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„einwend“ – Versionsunterschied

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einwenden Vb. ‘widersprechen’ (18. Jh.), ‘zugunsten sprechen’ (17. Jh.);  
einwenden Vb. ‘widersprechen’ (18. Jh.), ‘zugunsten sprechen’ (17. Jh.);  

Aktuelle Version vom 8. Juni 2025, 06:01 Uhr

ein–wend deu.

einwenden Vb. ‘widersprechen’ (18. Jh.), ‘zugunsten sprechen’ (17. Jh.);

einen Einwand machen.


Person Wortform
Präsens ich wende ein
du wendest ein
er, sie, es wendet ein
Präteritum ich wandte ein
wendete ein
Konjunktiv II ich wandte ein
wendete ein
Imperativ Singular wend ein!
wende ein!
Plural wendet ein!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
eingewandt
eingewendet
haben
Alle weiteren Formen: Flexion:einwenden

Worttrennung:

ein·wen·den, Präteritum: wand·te ein, wen·de·te ein, Partizip II: ein·ge·wandt, ein·ge·wen·det

Aussprache:

IPA: [ˈaɪ̯nˌvɛndn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild einwenden (Info), Lautsprecherbild einwenden (Info)
Reime: -aɪ̯nvɛndn̩

Bedeutungen:

[1] intransitiv: einen Einwand, Widerspruch gegen etwas vorbringen

Herkunft:

Ableitung vom Verb wenden mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) ein-

Synonyme:

[1] dagegenhalten, entgegenhalten, entgegnen, erwidern, widersprechen

Sinnverwandte Wörter:

[1] protestieren

Oberbegriffe:

[1] antworten, reagieren

Beispiele:

[1] Die Sache schien hieb- und stichfest zu sein, dagegen konnte ich nichts mehr einwenden.
[1] Helga wandte ein: „Ich bitte dich, das ist doch kein ernsthafter Grund!“
[1] De la Motte wendete ein, dass die Verträge ohne Unterschrift beider Ehepartner nichts wert seien.
[1] „Aber sie half nicht aus Liebe zu dem Bruder – gegen den sie, ganz im Gegenteil, viel einzuwenden hatte –, sondern lediglich aus einem allgemeinen Stechlinschen Familiengefühl.“[1]

Wortbildungen:

Einwand, Einwendung