„Identitätssatz“ – Versionsunterschied
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Auf [[Aristoteles]] wird der Satz der Selbstidentität aller Dinge, d. h. die für jedes A gültige Feststellung A=A zurückgeführt. Auf [https://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Wilhelm_Leibniz Leibniz] geht das [https://de.wikipedia.org/wiki/Satz_der_Identit%C3%A4t Prinzip der Identität ununterscheidbarer Dinge] zurück, bei ihm ein metaphysischer Grundsatz, dem zufolge für Dinge aus einem [https://de.wikipedia.org/wiki/Diskursuniversum Diskursuniversum] gilt: Wenn A und B qualitativ identisch sind (d. h. wenn ihnen genau dieselben Eigenschaften zukommen) sind sie auch numerisch identisch (A=B). | |||
Version vom 8. März 2024, 16:27 Uhr
Identität-s-Satz 'Satz der Identität', lat. prī̆ncipium īdentitātis 'Prinzip Identität ist'
Satz der Identität (lat. principium identitatis)
Auf Aristoteles wird der Satz der Selbstidentität aller Dinge, d. h. die für jedes A gültige Feststellung A=A zurückgeführt. Auf Leibniz geht das Prinzip der Identität ununterscheidbarer Dinge zurück, bei ihm ein metaphysischer Grundsatz, dem zufolge für Dinge aus einem Diskursuniversum gilt: Wenn A und B qualitativ identisch sind (d. h. wenn ihnen genau dieselben Eigenschaften zukommen) sind sie auch numerisch identisch (A=B).