben und Lehren infrage zu stellen.

Würden sie selbst in einem guten Daseinszustand in Selbstbestimmung und Freiheit stehen, so würden sie dies sicherlich nicht tun und die Regionen in ihrem Dasein und Bestreben kritisieren, in denen dies nicht gegeben ist.

Was wir jedoch oft beobachten und erleben ist, dass diejenigen, die sich in schlechten Daseinszuständen und Umständen und einer sie unterdrückenden Glaubensrichtung leben, ihre jeweilige Glaubensrichtung dennoch als vernünftiger ansehen, als die der anderen und diese auch nich für ihre eigenen schlechten Bedingungen und Daseinszustände verantwortlich machen.

Für jeden wird doch nachvollziehbar sein, dass sich bei bestehender hoher Tugend und damit hoher Vernunft nach einiger Zeitdauer auch gute Daseinszustände bewirkt und erreicht werden, diese erhalten und bei Möglichkeit auch verbessert werden können.

Wir beimessen gute Daseinszustände in aller Welt und in allen Kulturen trotz aller Unterschiede dennoch sehr einheitlich nach Sauberkeit, Ordnung, Nützlichkeit, Nachhaltigkeit, Gesundheit der Menschen, Pflanzen, Tiere, Verfügbarkeit und Reinheit von Wasser, Nahrung und so weiter, wie auch nach Wohlwollen, Wohlergehen, Wohlstand, erlebbaren Vergnügen, Glück, Freiheit, durchsetzbaren freien Willen und Selbstbestimmung und so weiter.

Da wundert es mich zu erleben, dass Migranten aus Regionen mit sehr schlechten Daseinszuständen und Lebensumständen, wie auch Lebensbedingungen nach Europa einwandern und den Ansässigen dort vorwerfen, den falschen Glauben zu haben, Ungläubige zu sein, ein falsches Leben zu führen, dass sie sie den Islam als Glauben annehmen, nach ihrer Lebensweise zu leben haben, wo sie doch zuvor aus den Regionen geflohen sind, in denen der Islam besonders lange weit verbreitet und mächtig ist, sie den islamischen Regionen mit ihren schlechten Daseinszuständen zuvor verließen, um in Europa ein besseres freieres selbstbestimmteres Leben führen und zu Wohlergehen und Wohlstand gelangen zu können.

Würde ihr Glaube eine hohe Tugendhaltung und Vernunft in sich bergen, so würden sie dies doch wohl in ihrer angestammten Heimat aus ihrer jeweiligen Bevölkerung gemäß ihres Glaubens tun können - oder?

Wir stellen jedoch weltweit fest, dass sich Wohlergehen und Wohlstand besonders in den Regionen immer mehr einstellt, in denen Religion immer weniger Einfluss auf das Leben ausüben, wobei ich dabei nicht übersehe, dass deren Wohlstand oft auf Kosten anderer Regionen in der Welt und der Natur geht, somit kein alleingültiges kennzeichnendes Eigenmerkmal der Tugend und Vernunft ist.

Als wesentliches Kennzeichen guter Daseinszustände ist deren Vergegenwärtigung, die von allen Glaubensausrichtungen unabhängig voneinander in deren Güte eingeschätzt werden können und sie sich maßgebend dahingehend unterscheiden werden, inwieweit sie voneinander abweichend etwas als guten Daseinszustand seiend bestimmt haben.

Wenn man sich daran begibt herauszufinden, was als guter Daseinszustand betrachtet wird, so wird man feststellen, dass es auch dahingehend große Abweichungen zueinander oder untereinander gibt und auch dahingehend keine Einigung untereinander bestehen, sie sich maßgebend lediglich miteinander darüber streiten, was man glauben, wie man leben und wonach zu streben man sich ausrichten sollte, es bei genauer Überprüfung jedoch jeweils selbst nicht tun, was sie von anderen erwarten oder verlangen, oder auch oft erst selbst die von ihnen bemängelten Daseinszustände durch ihr eigenes Streben und Leben verursachen.

So wie die Unvernunft des einen Menschen die Unvernunft des anderen Menschen bewirkt, so bewirkt die Unvernunft des einen Staates die Unvernunft des jeweils anderen Staates, mit dem er im Streit, Konflikt bis Krieg steht und keiner von den Beteiligten erkennt den Grund dafür in der eigenen Unvernunft und bemängelt die Unvernunft des anderen, wie auch beide nicht auf den Gedanken kommen gemeinsam zu ermitteln, was denn die tatsächliche Vernunft für alle wäre.

Das dem Menschen von seiner Natur aus gegebene und daher für alle Menschen bestehende Vermögen sich in seinem Daseinszustand, seiner Selbstreligion und seiner Tugendhaltung erkennen zu können, sich darüber bewusst werden kann, dass er jede seiner Handlungen nach seiner eigenen Selbstreligion und Tugendhaltung ausrichtet um seinen eigenen Daseinszustand, dem anderer, seinem Umfeld und der Natur nach seinen Vorstellungen auszurichten bedingt auch, dass er sich in seiner gegenwärtigen Untugend erkennen kann.

Wer sich selbst insoweit erkennt, dass er sich maßgebend nach seiner Selbstreligion ausrichtet und seinen Gemeinschaftsglauben mehr oder weniger vortäuscht, somit Übereinstimmung darüber lediglich vorgibt zu haben, gelang in den Bwusstseinszustand, seine eigenen Glaubenssätze ermitteln, hinterfragen und verändern zu können.

Jemand dem dies nicht bewusst ist, wird unveränderlich an den bestehenden Glaubenssätzen festhalten und mit ihm ist jeder Dialog über Glaubensfragen sinnlos, da er selber seinen Glauben nicht versteht.

Jemand, der seine eigene niedrige Tugendhaltung gegenüber sich selbst, anderen, seinem Umfeld, der Natur und einer Gothheit gegenüber bemerkt, ist auch in der Lage sich selbst im Daseinszustand zu verbessern, soweit er nicht unmittelbar bei Bewusstwerden in die Selbsttäuschung und Täuschung anderer verfällt.

Der Weg zu einer höheren Tugendhaltung bedingt die Selbsterkenntnis, sich in einer niederen Tugendhaltung zu befinden und jeder Mensch kann immer seine eigene, eine noch niedere, wie auch eine mögliche höhere Tugendhaltung für ihn erkennen und bestimmen, da die eingenommene Tugendhaltung nur über den freien Willen und selbstbestimmte Entscheidung erfolgt.

Bestandteil der Tugendhaltung ist die Gesinnung und die Gesinnung mit ihren Motiven und Zielsetzungen steht unmittelbar mit der Selbstreligion in Wechselbeziehung.

Durch die Einnahme einer hohen Tugendhaltung kann man sich unabhängig von seinem gegenwärtigen Daseinszustand, seinem Lebensstil, Lebensumständen, seiner Gesinnung, seiner Selbstreligion und so weiter grundlegend neu ausrichten und sich in allen in dessen oder deren Güte anheben.


Fragwürdigkeit der Lehren