in
der räumlichen und zeitlichen Lage, Richtung; vielfach übertragen (vgl. in Eile, in tiefer Trauer, im Namen des Gesetzes); uger. *in, ahd. in (8. Jh.), mhd.,
asächs. mnd. aengl. engl. mnl. nl. in, anord. ī, schwed. i, got. in
setzen mit grie. en, lat. in, lit. ị̃, iñg, iñ, aslaw. vъ, vъn-, vъ- russ. v,
die Ww. uig. *en, *eni, uig. *aén voraus.
Im Dt. wird in häufig mit folgendem "dem" zu "im" (mhd. imme aus in deme) verschmolzen (im Haus), mit folgendem "das" zu "ins" (ins Haus).
in ist häufig erstes Wortglied von Wzssg. (Inbegriff, Inbrunst, Ingrimm, Insasse), wird mhd. vor starktoniger Silbe zu en- abgeschwächt (z. B. mhd. enzwei, s. entzwei). Zum Ustw. ahd. mhd. īn (mit zweitrangiger Längung aus in), nhd. ein und entsprechenden Wzssg. s. ein2