Zum Inhalt springen

„Imperativ“ – Versionsunterschied

aus AufEinWort, der freien Forschung
[ungesichtete Version][ungesichtete Version]
Die Seite wurde neu angelegt: „imperativ{{lat.-dt.}} m. ‘Befehlsform’. * Der bereits bei den römischen Grammatikern übliche Terminus lat. modus imperātīvus ‘befehlende Form’ (des Verbs), ** zu lat. ''imperāre'' (imperātum) ‘befehlen, gebieten’, ** wird vereinzelt schon im 15. Jh. in deutschsprachige Grammatiken übernommen, kontinuierlich erst im 17. Jh.; ** er verliert um 1750 die lat. Endung. * Durch Kants Prägung ''[[kategorischer Imperativ]…“
 
K Textersetzung - „{{lat.-dt.}}“ durch „Sprachstufe::lat.-deu.“
 
Zeile 1: Zeile 1:
[[imperativ]]{{lat.-dt.}} m. ‘[[Befehlsform]]’.  
[[imperativ]][[Sprachstufe::lat.-deu.]] m. ‘[[Befehlsform]]’.  


* Der bereits bei den römischen Grammatikern übliche Terminus lat. [[modus imperātīvus]] ‘befehlende Form’ (des Verbs),  
* Der bereits bei den römischen Grammatikern übliche Terminus lat. [[modus imperātīvus]] ‘befehlende Form’ (des Verbs),  

Aktuelle Version vom 8. Juni 2025, 06:44 Uhr

imperativlat.-deu. m. ‘Befehlsform’.

  • Der bereits bei den römischen Grammatikern übliche Terminus lat. modus imperātīvus ‘befehlende Form’ (des Verbs),
    • zu lat. imperāre (imperātum) ‘befehlen, gebieten’,
    • wird vereinzelt schon im 15. Jh. in deutschsprachige Grammatiken übernommen, kontinuierlich erst im 17. Jh.;
    • er verliert um 1750 die lat. Endung.
  • Durch Kants Prägung kategorischer Imperativ (1785), mit der er das von ihm formulierte Sittengesetz als unbedingt gültig charakterisiert, findet der Terminus Eingang in die Philosophie.