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„Mensch“ – Versionsunterschied

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<p style="text-align: justify;" >[[mensch]] |&nbsp;einzelnes menschliches Lebewesen, Individuum;</p><p style="text-align: justify;">¦⊕¦ das seit etwa 1000 v. Chr. mit der Fähigkeit zu zweiwertigem,&nbsp; logischem Denken, einspurigen Schlussfolgern und zu einer dementsprechenden Sprache, zur sittlichen Entscheidung und Erkenntnis durch Gut und Böse ausgestattetes , in der gut-böse-Denkweise denkendes schlussfolgerndes und darin eingewöhntes höchstentwickeltes Lebewesen, dass daher in der Lösung der menschlichen Aufgabenstellungen, Fragestellungen und Krisen versagt und scheitert, wie es auch meist im Leben des Mensch aufgrund der minderwertigen Logik der Gelehrten, Intellektuellen ud Wissenschaftler der Fall ist.<br></p><p style="text-align: justify;" >¦⊗¦ höchstentwickeltes gesellschaftliches Lebewesen mit der Fähigkeit zu arbeiten und zu denken;</p><p>¦√¦ uig. <em class="Latinx mention" lang="ine-pro">[https://en.wiktionary.org/wiki/Reconstruction:Proto-Indo-European/mon- *mon-]</em> "menschliches Wesen"oder <em class="Latinx mention" lang="ine-pro">[https://en.wiktionary.org/wiki/Reconstruction:Proto-Indo-European/men- *men-]</em>"denken, geistig, spirituell tätig, befähigt" ;</p><p style="text-align: justify;" >¦↵¦&nbsp;<span class="etymwb-headword"> uger. <em class="Latinx mention" lang="gem-pro">[https://en.wiktionary.org/wiki/Reconstruction:Proto-Germanic/mann- *mann-]</em>;</span> uger. <em class="Latinx mention" lang="gem-pro">[https://en.wiktionary.org/wiki/Reconstruction:Proto-Germanic/manniskaz *manniskaz]; </em><abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="germanisch">germ.</abbr> <span class="etymwb-mentioned">*manniska- einer Ableitung von dem unter [https://www.dwds.de/wb/etymwb/Mann Mann]</span>; <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="althochdeutsch">ahd.&nbsp;</abbr><em class="Latn mention" lang="goh">[https://en.wiktionary.org/wiki/mennisko#Old_High_German mennisko]</em>, m. ‘Mensch’ (8. Jh.), <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">mensche</span>'',&nbsp;<em class="Latn mention" lang="gmh">[https://en.wiktionary.org/wiki/mensch#Middle_High_German mensch]</em> m. n. ‘Mensch, Mädchen, Buhlerin, Magd, Knecht, das menschliche Geschlecht’, <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelniederdeutsch">mnd.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">minsche</span>'', <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelniederländisch">mnl.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">mensce</span>'', <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="niederländisch">nl.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">mens</span>'' sind aus einer Substantivierung des in <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="althochdeutsch">ahd.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">mennisc</span>'' (um 800), <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">mennisch</span>'' ‘menschlich, mannhaft’, <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="altsächsisch">asächs.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">mennisk</span>'', <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="altenglisch">aengl.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">mennisc</span>'', <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="altnordisch">anord.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">mennskr</span>'', <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="gotisch">got.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">mannisks</span>''</p><p style="text-align: justify;" >Der kleine Gott der Welt | der Mensch als Krönung der Schöpfung von Gott erschaffen, in Goethe Faust I&nbsp;[https://spresy.de/prolog-im-himmel-faust-eine-tragoedie/ Prolog im Himmel.]</p><p style="text-align: justify;" >Das im <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelhochdeutsch">Mhd.</abbr> auftretende Neutrum steht bis ins 17. Jh. ohne abschätzigen Sinn neben dem Maskulinum, bezeichnet jedoch seit dem 15. Jh. häufig eine ‘weibliche Person’, besonders die ‘Magd’, und wird seit dem 18. Jh. durchgehend abwertend gebraucht; dazu auch der Plural ''<span class="etymwb-mentioned">Menscher</span>'' (17. Jh.).</p>
[[men-]][[-sch]]
 
* Mensch m. höchstentwickeltes gesellschaftliches Lebewesen mit der Fähigkeit zu arbeiten und zu denken,  
** ahd. ''[[mennisko]]'' m. ‘Mensch’ (8. Jh.),  
*** [[Anm. KF]]: vgl. ahd., nhd. ''[[gomo]]'' Mann, Held, Mensch, Vornehmer, Herr; vwdt. mit lat. ''[[homō]]''.
** mhd. ''mensche'', ''mensch'' m. n. ‘Mensch, Mädchen, Buhlerin, Magd, Knecht, das menschliche Geschlecht’,
** mnd. ''minsche'',
** mnl. ''mensce'',
** nl. ''mens''
* sind aus einer Substantivierung des in
** ahd. mennisc (um 800),
** mhd. mennisch ‘menschlich, mannhaft’,
** asächs. mennisk,  
** aengl. mennisc,  
** anord. mennskr,  
** got. mannisks
* vorliegenden Adjektivs germ. *manniska- hervorgegangen,
** <span class="etymwb-headword"> uger. <em class="Latinx mention" lang="gem-pro">[[wikt:Reconstruction:Proto-Germanic/mann-|*mann-]]</em>;</span> uger. <em class="Latinx mention" lang="gem-pro">[[wikt:Reconstruction:Proto-Germanic/manniskaz|*manniskaz]];</em>
** einer Ableitung von dem unter ''[[Mann]]'' (s. d.) behandelten Substantiv.  
* Das im Mhd. auftretende Neutrum steht bis ins 17. Jh. ohne abschätzigen Sinn neben dem Maskulinum,  
** bezeichnet jedoch seit dem 15. Jh. häufig eine ‘weibliche Person’, besonders die ‘Magd’,  
** und wird seit dem 18. Jh. durchgehend abwertend gebraucht;
** dazu auch der Plural ''Menscher'' (17. Jh.).
 
¦√¦ uig. <em class="Latinx mention" lang="ine-pro">[[wikt:Reconstruction:Proto-Indo-European/mon-|*mon-]]</em> "menschliches Wesen" oder <em class="Latinx mention" lang="ine-pro">[[wikt:Reconstruction:Proto-Indo-European/men-|*men-]]</em>"denken, geistig, spirituell tätig, befähigt";
 
Der Mensch wird biologisch der [[Gattung]] Homo (lat. homo 'Mensch') und [[Art]] Mensch<p style="text-align: justify;"></p><p style="text-align: justify;">[[Anm. KF]]: das seit etwa 1000 v. Chr. mit der Fähigkeit zu zweiwertigem, logischem Denken, einspurigen Schlussfolgern und zu einer dementsprechenden Sprache, zur sittlichen Entscheidung und Erkenntnis durch Gut und Böse ausgestattetes , in der gut-böse-Denkweise denkendes schlussfolgerndes und darin eingewöhntes höchstentwickeltes Lebewesen, dass daher in der Lösung der menschlichen Aufgabenstellungen, Fragestellungen und Krisen versagt und scheitert, wie es auch meist im Leben des Mensch aufgrund der minderwertigen Logik der Gelehrten, Intellektuellen ud Wissenschaftler der Fall ist.<br></p><p style="text-align: justify;" >Der kleine Gott der Welt | der Mensch als Krönung der Schöpfung von Gott erschaffen, in Goethe Faust I&nbsp;[https://spresy.de/prolog-im-himmel-faust-eine-tragoedie/ Prolog im Himmel.]</p>

Version vom 7. März 2024, 16:20 Uhr

men--sch

  • Mensch m. höchstentwickeltes gesellschaftliches Lebewesen mit der Fähigkeit zu arbeiten und zu denken,
    • ahd. mennisko m. ‘Mensch’ (8. Jh.),
      • Anm. KF: vgl. ahd., nhd. gomo Mann, Held, Mensch, Vornehmer, Herr; vwdt. mit lat. homō.
    • mhd. mensche, mensch m. n. ‘Mensch, Mädchen, Buhlerin, Magd, Knecht, das menschliche Geschlecht’,
    • mnd. minsche,
    • mnl. mensce,
    • nl. mens
  • sind aus einer Substantivierung des in
    • ahd. mennisc (um 800),
    • mhd. mennisch ‘menschlich, mannhaft’,
    • asächs. mennisk,
    • aengl. mennisc,
    • anord. mennskr,
    • got. mannisks
  • vorliegenden Adjektivs germ. *manniska- hervorgegangen,
  • Das im Mhd. auftretende Neutrum steht bis ins 17. Jh. ohne abschätzigen Sinn neben dem Maskulinum,
    • bezeichnet jedoch seit dem 15. Jh. häufig eine ‘weibliche Person’, besonders die ‘Magd’,
    • und wird seit dem 18. Jh. durchgehend abwertend gebraucht;
    • dazu auch der Plural Menscher (17. Jh.).

¦√¦ uig. *mon- "menschliches Wesen" oder *men-"denken, geistig, spirituell tätig, befähigt";

Der Mensch wird biologisch der Gattung Homo (lat. homo 'Mensch') und Art Mensch

Anm. KF: das seit etwa 1000 v. Chr. mit der Fähigkeit zu zweiwertigem, logischem Denken, einspurigen Schlussfolgern und zu einer dementsprechenden Sprache, zur sittlichen Entscheidung und Erkenntnis durch Gut und Böse ausgestattetes , in der gut-böse-Denkweise denkendes schlussfolgerndes und darin eingewöhntes höchstentwickeltes Lebewesen, dass daher in der Lösung der menschlichen Aufgabenstellungen, Fragestellungen und Krisen versagt und scheitert, wie es auch meist im Leben des Mensch aufgrund der minderwertigen Logik der Gelehrten, Intellektuellen ud Wissenschaftler der Fall ist.

Der kleine Gott der Welt | der Mensch als Krönung der Schöpfung von Gott erschaffen, in Goethe Faust I Prolog im Himmel.