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„Sprachform“ – Versionsunterschied

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'''Übergeneralisierung''', auch '''Überregularisierung''', bedeutet in der Sprachwissenschaft, dass eine Sprachform regelhaft, aber unüblich nach dem Vorbild einer oder mehrerer anderer Sprachformen gebildet wird. Der Begriff wird besonders häufig in der Sprachdidaktik und in der Spracherwerbs­forschung verwendet. Übergeneralisierungen kommen auch dann zustande, wenn ein Sprecher/Schreiber einen Ausdruck verwenden möchte, dessen Verwendungsmöglichkeiten er nicht oder nicht sicher genug kennt.


=== <span id="Substantiv,_f">[https://de.wiktionary.org/wiki/Hilfe:Wortart#Substantiv Substantiv], <em title="Genus: Femininum (grammatikal. Geschlecht: weiblich)">f</em></span> ===
=== <span id="Substantiv,_f">[https://de.wiktionary.org/wiki/Hilfe:Wortart#Substantiv Substantiv], <em title="Genus: Femininum (grammatikal. Geschlecht: weiblich)">f</em></span> ===

Version vom 3. Mai 2024, 16:07 Uhr

Sprach-–Form offenbar —Erstzwrt f. "Mundart, Dialekt, Sprachvarietät, Wortform, Einzelsprache, ..."


Singular Plural
Nominativ die Sprachform die Sprachformen
Genitiv der Sprachform der Sprachformen
Dativ der Sprachform den Sprachformen
Akkusativ die Sprachform die Sprachformen

Worttrennung:

Sprach·form, Plural: Sprach·for·men

Aussprache:

IPA: [ˈʃpʁaxˌfɔʁm]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Sprachform (Info)

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Varietät der Sprache
[2] Linguistik: Form einer sprachlichen Einheit (Morphem)

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Wortes Sprache und Form

Sinnverwandte Wörter:

[1] Sprachvarietät
[2] Wortform

Beispiele:

[1] „Man kann auch dualistisch argumentieren, das heißt man nimmt an, daß es je eine Grammatik für die geschriebene und die gesprochene Sprachform des Deutschen gibt - mit einem ausgedehnten gemeinsamen Kern.“[1]
[1] „Auch heute werden Sprachen und Dialekte noch bewertet - vor allem, wenn es nicht die eigene Sprachform ist.“[2]
[1] „Die Sprachform wird benutzt als Argument für die eigene Sache, um die eigene Überlegenheit und die Unterlegenheit der anderen zu beweisen.“[3]
[1] „Aber auch Luthers Sprachbegabung und die Erfindung des Buchdrucks reichten noch nicht aus, damit sich die Sprache der Bibelübersetzung, trotz ihrer weiten Verbreitung, als allgemein anerkannte Sprachform durchsetzen konnte.“[4]
[2] „Studien ergeben allerdings, dass die männliche Sprachform zu geringem gedanklichen Einbezug von Frauen führt.“[5]
[2] „Im Sinne der besseren Lesbarkeit dieses Berichtes wurde meistens die grammatikalisch männliche Sprachform gewählt.“[6]

Charakteristische Wortkombinationen:

innere Sprachform