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„Hauch“ – Versionsunterschied

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<span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-orth">Hauch</span> | <span class="etymwb-gramgrp"><abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="Maskulinum">m.</abbr> </span></span>‘beim Ausatmen erzeugter, kaum wahrnehmbarer Luftstrom, sanfter Luftzug, leichter Duft, dünne, feine Schicht’, Rückbildung (17. Jh.) aus dem Verb
<span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-orth">[[hauch]]</span> | <span class="etymwb-gramgrp"><abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="Maskulinum">m.</abbr> </span></span>‘beim Ausatmen erzeugter, kaum wahrnehmbarer Luftstrom, sanfter Luftzug, leichter Duft, dünne, feine Schicht’, Rückbildung (17. Jh.) aus dem Verb


'''1. Der <span class="zenoTXHighlight0">Hauch</span>''', das Zäpfchen im Halse, ingleichen eine Krankheit des Wiehes, S. Hauk. Adelung ([http://www.zeno.org/nid/20000219746 1. Hauch])<p>'''2. Der Hauch''', des -es, ''plur.'' die -e. 1) Eigentlich, die Ausstoßung des Athems mit stark geöffnetem Munde, ingleichen der auf solche Art ausgestoßene Athem; wie auch der Ton, der Laut, womit solches geschiehet, der Laut des h, der Hauchlaut, und dessen Zeichen, das h, der Hauchbuchstab. In weiterer Bedeutung pfleget man in der Sprachkunst alle Buchstaben, welche mit einem merklichen Hauche vorgebracht werden, wohin außer dem h auch das ch, g, k und q gehören, Hauchlaute und Hauchbuchstaben zu nennen. 2) Figürlich, so wohl ein jeder Athem, als auch sanft bewegte Luft. Der Haß zerstoßt wie Schneeflocken vor dem Hauche der wärmern Luft, Weiße.</p>
'''1. Der <span class="zenoTXHighlight0">Hauch</span>''', das Zäpfchen im Halse, ingleichen eine Krankheit des Wiehes, S. Hauk. Adelung ([http://www.zeno.org/nid/20000219746 1. Hauch])<p>'''2. Der Hauch''', des -es, ''plur.'' die -e. 1) Eigentlich, die Ausstoßung des Athems mit stark geöffnetem Munde, ingleichen der auf solche Art ausgestoßene Athem; wie auch der Ton, der Laut, womit solches geschiehet, der Laut des h, der Hauchlaut, und dessen Zeichen, das h, der Hauchbuchstab. In weiterer Bedeutung pfleget man in der Sprachkunst alle Buchstaben, welche mit einem merklichen Hauche vorgebracht werden, wohin außer dem h auch das ch, g, k und q gehören, Hauchlaute und Hauchbuchstaben zu nennen. 2) Figürlich, so wohl ein jeder Athem, als auch sanft bewegte Luft. Der Haß zerstoßt wie Schneeflocken vor dem Hauche der wärmern Luft, Weiße.</p>

Aktuelle Version vom 28. November 2023, 16:40 Uhr

hauch | m. ‘beim Ausatmen erzeugter, kaum wahrnehmbarer Luftstrom, sanfter Luftzug, leichter Duft, dünne, feine Schicht’, Rückbildung (17. Jh.) aus dem Verb

1. Der Hauch, das Zäpfchen im Halse, ingleichen eine Krankheit des Wiehes, S. Hauk. Adelung (1. Hauch)

2. Der Hauch, des -es, plur. die -e. 1) Eigentlich, die Ausstoßung des Athems mit stark geöffnetem Munde, ingleichen der auf solche Art ausgestoßene Athem; wie auch der Ton, der Laut, womit solches geschiehet, der Laut des h, der Hauchlaut, und dessen Zeichen, das h, der Hauchbuchstab. In weiterer Bedeutung pfleget man in der Sprachkunst alle Buchstaben, welche mit einem merklichen Hauche vorgebracht werden, wohin außer dem h auch das ch, g, k und q gehören, Hauchlaute und Hauchbuchstaben zu nennen. 2) Figürlich, so wohl ein jeder Athem, als auch sanft bewegte Luft. Der Haß zerstoßt wie Schneeflocken vor dem Hauche der wärmern Luft, Weiße.


Der junge West, der schwächste von dem Winden,

Der doch hoch seinen Hauch kaum Bäche runzeln kann,

Schleg.


3) In einigen Gegenden, z.B. der Lausitz, eine Krankheit des Rindviehes, wenn es im Frühlinge bey gutem Futter plötzlich matt wird.