„genoß“ – Versionsunterschied
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Version vom 17. April 2025, 15:06 Uhr
Wrtdtng: ursprüglich 'innehaben, gebrauchen', "ergreifen, erfreuen, erfangen"; "Gesamtes nicht, kein Ding", daß, das über ein Ding hinausgeht, durch ein Ding gegebenoder möglich ist; mit Freude, Vergnügen, Wohlbehagen auf sich wirken lassen; zu seinem Nutzen, Vorteil erhalten, erfahren (21 Jh.- ndt.);
genießen Vb. ‘Freude, Wohlbehagen bei etw. finden, etw. erhalten, zur Verfügung haben, Speisen und Getränke zu sich nehmen’,
- Ww
- ahd. nioʒan (8. Jh.), ginioʒan (9. Jh.),
- mhd. (ge)nieʒen,
- asächs. niotan,
- mnd. genēten,
- nl. genieten,
- aengl. nēotan,
- uwger. *ganeutan;
- ger. *neutan;
- uger. *neutaną; uger. *ganeutaną "erfreuen, ergreifend";
- anord. njōta,
- schwed. njuta ‘benutzen, genießen’
- sowie
- got. niutan ‘erreichen, erlangen’, ganiutan ‘ergreifen, fangen’
- (vgl. got. nuta ‘Fischer’, eigentlich ‘Fänger’)
- führen auf germ. *neutan, zu ie. *neud- ‘Erstrebtes ergreifen, in Nutzung nehmen’
- – Nießbrauch
genieß,genieße,genießend,genießt,genoß,genossen