Term
Term lat.-eng.-deu. gekürzt aus Terminus über engl. term, afrz. terme, v. lat. terminus; vgl. Prälogiken der Formeln II
- [1] Mathematik: Teil einer mathematischen Formel
- [2] Physik: Energiestufe eines Atoms oder Moleküls
- [3] Linguistik: ein Wort, Fachwort, Ausdruck, Begriff oder auch eine Bezeichnung[1]
- [4] Philosophie: Teilausdruck (beispielsweise ein Name, ein Prädikat) in einem philosophisch-prädikatenlogischen Satzkonstrukt
Synonyme:
Unterbegriffe:
- [1] Lambda-Term
- [2] Quellterm, Speicherterm
Beispiele:
- [1] In der Gleichung 5x3+y = 120 sind 5x3 und y je ein Term.
- [4] „Unter Namen wollen wir alle Individualausdrücke verstehen, […] Individualausdrücke werden manchmal auch singuläre Terme genannt. […] Prädikate sind demgegenüber allgemeine Ausdrücke oder, wie man auch sagt generelle Terme.“[2]
Term (Mathematik)
In der Mathematik ist ein Term eine sinnvolle Kombination aus Zahlen, Variablen, Symbolen für mathematische Verknüpfungen und Klammern. Ausgangspunkt sind die atomaren Terme, zu denen alle Zahlen (Konstanten) und Variablen gehören. Terme können als die syntaktisch korrekt gebildeten Wörter oder Wortgruppen in der formalen Sprache der Mathematik gesehen werden.
In der Praxis wird der Begriff häufig benutzt, um über einzelne Bestandteile einer Formel oder eines größeren Terms zu reden. So kann man bspw. für die lineare Funktion 𝑓(𝑥) = 𝑚𝑥 + 𝑏 von einem linearen Term 𝑚𝑥 und einem konstanten Term 𝑏 reden.