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Traum

aus AufEinWort, der freien Forschung
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¦∑¦ trau + -m;

¦∅¦ meist im Schlaf (auch Halbschlaf oder Tagtraum) ausgeführtes träumen; träumen in dessen Gesamtheit, als Einheit, Ereignis, Erlebnis oder Ganzes betrachtet;

¦⊗¦ ‘im Schlaf auftretende Vorstellung, sehnlicher Wunsch’, verwandt mit griech. traûma “Wunde, Trauma”;

¦√¦ uig. *dʰrew- “verleiten, täuschen,”;

¦↵¦ uig. *dʰrewgʰ- “täuschen, verletzen, beschädigen” ??; ugerm. *draumaz; uwgerm. *draum; germ.*drauma- aus *draugma- ‘nicht wirkliches Bild, Trugbild’ voraus (vergleich ahd. gitrog, asächs. gidrog ‘Erscheinung, Trugbild’;

ahd. (9. Jh.), mhd. troum, asächs. mnd. drōm,


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Traum m. ‘im Schlaf auftretende Vorstellung, sehnlicher Wunsch’, ahd. (9. Jh.), mhd. troum, asächs. mnd. drōm, mnl. nl.droom, mengl. drēm, engl. dream, anord. draumr, schwed. dröm setzt germ. *drauma- aus *draugma- ‘nicht wirkliches Bild, Trugbild’ voraus (vgl. ahd. gitrog, asächs. gidrog ‘Erscheinung, Trugbild’), eine Bildung mit dem Suffix ie. -ma- zu ie.*dhreugh- ‘trügen, listig schädigen’ (s. ↗trügen).