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Methodischer Naturalismus

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methodisch Naturalismus

Methodischer Naturalismus

Der methodische Neutralismus ist eine vom Wissenschaftsphilosophen Rudolf Carnap vertretene Position, nach der die Wahl einer empiristisch-wissenschaftlichen Sprache nicht mit einer Festlegung auf eine philosophische oder metaphysische Position verbunden sein soll.[1]

Diese Position spielt vor allem in Carnaps – zusammen mit Otto Neurath – unternommenen Anstrengungen eine wichtige Rolle, die verschiedenen empirischen Wissenschaften zu einer Einheitswissenschaft zusammenzufassen, die in einer Universalsprache ausgedrückt ist. Nach Carnap ist die Auswahl der Universalsprache insofern frei, als nur die exakten (syntaktischen) Regeln des Sprachaufbaus angegeben werden müssen. Mit der Wahl der Sprache sollen keine ontologischen (metaphysischen) Aussagen verbunden werden.

Literatur

  • R.Carnap: Die logische Syntax der Sprache (Wien/New York: 1968), S. 45

Was ist methiodischer Naturalismus (Google KI)

Methodischer Naturalismus ist eine philosophische Haltung, die fordert, dass Philosophie sich an den Methoden und Erkenntnissen der Naturwissenschaften orientieren und Erklärungen liefern soll, die mit diesen vereinbar sind, indem sie alles Existierende als Teil der Natur versteht und nur natürliche Ursachen zulässt. Es geht darum, dass Philosophie und Naturwissenschaften zusammenarbeiten sollen, wobei philosophische Erklärungen nicht im Widerspruch zu empirischen Befunden stehen dürfen, was oft zu einer naturalistischen Anthropologie und Erkenntnistheorie führt, die den Menschen als Teil der Natur begreift.

Gegenpositionen

  • Ontologischer Naturalismus
  • Methodischer Kulturalismus:

Quellen