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„Erleben“ – Versionsunterschied

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<p>Der Begriff '''Erleben''' ist ein wesentlicher Bestandteil der gängigen [https://de.wikipedia.org/wiki/Definition Definitionen] von ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Psychologie Psychologie] als Wissenschaft vom Erleben und [https://de.wikipedia.org/wiki/Verhalten_(Psychologie) Verhalten] des [https://de.wikipedia.org/wiki/Mensch Menschen].''</p><p>Er ergänzt damit die Ausrichtung der Psychologie als Verhaltenswissenschaft ([https://de.wikipedia.org/wiki/Behaviorismus Behaviorismus]) um die rezeptive Seite der [https://de.wikipedia.org/wiki/Interaktion Interaktion] von Mensch und Umwelt, also wie der Mensch Ereignisse, Situationen oder generell sein Leben „innerlich“ oder [https://de.wikipedia.org/wiki/Psyche psychisch] erlebt, oder besser gesagt „aus der [https://de.wikipedia.org/wiki/Perspektive Perspektive]seiner Eigen- bzw. Selbstwahrnehmung“, der heute oft so genannten [https://de.wikipedia.org/wiki/Erste-Person-Perspektive Erste-Person-Perspektive]. Bei der Frage, ob das Erleben als rein [https://de.wikipedia.org/wiki/Empirisch empirische]Tatsache verstanden werden darf, ist etwa auf Probleme der [https://de.wikipedia.org/wiki/Qualia Qualia] hinzuweisen.</p><p>Im Gegensatz zu der großen Anzahl von [https://de.wikipedia.org/wiki/Theorie Theorien] über das menschliche Verhalten gibt es keine allgemein akzeptierte Theorie über das menschliche Erleben.<sup id="cite_ref-1" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Erleben#cite_note-1 [1]]</sup></p><p>In der Wissenschaft Psychologie werden vor allem zwei Bereiche des Erlebens unterschieden, nämlich die [https://de.wikipedia.org/wiki/Emotion Emotionen], die das Erleben begleiten, und die [https://de.wikipedia.org/wiki/Kognition Kognitionen] als die interne Repräsentation des Erlebten. Kognitionen und Emotionen sind aufeinander bezogen und interagieren wechselseitig. Beide zusammen machen das menschliche Erleben aus. In vielen Bereichen der angewandten Psychologie wie z.&nbsp;B. in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Erlebnisp%C3%A4dagogik Erlebnispädagogik] oder in [https://de.wikipedia.org/wiki/Selbsterfahrungsgruppe Selbsterfahrungsgruppen] wird das Zusammenwirken von Emotion und Kognition beim menschlichen Erleben thematisiert.</p><div class="mw-heading mw-heading2">
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Der Begriff '''Erleben''' ist ein wesentlicher Bestandteil der gängigen [https://de.wikipedia.org/wiki/Definition Definitionen] von ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Psychologie Psychologie] als Wissenschaft vom Erleben und [https://de.wikipedia.org/wiki/Verhalten_(Psychologie) Verhalten] des [https://de.wikipedia.org/wiki/Mensch Menschen].''<p>Er ergänzt damit die Ausrichtung der Psychologie als Verhaltenswissenschaft ([https://de.wikipedia.org/wiki/Behaviorismus Behaviorismus]) um die rezeptive Seite der [https://de.wikipedia.org/wiki/Interaktion Interaktion] von Mensch und Umwelt, also wie der Mensch Ereignisse, Situationen oder generell sein Leben „innerlich“ oder [https://de.wikipedia.org/wiki/Psyche psychisch] erlebt, oder besser gesagt „aus der [https://de.wikipedia.org/wiki/Perspektive Perspektive]seiner Eigen- bzw. Selbstwahrnehmung“, der heute oft so genannten [https://de.wikipedia.org/wiki/Erste-Person-Perspektive Erste-Person-Perspektive]. Bei der Frage, ob das Erleben als rein [https://de.wikipedia.org/wiki/Empirisch empirische]Tatsache verstanden werden darf, ist etwa auf Probleme der [https://de.wikipedia.org/wiki/Qualia Qualia] hinzuweisen.</p><p>Im Gegensatz zu der großen Anzahl von [https://de.wikipedia.org/wiki/Theorie Theorien] über das menschliche Verhalten gibt es keine allgemein akzeptierte Theorie über das menschliche Erleben.<sup id="cite_ref-1" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Erleben#cite_note-1 [1]]</sup></p><p>In der Wissenschaft Psychologie werden vor allem zwei Bereiche des Erlebens unterschieden, nämlich die [https://de.wikipedia.org/wiki/Emotion Emotionen], die das Erleben begleiten, und die [https://de.wikipedia.org/wiki/Kognition Kognitionen] als die interne Repräsentation des Erlebten. Kognitionen und Emotionen sind aufeinander bezogen und interagieren wechselseitig. Beide zusammen machen das menschliche Erleben aus. In vielen Bereichen der angewandten Psychologie wie z.&nbsp;B. in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Erlebnisp%C3%A4dagogik Erlebnispädagogik] oder in [https://de.wikipedia.org/wiki/Selbsterfahrungsgruppe Selbsterfahrungsgruppen] wird das Zusammenwirken von Emotion und Kognition beim menschlichen Erleben thematisiert.</p><div class="mw-heading mw-heading2">
== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
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#<span class="reference-text">Zur hier notwendigen grundsätzlichen Klärung psychologischer Begrifflichkeit s. [https://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Hartmann Dirk Hartmann]: ''Philosophische Grundlagen der Psychologie.''WBG, Darmstadt 1998, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3534138872 ISBN 3-534-13887-2].</span>
#<span class="reference-text">Zur hier notwendigen grundsätzlichen Klärung psychologischer Begrifflichkeit s. [https://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Hartmann Dirk Hartmann]: ''Philosophische Grundlagen der Psychologie.''WBG, Darmstadt 1998, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3534138872 ISBN 3-534-13887-2].</span>

Aktuelle Version vom 14. August 2024, 18:21 Uhr

erleben mhdt.-dt.

Der Begriff Erleben ist ein wesentlicher Bestandteil der gängigen Definitionen von Psychologie als Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen.

Er ergänzt damit die Ausrichtung der Psychologie als Verhaltenswissenschaft (Behaviorismus) um die rezeptive Seite der Interaktion von Mensch und Umwelt, also wie der Mensch Ereignisse, Situationen oder generell sein Leben „innerlich“ oder psychisch erlebt, oder besser gesagt „aus der Perspektiveseiner Eigen- bzw. Selbstwahrnehmung“, der heute oft so genannten Erste-Person-Perspektive. Bei der Frage, ob das Erleben als rein empirischeTatsache verstanden werden darf, ist etwa auf Probleme der Qualia hinzuweisen.

Im Gegensatz zu der großen Anzahl von Theorien über das menschliche Verhalten gibt es keine allgemein akzeptierte Theorie über das menschliche Erleben.[1]

In der Wissenschaft Psychologie werden vor allem zwei Bereiche des Erlebens unterschieden, nämlich die Emotionen, die das Erleben begleiten, und die Kognitionen als die interne Repräsentation des Erlebten. Kognitionen und Emotionen sind aufeinander bezogen und interagieren wechselseitig. Beide zusammen machen das menschliche Erleben aus. In vielen Bereichen der angewandten Psychologie wie z. B. in der Erlebnispädagogik oder in Selbsterfahrungsgruppen wird das Zusammenwirken von Emotion und Kognition beim menschlichen Erleben thematisiert.

Einzelnachweise

  1. Zur hier notwendigen grundsätzlichen Klärung psychologischer Begrifflichkeit s. Dirk Hartmann: Philosophische Grundlagen der Psychologie.WBG, Darmstadt 1998, ISBN 3-534-13887-2.