Dissonanz
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Dissonanz f. wrtl. 'Zweitönend'; ‘Mißklang, Unstimmigkeit (im Ton, Klang)’,
- smhd. dissonantz, als musikalischer Fachausdruck entlehnt
- aus gleichbed. spätlat. dissonantia, eigentlich ‘das Auseinanderklingen, Durcheinandertönen’;
Dissonanz (v. lat.: dis = „unterschiedlich, auseinander“ und sonare = „klingen“) wird in den folgenden Zusammenhängen verwendet:
- in der Musik für „auflösungsbedürftige“ Tonkombinationen, siehe Konsonanz und Dissonanz
- in der Psychologie für eine aus dem Widerspruch von Entscheidung und Wahrnehmung folgende innere Spannung, siehe kognitive Dissonanz
- im übertragenen Sinne z. B. zur Charakterisierung von Unstimmigkeiten in sozialen Gruppen oder Diskussionen
- für die Unterschiede im Käuferverhalten vor und nach dem Kauf eines Produktes
- Titel eines Bildes von Franz von Stuck, ausgestellt in der Villa Stuck in München