dō
Latin
Etymology
Vom Proto-Italischen *didō, vom Proto-Indogermanischen *dédeh₃ti, von der Wurzel *deh₃- („geben“). Die Reduplikation ging im Lateinischen im Präsens verloren, bleibt aber in den anderen kursiven Sprachen erhalten. Ein Wurzel-Aorist (von Proto-Indogermanisch *déh₃t) ist im venetischen 𐌆𐌏𐌕𐌏 doto erhalten; die anderen kursiven Perfektformen spiegeln einen reduzierten Stativ wider, *dedai. Allerdings diente möglicherweise die Wurzel aorist als Quelle der lateinischen Präsensformen.[1] Zu den Verwandten gehören Altgriechisch δίδωμι dídōmi, Sanskrit ददाति (dádāti) und Altpersisch 𐎭𐎭𐎠𐎬𐎢𐎺 (dā-).
Prefixed relatives of this verb are difficult to distinguish from those of Proto-Indo-European *dʰeh₁-; see This is due to Latin's vowel weakening of the root's short -a- (e.g. damus to -dimus, and also the infinitive weakening from *-are to -ere) after the attachment of prefixes, causing these prefixed relatives to analogically assume the third conjugation.
Vorangestellte Verwandte dieses Verbs sind schwer von denen des protoindogermanischen *dʰeh₁- zu unterscheiden; siehe *-dere. Dies liegt an der Vokalschwächung des kurzen -a- der Wurzel im Lateinischen (z. B. damus zu -dimus und auch der Infinitivschwächung von *-are zu -ere) nach dem Anhängen von Präfixen, was dazu führt, dass diese vorangestellten Verwandten analog die dritte Konjugation annehmen .
Pronunciation
Verb
dō (present infinitive dare, perfect active dedī, supine datum); first conjugation, irregular
- to give
- Synonym: dōnō
- Tertium non datur.law of excluded middleA third [possibility] is not given: P 𝖵 ¬ P.