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Selbst

aus AufEinWort, der freien Forschung
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selbst | aus dem Fürwort selbst bestimmte Begriff als das Selbst, daß der Mensch über sich meint, daß er "selbest, selb ist", wobei das was das Selbst sei auf einer Vielfalt an Lehrmeinungen gegründet ist und das Selbst mehr oder weniger umfangreich mit Ich, Seele, Verstand, Körperorganismus, Lebewesen und vielen Weiteren entweder gleichgesetzt oder davon abgegrenzt wird. Das Selbst umfasst das, daß ein Dasein aus sich heraus besitzt.

Vom jeweiligen Ich ausgehend setzt man durch die rückbeziehenden Fürwörter 'mich, mir, mein, ...' unmittelbar das eigene Ich als das Ich zum Gegenstand (Objekt) des Vernehmens, Denkens, Handelns, Wirkens, Verhaltens hin und durch 'dich, dir, dein, ...' das des Anderen, welches mittelbar durch 'sich, selbst, ...' erfolgt.

Die früheste Formulierung von selbst als das Selbst in der modernen Psychologie bildet die Unterscheidung zwischen dem Selbst als Ich, dem subjektiven Erkennenden, und dem Selbst als Mich, dem erkannten Subjekt. (James, William. (1891).  The Principles of Psychology, Vol. 1. Cambridge, MA: Harvard University Press. (Original work published 1890). Dem voraus geht offenbar das Studium buddhistischer oder hinduistischer Schriften der Upanishaden, die diese Aussagen und Ansichten bereits vor 1000 v. Chr. verschriftet hatten und sich auf Sva 'selbst' beziehen.

Selbst ist ein uneinheitlich verwendeter Begriff mit psychologischen, pädagogischen, soziologischen, philosophischen und theologischen Bedeutungsvielfalt. Im Sinn der Selbstbeobachtung, also in Bezug auf die Empfindung, ein einheitliches, fortbstehend fühlendes, denkendes und handelndes Wesen zu sein, dient er zur Reflexion, Verstärkung und Betonung des Begriffs Ich. (WKP Selbst) (…)[/cmtgend]

Für gewöhnlich betrachtet ein Mensch das Selbst als das, was man als das jeweilige Ich als Sich seiend ansieht oder bestimmt hat, setzt es mit dem Ich und seinem Körperorganismus und vielen der Eigenheiten und Eigenschaften wie auch seiner Wesensart ( Charakter) gleich sowie das Selbst und selbst einer Sache als dessen Wesenheit, so daß in Bezug auf Sich das Selbst meist nur ein Ersatzwort für Sich 'sein Ich' und Ich 'seiner Ichheit' ist, da sich im Verlauf des Aufkommen der Wissenschaften und Psychologie im Sprachgebrauch bei rückbezüglichen Bedeutungen man das selbst in einer Weise zu verwenden begann, als würde man über einen Dritten oder anderen als Sich sprechen, oder um verstärkend und bestimmend zu verdeutlichen, daß man aus Sich heraus tätig sein wird, wie vglw. "Ich mach das selbst!" anstelle "Ich mach das!" zu sagen, man das selbst in vielen Sätzen ohne den eigentlichen Sinn zu verändern ersatzlos auslassen kann.

Da das Selbst eine Bezugnahme eines Subjekts auf dasselbe Subjekt ist, ist diese Bezugnahme notwendigerweise subjektiv. Das Gefühl, ein Selbst zu haben – oder Selbstheit – sollte jedoch nicht mit der Subjektivität selbst verwechselt werden. Anscheinend wird dieser Sinn vom Subjekt nach außen gerichtet, um nach innen zu verweisen, zurück zu seinem „Selbst“ (oder sich selbst). Beispiele für psychiatrische Zustände, bei denen eine solche "Gleichheit" gebrochen werden kann, sind die Depersonalisation, die manchmal bei Schizophrenie auftritt: Das Selbst erscheint anders als das Subjekt.

Die Ich-Perspektive unterscheidet Selbstheit von persönlicher Identität. Während „Identität“ (buchstäblich) Gleichheit[2] ist und Kategorisierung und Etikettierung beinhalten kann,[3] impliziert Selbstheit eine Ich-Perspektive und suggeriert potenzielle Einzigartigkeit. Umgekehrt verwenden wir „Person“ als Verweis auf eine dritte Person. Die persönliche Identität kann im Spätstadium der Alzheimer-Krankheit und bei anderen neurodegenerativen Erkrankungen beeinträchtigt sein. Schließlich ist das Selbst von „Anderen“ unterscheidbar. Einschließlich der Unterscheidung zwischen Gleichheit und Andersheit ist das Selbst versus Anderes ein Forschungsthema in der zeitgenössischen Philosophie[4] und der zeitgenössischen Phänomenologie (siehe auch psychologische Phänomenologie), Psychologie, Psychiatrie, Neurologie und Neurowissenschaften.

Obwohl die subjektive Erfahrung für das Selbstsein zentral ist, ist die Privatsphäre dieser Erfahrung nur eines von vielen Problemen in der Philosophie des Selbst und der wissenschaftlichen Erforschung des Bewusstseins.

das vom Ich über Selbstbestimmung erschaffene Ich als das Selbst; das Ego, jedoch sich auf keiner andere Lehre oder Vorstellung, Aussage der Gelehrten oder Wissenschaftler stützend;

Selbst Yogawiki

1. Selbst ist ein uneinheitlich verwendeter Begriff mit psychologischen, soziologischen, philosophischen und theologischen Bedeutungskomponenten wie teils eher egoistisch gemäss Ahamkara (ahaṃ 'ich' und kāra 'machend', von der Wurzel kṛ, 'tun' geprägtem

2. Selbst - alle Lebewesen bestehen nach hinduistischer Auffassung aus:

dem Atman (das Selbst: die ewige, unzerstörbare, innere Gestalt jedes Wesens, oft auch als Seele, bisweilen Heiliger Geist übersetzt)

der sterblichen, physischen Hülle (der stoffliche Körper)

dem feinstofflichen Körper mit den folgenden vier

Ahamkara - sich als eine Einheit, eine Person wissen, fühlen, erleben. Was ermöglicht, dass sich die Atman-Seele mit den unterschiedlichsten psychischen und physischen Zuständen identifizieren kann.

Chitta - das dem Verstand zugrunde liegende Bewusstsein ist weithin unbewusst.

Buddhi - Intelligenz, Vernunft.

Manas - Denken, Fühlen, Wollen. Wird oft mit Geist oder Verstand übersetzt.

Das Selbst oder die Höchste Seele ist die eigentliche Natur des Menschen – das gemeinsame Bewusstsein aller Wesen. Ein Dieb, eine Prostituierte, ein König, ein Heiliger, ein Hund, eine Katze, eine Ratte – alle sind in ihrer Essenz das gleiche gemeinsame Selbst. Volles Bewusstsein über das Selbst, das man durch Yoga erlangen kann, ist reine Wonne.