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beleg

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be-leg Vb. ahd.-deu.

belegen wrtl. 'beiliegen, beilegen'; ‘durch Darauflegen bedecken’, auch ‘auferlegen, besetzen, beweisen’.

  • WW
    • Ahd. bileggen ‘bedecken, umgeben’ (8. Jh.),
    • mhd. belegen ‘besetzen, einhüllen, einschließen, belagern’,
    • asächs. bileggian,
    • mnd. mnl. nl. beleggen,
    • afries. bilegga,
    • aengl. belecgan
  • ist eine Präfixbildung zu
    • ahd. leggen,
    • mhd. legen ‘legen, setzen’,
  • dem Kausativum zum starken Verb
    • ahd. liggen,
    • mhd. ligen ‘liegen, sich befinden’ (s. legen und liegen).
  • Das präfigierte Verb,
    • das ursprünglich das schmückende oder schützende Bedecken und Umkleiden eines Gegenstands bezeichnet,
    • entwickelt im Dt. vielfältige Verwendungsweisen, z. B.
      • ‘besetzen, belagern’ und ‘durch Zeugnis beweisen’ (beide schon mhd. und mnd.), s. Beleg,
      • ‘begatten’ (mnd. und frühnhd., heute noch von Tieren)
    • sowie in der älteren Rechtssprache ‘auferlegen, entschädigen’ und ‘gewinnbringend anlegen’ (alle zuerst mnd. bezeugt).
  • An ‘besetzen’ schließt sich im Bergbau der Sondergebrauch ‘ein Bergwerk mit Arbeitskräften versehen’ (16. Jh.) an, wozu als junge Ableitung Belegschaft

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