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„kognitiven“ – Versionsunterschied

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Version vom 17. April 2025, 15:05 Uhr

kognitiv-en Nwf.

cognitīv Adj. lat.-deu. 'erkennend (daher) wissend' ‘auf Erkenntnis beruhend, erkenntnismäßig’ (20. Jh.).

v. mlat. cognitīvus 'erkennend' z. lat. cognōscere 'erkennen, kennenlernen' vgl. Kognition

Adjektiv

Positiv Komparativ Superlativ
kognitiv — —
Alle weiteren Formen: Flexion:kognitiv

Worttrennung:

ko·g·ni·tiv, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [kɔɡniˈtiːf], [ˈkɔɡnitiːf]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild kognitiv (Info), —
Reime: -iːf

Bedeutungen:

[1] auf das Wissen, Verstehen, Denken eines Lebewesens bezogen

Herkunft:

von lateinisch cognoscere → la „erkennen“ und Suffix -iv

Synonyme:

[1] erkenntnismäßig, auf Erkenntnis beruhend, das Denken betreffend

Gegenwörter:

[1] gefühlsmäßig

Beispiele:

[1] Kognitive Lernziele beschreiben alles, was mit dem Verstand erfasst wird, sowohl Faktenwissen als auch kreative Anwendung von Wissen und das Lösen von Problemen.
[1] „Der Deutschunterricht ermöglicht der Sporterziehung mit seinem fachspezifischen Instrumentarium die kognitive Erschließung ihres Problemfeldes.“[1]
[1] „Der Begriff kognitiv stammt aus der Psychologie und bezeichnet jene Funktionen des Menschen, die mit Wahrnehmung, Lernen, Erinnern und Denken, also der menschlichen Erkenntnis- und Informationsverarbeitung in Zusammenhang stehen. Von besonderer Bedeutung für die Psychologie ist dabei die kognitive Entwicklung.“[2]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] kognitive Dissonanz

Wortbildungen:

Kognition