„Feldtheorie (Psychologie)“ – Versionsunterschied
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Die '''psychologische Feldtheorie''', auch '''topologische Psychologie''' oder '''Vektorpsychologie''' genannt, geht auf die [ | Die '''psychologische Feldtheorie''', auch '''topologische Psychologie''' oder '''Vektorpsychologie''' genannt, geht auf die [[Gestalttheorie]] zurück. Deren Mitbegründer [[Wolfgang Köhler (Psychologe)|Wolfgang Köhler]] ging davon aus, dass es sich bei psychischen Prozessen um [[Feldprozesse]] handelt, denen auch Feldprozesse im Gehirn entsprechen.<sup class="reference" id="cite_ref-PGR_1-0">[https://de.wikipedia.org/wiki/Feldtheorie_(Psychologie)#cite_note-PGR-1 <span class="cite-bracket">[</span>1]]</sup> Ähnlich den verschiedenen [https://de.wikipedia.org/wiki/Feld_(Physik) physikalischen Feldern] werden auch von der Gestalttheorie ganz unterschiedliche Felder untersucht und beschrieben. So spricht die Gestalttheorie in ihren psychologischen Feldkonzepten vom phänomenalen Feld, vom psychischen Feld und vom psychophysischen (zentralnervösen) Feld.<sup id="cite_ref-2" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Feldtheorie_(Psychologie)#cite_note-2 <span class="cite-bracket">[</span>2]]</sup> Diesen gestalttheoretischen Feldbegriffen nahestehend ist auch der von [https://de.wikipedia.org/wiki/Thure_von_Uexk%C3%BCll Thure von Uexküll] eingeführte Terminus des [https://de.wikipedia.org/wiki/Integrationsraum Integrationsraums]. Auch hier ist der Feldbegriff entscheidend für den Bezug der [https://de.wikipedia.org/wiki/Eigenwelt Eigenwelt] eines Menschen zu seiner [https://de.wikipedia.org/wiki/Umwelt Umwelt] und den sich hieraus ergebenden Kräften und [https://de.wikipedia.org/wiki/Motiv_(Psychologie) Motivkonstellationen]. Hier eignen sich z. T. rein physikalische Vorstellungen wie etwa die des [https://de.wikipedia.org/wiki/Vektor Vektors].<sup id="cite_ref-GPS_3-0" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Feldtheorie_(Psychologie)#cite_note-GPS-3 <span class="cite-bracket">[</span>3]]</sup> | ||
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== Wahrnehmungsfeld, Erlebnisfeld, Handlungsfeld == | == Wahrnehmungsfeld, Erlebnisfeld, Handlungsfeld == | ||
</div | </div>Mit Wahrnehmungsfeld meint die Gestalttheorie die im Bewusstsein des Menschen anschaulich angetroffene Welt im Unterschied zur bewusstseinsunabhängigen physikalischen Welt. Für diese anschaulich angetroffene, phänomenale Welt postuliert die Gestalttheorie Feldeigenschaften im Sinne des Feldbegriffs von [https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Einstein Albert Einstein]. Im weiteren Sinn wird dann von [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Metzger Wolfgang Metzger] vom Erlebnis- und Aktionsfeld des Menschen gesprochen, da dieses Feld sich nicht auf Wahrnehmungsvorgänge beschränkt, sondern zugleich auch erlebnis- und verhaltensbestimmend ist. Vom anschaulichen Gesamtfeld spricht Metzger dann, wenn nicht nur die wahrgenommene Welt, sondern auch das wahrnehmende, erlebende und handelnde Ich als Teil dieses Feldes miterfasst wird. Mit dem Begriff der [https://de.wikipedia.org/wiki/Isomorphie_(Psychophysiologie) Isomorphie]([https://de.wikipedia.org/wiki/Gestalt Gestaltgleichheit]) bezeichnet Wolfgang Köhler die von ihm angenommene Strukturgleichheit zwischen diesen phänomenalen Gegebenheiten und Vorgängen und den ihnen zugrunde liegenden Gehirnvorgängen.<sup class="reference" id="cite_ref-PGR_1-1">[https://de.wikipedia.org/wiki/Feldtheorie_(Psychologie)#cite_note-PGR-1 <span class="cite-bracket">[</span>1]]</sup><sup class="reference" id="cite_ref-FLP_4-0">[https://de.wikipedia.org/wiki/Feldtheorie_(Psychologie)#cite_note-FLP-4 <span class="cite-bracket">[</span>4]]</sup><div class="mw-heading mw-heading2"> | ||
== Gruppendynamisches Feld == | == Gruppendynamisches Feld == | ||
</div | </div>Für den Bereich des menschlichen Verhaltens wurde der feldtheoretische Ansatz hauptsächlich von [https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Lewin Kurt Lewin] (1890–1947) weiter ausgearbeitet. Seine Theorie besagt, dass aus einer gegebenen Anordnung psychologisch relevanter Kräfte (''Vektorkräfte'') das individuelle Verhalten in der jeweiligen Situation hervorgeht. Dieses Verhalten kann mit Hilfe des Konstrukts eines [https://de.wikipedia.org/wiki/Mathematisches_Modell mathematisch rekonstruierbaren]Lebensraums beschrieben werden, der jeweils die Person und ihr ''Umfeld'' in ihrer Wechselwirkung umfasst. Das Umfeld eines Individuums ist nach dessen Art, Persönlichkeit und Erfahrungsbestand spezifisch strukturiert.<sup class="reference" id="cite_ref-FLP_4-1">[https://de.wikipedia.org/wiki/Feldtheorie_(Psychologie)#cite_note-FLP-4 <span class="cite-bracket">[</span>4]]</sup> | ||
Verhalten bzw. Handeln ist nach der Feldtheorie immer [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Feldhandlung&action=edit&redlink=1 Feldhandlung]. Die Verhaltensuntersuchung beginnt daher immer mit der Untersuchung der konkreten Situation der konkreten Person in ihrem konkreten Umfeld. Die Situation wird dabei nicht in Bezug auf ihre physikalische Beschaffenheit aufgefasst, sondern so, wie sie subjektiv erlebt wird. Im Zuge der Entwicklung seiner Feldtheorie führten Lewin und seine Mitarbeiter (darunter [https://de.wikipedia.org/wiki/Bluma_Zeigarnik Bluma Zeigarnik], [https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Ovsiankina Maria Ovsiankina], [https://de.wikipedia.org/wiki/Anitra_Karsten Anitra Karsten], [https://de.wikipedia.org/wiki/Wera_Mahler Wera Mahler], [https://de.wikipedia.org/wiki/Junius_F._Brown Junius F. Brown]) in Berlin in den 1920er-Jahren eine Reihe experimenteller Untersuchungen durch, von denen einige zu heute noch grundlegenden Begriffen und Konzepten der Psychologie führten (Anspruchsniveau, [https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4ttigung_(Psychologie) psychische Sättigung], [https://de.wikipedia.org/wiki/Ovsiankina-Effekt "Unfinished Business"]<sup class="reference" id="cite_ref-5">[https://de.wikipedia.org/wiki/Feldtheorie_(Psychologie)#cite_note-5 <span class="cite-bracket">[</span>5]]</sup> usw.) | |||
Die Feldtheorie von Lewin ist sozialpsychologisch orientiert. Lewin ist mit dieser Theorie gleichzeitig zum Begründer des Begriffs der [https://de.wikipedia.org/wiki/Gruppendynamik Gruppendynamik] geworden. Auch innerhalb einer Gruppe besteht nach seiner Auffassung ein Kräftefeld, das sich aus den Interaktionen zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern erkennen lässt. Der amerikanische Gestaltpsychologe und Lewin-Mitarbeiter [https://de.wikipedia.org/wiki/Junius_F._Brown Junius F. Brown]hat noch vor Lewin selbst die psychologische Feldtheorie auf eine Feldtheorie der Gesellschaft ausgeweitet.<sup class="reference" id="cite_ref-6">[https://de.wikipedia.org/wiki/Feldtheorie_(Psychologie)#cite_note-6 <span class="cite-bracket">[</span>6]]</sup> Psychologische Feldkonzepte sind im Anschluss an diese Theorie auch in verschiedene [https://de.wikipedia.org/wiki/Psychotherapie Psychotherapierichtungen] eingegangen.<sup class="reference" id="cite_ref-7">[https://de.wikipedia.org/wiki/Feldtheorie_(Psychologie)#cite_note-7 <span class="cite-bracket">[</span>7]]</sup><div class="mw-heading mw-heading3"> | |||
=== Mathematische Rekonstruktion === | === Mathematische Rekonstruktion === | ||
</div | </div>Lewin nimmt an, dass das Verhalten ''V'' eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Funktion_(Mathematik) Funktion] der Person ''P'' und der Umwelt ''U'' darstellt: <span class="mwe-math-element">[[Datei:5f8e0acc110c9126c96654a7caa7614dda9a46bc|alternativtext={\displaystyle V=f(P,U)}|20x20px]]</span>, und dass ''P'' und ''U'' in dieser Formel wechselseitig abhängige Größen sind. | ||
Mathematisch wird der Lebensraum als [https://de.wikipedia.org/wiki/Topologischer_Raum topologischer Raum] aufgefasst, eine Person stellt dann eine Teilmenge des Raumes dar, der Trägerraum des psychologischen Feldes ist das Innere eines durch eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Jordan-Kurve Jordan-Kurve] abgegrenzten Gebietes.<div class="mw-heading mw-heading2"> | |||
== Ähnliche Theorien == | == Ähnliche Theorien == | ||
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*[https://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant Immanuel Kant]: Raum als subjektive [https://de.wikipedia.org/wiki/Anschauung Anschauungsform] | |||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Johann_von_Uexk%C3%BCll Jakob von Uexküll] und Schüler: [https://de.wikipedia.org/wiki/Merkmal#Biologie Merkmale] und deren geographische Verteilung → [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wirkmal&action=edit&redlink=1 Wirkmal] (Umwelt) | * [https://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant Immanuel Kant]: Raum als subjektive [https://de.wikipedia.org/wiki/Anschauung Anschauungsform] | ||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Thure_von_Uexk%C3%BCll Thure von Uexküll]: [https://de.wikipedia.org/wiki/Integrationsraum Integrationsraum] als Raum für die Integration von physischen und psychischen Gegebenheiten, vgl. [https://de.wikipedia.org/wiki/Psychosomatik Psychosomatik] | * [https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Johann_von_Uexk%C3%BCll Jakob von Uexküll] und Schüler: [https://de.wikipedia.org/wiki/Merkmal#Biologie Merkmale] und deren geographische Verteilung → [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wirkmal&action=edit&redlink=1 Wirkmal] (Umwelt) | ||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Viktor_von_Weizs%C3%A4cker Viktor von Weizsäcker]: [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gestaltkreis&action=edit&redlink=1 Gestaltkreis] | * [https://de.wikipedia.org/wiki/Thure_von_Uexk%C3%BCll Thure von Uexküll]: [https://de.wikipedia.org/wiki/Integrationsraum Integrationsraum] als Raum für die Integration von physischen und psychischen Gegebenheiten, vgl. [https://de.wikipedia.org/wiki/Psychosomatik Psychosomatik] | ||
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Viktor_von_Weizs%C3%A4cker Viktor von Weizsäcker]: [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gestaltkreis&action=edit&redlink=1 Gestaltkreis] | |||
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== Siehe auch == | == Siehe auch == | ||
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*[https://de.wikipedia.org/wiki/Topik_(Psychologie) Topik (Psychologie)] | |||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftfeldanalyse Kraftfeldanalyse] | * [https://de.wikipedia.org/wiki/Topik_(Psychologie) Topik (Psychologie)] | ||
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftfeldanalyse Kraftfeldanalyse] | |||
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== Literatur == | == Literatur == | ||
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*Köhler, W. (1920): ''Die physischen Gestalten in Ruhe und im stationären Zustand''. Erlangen: Verlag der Philosophischen Akademie. | |||
*Lewin, K. (1963/2012): ''Feldtheorie in den Sozialwissenschaften''. Bern: Huber. Neuauflage 2012 im gleichen Verlag, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783456850764 ISBN 978-3-456-85076-4] | * Köhler, W. (1920): ''Die physischen Gestalten in Ruhe und im stationären Zustand''. Erlangen: Verlag der Philosophischen Akademie. | ||
*Lück, H. E. (1996): ''Die Feldtheorie und Kurt Lewin. Eine Einführung.'' Weinheim: Psychologie Verlags Union. [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3621273271 ISBN 3-621-27327-1] | * Lewin, K. (1963/2012): ''Feldtheorie in den Sozialwissenschaften''. Bern: Huber. Neuauflage 2012 im gleichen Verlag, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783456850764 ISBN 978-3-456-85076-4] | ||
*Arnold, Wilhelm et al. (Hrsg.): Lexikon der Psychologie. Bechtermünz Verlag, Augsburg 1996, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3860475088 ISBN 3-86047-508-8] | * Lück, H. E. (1996): ''Die Feldtheorie und Kurt Lewin. Eine Einführung.'' Weinheim: Psychologie Verlags Union. [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3621273271 ISBN 3-621-27327-1] | ||
*Grinker, Roy Richard (Senior) (et al., 1953) in: The Psychosomatic Concept in Psychoanalysis. New York. | * Arnold, Wilhelm et al. (Hrsg.): Lexikon der Psychologie. Bechtermünz Verlag, Augsburg 1996, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3860475088 ISBN 3-86047-508-8] | ||
*Mey, Harald (1965): ''Studien zur Anwendung des Feldbegriffs in den Sozialwissenschaften''. München. | * Grinker, Roy Richard (Senior) (et al., 1953) in: The Psychosomatic Concept in Psychoanalysis. New York. | ||
* Mey, Harald (1965): ''Studien zur Anwendung des Feldbegriffs in den Sozialwissenschaften''. München. | |||
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== Weblinks == | == Weblinks == | ||
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*[http://gth.krammerbuch.at/sites/default/files/articles/Create%20Article/8_KL_NEU.pdf K. Lewin (1929): Die Entwicklung der experimentellen Willenspsychologie und der Psychotherapie] (berichtet über die frühen feldtheoretischen Experimente in Berlin - Zeigarnik, Ovsiankina etc.) | |||
*[http://www.sbg.ac.at/erz/salzburger_beitraege/fruehling_2002/herber.pdf H.-J. Herber und Éva Vásárhelyi: Lewins Feldtheorie als Hintergrundsparadigma moderner Motivationsforschung (pdf)] (802 kB) | * [http://gth.krammerbuch.at/sites/default/files/articles/Create%20Article/8_KL_NEU.pdf K. Lewin (1929): Die Entwicklung der experimentellen Willenspsychologie und der Psychotherapie] (berichtet über die frühen feldtheoretischen Experimente in Berlin - Zeigarnik, Ovsiankina etc.) | ||
*[http://gestalttheory.net/download/TholeyFeld.pdf P. Tholey: Feldtheorien in Biologie, Biophysik, Psychologie und Sozialwissenschaften] | * [http://www.sbg.ac.at/erz/salzburger_beitraege/fruehling_2002/herber.pdf H.-J. Herber und Éva Vásárhelyi: Lewins Feldtheorie als Hintergrundsparadigma moderner Motivationsforschung (pdf)] (802 kB) | ||
*[http://www.academia.edu/2010913/Feldprozesse_in_der_Psychotherapie._Der_Mehr-Felder-Ansatz_im_diagnostischen_und_therapeutischen_Prozess_2009_ G. Stemberger: Feldprozesse in der Psychotherapie. Der Mehr-Felder-Ansatz im diagnostischen und therapeutischen Prozess.] | * [http://gestalttheory.net/download/TholeyFeld.pdf P. Tholey: Feldtheorien in Biologie, Biophysik, Psychologie und Sozialwissenschaften] | ||
*[http://www.institut-topologie.de/taxonomy/term/33 Institut für Topologie] | * [http://www.academia.edu/2010913/Feldprozesse_in_der_Psychotherapie._Der_Mehr-Felder-Ansatz_im_diagnostischen_und_therapeutischen_Prozess_2009_ G. Stemberger: Feldprozesse in der Psychotherapie. Der Mehr-Felder-Ansatz im diagnostischen und therapeutischen Prozess.] | ||
* [http://www.institut-topologie.de/taxonomy/term/33 Institut für Topologie] | |||
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== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||
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#<span class="reference-text">[https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_K%C3%B6hler_(Psychologe) Köhler, Wolfgang]: ''Die physischen Gestalten in Ruhe und im stationären Zustand''. Verlag der Philosophischen Akademie, Erlangen 1920. Zur weiteren Entwicklung und wissenschaftlichen Resonanz dieses Ansatzes siehe Wolfgang Stadler (1981), [https://web.archive.org/web/20180419184008/http://www.gestalttheory.net/cms/uploads/pdf/GTH-Archive/1981StadlerFeldtheorieK%C3%B6hlerPribram.pdf Feldtheorie heute - von Wolfgang Köhler zu Karl Pribram] ([https://de.wikipedia.org/wiki/Web-Archivierung#Begrifflichkeiten <span class="webarchiv-memento">Memento</span>] des <span class="dewiki-iconexternal">[https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.gestalttheory.net%2Fcms%2Fuploads%2Fpdf%2FGTH-Archive%2F1981StadlerFeldtheorieK%25C3%25B6hlerPribram.pdf Originals]</span> vom 19. April 2018 im ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Archive Internet Archive]'') <small><span | |||
#<span class="reference-text">vgl. Paul Tholey & Gerhard Stemberger (2009), ''Feldkonzepte, psychologische'' im "Lexikon zur Gestalttheorie", ''Phänomenal 1''(1).</span> | # <span class="reference-text">[https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_K%C3%B6hler_(Psychologe) Köhler, Wolfgang]: ''Die physischen Gestalten in Ruhe und im stationären Zustand''. Verlag der Philosophischen Akademie, Erlangen 1920. Zur weiteren Entwicklung und wissenschaftlichen Resonanz dieses Ansatzes siehe Wolfgang Stadler (1981), [https://web.archive.org/web/20180419184008/http://www.gestalttheory.net/cms/uploads/pdf/GTH-Archive/1981StadlerFeldtheorieK%C3%B6hlerPribram.pdf Feldtheorie heute - von Wolfgang Köhler zu Karl Pribram] ([https://de.wikipedia.org/wiki/Web-Archivierung#Begrifflichkeiten <span class="webarchiv-memento">Memento</span>] des <span class="dewiki-iconexternal">[https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.gestalttheory.net%2Fcms%2Fuploads%2Fpdf%2FGTH-Archive%2F1981StadlerFeldtheorieK%25C3%25B6hlerPribram.pdf Originals]</span> vom 19. April 2018 im ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Archive Internet Archive]'') <small><span aria-hidden="true" role="presentation" class="wp_boppel noviewer"><span title="i">[[Datei:15px-Pictogram_voting_info.svg.png|15x15px]]</span></span> '''Info:'''Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß [https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:InternetArchiveBot/Anleitung/Archivlink Anleitung] und entferne dann diesen Hinweis.</small>. In: ''Gestalt Theory, 3'' (3/4), S. 185–199.</span> | ||
#<span class="reference-text">[https://de.wikipedia.org/wiki/Thure_von_Uexk%C3%BCll Uexküll, Thure von]: ''Grundfragen der psychosomatischen Medizin.'' Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 1963; zu Stw. „Feldtheorie und Integrationsraum“, Kap. Krankheit als Spaltung in Körper und Seele: S. 128.</span> | # <span class="reference-text">vgl. Paul Tholey & Gerhard Stemberger (2009), ''Feldkonzepte, psychologische'' im "Lexikon zur Gestalttheorie", ''Phänomenal 1''(1).</span> | ||
#<span class="reference-text">[https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_R._Hofst%C3%A4tter Hofstätter, Peter R.] (Hrsg.): Psychologie. Das Fischer Lexikon, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a. M. 1972, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3436011592 ISBN 3-436-01159-2], (a) zu Stw. „Wahrnehmungsfeld“: S. 161; (b) zu Stw. „Umfeld“: S. 28.</span> | # <span class="reference-text">[https://de.wikipedia.org/wiki/Thure_von_Uexk%C3%BCll Uexküll, Thure von]: ''Grundfragen der psychosomatischen Medizin.'' Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 1963; zu Stw. „Feldtheorie und Integrationsraum“, Kap. Krankheit als Spaltung in Körper und Seele: S. 128.</span> | ||
#<span class="reference-text">vgl. Lindorfer/Stemberger 2012:[http://www.academia.edu/4769110/Unfinished_Business._Die_Experimente_der_Lewin-Gruppe_zu_Struktur_und_Dynamik_von_Personlichkeit_und_psychologischer_Umwelt_2012_ Unfinished Business. Die Experimente der Lewin-Gruppe zu Struktur und Dynamik von Persönlichkeit und psychologischer Umwelt.]</span> | # <span class="reference-text">[https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_R._Hofst%C3%A4tter Hofstätter, Peter R.] (Hrsg.): Psychologie. Das Fischer Lexikon, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a. M. 1972, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3436011592 ISBN 3-436-01159-2], (a) zu Stw. „Wahrnehmungsfeld“: S. 161; (b) zu Stw. „Umfeld“: S. 28.</span> | ||
#<span class="reference-text">Junius F. Brown (1936): ''Psychology and the Social Order''. New York, London: McGraw-Hill; besprochen in Lück 1996, S. 122ff (''Feldtheorie und Kurt Lewin'', siehe Literatur) sowie Stemberger, G. (2009), [http://www.academia.edu/31499686/Junius_F._Brown_1902-1970_Radikaler_Feldtheoretiker_Br%C3%BCckenbauer_zwischen_Gestaltpsychologie_Psychoanalyse_und_marxistischer_Gesellschaftstheorie Junius F. Brown (1902-1970) - „Radikaler Feldtheoretiker“ – Brückenbauer zwischen Gestaltpsychologie, Psychoanalyse und marxistischer Gesellschaftstheorie]. ''Phänomenal 1''(1), 38–41. </span> | # <span class="reference-text">vgl. Lindorfer/Stemberger 2012:[http://www.academia.edu/4769110/Unfinished_Business._Die_Experimente_der_Lewin-Gruppe_zu_Struktur_und_Dynamik_von_Personlichkeit_und_psychologischer_Umwelt_2012_ Unfinished Business. Die Experimente der Lewin-Gruppe zu Struktur und Dynamik von Persönlichkeit und psychologischer Umwelt.]</span> | ||
#<span class="reference-text">vgl. dazu für die [https://de.wikipedia.org/wiki/Psychoanalyse Psychoanalyse]: Bruno Waldvogel (1992), ''Psychoanalyse und Gestaltpsychologie'', Stuttgart: Frommann; für die [https://de.wikipedia.org/wiki/Gestalttheoretische_Psychotherapie Gestalttheoretische Psychotherapie]: Marianne Soff, Michael Ruh & Dieter Zabransky (2004), Gestalttheorie und Feldtheorie, in: M. Hochgerner (Hrsg.), ''Gestalttherapie'', Wien: Facultas, S. 13–36, sowie [https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Stemberger Gerhard Stemberger] (2009), ''[http://www.academia.edu/2010913/Feldprozesse_in_der_Psychotherapie._Der_Mehr-Felder-Ansatz_im_diagnostischen_und_therapeutischen_Prozess_2009_ Feldprozesse in der Psychotherapie. Der Mehr-Felder-Ansatz im diagnostischen und therapeutischen Prozess.] ''Phänomenal 1(1), 12–19.</span> | # <span class="reference-text">Junius F. Brown (1936): ''Psychology and the Social Order''. New York, London: McGraw-Hill; besprochen in Lück 1996, S. 122ff (''Feldtheorie und Kurt Lewin'', siehe Literatur) sowie Stemberger, G. (2009), [http://www.academia.edu/31499686/Junius_F._Brown_1902-1970_Radikaler_Feldtheoretiker_Br%C3%BCckenbauer_zwischen_Gestaltpsychologie_Psychoanalyse_und_marxistischer_Gesellschaftstheorie Junius F. Brown (1902-1970) - „Radikaler Feldtheoretiker“ – Brückenbauer zwischen Gestaltpsychologie, Psychoanalyse und marxistischer Gesellschaftstheorie]. ''Phänomenal 1''(1), 38–41.</span> | ||
# <span class="reference-text">vgl. dazu für die [https://de.wikipedia.org/wiki/Psychoanalyse Psychoanalyse]: Bruno Waldvogel (1992), ''Psychoanalyse und Gestaltpsychologie'', Stuttgart: Frommann; für die [https://de.wikipedia.org/wiki/Gestalttheoretische_Psychotherapie Gestalttheoretische Psychotherapie]: Marianne Soff, Michael Ruh & Dieter Zabransky (2004), Gestalttheorie und Feldtheorie, in: M. Hochgerner (Hrsg.), ''Gestalttherapie'', Wien: Facultas, S. 13–36, sowie [https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Stemberger Gerhard Stemberger] (2009), ''[http://www.academia.edu/2010913/Feldprozesse_in_der_Psychotherapie._Der_Mehr-Felder-Ansatz_im_diagnostischen_und_therapeutischen_Prozess_2009_ Feldprozesse in der Psychotherapie. Der Mehr-Felder-Ansatz im diagnostischen und therapeutischen Prozess.]'' Phänomenal 1(1), 12–19.</span> | |||
Version vom 29. August 2024, 10:14 Uhr
Die psychologische Feldtheorie, auch topologische Psychologie oder Vektorpsychologie genannt, geht auf die Gestalttheorie zurück. Deren Mitbegründer Wolfgang Köhler ging davon aus, dass es sich bei psychischen Prozessen um Feldprozesse handelt, denen auch Feldprozesse im Gehirn entsprechen.[1] Ähnlich den verschiedenen physikalischen Feldern werden auch von der Gestalttheorie ganz unterschiedliche Felder untersucht und beschrieben. So spricht die Gestalttheorie in ihren psychologischen Feldkonzepten vom phänomenalen Feld, vom psychischen Feld und vom psychophysischen (zentralnervösen) Feld.[2] Diesen gestalttheoretischen Feldbegriffen nahestehend ist auch der von Thure von Uexküll eingeführte Terminus des Integrationsraums. Auch hier ist der Feldbegriff entscheidend für den Bezug der Eigenwelt eines Menschen zu seiner Umwelt und den sich hieraus ergebenden Kräften und Motivkonstellationen. Hier eignen sich z. T. rein physikalische Vorstellungen wie etwa die des Vektors.[3]
Wahrnehmungsfeld, Erlebnisfeld, Handlungsfeld
Mit Wahrnehmungsfeld meint die Gestalttheorie die im Bewusstsein des Menschen anschaulich angetroffene Welt im Unterschied zur bewusstseinsunabhängigen physikalischen Welt. Für diese anschaulich angetroffene, phänomenale Welt postuliert die Gestalttheorie Feldeigenschaften im Sinne des Feldbegriffs von Albert Einstein. Im weiteren Sinn wird dann von Wolfgang Metzger vom Erlebnis- und Aktionsfeld des Menschen gesprochen, da dieses Feld sich nicht auf Wahrnehmungsvorgänge beschränkt, sondern zugleich auch erlebnis- und verhaltensbestimmend ist. Vom anschaulichen Gesamtfeld spricht Metzger dann, wenn nicht nur die wahrgenommene Welt, sondern auch das wahrnehmende, erlebende und handelnde Ich als Teil dieses Feldes miterfasst wird. Mit dem Begriff der Isomorphie(Gestaltgleichheit) bezeichnet Wolfgang Köhler die von ihm angenommene Strukturgleichheit zwischen diesen phänomenalen Gegebenheiten und Vorgängen und den ihnen zugrunde liegenden Gehirnvorgängen.[1][4]
Gruppendynamisches Feld
Für den Bereich des menschlichen Verhaltens wurde der feldtheoretische Ansatz hauptsächlich von Kurt Lewin (1890–1947) weiter ausgearbeitet. Seine Theorie besagt, dass aus einer gegebenen Anordnung psychologisch relevanter Kräfte (Vektorkräfte) das individuelle Verhalten in der jeweiligen Situation hervorgeht. Dieses Verhalten kann mit Hilfe des Konstrukts eines mathematisch rekonstruierbarenLebensraums beschrieben werden, der jeweils die Person und ihr Umfeld in ihrer Wechselwirkung umfasst. Das Umfeld eines Individuums ist nach dessen Art, Persönlichkeit und Erfahrungsbestand spezifisch strukturiert.[4]
Verhalten bzw. Handeln ist nach der Feldtheorie immer Feldhandlung. Die Verhaltensuntersuchung beginnt daher immer mit der Untersuchung der konkreten Situation der konkreten Person in ihrem konkreten Umfeld. Die Situation wird dabei nicht in Bezug auf ihre physikalische Beschaffenheit aufgefasst, sondern so, wie sie subjektiv erlebt wird. Im Zuge der Entwicklung seiner Feldtheorie führten Lewin und seine Mitarbeiter (darunter Bluma Zeigarnik, Maria Ovsiankina, Anitra Karsten, Wera Mahler, Junius F. Brown) in Berlin in den 1920er-Jahren eine Reihe experimenteller Untersuchungen durch, von denen einige zu heute noch grundlegenden Begriffen und Konzepten der Psychologie führten (Anspruchsniveau, psychische Sättigung, "Unfinished Business"[5] usw.)
Die Feldtheorie von Lewin ist sozialpsychologisch orientiert. Lewin ist mit dieser Theorie gleichzeitig zum Begründer des Begriffs der Gruppendynamik geworden. Auch innerhalb einer Gruppe besteht nach seiner Auffassung ein Kräftefeld, das sich aus den Interaktionen zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern erkennen lässt. Der amerikanische Gestaltpsychologe und Lewin-Mitarbeiter Junius F. Brownhat noch vor Lewin selbst die psychologische Feldtheorie auf eine Feldtheorie der Gesellschaft ausgeweitet.[6] Psychologische Feldkonzepte sind im Anschluss an diese Theorie auch in verschiedene Psychotherapierichtungen eingegangen.[7]
Mathematische Rekonstruktion
Lewin nimmt an, dass das Verhalten V eine Funktion der Person P und der Umwelt U darstellt: {\displaystyle V=f(P,U)}, und dass P und U in dieser Formel wechselseitig abhängige Größen sind. Mathematisch wird der Lebensraum als topologischer Raum aufgefasst, eine Person stellt dann eine Teilmenge des Raumes dar, der Trägerraum des psychologischen Feldes ist das Innere eines durch eine Jordan-Kurve abgegrenzten Gebietes.
Ähnliche Theorien
- Immanuel Kant: Raum als subjektive Anschauungsform
- Jakob von Uexküll und Schüler: Merkmale und deren geographische Verteilung → Wirkmal (Umwelt)
- Thure von Uexküll: Integrationsraum als Raum für die Integration von physischen und psychischen Gegebenheiten, vgl. Psychosomatik
- Viktor von Weizsäcker: Gestaltkreis
Siehe auch
Literatur
- Köhler, W. (1920): Die physischen Gestalten in Ruhe und im stationären Zustand. Erlangen: Verlag der Philosophischen Akademie.
- Lewin, K. (1963/2012): Feldtheorie in den Sozialwissenschaften. Bern: Huber. Neuauflage 2012 im gleichen Verlag, ISBN 978-3-456-85076-4
- Lück, H. E. (1996): Die Feldtheorie und Kurt Lewin. Eine Einführung. Weinheim: Psychologie Verlags Union. ISBN 3-621-27327-1
- Arnold, Wilhelm et al. (Hrsg.): Lexikon der Psychologie. Bechtermünz Verlag, Augsburg 1996, ISBN 3-86047-508-8
- Grinker, Roy Richard (Senior) (et al., 1953) in: The Psychosomatic Concept in Psychoanalysis. New York.
- Mey, Harald (1965): Studien zur Anwendung des Feldbegriffs in den Sozialwissenschaften. München.
Weblinks
- K. Lewin (1929): Die Entwicklung der experimentellen Willenspsychologie und der Psychotherapie (berichtet über die frühen feldtheoretischen Experimente in Berlin - Zeigarnik, Ovsiankina etc.)
- H.-J. Herber und Éva Vásárhelyi: Lewins Feldtheorie als Hintergrundsparadigma moderner Motivationsforschung (pdf) (802 kB)
- P. Tholey: Feldtheorien in Biologie, Biophysik, Psychologie und Sozialwissenschaften
- G. Stemberger: Feldprozesse in der Psychotherapie. Der Mehr-Felder-Ansatz im diagnostischen und therapeutischen Prozess.
- Institut für Topologie
Einzelnachweise
- Köhler, Wolfgang: Die physischen Gestalten in Ruhe und im stationären Zustand. Verlag der Philosophischen Akademie, Erlangen 1920. Zur weiteren Entwicklung und wissenschaftlichen Resonanz dieses Ansatzes siehe Wolfgang Stadler (1981), Feldtheorie heute - von Wolfgang Köhler zu Karl Pribram ( des vom 19. April 2018 im Internet Archive) Info:Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. In: Gestalt Theory, 3 (3/4), S. 185–199.
- vgl. Paul Tholey & Gerhard Stemberger (2009), Feldkonzepte, psychologische im "Lexikon zur Gestalttheorie", Phänomenal 1(1).
- Uexküll, Thure von: Grundfragen der psychosomatischen Medizin. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 1963; zu Stw. „Feldtheorie und Integrationsraum“, Kap. Krankheit als Spaltung in Körper und Seele: S. 128.
- Hofstätter, Peter R. (Hrsg.): Psychologie. Das Fischer Lexikon, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a. M. 1972, ISBN 3-436-01159-2, (a) zu Stw. „Wahrnehmungsfeld“: S. 161; (b) zu Stw. „Umfeld“: S. 28.
- vgl. Lindorfer/Stemberger 2012:Unfinished Business. Die Experimente der Lewin-Gruppe zu Struktur und Dynamik von Persönlichkeit und psychologischer Umwelt.
- Junius F. Brown (1936): Psychology and the Social Order. New York, London: McGraw-Hill; besprochen in Lück 1996, S. 122ff (Feldtheorie und Kurt Lewin, siehe Literatur) sowie Stemberger, G. (2009), Junius F. Brown (1902-1970) - „Radikaler Feldtheoretiker“ – Brückenbauer zwischen Gestaltpsychologie, Psychoanalyse und marxistischer Gesellschaftstheorie. Phänomenal 1(1), 38–41.
- vgl. dazu für die Psychoanalyse: Bruno Waldvogel (1992), Psychoanalyse und Gestaltpsychologie, Stuttgart: Frommann; für die Gestalttheoretische Psychotherapie: Marianne Soff, Michael Ruh & Dieter Zabransky (2004), Gestalttheorie und Feldtheorie, in: M. Hochgerner (Hrsg.), Gestalttherapie, Wien: Facultas, S. 13–36, sowie Gerhard Stemberger (2009), Feldprozesse in der Psychotherapie. Der Mehr-Felder-Ansatz im diagnostischen und therapeutischen Prozess. Phänomenal 1(1), 12–19.