„Profanität“ – Versionsunterschied
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Aktuelle Version vom 13. Februar 2024, 19:54 Uhr
profan-ität "Weltlichkeit; Ungeistlichkeit"
Substantiv, f
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Profanität | die Profanitäten |
| Genitiv | der Profanität | der Profanitäten |
| Dativ | der Profanität | den Profanitäten |
| Akkusativ | die Profanität | die Profanitäten |
Worttrennung:
- Pro·fa·ni·tät, Plural: Pro·fa·ni·tä·ten
Aussprache:
- IPA: [ˌpʁofaniˈtɛːt]
- Hörbeispiele:
Profanität (Info) - Reime: -ɛːt
Bedeutungen:
- [1] bildungssprachlich: Eigenschaft, die sich nicht auf das religiöse Leben, sondern auf das weltliche (profane) Dasein bezieht
- [2] bildungssprachlich, auch abwertend: Eigenschaft/Handlung, die in deutlichem Maße alltägliches (profanes) Verhalten zeigt
Herkunft:
- Ableitung (Suffigierung) vom Adjektiv profan mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ität
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Laizität, Säkularität, Weltlichkeit
- [2] Alltäglichkeit, Banalität, Trivialität
Gegenwörter:
Beispiele:
- [1] „Wie vielleicht nie zuvor breche heute über das öffentliche und private Leben eine Flut der Profanität, der Säkularisierung und der Unmoral herein.“[1]
- [1, 2] „Ich kannte hohe Beamte da unten, auch Deutsche darunter, denen nicht wohl war, wenn sie nicht tagtäglich mit einigen Schock der allergröbsten Profanitäten um sich werfen konnten. Die geheimsten Partien der menschlichen Anatomie mit ihren Funktionen erfahren bei der geradezu erfinderischen Kombination in zotigen Profanitäten eine oft verblüffende Verwendung.“ (1936)[2]
- [2] „Um von derartigen Profanitäten umgeben allen Ernstes Poesie zu schreiben. Dafür musste man schon knochenhart sein.“[3]