winden
Erscheinungsbild
- wenden mit Anstrengung, Druck, Streben in eine Richtung;
- winden geht mit einem umgeben oder überwältigen von Hindernissen einher;
- ‘drehen, (um)wickeln, schlingen, flechten’, reflexiv ‘ranken, sich krümmen, sich schlängeln’;
- Das stark flektierende gemeingerm. Verb
- ahd. wintan (8. Jh.),
- mhd. winden, winten ‘(sich) drehen, um-, einwickeln, sich umdrehen, angreifen’,
- asächs. windan ‘sich wenden, bewegen’,
- mnd. mnl. nl. winden, afries. winda,
- aengl. windan,
- engl. to wind,
- anord. schwed. vinda ‘winden, drehen’,
- got. biwindan ‘umwinden’
- (ugerm. *windaną; germ. *windan)
- führt mit
- aind. vandhúram ‘Wagenkorb’,
- grie. áthras (ἄθρας, aus *ϝαθ-) ‘Wagen’
- auf uig. *u̯endh- ‘drehen, winden, flechten’ (wozu auch ↗Wand, ↗wandeln, ↗wandern, ↗wenden, ↗Windel, ↗windschief, s. d.).
From Old High German wintan, from Proto-Germanic *windaną. Cognate with Low German and Dutch winden, English wind, Danish vinde, Swedish vinda.
wind,winde,windend,windende,windenden,windendem,windender,windendes,wand,gewunden