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| Die '''Zuständigkeit''' oder '''Kompetenz''' legt im [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentliches_Recht öffentlichen Recht] fest, welche [https://de.wikipedia.org/wiki/Beh%C3%B6rde Behörde] bzw. welches [https://de.wikipedia.org/wiki/Gericht Gericht] im Einzelfall rechtlich zu hoheitlichem Handeln ermächtigt und gegebenenfalls verpflichtet ist ('''Jurisdiktion''').<sup id="cite_ref-1" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-1 [1]]</sup> Die sachliche und örtliche Zuständigkeit ist eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Formelles_Recht formelle Voraussetzung] für die Rechtmäßigkeit [https://de.wikipedia.org/wiki/Handlungsformen_der_Verwaltung öffentlich-rechtlichen Verwaltungshandelns] und für die Tätigkeit der Gerichte. Sie wird grundlegend durch die Verfassung bestimmt.<sup id="cite_ref-2" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-2 [2]]</sup>
| | [[zuständig]][[-keit]] {{dt.}} |
| == <span id="Deutschland">Deutschland</span> ==
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| === <span id="Verfassungsrechtliche_Grundlagen">Verfassungsrechtliche Grundlagen</span> ===
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| <p>Aus verfassungsrechtlicher Sicht folgt die Zuständigkeit einer öffentlichen Stelle zum einen aus der [https://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltenteilung Gewaltenteilung], einem Element des [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsstaatsprinzip Rechtsstaatsprinzips], zum anderen aus dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesstaatsprinzip Bundesstaatsprinzip].</p>
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| ==== <span id="Gewaltenteilung">Gewaltenteilung</span> ====
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| <p>Die Zuständigkeit der staatlichen Gewalt ist zunächst funktional festgelegt: Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebung Gesetzgebung] setzt das Recht, die [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentliche_Verwaltung öffentliche Verwaltung] führt die Gesetze aus, und die [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsprechung Rechtsprechung]entscheidet im Streitfall über die Rechtslage (die Bedeutung der rechtlichen Regeln) und schafft dabei gleichzeitig eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Titel_(Recht) Grundlage] für die zwangsweise Durchsetzung des Rechts im Einzelfall. Ein Organ darf in diesem Sinne nur im Rahmen der Kompetenzen handeln, die ihm die Verfassung funktional zuweist.<sup id="cite_ref-3" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-3 [3]]</sup></p><p>Ein Sonderfall ist insoweit die Rechtsetzung durch die Verwaltung in Form von [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsverordnung Rechtsverordnungen] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Satzung_(%C3%B6ffentliches_Recht) Satzungen] (sog. [https://de.wikipedia.org/wiki/Materielles_Recht materielles] oder [https://de.wikipedia.org/wiki/Untergesetzliche_Normsetzung untergesetzliches Recht]). Sie bedarf einer formellgesetzlichen Ermächtigung, die wiederum bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss (<span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_80.html Art. 80]</span> GG; [https://de.wikipedia.org/wiki/Wesentlichkeitstheorie Wesentlichkeitstheorie]). Weiterhin schafft die Rechtsprechung auch sogenanntes [https://de.wikipedia.org/wiki/Richterrecht Richterrecht], das ein Eigenleben neben dem positiv gesetzten Recht zu entwickeln vermag. Insbesondere in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Verfassungsgerichtsbarkeit Verfassungsgerichtsbarkeit] kann es zu Überschneidungen mit der Kompetenz des Gesetzgebers kommen, die unter dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Topik_(Rhetorik) Topos] des ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Richterliche_Selbstbeschr%C3%A4nkung judicial self-restraint]'' diskutiert werden.</p>
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| ==== <span id="Bundesstaatsprinzip">Bundesstaatsprinzip</span> ====
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| <p>Eine weitere Gliederung folgt aus dem [https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deralismus Föderalismus]: Die Kompetenzen der drei öffentlichen Gewalten sind auf den Bund, die Länder und die Kommunen verteilt.<sup id="cite_ref-4" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-4 [4]]</sup> Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebungskompetenz Gesetzgebungskompetenz] folgt aus <span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_70.html Art. 70]</span> ff. GG. Sie liegt demnach grundsätzlich bei den Ländern; nur bei den ausdrücklich aufgezählten Sachgebieten liegt sie ausschließlich oder konkurrierend beim Bund. Auch im Bereich der öffentlichen Verwaltung gilt der Grundsatz, dass die Gesetze von den Ländern ausgeführt werden (<span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_83.html Art. 83]</span> ff. GG). Nur ausnahmsweise wird hier die Bundesverwaltung tätig. Und auch in der Rechtsprechung sind zunächst die Gerichte eines jeweiligen Landes berufen (<span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_92.html Art. 92]</span> ff. GG).</p>
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| === <span id="Zuständigkeitsregelungen_im_Einzelnen">Zuständigkeitsregelungen im Einzelnen</span> ===
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| ==== <span id="Öffentliche_Verwaltung">Öffentliche Verwaltung</span> ====
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| <p>Zuständigkeitsvorschriften sind dadurch gekennzeichnet, dass sie der Behörde bestimmte Aufgaben lediglich allgemein zuweisen, ohne auch dazu zu ermächtigen, die zur Erfüllung dieser Aufgaben nötigen Maßnahmen im Einzelfall zu ergreifen. Zu welchen Maßnahmen eine Behörde im Einzelfall ermächtigt ist, beurteilt sich nach der jeweils einschlägigen besonderen [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsgrundlage Rechtsgrundlage].</p><p>Die im Einzelfall zuständige Stelle der öffentlichen Verwaltung ist nach der Maßgabe des einfachen Rechts zu ermitteln. Sie richtet sich nach dem [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentliche_Verwaltung Verwaltungsaufbau], in der jeweils ein bestimmter Träger für einen Sachbereich sachlich und örtlich zuständig ist. Sie ist also Teil des Organisationsrechts. Insoweit werden – „instantiell“ – üblicherweise bei einem dreistufigen Verwaltungsaufbau untere, obere und oberste Verwaltungsbehörden unterschieden.<sup id="cite_ref-5" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-5 [5]]</sup> Auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Beliehener Beliehene] können zur Erfüllung einer bestimmten Aufgabe zuständig sein und insoweit hoheitlich handeln.</p><p>Beispielsweise ist in den Polizeigesetzen der Länder bestimmt, dass im [https://de.wikipedia.org/wiki/Polizeirecht_(Deutschland) Polizei- und Ordnungsrecht] grundsätzlich die Zuständigkeit der örtlichen allgemeinen Ordnungsbehörde begründet ist. Sie ist bei den Landkreisen und kreisfreien Städten errichtet. Für bestimmte örtliche Angelegenheiten ist hingegen die kommunale Ordnungsbehörde sachlich und örtlich zuständig, beispielsweise für die Regelung des Verkehrs auf Ortsstraßen die örtliche Straßenverkehrsbehörde.<sup id="cite_ref-6" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-6 [6]]</sup></p><p>Ein anderes Beispiel ist die Zuständigkeit der [https://de.wikipedia.org/wiki/Berufsgenossenschaft Berufsgenossenschaft] als Träger der [https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Unfallversicherung_in_Deutschland gesetzlichen Unfallversicherung] für [https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsunfall Arbeitsunfälle] (<span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_7/__8.html § 8]</span> SGB VII) in einem bestimmten Gewerbezweig (sachlich; nach Maßgabe der Satzung der Berufsgenossenschaft) und in einem bestimmten Bezirk (örtlich, soweit es in dem Gewerbezweig Unfallversicherungsträger gibt, die nur für einen bestimmten örtlichen Bereich zuständig sind) für bestimmte Versicherte (<span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_7/__2.html § 2]</span> ff. SGB VII).</p><p>In jüngerer Zeit hat sich das Bundesverfassungsgericht insbesondere mit den Zuständigkeitsregelungen im Recht der zum Januar 2005 neu eingeführten [https://de.wikipedia.org/wiki/Grundsicherung_f%C3%BCr_Arbeitsuchende Grundsicherung für Arbeitsuchende](„Hartz IV“) beschäftigt.<sup id="cite_ref-7" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-7 [7]]</sup> Die örtliche Zuständigkeit des Trägers der Grundsicherung für Arbeitsuchende richtet sich nach dem gewöhnlichen Aufenthalt des Hilfebedürftigen (<span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__36.html § 36]</span> SGB II). Verwaltungsträger ist grundsätzlich die Bundesagentur für Arbeit, ausnahmsweise ein zugelassener kommunaler Träger an deren Stelle (sog. [https://de.wikipedia.org/wiki/Optionskommune Optionskommune], <span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__6.html § 6]</span> SGB II). Zur Erfüllung ihrer Aufgaben errichten die Arbeitsagenturen und diejenigen Kommunen, die nicht selbst als Träger zugelassen worden sind, Arbeitsgemeinschaften (sog. ARGEn, <span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__44b.html § 44b]</span> SGB II). Das Bundesverfassungsgericht hat diese Organisationsform in seinem Urteil vom 20. Dezember 2007 für mit dem Grundgesetz unvereinbar erklärt und dem Gesetzgeber aufgegeben, bis zum Ablauf des Jahres 2010 eine neue Regelung zu schaffen.<sup id="cite_ref-8" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-8 [8]]</sup> Dabei hat das Gericht die Bestimmungen der <span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_83.html Art. 83]</span> ff. GG so ausgelegt, dass eine sogenannte [https://de.wikipedia.org/wiki/Mischverwaltung Mischverwaltung]<sup id="cite_ref-9" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-9 [9]]</sup> mit der bundesstaatlichen Ordnung sowie mit dem Rechtsstaatsprinzip nicht vereinbar gewesen seien.<sup id="cite_ref-10" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-10 [10]]</sup></p>
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| ==== <span id="Rechtsprechung">Rechtsprechung</span> ====
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| <p>Die Zuständigkeit der Gerichte richtet sich nach dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Gerichtsverfassungsrecht Gerichtsverfassungsrecht]. Dabei sind einerseits der Rechtsweg (die [https://de.wikipedia.org/wiki/Ordentliche_Gerichtsbarkeit_(Deutschland) Ordentliche Gerichtsbarkeit] (Zivil- und Strafsachen), die [https://de.wikipedia.org/wiki/Verwaltungsgerichtsbarkeit_(Deutschland) Verwaltungsgerichtsbarkeit] mit den besonderen Zweigen der [https://de.wikipedia.org/wiki/Finanzgerichtsbarkeit Finanz-] und der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialgerichtsbarkeit Sozialgerichtsbarkeit] sowie die [https://de.wikipedia.org/wiki/Freiwillige_Gerichtsbarkeit_(Deutschland) Freiwillige Gerichtsbarkeit]), andererseits der [https://de.wikipedia.org/wiki/Instanz_(Recht) Instanzenzug] innerhalb eines Rechtswegs zu unterscheiden (in der ordentlichen Gerichtsbarkeit etwa: [https://de.wikipedia.org/wiki/Amtsgericht Amtsgericht], [https://de.wikipedia.org/wiki/Landgericht Landgericht], [https://de.wikipedia.org/wiki/Oberlandesgericht Oberlandesgericht], [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesgerichtshof Bundesgerichtshof]).</p><p>Die sachliche Zuständigkeit der Gerichte innerhalb desselben [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsweg Rechtswegs] richtet sich nach den jeweiligen Prozessordnungen ([https://de.wikipedia.org/wiki/Zivilprozessordnung_(Deutschland) Zivilprozessordnung], [https://de.wikipedia.org/wiki/Strafprozessordnung_(Deutschland) Strafprozessordnung], [https://de.wikipedia.org/wiki/Verwaltungsgerichtsordnung Verwaltungsgerichtsordnung], [https://de.wikipedia.org/wiki/Finanzgerichtsordnung Finanzgerichtsordnung], [https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialgerichtsgesetz Sozialgerichtsgesetz]). Im Zivilprozess ist der [https://de.wikipedia.org/wiki/Streitwert Streitwert] hierfür besonders bedeutsam, weil nach <span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__23.html § 23]</span> Nr. 1 GVG bürgerliche Streitigkeiten mit einem Wert von mehr als 5000 Euro nicht mehr vom Amtsgericht, sondern vom Landgericht zu entscheiden sind (davon abgesehen sind Angelegenheiten ohne Ansehung des Streitwertes katalogmäßig den Amtsgerichten zugewiesen gem. § 23 Nr. 2 GVG). Im Strafprozess bestimmt sich die Zuständigkeit des Gerichts nach dem zu erwartenden Strafmaß (<span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__24.html § 24]</span> ff. GVG).</p><p>Die örtliche Zuständigkeit folgt aus den jeweiligen landesrechtlichen Ausführungsgesetzen, in denen [https://de.wikipedia.org/wiki/Gerichtsbezirk Gerichtsbezirke] festgelegt worden sind, sowie aus dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Gerichtsstand Gerichtsstand]. In streitigen Fällen sehen alle Gerichtsbarkeiten eine gerichtliche Klärung der örtlichen Zuständigkeit durch ein im Rechtsweg höheres Gericht vor.</p><p>Ist die sachliche Zuständigkeit im Einzelfall unklar, weil sich mehrere Gerichte rechtskräftig für unzuständig erklärt haben, kann zur Lösung dieses negativen [https://de.wikipedia.org/wiki/Kompetenzkonflikt Kompetenzkonflikts] der jeweilige oberste Gerichtshof des Bundes angerufen werden. Dies ist zwar gesetzlich nicht geregelt, wurde aber aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Richterrecht Richterrecht] entwickelt und entspricht ständiger Rechtsprechung.<sup id="cite_ref-11" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-11 [11]]</sup></p><p>Innerhalb eines Gerichts bestimmt sich im Übrigen die Zuständigkeit eines einzelnen Richters oder eines Spruchkörpers nach dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Gesch%C3%A4ftsverteilungsplan Geschäftsverteilungsplan]. Er hat den Zweck, sicherzustellen, dass niemand seinem gesetzlichen Richter entzogen wird (<span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_101.html Art. 101]</span> GG). Die Geschäftsverteilung wird von den Richtern des jeweiligen Gerichts beschlossen (Selbstverwaltung der Justiz).</p><p>Das erstinstanzlich angerufene Gericht entscheidet verbindlich über den zu ihm beschrittenen Rechtsweg. Andere Gerichte sind an diese Entscheidung gebunden (<span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__17a.html § 17a]</span> Abs. 1, Abs. 5 GVG). Landesrechtliche Vorbehalte über die Errichtung von [https://de.wikipedia.org/wiki/Kompetenzgerichtshof Kompetenzgerichtshöfen] sind entfallen, weil die Möglichkeit von Kompetenzkonflikten nicht mehr besteht. Wird die Klage vor dem sachlich oder örtlich nicht zuständigen Gericht erhoben, erfolgt eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Verweisung_(Recht) Verweisung] an das zuständige Gericht. Die Zulässigkeit des beschrittenen Rechtsweges wird durch eine nach Rechtshängigkeit eintretende Veränderung der sie begründenden Umstände nicht berührt (<span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__17.html § 17]</span> Abs. 1 Satz 1 GVG, [https://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuatio_fori Perpetuatio fori]).</p><p>In den Instanzenzug ist das [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesverfassungsgericht Bundesverfassungsgericht] nicht eingegliedert, denn es ist keine sogenannte [https://de.wikipedia.org/wiki/Superrevision Superrevisionsinstanz]. Das Bundesverfassungsgericht wird nur in den Fällen tätig, die in <span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_93.html Art. 93]</span> abschließend aufgezählt sind. Im Verfahren der [https://de.wikipedia.org/wiki/Verfassungsbeschwerde_(Deutschland) Verfassungsbeschwerde] überprüft es nur die Verletzung „spezifischen Verfassungsrechts“.<sup id="cite_ref-12" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-12 [12]]</sup></p>
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| ==== <span id="Besondere_Regelungen">Besondere Regelungen</span> ====
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| ===== <span id="Eilkompetenz_der_Polizei">Eilkompetenz der Polizei</span> =====
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| <p>Besondere Regelungen gelten für Notfälle, in denen die grundsätzlich zuständige Behörde oder das zuständige Gericht nicht erreichbar sind oder in denen sie nicht schnell genug handeln können, um die Rechte des Betroffenen zu wahren. Beispielsweise hat die Vollzugspolizei in diesen Fällen eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Eilzust%C3%A4ndigkeit Eilkompetenz] gegenüber der allgemeinen Ordnungsbehörde.</p>
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| ===== <span id="Bereitschaftsdienst_des_Amtsgerichts">Bereitschaftsdienst des Amtsgerichts</span> =====
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| <p>Für den Fall, dass kein anderes Gericht mehr den Rechtsschutz rechtzeitig gewährleisten könnte, steht der Bereitschaftsdienst des Amtsgerichts für Begehren aus allen Gerichtsbarkeiten in dem jeweiligen Landgerichtsbezirk auch an Sonn- und Feiertagen als eingeschränkter Notdienst bereit. Die Landesregierungen können durch Rechtsverordnung bestimmen, „dass für mehrere Amtsgerichte im Bezirk eines Landgerichts ein gemeinsamer Bereitschaftsdienstplan aufgestellt wird oder ein Amtsgericht Geschäfte des Bereitschaftsdienstes ganz oder teilweise wahrnimmt, wenn dies zur Sicherstellung einer gleichmäßigeren Belastung der Richter mit Bereitschaftsdiensten angezeigt ist“ (<span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__22c.html § 22c]</span> GVG).</p>
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| ===== <span id="Bewegliche_Zuständigkeit">Bewegliche Zuständigkeit</span> =====
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| <p>In Strafprozessen besteht für bestimmte Verfahren keine endgültige gesetzliche Bestimmung des erstinstanzlich zuständigen Gerichts, sondern eine bewegliche Zuständigkeit im Sinne einer Abhängigkeit von der Entscheidung der zuständigen Anklagebehörde zwischen verschiedenen Zuständigkeitsalternativen. Ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Evokationsrecht Evokationsrecht] der Staatsanwaltschaft ergibt sich aus <span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__24.html § 24]</span> Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 3 GVG (Amts- oder Landgericht) und <span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__74a.html § 74a]</span> Abs. 2 GVG (Land- oder Oberlandesgericht). Trotz zweier Urteile des [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesverfassungsgericht Bundesverfassungsgerichts] zur Verfassungskonformität sog. beweglicher Zuständigkeitsregelungen.<sup id="cite_ref-13" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-13 [13]]</sup><sup id="cite_ref-14" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-14 [14]]</sup> ist die Frage, ob der von der Staatsanwaltschaft gewählte Richter als ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzlicher_Richter gesetzlicher Richterim] Sinne des Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG verstanden werden kann, nach wie vor umstritten.<sup id="cite_ref-15" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-15 [15]]</sup></p><p>In Zivilprozessen kann ein an sich unzuständiges Gericht des ersten Rechtszuges durch [https://de.wikipedia.org/wiki/Prorogation_(Deutschland) Gerichtsstandsvereinbarung] der [https://de.wikipedia.org/wiki/Partei_(Recht) Parteien] oder [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgelose_Einlassung rügelose Einlassung] des Beklagten zuständig werden (<span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__38.html § 38]</span>, <span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__39.html § 39]</span> ZPO).</p>
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| ===== <span id="Internationale_Zuständigkeit">Internationale Zuständigkeit</span> =====
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| <p>Bei Fällen mit Grenzüberschreitung richtet sich die [https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Zust%C3%A4ndigkeit_(Deutschland) internationale Zuständigkeit] nach den einschlägigen [https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerrecht völkerrechtlichen] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Europarecht europarechtlichen] Verträgen und sonstigen Bestimmungen ([https://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung_(EG)_Nr._44/2001_(EuGVVO) Verordnung (EG) Nr. 44/2001 (EuGVVO)], [https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Gerichtsstands-_und_Vollstreckungs%C3%BCbereinkommen Europäisches Gerichtsstands- und Vollstreckungsübereinkommen]).</p>
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| == <span id="Österreich">Österreich</span> ==
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| === <span id="Verfassungsrechtliche_Grundlagen_2">Verfassungsrechtliche Grundlagen</span> ===
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| <p>Aus verfassungsrechtlicher Sicht folgt auch in [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich Österreich] die Zuständigkeit einer öffentlichen Stelle aus dem Prinzip der [https://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltenteilung Gewaltenteilung], einem Element des [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsstaatsprinzip Rechtsstaatsprinzips]. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebung Gesetzgebung] setzt das Recht, die [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentliche_Verwaltung öffentliche Verwaltung] führt die Gesetze aus, und die [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsprechung Rechtsprechung] entscheidet im Streitfall über die Rechtslage. Da Österreich ein Bundesstaat ist, spielt auch das [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesstaatsprinzip Bundesstaatsprinzip] eine wichtige Rolle. Die Kompetenzen der drei öffentlichen Gewalten sind auf den Bund, die [https://de.wikipedia.org/wiki/Land_(%C3%96sterreich) Länder] und die [https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinde_(%C3%96sterreich) Gemeinden] verteilt.<sup id="cite_ref-16" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-16 [16]]</sup> Die konkreten Zuständigkeiten von Bund und Ländern in Gesetzgebung und Vollziehung sind in den so genannten Kompetenzartikeln des [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundes-Verfassungsgesetz Bundes-Verfassungsgesetzes] zu finden.<sup id="cite_ref-17" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-17 [17]]</sup> Sie legen fest,</p>
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| *was auf Bundesebene zu regeln ist,
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| *wo der Bund Grundsätze beschließt und die Länder für die Ausführungsgesetze zuständig sind,
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| *wo der Bund für die Gesetzgebung und die Länder für die Ausführung zuständig sind und
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| *wo die alleinige Gesetzgebungskompetenz bei den Ländern liegt.
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| <p>Zuständigkeiten im Steuerrecht sind zudem im [https://de.wikipedia.org/wiki/Finanzverfassungsgesetz_1948 Finanz-Verfassungsgesetz von 1948] geregelt.</p>
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| === <span id="Zuständigkeiten_im_Einzelnen">Zuständigkeiten im Einzelnen</span> ===
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| <p>Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalrat_(%C3%96sterreich) Nationalrat] und die [https://de.wikipedia.org/wiki/Landtag_(%C3%96sterreich) Landesparlamente] beschließen Gesetze, sind aber nicht selbst für die Vollziehung der Gesetze verantwortlich. Das ist Sache der [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesregierung_(%C3%96sterreich) Bundesregierung], der [https://de.wikipedia.org/wiki/Landesregierung_(%C3%96sterreich) Landesregierungen] und ihrer jeweiligen Verwaltungsbehörden und Verwaltungsorgane. Sie sind für die Vollziehung der von den Parlamenten beschlossenen Gesetze verantwortlich.</p><p>Dem Bund ist vom Aufgabenspektrum her zuständig u. a. für:</p><div class="column-multiple">
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| *Außenpolitik
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| *Passwesen
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| *gerichtliches Strafrechtswesen und Zivilrechtswesen
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| *Bundessteuern
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| *Angelegenheiten des Gewerbes und der Industrie
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| *Polizei
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesheer militärische Angelegenheiten]
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| *Forstwesen
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| *Bau und Erhaltung von Autobahnen und Schnellstraßen ([https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesstra%C3%9Fe#%C3%96sterreich Bundesstraßen])
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| *Wasserrecht
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| *Lehrerausbildung
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| *Steuerung des [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Universit%C3%A4ten_in_%C3%96sterreich Universitäts- und Hochschulsystems]
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| <p>Den Ländern obliegt u. a.:</p><div class="column-multiple">
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Baurecht_(Deutschland) Baurecht]
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| *Straßenbau und Erhaltung der Landesstraßen (siehe [https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fensystem_in_%C3%96sterreich Straßensystem in Österreich])
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Raumordnungsrecht Raumordnungsrecht]
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| *Jagd- und Fischereirecht
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzrecht Naturschutzrecht]
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| *Gemeindeorganisationsrecht
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| *Veranstaltungsrecht
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| *Kino- und Theaterwesen
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| <p>Angelegenheiten, in denen die Zuständigkeit zur Grundsatzgesetzgebung beim Bund, jene zur Ausführungsgesetzgebung und Vollziehung bei den Ländern liegt sind z. B. [https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendf%C3%BCrsorge Jugendfürsorge], Heil- und Pflegeanstalten, Mutterschafts- und Säuglingsfürsorge sowie Teile des Elektrizitätswesens. Seit 2019 sind die [https://de.wikipedia.org/wiki/Bildungsdirektion_(%C3%96sterreich) Bildungsdirektionen] für die Schulbildung in den jeweiligen Ländern zuständig. Es handelt sich um eine gemeinsame Behörde des Bundes und des jeweiligen Landes [https://de.wikipedia.org/wiki/Sui_generis sui generis].</p><p>Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinde_(%C3%96sterreich) Gemeinden] als unterste Ebene der [https://de.wikipedia.org/wiki/Verwaltungsgliederung_%C3%96sterreichs Verwaltungsgliederung] haben eine Reihe von Zuständigkeiten, die ihnen durch Bundes- oder Landesgesetz übertragen sind:</p><div class="column-multiple">
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| *Verwaltung der Gemeindefinanzen
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Feuerwehr_in_%C3%96sterreich Brandschutz] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Rettungsdienst Rettungswesen]
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| *Straßenbau und Erhaltung der Gemeindestraßen
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| *Schulerhalter von [https://de.wikipedia.org/wiki/Volksschule Volksschulen], [https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Mittelschule Neue Mittelschulen], [https://de.wikipedia.org/wiki/Sonderschule_(%C3%96sterreich) Sonderschulen] und Schulen des [https://de.wikipedia.org/wiki/Polytechnische_Schule_(%C3%96sterreich) Polytechnischen Lehrganges]
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| *Meldewesen
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| *Matrikenwesen (Führung der Personenstandsbücher, siehe [https://de.wikipedia.org/wiki/Standesamt Standesamt])
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| *örtliche Raumplanung ([https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeindeplanung Gemeindeplanung])
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| *örtliche Sicherheitspolizei
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| *örtliche Baupolizei
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| <p>Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Ordentliche_Gerichtsbarkeit_(%C3%96sterreich) ordentlichen Gerichte] haben die Gesetze anzuwenden und Recht zu sprechen. Wichtige Kontrollinstitutionen sind weiters</p>
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Volksanwaltschaft Volksanwaltschaft]
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Rechnungshof_(%C3%96sterreich) Rechnungshof]
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Verfassungsgerichtshof_(%C3%96sterreich) Verfassungsgerichtshof] (VfGH)
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Verwaltungsgerichtshof_(%C3%96sterreich) Verwaltungsgerichtshof] (VwGH)
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| <p>Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundespolizei_(%C3%96sterreich) Bundespolizei], die dem Bundesminister für Inneres unterstellt ist, ist nach der Polizeireform 2005 in ganz Österreich zuständig für die öffentliche Sicherheit. Daneben existieren teilweise kommunale Wachkörper. Für den Bereich der Polizei gibt es besondere Ermächtigungen für Notfälle, in denen die grundsätzlich zuständige Behörde oder das zuständige Gericht nicht erreichbar sind.</p>
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| == <span id="Schweiz">Schweiz</span> ==
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| <p>Die Zuständigkeit einer öffentlichen Stelle ergibt sich auch in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Schweiz Schweiz] aus dem Prinzip der [https://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltenteilung Gewaltenteilung] als Element des [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsstaatsprinzip Rechtsstaatsprinzips]. Das [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesstaatsprinzip Bundesstaatsprinzip] spielt zudem aufgrund eines ausgeprägten [https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deralismus_in_der_Schweiz Föderalismus] in der Schweiz eine sehr gewichtige Rolle. Der Bund darf nur das regeln, was in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesverfassung_der_Schweizerischen_Eidgenossenschaft Bundesverfassung] ausdrücklich als seine Kompetenz erwähnt ist, alles andere regeln die 26 [https://de.wikipedia.org/wiki/Kanton_(Schweiz) Kantone] (bzw. die Gemeinden) in eigener Zuständigkeit.<sup id="cite_ref-18" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-18 [18]]</sup> Der Bund ist nach der Verfassung vollständig oder weitgehend zuständig für die Gesetzgebung über (<span class="plainlinks-print">[https://www.fedlex.admin.ch/de/search?collection=classified_compilation&classifiedBy=BV&article=54 Art. 54–125]</span>):</p><div class="column-multiple">
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| *Bundesstaatsrecht
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Aussenpolitik_der_Schweiz Außenpolitik], Außenwirtschaft
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Zivilgesetzbuch Zivil-] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Strafgesetzbuch_(Schweiz) Strafrecht], [https://de.wikipedia.org/wiki/Obligationenrecht_(Schweiz) Obligationenrecht] (daneben kantonale [https://de.wikipedia.org/wiki/Residualrecht Residualrechte])
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Zivilprozessordnung_(Schweiz) Zivil-] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Strafprozessordnung_(Schweiz) Strafprozessordnung]
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsrecht_(Schweiz) Arbeitsrecht]
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| *Berufsbildung
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| *Gesundheitswesen (teilweise)
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| *Krankenversicherung und andere Sozialversicherungen
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| *Währungspolitik
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| *Mehrwertsteuer und Zölle
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| *Messwesen
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| *Bankenrecht
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| *Schutz der Gesundheit vor äußeren Einflüssen
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Energiepolitik Energie]
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| *Radio und Fernsehen
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| *Verkehrsrecht
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| *nationale Infrastruktur (Landesteile verbindendes Eisenbahnnetz, Autobahnen)
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| *Raumfahrt
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Armee Schweizer Armee]
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| <p>Die Verantwortung für die übrigen staatlichen Aufgaben liegt daher weitgehend oder vollständig bei den Kantonen, so im Schul-, Gesundheits-, Finanz-, Polizei- und Justizwesen (sowohl Straf- und Zivilsachen) sowie im [https://de.wikipedia.org/wiki/Verwaltungsrecht_(Schweiz) Verwaltungsrecht]. Verträge in ihren Zuständigkeitsbereichen können die Kantone auch mit dem Ausland schließen.<sup id="cite_ref-19" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-19 [19]]</sup></p><p>Einige Aufgaben sind auch geteilt, so dass der Bund allgemeine Regeln aufstellt und die Kantone für deren Ausgestaltung zuständig sind. Dies gilt beispielsweise für die [https://de.wikipedia.org/wiki/Raumplanung_in_der_Schweiz Raumplanung], Forstrecht oder Jagdrecht.</p><p>Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Gemeinde politischen Gemeinden] in der Schweiz verfügen über die sogenannte ''allgemeine Kompetenz in kommunalen Angelegenheiten''.<sup id="cite_ref-20" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit#cite_note-20 [20]]</sup> Alle nicht ausdrücklich durch Verfassung und Gesetz dem Kanton, dem Bund oder einer Spezialgemeinde vorbehaltenen Geschäfte fallen in die Kompetenz der politischen Gemeinde.</p><p>Wie bereits ausgeführt obliegt das Polizei- und Justizwesen den Kantonen. Die Judikative auf Bundesebene besteht nur aus dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesgericht_(Schweiz) Bundesgericht] mit Sitz in [https://de.wikipedia.org/wiki/Lausanne Lausanne] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Luzern Luzern] (zwei sozialrechtliche Abteilungen), dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesstrafgericht Bundesstrafgericht] in [https://de.wikipedia.org/wiki/Bellinzona Bellinzona] (seit April 2004) sowie dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesverwaltungsgericht_(Schweiz) Bundesverwaltungsgericht] (seit Januar 2007) und dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundespatentgericht_(Schweiz) Bundespatentgericht] (seit Januar 2012) in [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Gallen St. Gallen]. Die Judikative auf der jeweiligen kantonalen Ebene umfasst alle übrigen (nur teilweise den Bundesgerichten untergeordneten) Instanzen.</p><p>Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Polizei_(Schweiz) Polizeihoheit in der Schweiz] liegt ebenfalls bei den [https://de.wikipedia.org/wiki/Kanton_(Schweiz) Kantonen], welche jedoch in einigen Fällen einen Teil der Aufgaben an Stadt- oder Gemeindepolizeien delegiert haben. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskriminalpolizei Bundeskriminalpolizei] verfügt über keine eigenen [https://de.wikipedia.org/wiki/Uniform uniformierten] Organe. Einzig die Kantone und einige Gemeinden besitzen eigene Polizeitruppen, die über eine Eilkompetenz in Notfällen verfügen.</p>
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| == <span id="Siehe_auch">Siehe auch</span> ==
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsstaat Rechtsstaat]
| | Die '''[https://de.wikipedia.org/wiki/Zuständigkeit Zuständigkeit]''' oder '''[[Kompetenz]]''' legt im [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentliches_Recht öffentlichen Recht] fest, welche [https://de.wikipedia.org/wiki/Beh%C3%B6rde Behörde] bzw. welches [https://de.wikipedia.org/wiki/Gericht Gericht] im Einzelfall rechtlich zu hoheitlichem Handeln ermächtigt und gegebenenfalls verpflichtet ist ('''Jurisdiktion''').<ref><span class="reference-text">Hans-Peter Bull: <cite>Allgemeines Verwaltungsrecht: ein Lehrbuch</cite>. 6. Auflage. C. F. Müller, Jur. Verlag, Heidelberg 2000, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3811420496 ISBN 3-8114-2049-6], Rn. 146 ff., 146.</span></ref> Die sachliche und örtliche Zuständigkeit ist eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Formelles_Recht formelle Voraussetzung] für die Rechtmäßigkeit [https://de.wikipedia.org/wiki/Handlungsformen_der_Verwaltung öffentlich-rechtlichen Verwaltungshandelns] und für die Tätigkeit der Gerichte. Sie wird grundlegend durch die Verfassung bestimmt.<ref><span class="reference-text">Konrad Hesse: <cite>Grundzüge des Verfassungsrechts der Bundesrepublik Deutschland</cite>. 19. Auflage. C. F. Müller, Jur. Verlag, Heidelberg 1993, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3811482939 ISBN 3-8114-8293-9], Rn. 27.</span></ref> |
| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebung Gesetzgebung]
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentliche_Verwaltung Öffentliche Verwaltung], [https://de.wikipedia.org/wiki/Verwaltungstr%C3%A4ger Verwaltungsträger]
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Gerichtsverfassungsrecht Gerichtsverfassungsrecht], [https://de.wikipedia.org/wiki/Instanz_(Recht) Instanz (Recht)]
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| == <span id="Literatur">Literatur</span> ==
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| *Konrad Hesse: <cite>Grundzüge des Verfassungsrechts der Bundesrepublik Deutschland</cite>. 19. Auflage. C. F. Müller, Jur. Verlag, Heidelberg 1993, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3811482939 ISBN 3-8114-8293-9].
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| *Hans-Peter Bull: <cite>Allgemeines Verwaltungsrecht: ein Lehrbuch</cite>. 6. Auflage. C. F. Müller, Jur. Verlag, Heidelberg 2000, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3811420496 ISBN 3-8114-2049-6], § 3 3 e) = Rn. 146 ff..
| |
| *Hartmut Maurer: <cite>Allgemeines Verwaltungsrecht</cite>. 11. Auflage. C. H. Beck, München 1997, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3406426190 ISBN 3-406-42619-0], § 21 III = Rn. 44 ff..
| |
| *Thomas von Danwitz: <cite>Europäisches Verwaltungsrecht</cite>. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2008, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783540798781 ISBN 978-3-540-79878-1], [https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Object_Identifier doi]:<span class="uri-handle">[https://doi.org/10.1007/978-3-540-79878-1 10.1007/978-3-540-79878-1]</span> (auszugsweiser Volltext online).
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| *Christoph G. Paulus: <cite>Zivilprozessrecht</cite>. Erkenntnisverfahren, Zwangsvollstreckung und Europäisches Zivilprozessrecht. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2010, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783540880615 ISBN 978-3-540-88061-5], S. 13–24, [https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Object_Identifier doi]:<span class="uri-handle">[https://doi.org/10.1007/978-3-540-88061-5 10.1007/978-3-540-88061-5]</span> (auszugsweiser Volltext online).
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| *Heinrich Nagel und [https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Gottwald_(Jurist) Peter Gottwald]: <cite>Internationales Zivilprozessrecht</cite>. 6. Auflage. Otto Schmidt, Köln 2006, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783504470968 ISBN 978-3-504-47096-8], § 3 – ''Internationale Zuständigkeit''.
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Haimo_Schack Haimo Schack]: <cite>Internationales Zivilverfahrensrecht</cite>. 4. Auflage. C.H. Beck, München 2006, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3406548334 ISBN 3-406-54833-4], § 8. ''Internationale Zuständigkeit'' (Rn. 185–409).
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Bernd-Christian_Funk Bernd-Christian Funk]: <cite>Einführung in das österreichische Verfassungsrecht</cite>. 13. Auflage. Graz 2007, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783701101047 ISBN 978-3-7011-0104-7].
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Theo_%C3%96hlinger Theo Öhlinger]: <cite>Verfassungsrecht</cite>. 7. Auflage. Wien 2007, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783708901527 ISBN 978-3-7089-0152-7].
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| *Daniel Thürer, Jean-François Aubert, Jörg Paul Müller: <cite>Verfassungsrecht der Schweiz / Droit constitutionnel suisse.</cite> Schulthess Verlag, Zürich 2001, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783725541744 ISBN 978-3-7255-4174-4].
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| == <span id="Weblinks">Weblinks</span> ==
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| <div class="sisterproject"><span class="noviewer" role="presentation" aria-hidden="true"><span class="mw-default-size"><span title="Wiktionary">[[file:16px-Wiktfavicon_en.svg.png|16x16px]]</span></span></span>'''[https://de.wiktionary.org/wiki/Zust%C3%A4ndigkeit Wiktionary: Zuständigkeit]''' – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
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| *<span class="cite">Duden: [https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/recht-a-z/23289/zustaendigkeit ''Zuständigkeit.''] In: ''Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf.'' Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus, 2007,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 16. September 2010</span> (Lizenzausgabe Bonn: [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundeszentrale_f%C3%BCr_politische_Bildung Bundeszentrale für politische Bildung], 2007).</span>
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| | <div class="column-multiple"><div class="column-multiple"><div class="column-multiple"><div class="column-multiple"> |
| == <span id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</span> == | | == <span id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</span> == |
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| #<span class="reference-text">Hans-Peter Bull: <cite>Allgemeines Verwaltungsrecht: ein Lehrbuch</cite>. 6. Auflage. C. F. Müller, Jur. Verlag, Heidelberg 2000, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3811420496 ISBN 3-8114-2049-6], Rn. 146 ff., 146.</span>
| |
| #<span class="reference-text">Konrad Hesse: <cite>Grundzüge des Verfassungsrechts der Bundesrepublik Deutschland</cite>. 19. Auflage. C. F. Müller, Jur. Verlag, Heidelberg 1993, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3811482939 ISBN 3-8114-8293-9], Rn. 27.</span>
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| #<span class="reference-text">Konrad Hesse: <cite>Grundzüge des Verfassungsrechts der Bundesrepublik Deutschland</cite>. 19. Auflage. C. F. Müller, Jur. Verlag, Heidelberg 1993, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3811482939 ISBN 3-8114-8293-9], Rn. 475 ff., 476.</span>
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| #<span class="reference-text">Konrad Hesse: <cite>Grundzüge des Verfassungsrechts der Bundesrepublik Deutschland</cite>. 19. Auflage. C. F. Müller, Jur. Verlag, Heidelberg 1993, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3811482939 ISBN 3-8114-8293-9], Rn. 235 ff..</span>
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| #<span class="reference-text">Hans-Peter Bull: <cite>Allgemeines Verwaltungsrecht: ein Lehrbuch</cite>. 6. Auflage. C. F. Müller, Jur. Verlag, Heidelberg 2000, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3811420496 ISBN 3-8114-2049-6], Rn. 146 ff., 147.</span>
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| #<span class="reference-text">Volkmar Götz: <cite>Allgemeines Polizei- und Ordnungsrecht</cite>. 12. Auflage. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1995, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3525182392 ISBN 3-525-18239-2], § 23. ''Organisation der Ordnungsverwaltung''.</span>
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| #<span class="reference-text"><span class="cite">BVerfG: [https://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20071220_2bvr243304.html ''Urteil – 2 BvR 2433/04 – 2 BvR 2434/04.''] 20. Dezember 2007,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 16. September 2010</span>.</span></span>
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| #<span class="reference-text"><span class="cite">BVerfG: [https://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20071220_2bvr243304.html ''Urteil – 2 BvR 2433/04 – 2 BvR 2434/04.''] 20. Dezember 2007,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 16. September 2010</span> (Rn. 144 ff., 207).</span></span>
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| #<span class="reference-text">Der Begriff der Mischverwaltung und ihre Zulässigkeit waren seit langem Gegenstand von Literatur und Rechtsprechung, vgl. zusammenfassend Bodo Pieroth: <cite>Hans D. Jarass, Bodo Pieroth, GG</cite>. 7. Auflage. 2004, Art. 30 GG Rn. 10.</span>
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| #<span class="reference-text"><span class="cite">BVerfG: [https://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20071220_2bvr243304.html ''Urteil – 2 BvR 2433/04 – 2 BvR 2434/04.''] 20. Dezember 2007,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 16. September 2010</span> (Rn. 153 ff., 157): „Das Grundgesetz schließt, von begrenzten Ausnahmen abgesehen, auch eine sogenannte Mischverwaltung aus (vgl. BVerfGE 63, 1 <38 ff.>; 108, 169 <182> m.w.N.). Die Regelungen der Art. 83 ff. GG gehen damit grundsätzlich von der Unterscheidung zwischen Bundes- und Landesverwaltung aus. […] Die grundsätzliche Trennung der Verwaltungsräume von Bund und Ländern gewährleistet durch eine klare und auf Vollständigkeit angelegte Zuordnung von Kompetenzen die Verantwortlichkeit der handelnden Staatsorgane. Vor diesem Hintergrund hat der Gesetzgeber auch bei der Bestimmung von Verwaltungszuständigkeiten die rechtsstaatlichen Grundsätze der Normenklarheit und Widerspruchsfreiheit (vgl. BVerfGE 21, 73 <79>; 78, 214 <226>; 98, 106 <119>; 108, 169 <181 f.>) zu beachten, um die Länder vor einem Eindringen des Bundes in den ihnen vorbehaltenen Bereich der Verwaltung zu schützen und eine Aushöhlung des Grundsatzes des Art. 30 GG zu verhindern (vgl. BVerfGE 108, 169 <181 f.>). Aus Sicht des Bürgers bedeutet rechtsstaatliche Verwaltungsorganisation ebenfalls zuallererst Klarheit der Kompetenzordnung; denn nur so wird die Verwaltung in ihren Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten für den einzelnen „greifbar“ (vgl. Schmidt-Aßmann: ''Der Rechtsstaat.'' In: HStR, 3. Auflage. § 26 Rn. 79“</span>.</span>
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| #<span class="reference-text">BGH, 26. Juli 2001, AZ X ARZ 69/01</span>
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| #<span class="reference-text">Bundesverfassungsgericht, Beschluss des Ersten Senats vom 10. Juni 1964 – 1 BvR 37/63 –, [http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv018085.html#092 BVerfGE 18, 85 (92)].</span>
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| #<span class="reference-text">[https://www.servat.unibe.ch/dfr/bv009223.html BVerfGE 9, 223 - Anklage beim Landgericht]</span>
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| #<span class="reference-text">BVerfGE 22, 254</span>
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| #<span class="reference-text">Wiebke Arnold: [https://www.zis-online.com/dat/artikel/2008_2_212.pdf ''Bewegliche Zuständigkeit versus gesetzlicher Richter.''] [https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitschrift_f%C3%BCr_Internationale_Strafrechtsdogmatik ZIS] 2008, S. 92–100.</span>
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| #<span class="reference-text"><span class="cite">Michaela Ley-Schabus, Franz Sturm: [https://verwaltungsakademie.ktn.gv.at/DE/repos/files/verwaltungsakademie/Dateien/Kursunterlagen/AA_Grundausbildung/Grundausbildung%20-%20Gemeinde/Verfassungsrecht_Sturm_2014.pdf ''Grundzüge des österreichischen Verfassungs- und Verwaltungsrechts.''] 2014,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 1. Oktober 2021</span>.</span></span>
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| #<span class="reference-text"><span class="cite">[https://www.parlament.gv.at/PERK/BOE/PR/index.shtml ''Das bundesstaatliche Prinzip.'']<span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 1. Oktober 2021</span>.</span></span>
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| #<span class="reference-text"><span class="cite">Die Schweizer Bundesversammlung: [https://www.parlament.ch/de/%C3%BCber-das-parlament/wie-funktioniert-das-parlament/parlamentsrecht/bundesverfassung ''Die Bundesverfassung.'']<span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 1. Oktober 2021</span>.</span></span>
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| #<span class="reference-text">Bardo Fassbender, Raffael Gübeli: ''Die gegenwärtig gültigen völkerrechtlichen Verträge der Kantone. Versuch einer systematischen Bestandesaufnahme.'' In: ''Schweizerisches Zentralblatt für Staats- und Verwaltungsrecht.'' 3, 2018, S. 107–123 und I–XLVII ([https://www.unisg.ch/-/media/dateien/unisg/schools/ls/lehrstuhl-fassbender/fassbender_guebeli-voelkerrechtliche-vertraege-der-kantone-zbl-2018.pdf?la=de&hash=B0931F0BEBCA099615FE00718205E787FB1D5BF0 Digitalisat]).</span>
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| #<span class="reference-text">Andreas Ladner: [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/010261 ''Gemeinde.''] In: ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Historisches_Lexikon_der_Schweiz Historisches Lexikon der Schweiz]''.</span>
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