Zum Inhalt springen

„Pragmatik“ – Versionsunterschied

aus AufEinWort, der freien Forschung
[ungesichtete Version][ungesichtete Version]
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Der Seiteninhalt wurde durch einen anderen Text ersetzt: „ Pragmat-ik {{agrie.-lat.-dt.}}, {{lat.-frz.-dt.}} {{Wrtdtng}}  ''prāgmatikḗ'' ''téchnē'' wrtl. a.s. 'pragmatische Kunst', 'Kunst (Dinge richtig) ''erledigt'' oder ''getan'' zu bekommen', zutreffender sind daher Übungskunst, Ausübungskunst, Tätigkeitskunst'; "Erledigungskunst,", * zu agrie. ''prâgma'' 'ausgeübt, getan…“
Zeile 12: Zeile 12:
*** {{Anm. KF}} nach Sachlage v. frz. ''pragmatique'' ins Deutsch übernommen
*** {{Anm. KF}} nach Sachlage v. frz. ''pragmatique'' ins Deutsch übernommen


= <span class="mw-page-title-main">Pragmatik (Linguistik)</span> =
* <span class="mw-page-title-main">s. [[Pragmatik (Linguistik)]]</span>
'''Pragmatik''' oder '''Pragmalinguistik''' (von altgriechisch <span lang="grc-Grek" class="Grek">πρᾶγμα</span> ''[[prâgma]]'', deutsch ‚Handlung‘, ‚Sache‘) ist ein Teilgebiet der [[allgemeine Linguistik|Allgemeinen Sprachwissenschaft]]. Die Pragmatik untersucht die [[Kontext (Sprachwissenschaft)|kontextabhängigen]] und nicht-wörtlichen Aspekte sprachlicher Bedeutung, die erst bei der ''Verwendung'' sprachlicher Ausdrücke entstehen, also in der Situation der [[Äußerung]]. Hierzu gehört auch die Frage, wie durch die Verwendung von Ausdrücken in einem Situationskontext ein [[Sprechakt]] zustande kommt, also wie Menschen bereits durch den Gebrauch von Sprache [[Sozialhandlung|Handlungen]] verwirklichen.
 
Der Begriff ''Pragmatik'' wurde in der Tradition der [[Semiotik]] geprägt. In der Linguistik wird die Pragmatik üblicherweise als ein eigenständiges Teilgebiet der Allgemeinen Sprachwissenschaft neben Phonetik, Phonologie, Lexikologie, Morphologie, Syntax und Semantik aufgezählt.<sup class="reference" id="cite_ref-1">[https://de.wikipedia.org/wiki/Pragmatik_(Linguistik)#cite_note-1 [1]]</sup> Hierbei ist besonders das Verhältnis zwischen Pragmatik und [[Semantik]] (Theorie der kontextunabhängigen Ausdrucksbedeutung) ein viel untersuchtes und umstrittenes Thema. Teilweise wird auch für eine Einheit dieser beiden Gebiete argumentiert. Andererseits wird ein deutlicher Unterschied insofern gezogen als die Pragmatik, im Gegensatz zur Semantik, nicht zur [[Grammatik]] gezählt wird.
 
In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch wichtige Informationen. Hilf der Wikipedia, indem du sie [https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Belege#Was_sind_zuverl%C3%A4ssige_Informationsquellen? recherchierst]und <span class="plainlinks">[https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Pragmatik_(Linguistik)&action=edit#editform einfügst].</span>
 
== Einführung ==
Die Pragmatik untersucht als linguistische Teil[https://de.wikipedia.org/wiki/Disziplin disziplin] den Gebrauch von [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84u%C3%9Ferung Äußerungen] in einer konkreten Äußerungssituation ([https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunikation Kommunikations]­situation). Der Begriff geht auf die [https://de.wikipedia.org/wiki/Semiotik Semiotik] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_W._Morris Charles W. Morris]<sup class="reference" id="cite_ref-2">[https://de.wikipedia.org/wiki/Pragmatik_(Linguistik)#cite_note-2 [2]]</sup>zurück, der in seinem semiotischen Modell eine Beziehung zwischen Zeichen und Zeichenbenutzer definiert.<sup class="reference" id="cite_ref-3">[https://de.wikipedia.org/wiki/Pragmatik_(Linguistik)#cite_note-3 [3]]</sup> Von Morris stammen auch die für die Semiotik fundamentalen Unterscheidungen in [https://de.wikipedia.org/wiki/Syntaktik Syntaktik], [https://de.wikipedia.org/wiki/Semantik Semantik] und Pragmatik.<div class="Vorlage_Zitat"><div><blockquote>„Auf der Grundlage der drei Korrelate Zeichenträger, Designat und Interpret in der dreistelligen Zeichenrelation lassen sich für die genauere Untersuchung einige zweistellige Relationen abstrahieren.“</blockquote></div><div class="cite">– <span class="Person">Charles W. Morris</span>: <cite>Grundlagen der Zeichentheorie (1988), S.&nbsp;23 f.</cite></div></div>Die Semantik untersucht die Bedeutung [https://de.wikipedia.org/wiki/Ausdruck_(Linguistik) sprachlicher Ausdrücke] (dies sind z.&nbsp;B. Wörter, Phrasen und Sätze), aber unabhängig von ihrer konkreten Äußerung. Die Pragmatik dagegen untersucht den Inhalt konkreter sprachlicher Äußerungen, also Akte, welche in einer konkreten Situation und im Zusammenhang mit einem Kontext von einem Sprecher ausgeführt werden oder von einem Hörer wahrgenommen wurden (siehe auch [https://de.wikipedia.org/wiki/Zwischenmenschliche_Kommunikation Zwischenmenschliche Kommunikation]).
 
== Verhältnis zu anderen Teildisziplinen im semiotischen Verständnis von Pragmatik ==
Die Pragmatik befasst sich mit der Verwendung von Sprache, im Gegensatz zur [https://de.wikipedia.org/wiki/Semantik Semantik], die sich auf die kontextunabhängige [https://de.wikipedia.org/wiki/Bedeutung Bedeutung] von Wörtern und die [https://de.wikipedia.org/wiki/Wahrheitswert Wahrheitsbedingungen] von Sätzen konzentriert. So definiert der US-amerikanische Linguist [https://de.wikipedia.org/wiki/Gerald_Gazdar Gerald Gazdar] Pragmatik als „Bedeutung, abzüglich Wahrheitsbedingungen“ ''(meaning minus truth conditions)''. Eindeutige Zuordnungen von Problemen zu einem der beiden Bereiche sind meist aber nicht möglich. So ist für manche Linguisten die Semantik Teil der Pragmatik: Bedeutung ist – nach einem Satz von Wittgenstein – die Regel des Gebrauchs. Zudem berührt die Pragmatik Fragestellungen aus der [https://de.wikipedia.org/wiki/Soziolinguistik Soziolinguistik] und der Sprachsoziologie, die den Sprachgebrauch auf gesellschaftliche beziehungsweise soziale und kulturelle Faktoren beziehen.
 
== Inhalt und Methoden der Pragmatik ==
=== Synchrone Pragmatik ===
Die Pragmatik untersucht, wie Sprache gebraucht wird und welche Arten von [https://de.wikipedia.org/wiki/Sprachhandlung Sprachhandlungen] ein Sprecher einsetzt. Austin formuliert 1962 griffig, dass in der Pragmatik Antworten auf die Frage „Wie kann ich mit Worten etwas tun?“ („How to do things with words?“) gesucht werden. Mit sprachlichen Äußerungen kann man etwas versprechen, jemandem drohen, jemanden warnen, etwas behaupten. Oft geht es gar nicht um wahre oder falsche Sachverhalte, auf die sich die [https://de.wikipedia.org/wiki/Logik Logik] konzentriert. Eine Frage ist weder wahr noch falsch. Die Pragmatik ist ein Kind des 20. Jahrhunderts, sie leitet sich philosophisch von [https://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles Aristoteles]und der [https://de.wikipedia.org/wiki/Stoa Stoa], von [https://de.wikipedia.org/wiki/John_Locke John Locke], [https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Wittgenstein Ludwig Wittgenstein] in den ''Philosophischen Untersuchungen'', von [https://de.wikipedia.org/wiki/John_Langshaw_Austin John L. Austin] und [https://de.wikipedia.org/wiki/John_R._Searle John R. Searle] her. In der Sprachwissenschaft können [https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Humboldt Wilhelm von Humboldt], [https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Wegener Philipp Wegener] (1848–1916) und besonders [https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_B%C3%BChler Karl Bühler] als Begründer gelten.
 
Die verschiedenen Ansätze und Methoden lassen sich relativ schwer auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Zu den bekanntesten Strömungen und Untersuchungsgegenständen gehören die [https://de.wikipedia.org/wiki/Sprechakttheorie Sprechakttheorie]von John L. Austin und John R. Searle, die [https://de.wikipedia.org/wiki/Konversationsmaximen Konversationsmaximen] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Grice Paul Grice], die [https://de.wikipedia.org/wiki/Universalpragmatik Universalpragmatik] von [https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Habermas Jürgen Habermas], die [https://de.wikipedia.org/wiki/Transzendentalpragmatik Transzendentalpragmatik] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Otto_Apel Karl-Otto Apel] und die sich auf Karl Bühler berufende Funktionale Pragmatik ([https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Ehlich Konrad Ehlich], Jochen Rehbein). Die konstruktivistisch orientierte [https://de.wikipedia.org/wiki/Gespr%C3%A4chsanalyse Gesprächsanalyse] in der Tradition von [https://de.wikipedia.org/wiki/Harvey_Sacks Harvey Sacks] und der [https://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%A4nomenologie Phänomenologie] ([https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Sch%C3%BCtz Alfred Schütz], [https://de.wikipedia.org/wiki/Harold_Garfinkel Harold Garfinkel]) wird auch manchmal der Pragmatik zugerechnet, obwohl sie das Handeln nicht zentral stellt (und selten wirklich [https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialkonstruktivismus konstruktivistisch] vorgeht). In der Funktionalen Pragmatik ist die Kategorie des Zwecks einer Handlung entscheidend; das Handeln ist gesellschaftlich in zweckbezogenen Handlungsmustern (beispielsweise Frage – Antwort, Aufgabe – Lösung) ausgebildet, denen ein spezifisches Wissen der Handelnden entspricht. Zweck etwa des Frage-Musters ist die Behebung von Wissensdefiziten des Sprechers.
 
In der Folge von [https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_C._Levinson Stephen C. Levinson] (1983/2000) werden als Schwerpunktthemen der Pragmatik oft genannt:
 
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Deixis Deixis]
* (konversationelle) [https://de.wikipedia.org/wiki/Implikatur Implikaturen]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4supposition Präsupposition]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Sprechakttheorie Sprechakte]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gespr%C3%A4chsanalyse Gesprächsanalyse] (Konversationsstruktur)
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Politolinguistik Politolinguistik]
 
=== Historische Pragmatik ===
Ab den 1980er Jahren kann man von der Existenz einer historischen Pragmatik sprechen. Andreas Jucker, der auch eine Bibliographie zur Historischen Pragmatik<sup class="reference" id="cite_ref-4">[https://de.wikipedia.org/wiki/Pragmatik_(Linguistik)#cite_note-4 [4]]</sup> verwaltet, und Irma Taavitsainen haben als zentrales Publikationsorgan das ''Journal of Historical Pragmatics'' gegründet. Die Frage, wie ein bestimmter Sprechakt im Laufe der Geschichte verwirklicht worden ist, fällt auch in den Bereich der [https://de.wikipedia.org/wiki/Onomasiologie Onomasiologie]. So hat die von [https://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Grzega Joachim Grzega], Alfred Bammesberger und Marion Schöner herausgegebene Zeitschrift ''Onomasiology Online''<sup class="reference" id="cite_ref-5">[https://de.wikipedia.org/wiki/Pragmatik_(Linguistik)#cite_note-5 [5]]</sup> ebenfalls begonnen, Artikel aus diesem Bereich aufzunehmen.
 
=== Vorgeschichte der modernen Pragmatik ===
Zu unterscheiden ist die Geschichte des Ausdrucks „Pragmatik“ von der Geschichte der Theorien der mit dem Ausdruck „Pragmatik“ bezeichneten Sachverhalte.
 
Als Kandidaten für die Vorgeschichte der Pragmatik werden [https://de.wikipedia.org/wiki/Ram%C3%B3n_Lull Ramón Lull] oder Aristoteles genannt.<sup class="reference" id="cite_ref-6">[https://de.wikipedia.org/wiki/Pragmatik_(Linguistik)#cite_note-6 [6]]</sup> Soweit ersichtlich, bleibt meist [https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_B%C3%BChler Karl Bühler] unerwähnt, der schon 1934 von „Sprechhandlung“ sprach und die Bedeutung der Sprachpraxis hervorhob.<sup class="reference" id="cite_ref-7">[https://de.wikipedia.org/wiki/Pragmatik_(Linguistik)#cite_note-7 [7]]</sup>
 
=== Die Entstehung des Ausdrucks Pragmatik bei Peirce und Morris ===
Der Ausdruck Pragmatik geht auf [https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Sanders_Peirce Charles Sanders Peirce] zurück. Aus dem von ihm entwickelten philosophischen [https://de.wikipedia.org/wiki/Pragmatismus Pragmatismus] ging die linguistische Pragmatik hervor.<sup class="reference" id="cite_ref-8">[https://de.wikipedia.org/wiki/Pragmatik_(Linguistik)#cite_note-8 [8]]</sup> In seiner Semiotik berücksichtigte Peirce als einen Aspekt des Zeichens die Beziehung (Relation) eines Zeichens zum Benutzer des Zeichens.<sup class="reference" id="cite_ref-9">[https://de.wikipedia.org/wiki/Pragmatik_(Linguistik)#cite_note-9 [9]]</sup>
 
Entsprechend entwickelte [https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_W._Morris Charles W. Morris] die klassische Dreiteilung in Syntax – Semantik – Pragmatik: Syntax als die Beziehungen zwischen den Zeichen, Semantik als die Beziehungen zwischen dem Zeichen und ihrer Bedeutung und Pragmatik als die Beziehung zwischen Zeichen und Benutzer.
 
Morris definierte Pragmatik als „die Untersuchung der Beziehung von Zeichen zu Interpreten“ (''the study of the relation of signs to interpreters'').<sup class="reference" id="cite_ref-10">[https://de.wikipedia.org/wiki/Pragmatik_(Linguistik)#cite_note-10 [10]]</sup>
 
Die Pragmatik wurde zunächst in der Semiotik beheimatet. Es folgte die Pragmatik im Sinne der Sprachwissenschaft. Diese wird auch ''linguistische Pragmatik'' genannt.
 
=== Weitere Bestimmungen der Pragmatik ===
Lehrbuchhaft wird Pragmatik unter anderem wie folgt definiert:<div class="Vorlage_Zitat"><div><blockquote>„Pragmatik beschäftigt sich mit den Aspekten der Bedeutung, die über das Zeichen und seine Referenten hinausgehen: Sie schließt sowohl die Sprachbenutzer als auch kontextuelle Faktoren ein, wie die Situation, die Absicht des Sprechers oder die Strukturen einer Konversation.“<sup class="reference" id="cite_ref-11">[https://de.wikipedia.org/wiki/Pragmatik_(Linguistik)#cite_note-11 [11]]</sup></blockquote></div></div>Oder – mit anderen Akzentuierungen:<div class="Vorlage_Zitat"><div><blockquote>„Die linguistische Pragmatik ist die Wissenschaft von den [https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunikation Kommunikations]­prinzipien, an die Menschen sich halten, wenn sie miteinander agieren und kommunizieren.
 
Diesen Prinzipien folgen Sprecher oder Schreiber, um Sinn zu vermitteln, und Hörer oder Leser, um den im Zusammenhang verstehbaren Sinn aus der Menge der möglichen Deutungen zu erschließen.
 
Analysiert, rekonstruiert und beschrieben werden die sprachlichen Ausdrucksformen, Handlungsmuster, Formulierungs- und Deutungsstrategien, die ein kooperatives Deuten und Aushandeln des Gemeinten und Verstandenen ermöglichen.“<sup class="reference" id="cite_ref-12">[https://de.wikipedia.org/wiki/Pragmatik_(Linguistik)#cite_note-12 [12]]</sup></blockquote></div></div>Für den Psychologen und Systemtheoretiker [https://de.wikipedia.org/wiki/Norbert_Bischof Norbert Bischof] ist „Pragmatik praktisch deckungsgleich mit der ultimaten Systemtheorie“.
 
== Literatur ==
 
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Friedrich_Gethmann_(Philosoph) Carl Friedrich Gethmann] (Hrsg.): ''Logik und Pragmatik. Zum Rechtfertigungsproblem logischer Sprachregeln'' (= ''Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft.'' 399). Suhrkamp, Frankfurt am Main 1982, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3518279998 ISBN 3-518-27999-8].
* [https://de.wikipedia.org/wiki/John_L._Austin John L. Austin]: ''How to do things with Words'' (= ''The William James Lectures.'' 1955). Clarendon Press, Oxford 1962 (In deutscher Sprache: ''Zur Theorie der Sprechakte'' (= ''Reclams Universal-Bibliothek.'' 9396). Deutsche Bearbeitung von [https://de.wikipedia.org/wiki/Eike_von_Savigny Eike von Savigny]. Bibliografisch ergänzte Ausgabe 2002, Nachdruck. Reclam, Stuttgart 2014, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783150093962 ISBN 978-3-15-009396-2]).
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Norbert_Bischof Norbert Bischof]: ''Struktur und Bedeutung. Eine Einführung in die Systemtheorie für Psychologen. Zum Selbststudium und für den Gruppenunterricht.'' 2., korrigierte Auflage. Huber, Bern u.&nbsp;a. 1998, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3456830807 ISBN 3-456-83080-7], S. 317–333, (Eine Einführung in die proximate und die ultimate Systemtheorie für Psychologen).
* Diane Blakemore: ''Understanding Utterances. (An Introduction to Pragmatics).'' (= ''Blackwell Textbooks in Linguistics.'' Bd. 6). Blackwell, Oxford u. a. 1992, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/0631158677 ISBN 0-631-15867-7].
* Wolfram Bublitz: ''Englische Pragmatik. Eine Einführung'' (= ''Grundlagen der Anglistik und Amerikanistik.'' Bd. 21). Erich Schmidt, Berlin 2001, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3503049967 ISBN 3-503-04996-7].
* Steven Davis (Hrsg.): ''Pragmatics. A reader.'' Oxford University Press, New York u. a. 1991, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/0195058984 ISBN 0-19-505898-4].
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Ehlich Konrad Ehlich], [https://de.wikipedia.org/wiki/Jochen_Rehbein Jochen Rehbein]: ''Muster und Institution. Untersuchungen zur schulischen Kommunikation'' (= ''Kommunikation und Institution.'' Bd. 15). Narr, Tübingen 1986, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3878087152 ISBN 3-87808-715-2].
* Peter Ernst: ''Pragmalinguistik. Grundlagen, Methoden, Probleme.'' de Gruyter, Berlin u. a. 2002, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3110170132 ISBN 3-11-017013-2].
* Claus Ehrhardt, [https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_J%C3%BCrgen_Heringer Hans Jürgen Heringer]: ''Pragmatik'' (= ''UTB'' 3480 ''Sprachwissenschaft''). Fink, Paderborn 2011, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783770551682 ISBN 978-3-7705-5168-2] (Linguistik für Bachelor).
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hellmut_Geissner Hellmut Geissner]: ''Pragmalinguistik oder Rhetorik.'' In: Hellmut Geissner (Hrsg.): ''Rhetorik und Pragmatik'' (= ''Sprache und Sprechen.'' Bd. 5). Vorträge der 12. Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Sprechkunde und Sprecherziehung e.&nbsp;V. vom 7.–10. Oktober 1973 in Dortmund. Henn, Ratingen u. a. 1975, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3450069071 ISBN 3-450-06907-1], S. 31–48.
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Rita_Finkbeiner Rita Finkbeiner]: ''Einführung in die Pragmatik''. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2015. [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783534737635 ISBN 978-3-534-73763-5].
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ludger_Hoffmann Ludger Hoffmann] (Hrsg.): ''Sprachwissenschaft. Ein Reader'' 2., verbesserte Auflage. de Gruyter, Berlin u. a. 2000, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3110168960 ISBN 3-11-016896-0].
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoffrey_Leech Geoffrey N. Leech]: ''Principles of Pragmatics'' (= ''Longman Linguistics Library.'' Bd. 30). 6. imprint. Longman Group Ltd., London u.&nbsp;a. 1989, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/0582551102 ISBN 0-582-55110-2].
* Stephen C. Levinson: ''Pragmatik'' (= ''Konzepte der Sprach- und Literaturwissenschaft.'' Bd. 39). 3. Auflage. Niemeyer, Tübingen 2000, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3484220392 ISBN 3-484-22039-2].
* Jörg Meibauer: ''Pragmatik. Eine Einführung'' (= ''Stauffenburg-Einführungen.'' Bd. 12). Stauffenburg-Verlag, Tübingen 1999, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3860572814 ISBN 3-86057-281-4].
* Jochen Rehbein: ''Komplexes Handeln. Elemente zur Handlungstheorie der Sprache.'' Metzler, Stuttgart 1977, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3476003620 ISBN 3-476-00362-0] (Zugleich: Berlin, Freie Universität, Dissertation, 1976).
* Jenny Thomas: ''Meaning in Interaction. An Introduction to Pragmatics.'' Longman, London u. a. 1995, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/0582291518 ISBN 0-582-29151-8].
* George Yule: ''Pragmatics.'' Oxford University Press, Oxford u.&nbsp;a. 1996, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/0194372073 ISBN 0-19-437207-3].
* Andreas Wagner: ''Sprechakte und Sprechaktanalyse im Alten Testament. Untersuchungen im biblischen Hebräisch an der Nahtstelle zwischen Handlungsebene und Grammatik'' (= ''Beihefte zur [https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitschrift_f%C3%BCr_die_alttestamentliche_Wissenschaft Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft].'' 253). de Gruyter, Berlin u. a. 1997, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3110155494 ISBN 3-11-015549-4] (Zugleich: Mainz, Universität, Dissertation, 1995; Einführung in die historische Pragmatik am Beispiel des Althebräischen).
 
== Weblinks ==
<div class="sisterproject"><span aria-hidden="true" role="presentation" class="noviewer"><span class="mw-default-size"><span title="Wiktionary">[[Datei:16px-Wiktfavicon_en.svg.png|16x16px]]</span></span></span>'''[https://de.wiktionary.org/wiki/Pragmatik Wiktionary: Pragmatik]'''&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
 
* [https://plato.stanford.edu/entries/pragmatics/ Eintrag] in Edward N. Zalta (Hrsg.): ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Stanford_Encyclopedia_of_Philosophy Stanford Encyclopedia of Philosophy]''.
 
== Einzelnachweise ==
 
# <span class="reference-text">Siehe z.&nbsp;B. das Inhaltsverzeichnis in Jörg Meibauer et al.: ''Einführung in die germanistische Linguistik.'' 2. Auflage. J.B. Metzler, Stuttgart 2007, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783476021410 ISBN 978-3-476-02141-0].</span>
# <span class="reference-text">Charles W. Morris: ''Foundations of the Theory of Signs'' 1938 (deutscher Titel: ''Grundlagen der Zeichentheorie.'' In: Charles William Morris: ''Grundlagen der Zeichentheorie, Ästhetik der Zeichentheorie.''Fischer, Frankfurt a.&nbsp;M. 1988, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3596274060 ISBN 3-596-27406-0])</span>
# <span class="reference-text">[https://de.wikipedia.org/wiki/Hadumod_Bu%C3%9Fmann Hadumod Bußmann] (Hrsg.) unter Mitarbeit von Hartmut Lauffer: ''Lexikon der Sprachwissenschaft.'' 4., durchgesehene und bibliographisch ergänzte Auflage. Kröner, Stuttgart 2008, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783520452047 ISBN 978-3-520-45204-7], S.&nbsp;534–535.</span>
# <span class="reference-text">[https://web.archive.org/web/20090526065316/http://es-jucker.uzh.ch/HistPrag.htm Bibliographie zur historischen Pragmatik – Universität Zürich] ([https://de.wikipedia.org/wiki/Web-Archivierung#Begrifflichkeiten Memento] des <span class="dewiki-iconexternal">[https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fes-jucker.uzh.ch%2FHistPrag.htm Originals]</span> vom 26. Mai 2009 im ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Archive Internet Archive]'') <small><span aria-hidden="true" role="presentation" class="wp_boppel noviewer"><span title="i">[[Datei:15px-Pictogram_voting_info.svg.png|15x15px]]</span></span>&nbsp;'''Info:''' Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß [https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:InternetArchiveBot/Anleitung/Archivlink Anleitung] und entferne dann diesen Hinweis.</small></span>
# <span class="reference-text">[https://www1.ku.de/SLF/EngluVglSW/OnOn.htm Onomasiology Online]</span>
# <span class="reference-text">So Ehrhardt/Heringer: ''Pragmatik'' Fink, Paderborn 2011 (UTB 3480), S.&nbsp;10</span>
# <span class="reference-text">Vgl. Karl Bühler: ''Sprachtheorie.'' 3. Auflage. Lucius & Lucius, Stuttgart 1999 (Nachdruck der 1. Auflage 1934), S.&nbsp;48 ff.</span>
# <span class="reference-text">So Ernst, Peter: ''Germanistische Sprachwissenschaft.'' WUV, Wien 2008 (UTB; 2541), S.&nbsp;190</span>
# <span class="reference-text">So jedenfalls die gewöhnliche Darstellung, etwa bei Ehrhardt/Heringer: ''Pragmatik'' Fink, Paderborn 2011 (UTB 3480), S.&nbsp;10</span>
# <span class="reference-text">Morris, C.W. (1938): Foundation of the theory of signs. Chicago, S. 6 - zitiert nach Ehrhardt/Heringer: ''Pragmatik''Fink, Paderborn 2011 (UTB 3480), S.&nbsp;10.</span>
# <span class="reference-text">Achim Stein: ''Einführung in die französische Sprachwissenschaft.'' 3. Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2010, S. 85.</span>
# <span class="reference-text">Ehrhardt/Heringer: ''Pragmatik'' Fink, Paderborn 2011 (UTB 3480), S. 14.</span>

Version vom 30. Juli 2024, 17:19 Uhr

Pragmat-ik Vorlage:agrie.-lat.-dt., Vorlage:lat.-frz.-dt. Wrtdtng:  prāgmatikḗ téchnē wrtl. a.s. 'pragmatische Kunst', 'Kunst (Dinge richtig) erledigt oder getan zu bekommen', zutreffender sind daher Übungskunst, Ausübungskunst, Tätigkeitskunst'; "Erledigungskunst,",

  • Pragmatik f.
    • ‘Sachkunde, Sinn für Tatsachen, Orientierung auf das Nützliche’,
    • öst. auch ‘Dienstordnung für Beamte’ (19. Jh.),
    • nach griech. prāgmatikḗ téchnē (πραγματικὴ τέχνη) sgm. ‘Kunst, richtig zu handeln’,
    • In der Sprachwissenschaft (nach engl. pragmatics) Teilgebiet der Semiotik, das die Beziehungen zwischen Zeichen und Zeichenbenutzer zum Gegenstand hat (20. Jh.).
      • Anm. KF: nach Sachlage v. frz. pragmatique ins Deutsch übernommen