Parallele
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parallel + -e | f. ‘Gerade, die zu einer anderen in gleichem Abstand verläuft’, Hptwbg. des Egsw. parallel, zuerst Parallel m. und n. (1. Hälfte 16. Jh.), dann in Analogie zu Linie oder unter Einfluß von frz. parallèle die heutige feminine Form (18. Jh.). Übertragen ‘vergleichende Gegenüberstellung, Vergleich, Entsprechung’ (18. Jh.). Eine Parallele (von griech. παράλληλος parállelos „nebeneinander befindlich“ – zusammengesetzt aus παρὰ parà „bei“, „neben“ und ἀλλήλων allḗlon „einander“, „gegenseitig“) ist:
- in der Geometrie eine von zwei Geraden, die in einer Ebene liegen und einander nicht schneiden, siehe Parallelität (Geometrie)
- eine Ähnlichkeit im Verhalten oder Sachverhalt („geschichtliche Parallele“), siehe Ähnlichkeit (Philosophie)
- in der Musik eine Verschiebung in der Tonlage, siehe Parallele (Musik)
- speziell in der Musiktheorie eine Beziehung zwischen Tonarten, siehe Paralleltonart
- ebenfalls in der Musiktheorie eine Beziehung zwischen Dreiklängen, siehe Parallelklang
- Parallele (Militär), Laufgräben im gleichen Abstand zur Festung
Siehe auch
Wiktionary: Parallele – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen