Zum Inhalt springen

Über Beziehungvermögen

aus AufEinWort, der freien Forschung
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 23. September 2025 um 13:54 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge) (Textersetzung - „Vorfolgeausgabe“ durch „Vorfolge“). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
  1. Wer Sich in Bezug auf Liebe nach dem zu richten sucht,
    1. was in Wörterbüchern oder auf vergleichsweise einem sich als Wissensvermittler anpreisenden Wikipedia über Liebe steht, wie auch allem Weiteren, daß durch Gelehrte, Philosophen, Dichter, Liedermacher… über Liebe verschriftet wurde,
    2. mindert dadurch sein Vermögen zu lieben und geliebt zu werden,
    3. da Ihm die Wirkweise falscher Aussagen, Ursachenzuweisungen, Schlußfolgerungen, Annahmen, Meinungen …, insbesondere verfälschter Wortbedeutungen nicht bewußt ist.
  2. Jedes Wort zur vermeintlichen Erklärung daß Liebe sei, mit deren gegebenen Bedeutungen Man in Übereinstimmung geht,
    1. wird unbewußt zur Bedingung und oder Einstellung anhand derer Man geneigt ist zu bemessen ob Man liebt, geliebt wird, oder auch nicht,
      1. sowie das jeweilige Ausmaß der Liebe bewerten, dies als Bedingungen haben und sein Empfinden, Fühlen, Handeln, Denken und Verhalten danach ausrichten
    2. und je mehr Bedingungen Jemand an Liebe stellt, umso bedingter begrenzter infolge weniger liebt Man,
      1. da Man seine Liebe an die Erfüllung seiner Bedingungen, wie auch an der Verwirklichung seiner eigenen Zielsetzungen entsprechend seiner Einstellungen bindet, Liebe damit verknüpft oder verschränkt,
      2. folglich das Ausmaß der Erfüllung, Einhaltung und Verwirklichung sich auf das Ausmaß der Liebe, der Zuneigung, dem Streben nach und gewähren von Wohlergehen auswirkt.
  3. Liebe ist losgelöst von Bedingungen bedingungslos frei,
    1. doch stellt der Begriff Beziehung die Bedingung des Beziehen von Etwas jeweils für Sich auf und ist daher bedingt bedingt
    2. und verschränkt Man seine Liebe mit seiner Beziehung liebt Man folglich bedingt,
      1. wobei Man lediglich das eingehen, fortbestehen und fortführen einer Beziehung an Bedingungen binden, jedoch seine Liebe frei belassen und nicht daran binden sollte.
  4. Diese Umstände um Liebe und Beziehung wissend, was soll Man Jemand antworten, wenn Er Einen fragt „Was ist Liebe?“, einen bittet zu erklären, was die Liebe ist,
    1. jede Aussage über Liebe könnte sein Vermögen zu lieben hindern, dadurch zu falschen Vorstellungen und Einstellungen gelangen
    2. und was soll Man Anderes einem Anderen über Liebe vermitteln, als die eigenen Vorstellungen, Einstellungen wie auch Meinungen über Liebe,
      1. aufgrund derer Man in der Liebe bereits selbst mehr oder weniger oft versagte bis scheiterte, somit an sich nicht wirklich aus guter Erfahrung heraus zu berichten weiß.
  5. Die Liebe mit etwas Anderem als Liebe gleichzusetzen, zu sagen, daß sie eine starke bindende Zuneigung und selbstlos sei, steigert nicht das Vermögen zur Liebe und befähigt den Mensch auch nicht wirklich Liebe im Dasein als daseiend zu erkennen und auszuüben
    1. sondern die Erwartung an den Anderen, daß Er Einem gegenüber eine starke bindende selbstlose Liebe gegenüber zu zeigen habe,
    2. wo doch sich dahinter die Lehrmeinung verbirgt, das Liebe bedingungslose Hingabe sei,
      1. wobei damit im religiösen Sinn an sich die eigene völlige Unterwerfung unter Gott und dessen Willen gemeint ist, welche die Aufgabe des freien Willen und eigenen Wollen bedingt, um selbstlos zu sein
    3. und Man Sich fragen muß, wie selbstlos den Gott ist, jemand der dies tut Sich wie ein Gott aufspielt, der diese Bedingungen aufstellt und für Sich vom Anderen deren Erfüllung erwartet, gar verlangt?
    4. starke bindende Zuneigung kann zu leicht mit Verlangen bis Trieb gleichgesetzt oder verwechselt werden, könnte eine Art Besessenheit sein
    5. wo doch die klar und deutlich ermittelbaren kennzeichnenden Merkmale bestehender gelebter Liebe an dem Ausmaß des Erhalt und der Steigerung von Leben, Lebendigkeit, Wohlgefühl, Wohlempfinden und Wohlergehen viel leichter zu bemessen sind,
      1. dort wo Wir die kennzeichnenden Merkmale der Liebe erleben, ist die Liebe den Bedingtheiten vorangestellt, findet sich das Bestreben, Begehren und Bemühen darin die Verfertiger der Liebe zu verwirklichen, gute Daseinzustände zu bewirken, zu erhalten bestehende Daseinzustände zu verbessern,
    6. und überall dort, wo Wir dem entgegengesetzt zugleich die kennzeichnenden Merkmale der Unliebe erleben, dort, wo Liebe den Bedingtheiten nachgestellt ist
      1. dort wo Wir Sterben, Unlebendigkeit, Unwohlgefühl, Unwohlempfinden, und Unwohlergehen beobachten können, dort wo sich gute Daseinzustände nicht erhalten oder verbessern lassen ist das Bestreben, Begehren und Bemühen der Liebe und dem Leben an sich hemmend, hindernd bis verhindernd entgegengestellt – oder?
  6. Wer bedingungslos liebt, hat sicherlich keine Bedingung aufgestellt, mittels derer von Sich und oder Anderen die bedingungslose Liebe eingefordert wird,
    1. somit die bedingungslose Liebe wie auch Hingabe mutmaßlich dem Wunschdenken eines Gelehrten entsprang,
      1. wozu auch jeder Andere neigt, um seine Vorstellungen gemäß seiner Einstellungen in deren Erfüllung die Verwirklichung der eigenen Zielsetzungen zu erzwingen sucht,
      2. der einhergehende bedingungslose Gehorsam und zugleich bedingungslose Unterordnung in allen Religionen von Schamanen, Guru, Priestern von ihren Gläubigen, gar von manchen Staatsorganen von ihren Bürgern, wie auch durch Befehlshaber von Soldaten abverlangt wird,
      3. so auch von vermeintlich Liebenden von Sich und oder von ihren Liebsten und Nächsten und Wer dies tut, hat nach meinem Kenntnißstand und Erfahrungen ganz gewiß nichts Gutes für Andere im Sinn, wie es auch die Menschheitsgeschichte widerspiegelt.
  7. Ich habe bislang nur die bedingungslose Liebe in der Art und Weise beobachtet, daß Bedingtheiten an den Anderen aufgestellt wurden, die dieser bedingt bedingungslos zu erfüllen habe
    1. und Man Ihm gegenüber dessen Bedingtheiten nur annahm, weil Er durch deren Einhaltung erhoffte, die Erfüllung seiner eigenen Bedingtheiten schneller und vollkommener erlangen zu können,
      1. seien die Bedingtheiten nun Vorrangstellungen, Bedingungen, Einstellungen, Zielsetzungen, Erwartungen als die Ausgestaltung seiner Gesinnung entsprechend seinem Gemütszustand
    2. und sobald seine eigenen Bedingtheiten in Erfüllung gingen, die Bedingtheiten des Anderen fallen ließ und wiederum nur dann erneut aufnahm, sollten die eigenen Bedingtheiten dadurch gefährdet werden dies nicht zu tun,
    3. und wenn der Andere darin versagte, derjenige dazu überging Liebe auf irgendeine Art und Weise vorzutäuschen, zu erheischen, Liebe zu erzwingen
      1. wie auch, die Erfüllung einer Bedingtheit mittels irgendwelcher Kunstgriffe, Hinterlist, einer Art Geschäft zu erwirken suchte, wenn es nicht gelingt oder gelang, begann den Anderen zu beschuldigen, abzuwerten, bloßzustellen,
    4. den in der Liebe und oder einer Bedingtheit Versagende, meist oft den Liebenderen auf irgendeine Art und Weise versteckt bis offen zu bestrafen, Ihm die vermeintliche Liebe und Zuneigung, wie auch Weiteres zu entziehen, Wohlergehen zu verwehren,
    5. in jedem Fall unangemessen darauf anzusprechen und Sich ungeeignet zu verhalten, wie auch dem Liebenden dann nicht allzuselten vorgeworfen wird nicht zu lieben, wo nicht zu lieben doch die eigene Freveltat ist, die beständig durch den Ankläger, dem eigentlichen Täter begangen wird,
    6. will Man eine wahrhaftig aufrichtige Antwort erhalten, Man an sich auch nicht fragt, „liebst Du Mich?“ – was soll Man darauf antworten?
      1. wenn Man so befragt wird, Sich die Frage stellen sollte, warum Man dahingehend befragt wird, das Ausmaß der Liebe für den Anderen offenbar nicht erkennbar ist und Man die Gelegenheit ergreifen kann zu ermitteln, woran der Andere dies bemißt.
  8. Man würde doch eher erwarten, daß in einer wahrhaftigen Liebesbeziehung weder Kläger noch Beklagter auftreten und dieses Klagen eher in einem Schauspiel geschieht
    1. und so stellt Man bei genauer Schau fest, daß die meisten Beziehungen wie eine beständige Uraufführung im Theater auf der Bühne des Leben aufgeführt werden und nicht viel Wahrhaftiges und Aufrichtiges daran und darin zu finden ist
    2. und wenn Man es genau nimmt, so geht es weder in Sachen Religion noch in einer Beziehung wirklich um bedingungslose Liebe oder Hingabe, sondern eher um bedingungslosen Gehorsam,
    3. dem so ist, sobald Sich Jemand in eine nur scheinbare Machtstellung erhoben, aber Er ansonsten nichts von dem zu bieten hat, daß Er vorgibt zu können, sein, tun, haben, zu werden oder zu geben.
  9. Bemißt Man anhand des Verhalten des Anderen das Ausmaß dessen ob und inwieweit Man von Ihm ausgehend geliebt wird, daß zu tun meist in Beziehungen geschieht,
    1. so muß Man beachten, daß sich das jeweilige Verhalten aus einer Vielfalt dessen Verfertiger herausbildet, von denen übergeordnet der jeweilige Gemütszustand, Gesundheitszustand, Daseinzustand, das Vernunftsvermögen, Beziehungvermögen und der Lebenswandel
      1. in Abhängigkeit zu den Erfolgsaussichten der Einhaltung von eigenen Bedingungen, Einstellungen, Erfüllung der eigenen Erwartungen und Verwirklichung der eigenen Zielsetzungen stehen.
  10. Gemütszustand, Gesundheitszustand, Vernunftsvermögen, Daseinzustand, Beziehungvermögen und Lebenswandel bilden einen Kreisfolgeablauf heraus, bei dem der Lebenswandel wieder am Gemütszustand anschließt
    1. sodaß der Gemütszustand den Gesundheitszustand begrenzend ausgestaltend vorbestimmt, der Gesundheitszustand das Vernunftsvermögen begrenzend ausgestaltend vorbestimmt, das Vernunftsvermögen den Daseinzustand begrenzend ausgestaltend vorbestimmt, der Daseinzustand das Beziehungvermögen begrenzend ausgestaltend vorbestimmt, das Beziehungvermögen den Lebenswandel begrenzend ausgestaltend vorbestimmt,
      1. der Lebenswandel wiederum den Gemütszustand begrenzend ausgestaltend vorbestimmt und sich der Abfolgekreislauf daraus erwirkt,
    2. jeder Zustand und jedes Vermögen jedoch auch von Anderen und deren Zuständen, dem Zustand der Beziehung und Beziehungen, den Zuständen des Lebensumfeld, des jeweiligen Gesellschaftssystem, deren Kultur und der Natur jeweils begrenzend ausgestaltend in deren Zuständen miterwirkend miterschaffend vorbestimmt,
    3. alle Zustände einander wechselwirkend sind und der sich daraus erwirkende Lebenswandel im Abfolgekreislauf auf alle Weiteren Verfertiger einwirkt und je nachdem abfolgend auf die Verfertiger stärkend oder schwächend einwirkend und ausrichtend verändert,
      1. so daß vergleichsweise eine Steigerung des Vernunftsvermögen folglich gemäß der Kreislaufabfolge des Abfolgekreislauf eine Steigerung des Daseinzustand, des Beziehungvermögen, des Lebenswandel zum Besseren hin erwirkt, wie auch infolge aller Weiteren Verfertiger,
      2. sich somit auch Gemüt und Gesundheit auf diese Weise steigern läßt und wird, somit die Steigerung des Gemüt infolge Gesundheit, Vernunft, Dasein und auch Beziehung steigert
    4. und auf die Steigerung des Vernunftsvermögen und damit der jeweiligen Vernunft zielt vergleichsweise die Vermittlung von Wissen dieser Art und Weise ab,
      1. wie es mittels diesem Schriftstück geleistet wird, somit solch ein Schriftstück in der Lage ist das Gemüt, die Gesundheit, die Vernunft, das Dasein, die Beziehung und den Lebenswandel Desjenigen zu steigern ist, Der den Inhalt dieses Schriftstück begreift
      2. und Wer dessen Inhalt mißversteht vermag in diesen Zuständen Sich zu verschlechtern – also bitte Obacht!
  11. Entscheidend für das Wohlergehen und Fortbestehen einer Beziehung ist, worauf Jemand seine Bewunderung bei Zustimmung, Gelingen und oder Gewinn, sowie seine Enttäuschung bei Versagen, Scheitern und oder Verlust richtet,
    1. welches meist anerzogener maßen und kulturell bedingt als Ausmaß der jeweiligen sagen Wir Zufriedenheit bis Frust meist bei selbstkritischen Menschen auf Sich und bei Sich in ihrem Dasein und Verhalten unbewußten Menschen meist auf seine Liebsten und Nächsten zur Auswirkung und Einwirkung bringen,
      1. Letztere somit von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt dies meist gegenüber dem Anderen zum Ausdruck bringen, dem Anderen aus Freude um den Hals fällt,
      2. oder in seiner Wut an die Gurgel geht, am liebsten im an sich eigenen Versagen dem Anderen den Hals umdrehen würde, oder gar Sich als den Schuldigen ausmacht und sich dafür selbst straft bis quält
      3. wobei eine Vielfalt an Verhaltensmuster dem Grad der Zufriedenheit nach zum Ausdruck gebracht werden,
      4. wodurch zugleich ein bitte mehr von dem Einen, oder ein auf jeden Fall weniger von dem Anderen anzuzeigen bis zu mittels Gewalt zu erzwingen sucht und im äußersten Fall der Selbstzweifler Selbstmord, der Ankläger Mord begehen würde,
    2. jedoch zu beachten ist, daß dies in Vielfalt aus anerzogenen, erlernten und Sich angeeigneten Verhaltensmustern besteht und keinesfalls nur eine zweiwertige Spanne zwischen den äußerst möglichen Erscheinungsformen geschieht
      1. und die jeweiligen Verhaltensmuster je nach Gemüt und Gesundheit auch körperorganisch bedingt und aufgezwungen sein könnten und es oft auch sind.
  12. Meist bestehen die Lebensumstände, daß Man seine Liebe an die Erfüllung von Erwartungen, Einhaltung der Einstellungen und Verwirklichung von Zielsetzungen gebunden, daran geknüpft, miteinander verkoppelt oder damit verschränkt hat
    1. und das Ausmaß seiner Zufriedenheit darin oder dahingehend dem Anderen gegenüber durch seine Verhaltensmuster zum Ausdruck bringt
    2. und an Erfüllung, Einhaltung und Verwirklichung das Ausmaß der einem entgegengebrachten Liebe bemißt,
    3. wie auch zugleich die dem Anderen gegenüber gezeigte Liebe und gelebte Zuneigung, Nähe, was Man dem Anderen zugesteht, zu geben, dulden und zu gewähren entsprechend zuzuteilen oder zu entziehen geneigt ist.
  13. Wer dieses als Verhaltensmuster erlernt oder Sich angeeignet hat, oder aufgrund seines niederen Gemütszustand oder niederer Gesundheit überwiegend in Abhängigkeit zu den körperorganischen Bedingtheiten,
    1. aufgrund niederen Gesundheitszustand, niederer Vernunft, niederen Daseinzustand, niederer Beziehung oder niederen Lebenswandel zu dementsprechend niederen Verhaltensmustern neigt,
      1. um für Sich zu Wohlempfinden, Wohlergehen, Vergnügen, Wohlstand gelangen oder erlangen zu können
    2. und zugleich seine eigenen Bedingungen, Einstellungen und Zielsetzungen und daraus erwachsenden Erwartungen, allen Anderem und der Anderen übergeordnet hat,
    3. wird entsprechend dem Ausmaß an deren auf Sich bezogenen Erfüllung, Einhaltung und oder Verwirklichung auch entsprechend in den benannten Zuständen schwanken
    4. und dem jeweiligen Gemüt nach und das damit jeweils verschränkte Verhaltensmuster gegenüber den Anderen zu Wirkung bringen,
    5. welches psychologisch als emotionale Verhaltensantwort oder Affekt bezeichnet wird, Psychologen diese jedoch rein unwillkürlich körperorganisch verstehen, daß diese nicht sind, da sie auch willentlich auslösbar und unterdrückbar sind.
  14. Die in der Psychologie mißverstandenen als emotionale Verhaltensantworten bis Affekte benannten Gemütserregungszustände sind jeweils ein mit dem jeweiligen Gemüt verschränktes grundlegendes Verhaltensmuster,
    1. welches auch vergleichsweise bei Tieren weniger abgestuft auftretend in übereinstimmender bis ähnlicher Ausgestalt oder Form auftretend ist,
    2. bei Tieren wie auch dem Mensch in einer dem Gemüt, Gemütszustand, Gemütserregung entsprechenden abgestuften Vielfalt als gemütsbedingte Verhaltensweisen und oder Verhaltensmuster in Erscheinung tritt,
    3. und Sich beim Mensch durch unangemessene meist gegen den Anderen gerichtete Beschuldigung, Abwertung, Bloßstellung und oder Bestrafung bis hin zu ausgeübter Gewalt zum Ausdruck bringt
      1. und infolge dadurch daß Ausmaß dessen Vermögen den Anderen zu Lieben und vom Anderen geliebt zu werden entsprechend mindert
      2. und Derjenige, Der diese Verhaltensweise der Unangemessenheit wiederholt aufweist auch Derjenige ist, Der die Beziehung nach und nach in dessen Güte mindert bis zerstört,
    4. es auch Menschen im tiefen Gemütszustand gibt, die aus diesen Verhaltensweisen und Verhaltensmustern ihr Vergnügen ziehen,
      1. Manche dies tun, um Sich und oder Etwas zu empfinden, Manche aus dem Leid Anderer ihr Vergnügen ziehen,
      2. da es ihnen mißlingt, gemäß ihrem niederen Gemütszustand aus dem Wahren, Guten, Richtigen, Nützlichen, Schönen ihr Vergnügen zu erfahren und zu erleben.
  15. Wenn es etwas gibt, wodurch Sich der Mensch vom Tier unterscheidet, dann darin,
    1. daß der Mensch über das Vermögen verfügt
      1. die körperorganisch wirkstofflich bedingten und beeinflußten, eigentlich Ihn im Dasein und Daseinzustand über den Körperorganismus wirkstofflich regelnden und steuernden unwillkürlichen Verhaltensmuster
    2. willkürlich zu steuern und auszuregeln vermag,
    3. ein darin eingeübter Mensch somit sein Gesamtdasein und Gesamtverhalten in allen Lagen des Leben willkürlich selbstbestimmt selbstbestimmend bestimmen kann,
      1. während Man ansonsten weitestgehend durch seinen Körperorganismus, Äußeres und durch Andere, den Lebensumständen, Ereignissen, dem Geschehen im Fühlen, Empfinden, Handeln, Denken und Verhalten fremdbestimmt wird,
    4. wobei dieses Vermögen mit dem ansteigenden Gemüt, zunehmender Gesundheit, höherer Vernunft, besserem Daseinzustand, besseren Beziehung und sich bessernden Lebenswandel ebenso steigert
      1. und der körperorganisch und anderweitig bedingte unwillkürliche Einfluß abnimmt.
  16. Verhaltensmuster stehen des Weiteren in Abhängigkeit dazu, wie Jemand in seiner Selbstverwirklichung Fortschritte erlangt,
    1. seinen freien Willen ausüben, Sich in seinem Dasein und Daseinzustand selbst bestimmen, regeln und steuern kann,
      1. wieviel Einfluß Er auf sein Überleben und Wohlergehen sowie Wohlstand ausüben und diese erlangen, erhalten und verbessern kann,
      2. in welcher Art und Weise Fremdbestimmung und Fremdeinwirkung Ihn daran hindert, inwieweit Er vermag Sich deren zu erwehren, diese zu überwinden,
    2. inwieweit Er vermag im Hinblick auf die Erfüllung seiner eigenen Erwartungen, Einhaltung der eigenen Einstellungen und eigenen Verwirklichung die Übereinstimmung Anderer durchzusetzen oder zu erlangen vermag,
      1. sowie zu gemeinsamen Einstellungen, Zielsetzungen Erwartungen zu gelangen, Sich die Anderer und Gemeinsamer zueigenmachen kann und wird,
    3. da Man nur geneigt ist die eigenen, sowie die Sich zueigengemachten gemeinsamen Erwartungen, Einstellungen und Zielsetzungen oder die Anderer, die Man Sich zueigenmachte zu erfüllen, einzuhalten und zu verwirklichen.
  17. Sich zueigenmachen, die Zueigenmachung erfolgt dadurch,
    1. daß Man mit einem vergangenen, gegenwärtigen und oder zukünftigen Dasein, Daseinzustand, damit einem Können, Sein, Tun, Haben und oder Werden in Übereinstimmung geht, daß dem so war, ist oder wird, dem zustimmt
      1. und Sich infolge darauf einstellt, danach ausrichtet und dazu auf irgendeine Art und Weise beiträgt und sei es nur, daß Man es duldet, erduldet oder erleidet, daß dem so verbleibt, ist, oder wird,
    2. wobei Übereinstimmung und Zustimmung nur dann wirklich erfolgt, wenn die Zustimmung nach freiem Willen Sich in seinem Dasein und Daseinzustand selbstbestimmt selbst zu bestimmen
      1. und jede Nichtübereinstimmung und aufgezwungene Zustimmung zur vorgetäuschten Übereinstimmung und Zustimmung wird,
      2. folglich sobald und soweit wie möglich unbewußt bis bewußt absichtlich, versteckt, verschleiernd bis offen zum Scheitern gebracht wird.
  18. Was auch immer die Liebe sei,
    1. so wirkt sich beobachtbar und überprüfbar beweisbar Liebe in der Form von echtem Wohlwollen, spürbarer Zuneigung, wirklicher Fürsorge, herzlicher Freundlichkeit und angemessenen Umgang gegenüber Sich und oder Anderen
      1. förderlich auf Gemütszustand, Gesundheit, Vernunft, Daseinzustand, Beziehung und Lebenswandel Desjenigen aus, Der auf diese Art und Weise liebt und geliebt wird,
    2. wie auch bekannt ist, das jede Minderung dessen sich auf das jeweilige Leben es in seinem Dasein hemmend auswirkt, dies lebensfeindlich bis überlebensfeindlich wirkend ist
      1. die Lebensbeschaffenheit in unmittelbarem Verhältniß zur Art und Weise der Liebe als Liebesbeschaffenheit steht, somit ein Mindern des Wohlwollen, der Achtsamkeit, Gewahrsamkeit, Fürsorge, Freundlichkeit und oder Angemessenheit sich bedingt in der Art und Weise auswirkt,
      2. daß wenn das Gemüt absinkt oder abfällt, die Gesundheit gefährdet wird, Unvernunft aufkommt, der Daseinzustand sich verschlechtert, die Beziehung sich mindert und sich der Lebenswandel entsprechend verändert, sich jeweils in dessen Beschaffenheit verschlechtern bis verschlimmern, sich das Daseinsvermögen in dessen Güte mindert
      3. und dies eigentlich auch verwunderlich an sich allgemein bekannt ist und dennoch geschieht oder zugelassen wird!
  19. Somit im Grunde das Ausmaß gelebter und erlebter Liebe sich sogar auf die Lebensdauer auswirkt
    1. und dennoch wirken, selbst in den scheinbar besten Beziehungen Liebende so aufeinander ein, daß Sie das Vermögen zu lieben und geliebt zu werden einander mindern, infolge ihr Leben und ihr Lebensumfeld mindern
    2. und dies liegt meist nicht in deren Absicht dies zu tun, sondern in der Unkenntniß dessen, daß Sie nicht wissen daß Sie und in welchem Ausmaß Sie dies wie und warum tun,
      1. Sie also nicht wissen daß Sie in ihrer Unkenntniß unausweichlich Sich und den jeweils Anderen Schaden zufügen, dessen Leben in Beschaffenheit und Dauer hindern und mindern anstelle es zu befreien und zu steigern
    3. und des Weiteren in der Unkenntniß über die Wirkweisen der Verfertiger des Daseinsvermögen, daß Ihnen die Verhaltensweisen und Verhaltensmuster durch ihr jeweiliges Gemüt aufgezwungen werden,
      1. dies umso mehr körperorganisch wirkstofflich aufgezwungen ist, je tiefer sie in einem oder mehreren Zuständen absinken, insbesondere im Gemüt
    4. somit das für ein menschliches Dasein benötigte Daseinsvermögen nur im höherem Gemütszustand besteht, sich mit aufsteigenden Gemüt wie von selbst einstellt und sich dann die Verhaltensweisen und Verhaltensmuster der Menschlichkeit wie von selbst verwirklichen.
  20. Die Art und Weise zu Lieben wirkt sich auf die Art und Weise des Leben, dies auf die Art und Weise des Leiden, dies auf die Art und Weise des Leib und wie es im Volksmund heißt auf die Leber aus,
    1. wobei die Leber als das zentrale Organ des Stoffwechsel und die größte Drüse des Körpers bis ins 17. Jahrhundert als Blut bildendes Organ und das Herz als „Sitz des Lebens“ galt,
    2. vor allem zu Lieben als vom Herz oder dem Herzen nach ausgehend und niedere Gefühle wie Haß, Neid und Zorn, Abneigung, das Leben Hindernde auf die Leber schlagen würde
      1. und so ganz Unrecht haben da die Gelehrten seit der Antike und Bestehen dieser Lehrmeinungen nicht, aber auch nicht zur Genüge Recht, vor allem in deren Begründungen und Ursachenzuweisungen, wie vergleichsweise der aufeinander zu Astrologie und Naturheilkunde gründenden aufbauenden Temperamentenlehre und Säftelehre
    3. und die Worte Lieben, Leiden, Leben, Leib und Leber fangen wohl im Deutsch nicht ohne Grund alle mit „L“ an und offenbaren durch diese Wortfamilie zum Ausdruck gebrachtes Urwissen,
      1. sich die Vergiftung der Liebe, des Leben, Leiden, Leib und Leber in jeweils vergleichbarer Art und Weise auswirkt,
      2. wobei Leiden wie griechisch Pathos nicht bedingt nachteilig ist, sondern ursprünglicher „ergehen, erfahren, erleiden“ bedeutete und erst im Verlauf sich auf Schmerz, Krankheit begrenzte, wie Man es auch noch aus dem Wort Leidenschaft heraus erkennbar ist.
  21. Der gemeinsame Nenner von Liebe zu Leben findet sich in dem Vermögen der Leber, da die Leber im Vergleich zu anderen Organen des Körpers ein verhältnißmäßig ausgeprägtes Vermögen zum Wiederaufbau hat,
    1. sodaß wenn ein Teil der Leber abstirbt, verletzt oder beschädigt wird, so kann das betroffene Gewebe wieder neu gebildet werden vorausgesetzt, daß die Ursache der Verletzung oder Beschädigung entfernt wurde und deren Grundstruktur erhalten blieb
    2. und Vergleichbares trifft auf die Liebe zu, wie auch in gewisser Weise auf Leiden, Leben und den Leib zu
      1. so daß ein Kind mit dem Vermögen zu lieben geboren wird, es einer der grundlegendsten Veranlagungen des Mensch ist, die trotz aller Verletzungen im Verlauf des Leben sich wieder zur vollen Blühte zu erneuern vermag.
  22. Durch Beobachtung wurde ermittelt, das Kleinkinder bei mangelndem Wohlwollen ihnen gegenüber, mangelnder Gewahrsamkeit, Fürsorge, Freundlichkeit und Angemessenheit,
    1. welche bereits die erforderliche Zuneigung erwirken, trotz deren wirklich gegebener Überlebensfähigkeit früh versterben, sozusagen an mangelnder oder ungenügender Liebe eingehen,
      1. während Kleinkinder andere Mängel wie vergleichsweise Hunger oder nachteilige Lebensumstände viel länger durchstehen und eher überleben als einen Mangel an Zuneigung,
      2. wobei Liebe sicherlich keinen Hunger stillt, jedoch ein grundlegendes Begehren daran und Streben darin bestehen müßte Liebe und Leben in deren Beschaffenheit oder Güte zu steigern und dies allgemein nicht erkennbar besteht
    2. und jegliche bisherige Antwort auf die Frage, warum dies so ist, unzureichend gewesen sein muß, da bei Verkennen der Urgründe eines nachteiligen Daseinzustand die jeweiligen darauf gerichteten Maßgaben diesen nicht bessern und gar verschlechtern
    3. und Wir hier von Erscheinungen sprechen, die seit tausenden Jahren bekannt und keinesfalls neu sind,
      1. selbst die Gelehrten der Antike darüber philosophierten und deren Lehrmeinungen genauso wenig hilfreich darin waren, wie es die neuzeitlichen Forschungsergebnisse der Wissenschaftler sind.
  23. Meist sind die Kinder bereits im Alter von sechs Jahren aus kulturellen Gründen je nach Region, Religion und Lebensumstände auf Erden mehr oder weniger ausgeprägt beziehungsunfähig geworden, dem Alter in dem die eigentliche Beziehungsfähigkeit sich herausbildet
    1. ob deren Eltern eine Beziehung bekamen, weil sie Sich verliebten, verheiratet wurden, sie dann ein Kind oder die Beziehung wegen einem Kind bekamen, weitere Kinder folgten oder nicht,
    2. so ziehen meist beziehungsunfähige beziehungsunfertige Eltern und oder Erzieher Kinder auf, wodurch den Kindern von klein auf ein Beziehungsunvermögen anerzogen wird,
      1. dies im Verlauf des Erwachsenwerden insbesondere durch Kindergärten, Schulen und Ausbildung verstärkt wird
    3. und dann durch deren oft vermeintlichen Liebe, Heirat oder Kind den Kreislauf in Gang halten, welches sich durch alle Gesellschaftsschichten zieht, also Reiche dahingehend nicht besser dastehen als Arme.
  24. Und würde Man eine Schwelle für erträgliche Lebensumstände und Erziehung erheben, unter denen Kinder geboren und kindgerecht aufgezogen werden können,
    1. so würden daran wohl drei Viertel der Menschheit scheitern und keine Kinder bekommen dürfen, welches ebenso unabhängig von der Art und Weise der Kultur ist,
      1. so daß Beziehungsunvermögen ein grundlegend systembedingter Fehler jeglicher Gesellschaftssysteme, insbesondere jedoch deren jeweiligen Religion, Politik und Bildungswesen ist
    2. und der Familienzusammenhalt ist kein Kennzeichen, ob Kinder beziehungsfähig aufwachsen oder nicht,
      1. sondern der Gemütszustand der Eltern und Erzieher, deren jeweiliger Gesundheitszustand, deren Vernunftsvermögen, Daseinzustand, eigene Beziehung und deren Lebenswandel
      2. aus dem heraus sich ihr Werden und damit ihre Beziehungsfähigkeit, Fertigkeit im Umgang miteinander, ihr Vermögen ihre eigene Beziehung zu erschaffen, erhalten und zu verbessern, wie auch alles Weitere herausbildet und das Ausmaß und die Art und Weise gelebter Liebe erwirkt.
  25. Die Liebe selbst wird dadurch entweder unterdrückt oder durch das Systemwerk des jeweiligen Gesellschaftssystem zerrieben, ihrer jeweils gelebten Kultur
    1. und es ist auch kein Kennzeichen guter Umstände, ob Eltern ihre Beziehung für die Lebensdauer aufrechterhalten oder nicht, da im Verlauf deren Beziehung meist deren Gemützustand und Gesundheitszustand weiter absinkt,
    2. Gemüt und Gesundheit jeweils die auffälligsten Kennzeichen für das bestehende Ausmaß des jeweiligen Beziehungvermögen sind
    3. und die meisten bis zum Ende der Lebensdauer haltenden Beziehungen dies aufgrund kultureller Bedingungen unabdingbarer Abhängigkeiten tun und nicht etwa, weil Sie einander lieben und es wirklich aus Sich heraus wollen
    4. und daher viele Beziehungen in den Kulturen, in denen dies überhaupt möglich ist auseinanderbrechen oder besser sollten und je mehr Kinder eine Familie hat, umso mehr trifft dies zu
    5. und es wäre meist besser, daß Eltern Sich auf zwei Kinder beschränken und diese besser erziehen würden, da sie eigentlich heutzutage schon mit Sich, dem Anderen, sowie mit einem Kind erst recht überfordert sind
    6. und Ich kann dies einschätzen, da Ich selber Kinder habe und viele Kinder habe aufwachsen sehen und deren Wandlungen hin zu gesteigertem Beziehungsunvermögen beobachten konnte, auch im eigenen Fall war es nicht anders –
      1. ein Grund, warum Ich meine Forschung darin aufnahm – warum verhalten sich Menschen so wie Sie es tun?
  26. Kinder erlernen ihre Verhaltensweisen maßgebend durch Abschauen wie die Eltern (Vater und Mutter) miteinander umgehen und welche von ihren Verhaltensweisen zum vermeintlichen Erfolg führen,
    1. sodaß Kinder das für Sich annehmen, mit dem ein Elter (Vater oder Mutter) gegenüber dem anderen Elter Sich durchsetzen konnte
      1. und so erlernen Sie die Verhaltensweisen meist der Mutter zuerst, dann die des Vater, dann die anderer Kinder und Anderer
    2. und als werdende Jugendliche zu werdenden Erwachsenen testen Kinder im Grunde dann allesamt ihre erlernten anerzogenen Verhaltensweisen aus, um ihre eigenen Erwartungen, Einstellungen und Zielsetzungen zu verwirklichen,
      1. was dann pubertäres Verhalten im Verlauf des Erwachsenwerden genannt wird, wobei Man ruhig das Erwachsenwerden auf das Körperliche begrenzen kann,
      2. da dieses nicht zum Vernunftswerden führt, sondern lediglich dazu, ob und inwieweit ein Mensch systemgeformt (systemkonform) wird oder nicht,
    3. daß jeweilige Gesellschaftssystem also eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Form beziehungsunvermögender Menschen hervorbringt
      1. und sich diese Umstände dadurch beweisen, daß es eigentlich egal ist, welche Rasse und welches Geschlecht ein Mensch hat, jedoch nicht egal ist in welcher Region, Religion und Familie und deren Lebensumstände ein Kind hineingeboren wird,
      2. derselbe Mensch in einer anderen Region, Religion und oder Familie durch diese die jeweiligen Verhaltensmuster sozusagen eingeprägt bekommt.
  27. Die Erziehung der Kinder scheitert schon an der Vernunft der Eltern und dem,
    1. daß Eltern Sich für vernünftig halten und was Eltern für vernünftig halten, daß wirklich und tatsächlich jedoch unvernünftig ist und insbesondere daran, daß Eltern das Ausmaß ihrer eigenen Unvernunft nicht erkennen können,
      1. da Eltern nie erlernten was Vernunft wirklich ist und wie Vernunft entsteht, bewirkt, erlernt und gesteigert wird,
      2. somit ihre Kinder als Erwachsene vernünftiger werden würden, als ihre Eltern es waren, wüßten Eltern wie Vernunft bewirkt wird
    2. und da Eltern es nicht wissen, erziehen Eltern ihre Kinder weitestgehend zu Gehorsamkeit,
      1. wobei Kinder meist aus den Anreizen (ihrem Instinkt) heraus eigentlich durch Ungehorsamkeit den Mangel der Familie und des Gesellschaftssystem, des Schulsystem und Weiterem zum Ausdruck bringen und Sich dem zu erwehren suchen,
    3. ein Kind daher von Geburt an beziehungsbereiter und beziehungsfähiger als diejenigen ist, die es zur Beziehungsfähigkeit und Beziehungsfertigkeit zu erziehen suchen.
  28. Fähigkeit ist eine mehr oder weniger vorhandene zur Geburt bereits erlangte Veranlagung, während Fertigkeiten erlernt werden müssen, um ein Können herauszubilden
    1. und Können benötigen neben den Erkenntnissen zu Kenntnissen die Möglichkeit, Mittel und Gelegenheit zu deren Anwendung und diese zusammen wirken sich wiederum auf die Fähigkeit steigernd oder mindernd aus,
      1. sodaß auch bei geringerem Ausmaß an angeborener Fähigkeit diese durch das Erlangen der Fertigkeiten anregend gesteigert werden können
    2. und nicht Jeder vermag die höchste Kür zu schaffen, doch ist es vergleichbar wie in der Musik, sodaß Einjeder irgendein Musikinstrument soweit erlernen und sein Vermögen darin soweit steigern kann,
      1. daß Er zumindest mit musizieren und Sich durch das Musizieren darin steigern kann und sei es nur eine Rassel, die Man als Kind bereits bekam und dies besser ist als Nichts
    3. und Musik und gemeinsames Musizieren tatsächlich das Beziehungvermögen eines Menschen bedingt steigert,
      1. also Musizieren ein allgemeiner Bestandteil jeder Kultur sein sollte, da es ein einfaches Mittel zu dessen Steigerung und Bildung von Gemeinschaften und Vernunft ist,
      2. da Einjeder falsch spielend Sich an Jenen, Die richtig vorspielen ausrichten kann und für gewöhnlich auch wird – ein Kind zu musizieren aus Sich heraus zu erlernen vermag
    4. Beziehungvermögen also eine Sache des Vorleben und der Einübung und Liebe dieser förderlich ist.
  29. Musik und Musizieren ist keine Gewähr für gute Beziehungen, sondern Anhand von Musik kann Man fast alles Bedeutende und Wichtige über Beziehung ablesen, ableiten was für gute Beziehungen von Bedeutung und Wichtigkeit ist
    1. und da auch die besten Musiker dies meist nicht erkennen, scheitern auch deren Beziehungen meist
    2. und Jedem dürfte sehr leicht klar werden, daß alleine für Sich zu musizieren bei Weitem weniger Freude bereitet als zusammen zu spielen und je besser Man zusammenspielt, es umso mehr Vergnügen bereitet
    3. und ein Gesellschaftssystem als eine Art übergroßes Orchester dazu neigt, immer nur ein Musikstück in der selben Art und Weise wiederholt zu spielen
    4. und Wer Sich dem nicht fügt, den Ton oder Klang verfehlt zu bestrafen und auszugrenzen geneigt ist
    5. wie es auch unsinnig ist, das ein Orchester einem anderen Orchester ihre Art und Weise zu Spielen und ihr Musikstück aufzuzwingen sucht, wo doch gerade die Vielfalt der Musik ein wesentlicher Verfertiger des Vergnügen daran ist.
  30. Man kann tatsächlich fast alles Notwendige für Beziehungen an Musik ablesen und ein Gesellschaftssystem als ein System aus Orchestern bestehend ansehen,
    1. ein verschachteltes aufeinander aufbauendes System, daß auch seine besonderen Solisten benötigt und hervorbringt und nicht alle gleich macht und deren Erfolgsvermögen und Erfolgsaussichten auch in Abhängigkeit zu den Musiklehrern und Dirigenten steht,
    2. eine Beziehung mindestens eine musikalische Zweiheit, eine Familie bereits bedingt ein musikalische Dreiheit und so weiter und die Verwandtschaft und oder das Lebensumfeld, ein Unternehmen jeweils mit einem Orchester vergleichbar ist
      1. und Man als Musiker und Spieler des Leben nicht unabdingbar an ein und dasselbe Orchester wie auch Lebensumfeld gebunden ist.
    3. Man jedoch damit beginnt zu musizieren oder spielen anfangen muß, dies dann erweiternd steigert,
      1. um entsprechend seines Können in einer mehr oder weniger großen Musikgruppe bis hin zu einem Orchester aufgenommen werden zu können, die jene Musik spielt, die auch dem jeweiligen Musiker gefällt,
    4. was zur Folge hat, daß Man auch in Sachen Religion, Politik, Wirtschaft als Kultur in das Land gehen sollte, in dem diese Kultur besteht, anstelle dem Lande seine jeweilige Kultur aufzuzwingen,
      1. die Daseinzustände im jeweiligen Land sind deren Beleg für deren Güte ihres „Orchester“, also die jeweilige Güte deren Gesellschaftssystem.
  31. In europäischen Ländern wurden die Stammesgesellschaften gebrochen und infolge weitestgehend in Ständegesellschaften gewandelt,
    1. diese wiederum brechend in Klassengesellschaften gewandelt und diese weiter und weiter gebrochen, sich im Verlauf die Nationalstaaten herausbildeten,
      1. auch in den letzten Jahrzehnten Bekanntschaftskreise, Freundeskreise und Familienkreise weiter gebrochen wurden und nun durch Umsiedlung von Flüchtlingen die Nationalstaaten wiederum gebrochen werden sollen, welches als Migration getarnt wird
    2. infolge der Mensch in den europäischen Gesellschaften immer weiter vereinzelt wurde, sodaß das Gesellschaftssystem den beziehungsarmen Einzelmensch als Alleinstehenden (oft Single genannt), an sich unwillentlich Alleingestellten in all seinen Belangen regeln und steuern kann
    3. und infolge vorbedingt Beziehungen und Gemeinschaften entweder erst gar nicht mehr zustande kommen oder nicht aufrechterhalten werden können, da dies dem jeweiligen Gesellschaftssystem nach so gewollt ist
    4. und dennoch stehen Beziehungen in anderen Regionen auf Erden nicht besser da, auch wenn diese einen stärkeren Zusammenhalt haben,
    5. da wie zuvor aufgezeigt das jeweilige Gemüt und die Gesundheit, die Vernunft, der Daseinzustand des Einzelmensch den Lebensumständen übergeordnet, diese bewirkend maßgebend ist
      1. und darin unterscheiden sich die Gesellschaftssysteme nicht grundlegend, die jeweils in deren Gemüt, Gesundheit, Vernunft, Dasein und Lebenswandel allesamt zu tief sind,
    6. und Wohlstand und Technologie nur darüber hinwegtäuschen, wie schlimm es allgemein eigentlich bestellt ist –
    7. angemerkt sei, daß Ich bislang noch nie Jemand kennenlernte, der tatsächlich allein leben wollte,
      1. Ich lediglich absichtlich allein lebende Menschen fand, Die in Liebe, im Leben und Gesellschaft enttäuscht wurden und sich daher zurückzogen und Sich allein leben zu wollen als Rechtfertigung für ihr Leben setzten,
      2. wobei diese vermeintliche Einstellung oder Zielsetzung einer Selbsttäuschung gleicht und damit einer Lebenslüge entspricht –
    8. allein zu Leben, nicht allein leben zu können, oder allein leben zu wollen, macht jeweils einen bedeutenden Unterschied aus.
  32. Im Grunde bringen Gesellschaftssysteme Menschen dazu Gegenstände wie Lebewesen und infolge Lebewesen wie Gegenstände zu betrachten und zu behandeln
    1. und dies geschieht schon im Verlauf der frühen Kindheit durch das Spielen mit Spielsachen, Puppen und Stofftieren dem das Kind eine gewisse scheinbare Lebendigkeit und Eigenständigkeit aus Sich heraus verleiht, die dessen eigene ist,
      1. so diesen Gegenständen scheinbare Lebendigkeit gibt, jedoch im Verlauf nicht wirklich erlernt diese auseinanderzuhalten und so dazu erlernend geneigt wird Lebewesen wie Gegenstände zu behandeln.
    2. Man dies auch in gewisser Weise und gewissem Umfang erlernen und können muß, um Tiere töten und Tierfleisch verzehren zu können
      1. und was Man gegenüber Tieren vermag zu tun, ist der Mensch auch geneigt bei sich äußerst verschlechternden Situationen gegenüber Menschen zu tun, ihnen anzutun,
      2. sodaß daher die Gewaltbereitschaft gegenüber Menschen in jenen Kulturen ausgeprägter zu sein scheint, die Tierfleisch konsumieren, wobei dies nur eine Neigung, kein Muß ist,
    3. es nur ein kleiner Schritt ist, das gegenüber Menschen zu tun, in daß der Mensch gegenüber Tiere zu tun eingewöhnt worden ist,
      1. sein Haustier tretender Mensch auch seinen Nachbarn oder gar sein Kind umso eher tritt, als Jemand, der mit einem Tier umzugehen weiß,
      2. wobei dies maßgebend in Abhängigkeit zu Einstellungen und Betrachtungen steht, es somit auch Leute gibt, die ihrem Haustier alle Liebe und Aufmerksamkeit schenken und ihr eigenes Kind vernachlässigen.
  33. Es ist an sich offensichtlich so, daß ein Mensch einen anderen Menschen erst zu einem Gegenstand oder Unmensch gemacht haben, in als solchen betrachten muß, bevor Er einen Mensch ausgenommen im Fall der Notwehr töten oder ermorden kann,
    1. daher muß ein Staatsgebilde die Bevölkerung eines anderen Staates erst mittels Propaganda und Umerziehung auf die Ebene von Raubtieren oder Vieh herabwürdigen, bevor es seine Soldaten losschicken, sie jagen und abschlachten lassen kann,
    2. wie es gegenwärtig von der Ukraine ausgehend gegenüber den Russen der Region geschieht und ganz Europa und deren Verbündete die ukrainische Regierung auch noch darin unterstützt, ohne diese Unterstützung dieses Verbrechen gegen die Menschheit und Menschlichkeit gar nicht erst möglich wäre und geschehen könnte.
  34. Es ist nicht der Einzelmensch, daher nicht der unmittelbar jeweils Andere, der seiner Veranlagung nach Beziehungsunfähig ist,
    1. sondern grundlegend das jeweilige Gesellschaftssystem aufgrund dessen Vielfalt an systembedingten Mängeln und Fehlern
      1. und folglich gibt es keine Schuld des jeweils Anderen, somit auch keine eigene Schuld, sodaß Man Sich jegliche Beschuldigung einander ersparen kann,
    2. Einjeder die jeweils beste Beziehung hat, die durch das jeweilige Gesellschaftssystem und Lebensumfeld ermöglicht und gewährt wurde und wird, egal wie gut oder schlimm diese sein mag
      1. und wenn dann eher seine Eltern oder Erzieher, seine Lehrer, Ausbilder, seinen Arbeitgeber, Bürgermeister und so weiter oder die des jeweils Anderen, aber nicht unmittelbar Sich und oder den Anderen, wobei dabei zu bedenken ist, daß es ihnen nicht anders erging
    3. und des Weiteren ist zu bedenken, daß Man Dem Macht über Sich, sein Dasein und Daseinzustand zu haben zugesteht, Dem Man die Schuld zu haben zuweist und alle Aufmerksamkeit darauf lenkt und daran bindet,
      1. anstelle auf die Stelle zu lenken, Die tatsächlich darin ursächlich ist und zum besseren hin zu wandeln bedarf,
      2. und Sich und den Anderen so in die Lage zu bringen zumindest das angehen und verbessern zu können, worauf Sie am ehesten und meisten Einfluß ausüben können
    4. und Dies sind Sie jeweils Sich selbst, der Einstellung des ersten Ansatz nach Man Sich zuerst an die eigene Nase faßt, auch wenn Man eher geneigt ist die des Anderen einzuschlagen,
      1. da seine eigene Verbesserung die Beziehungsfähigkeit steigert, gesteigerte und feste Beziehungen die Grundlage jeder Gesellschaft sind
      2. und Diese von unten her zu verbessern ist, da „von oben“ her alles dazu getan wird, dies zu verhindern und daß Gegenteil dessen zu erwirken und zu bewirken.
  35. Als Eltern oder Erzieher braucht Man einem Kind wirklich nur Wohlwollen, Gewahrsamkeit, Fürsorge, Hilfsbereitschaft, sowie Angemessenheit und Freundlichkeit als Grundlage zu vermitteln, auf der alle weitere Vernunft sich aufbauen läßt,
    1. sowie eine Erziehung zur Selbstbestimmtheit, Selbstverwaltung, Selbsthilfe, seinen Beitrag zu leisten und dann erweiternd darauf aufbauend Hilfsbereitschaft in Bezug auf Andere zu deren Wohlergehen,
      1. dieses dem Kind durch es vorzuleben zu lehren, Sich darin zu üben dies anderen zu gewähren und gegebenenfalls für Sich einzufordern und notfalls dies für Sich durchsetzen zu können
    2. und was für ein Kind gilt und Ihm gut tut, gilt ebenso für eine Beziehung, eine Familie, einer Nachbarschaft, ein Dorf
      1. bis hin zu einer gesamten Gesellschaft deren Bildungssystem dies so lehren würde, daß sich deren Politiker, Verwalter, deren Lehrer, Erzieher und alle Weiteren entsprechend ausrichten,
      2. so daß dies im Kindergarten, in der Vorschule und Schule bereits gelehrt und eingeübt und so in die Gesellschaft eingewöhnt wird,
    3. während Man gegenwärtig nicht wirklich bestimmen kann, ob am Rednerpult ein Politiker oder Drogensüchtiger, Alkoholiker oder Psychopath steht,
      1. die Wahrscheinlichkeit sogar hoch ist, daß dies zugleich zutreffend ist, vergewissert Man Sich deren Verhalten und Daseinzustand – wie anders sollte Man deren Aussagen und verkündeten Maßgaben begründen?
  36. Was sich jeweils gebietet, erlernt Man nicht wirklich aus Geboten und eine durch Gebote ausgerichtete Gesellschaft richtet sich unweigerlich auf Vorbemundung, Vermeiden, Erzwingen, Bekämpfen und Bestrafen aus
    1. und verstärkt dadurch das Ungewollte, Ungebrauchte, Unnotwendige, Unnützliche anstelle das Gewollte, Gebrauchte, Notwendige und Nützliche zu bieten und zu gebieten und alles danach und die Aufmerksamkeit darauf zu lenken,
    2. da Man bedingt mehr davon anregt und bekommt, worauf Man seine Aufmerksamkeit lenkt und Sich dadurch geneigt ist lenken zu lassen,
    3. also die eigenen systembedingten Fehler gemäß der grundlegenden Ausrichtung einer Gesellschaft und dessen systembedingten Fehler bestehen, die eigenen wirklich leichter zu beheben sind, als Man denken mag,
    4. da es wirklich nur eine Änderung der Einstellung bedarf, da schließlich jegliche Zielsetzungen und darauf abgestimmte Maßgaben aus entstandenen Einstellungen heraus erwirkt oder gemäß dieser ausgestaltet werden
      1. und verändert Man die Einstellung, sich infolge alles damit in Verbindung stehende dementsprechend leicht auszurichten läßt,
      2. während gegen bestehende Zielsetzungen und Maßgaben vorzugehen kaum möglich ist oder nur selten nachhaltigen Erfolg bringen wird, solange die Bedingungen und oder Einstellungen wie entstanden und eingewöhnt verbleiben
    5. und es sich bei jeglicher Gemeinschaft und Unternehmung wie auch Organisation genauso verhält, wie es beim Einzelmensch der Fall ist,
    6. der erste Ansatz die entstandenen, erlangten Bedingungen und oder Einstellungen sind, die zu hinterfragen und zu ändern sind und so lange dies nicht geschehen ist, Sich nicht wundern muß, warum einen nichts zum Besseren hin gelingt.
  37. Einstellungen zeichnen sich dadurch aus, daß sie grundlegend wandelbar, veränderbar, anweisbar und abweisbar sind,
    1. wobei gesetzte Bedingungen dies an sich auch sind, es jedoch eine Vielfalt von Bedingungen gibt, die in unabänderliche Umstände übergehend sind,
      1. wie vergleichsweise daß der Mensch Mensch ist und je nach Gesellschaft und Kultur zu dieser Bedingung eine Einstellung wie der Mensch sei hinzugefügt oder übergestellt wurde und der Mensch entsprechend der Einstellung betrachtet und behandelt wird
      2. also Man Bedingungen und Einstellungen einander verwechseln oder gleichsetzen kann und manchmal sind sie es auch, doch gehen Einstellungen für gewöhnlich Bedingungen und diesen äußere Umstände des Lebensumfeld voraus
    2. und was den Mensch betrifft so muß Man in Bezug auf das Menschenbild beachten, daß das, daß ein Mensch im äußersten an Schaden, Gräuel, Übel und Leid gegenüber einen Anderen oder auf Erden als das Ausmaß seines Werken zum Unguten zu bewirken vermag
      1. alleinig auf einen Umstand, eine Bedingung, eine Einstellung beruht, die eine entgegengesetzte Richtung hat,
      2. somit ein Mensch durch Umstellung der Richtung das Ausmaß seines Werken zum Guten hin zu bewirken vermag,
      3. also derselbe Mensch alleinig vergleichsweise aufgrund seines Menschenbild in seiner Ausrichtung zum Guten oder Unguten streben wird,
    3. vereinfacht gesagt beweist ein Mensch das Ausmaß seines Vermögen des durch Ihn erwirkten Unguten, daß Er bewirkt, zugleich sein Vermögen des Guten, daß Er bewirken könnte
      1. und es grundlegend seine Ausrichtung ist, also vergleichsweise die Anstrengung ein Rad zu drehen grundlegend dieselbe ist, ob Ich es nun links oder rechts herum drehe,
      2. die scheinbare Schwierigkeit dahingehend dies zu bewerkstelligen, sich aus dem vermeintlich notwendigen Wechsel der Richtung heraus erwirkt,
      3. jedoch nicht verstanden wird, daß der Wechsel und die Wandlung der Richtung durch das Mehren des Wahren, Guten, Richtigen, Nützlichen, Schönen zum nun Gültigen hin heraus erwirken läßt,
      4. Man daher an sich nicht wechseln, das Ungute vermeiden bis bekämpfen muß, sondern anstelle dessen durch Erschaffen des Guten den Wandel herbeiführt
    4. und ob ein Mensch die eine oder andere Ausrichtung als Einstellung an sich nimmt wird maßgebend durch die Erziehung, dem vermittelten Menschenbild und dem Gesellschaftssystem, der Kultur, dem vermittelten Glauben und durch die Politik erwirkt
    5. und selbst wenn ein Mensch dem Wahren, Guten, Richtigen, Nützlichen, Schönen und Gültigen eine Absage erteilt, so könnte ein Unmensch nicht an die Macht eines Systems gelangen, wenn dieses ein entsprechendes Menschenbild zum Guten hin verkörpert.
  38. Dies besagt im Grunde,
    1. daß der Mensch seiner Veranlagung nach aus sich heraus weder gut noch ungut ist,
      1. über ein grundlegendes Vermögen verfügt, daß je Mensch ein mehr oder weniger großes Ausmaß einzunehmen und zu verwirklichen vermag
      2. und welcher Art und Weise dieses sein wird lediglich von dessen Ausrichtung her vorbestimmt wird
    2. es gibt nur einen äußerst geringen Anteil an der Weltbevölkerung, der seiner über Leben hinweg erlangten Wesensart nach so tief im Gemüt gegenüber den Menschen ausgerichtet ist, sodaß Er nicht mittels bekannter Verfahren anders ausrichtbar ist, als Er ist,
      1. Unmenschlichkeit auch durch Fall auf dem Hinterkopf und erlangten Riß im Gehirn ausgelöst werden kann, wie dies in der Hirnforschung ermittelt wurde,
    3. also, wenn dies nicht auf irgendeine Art und Weise körperorganisch wirkstofflich bedingt ist, so kann Man diesen Menschen helfen zu einer anderen Ausrichtung zu gelangen,
      1. wenn Man deren gegenwärtiges und oder früheren Leben dahingehend untersucht, wie sie zu dieser Ausrichtung gelangten oder gebracht wurden und dies auflöst und wird dann feststellen, daß sie Sich aus Sich heraus infolge entsprechend wandeln,
    4. das der Mensch obwohl unausgerichtet weder gut noch ungut, Sich im Fall erlangter Selbstbestimmung und nach freiem Willen Sich nach Wohlwollen, Wohlergehen und Wohlempfinden auszurichten pflegt
    5. und diese äußerst fehlausgerichteten Menschen finden sich meist in Führungsstellungen, und daher pflegten möglicherweise die frühen Germanen offenbar ihre Landesherren rituell ihrem Brauchtum nach zu ermorden, wenn sie als Stammesherren versagten das Wohlergehen ihres Stamm herbeizuführen,
      1. zumindest scheinen einige gefundene Moorleichen aus der Vergangenheit heraus dies zu berichten, die Man strangulierte, erstach, denen Man die Kehle durchschnitt, bevor Man sie mit Pfählen im Moor festsetzte und so für die Nachwelt verewigte
      2. und würden Wir diesen Brauch noch heute ausüben, so hätten in den vergangenen Jahren fast alle Staatsmänner Europas, sowohl Mann als auch Frau den Weg in die Moore finden müssen und es würde gegenwärtig Frieden vorherrschend sein.
  39. Um ein auf Wohlwollen und Wohlergehen ausgerichtetes Gesellschaftssystem und Staatssystem zu erlangen,
    1. benötigt es eine Erziehung und Bildung welche auf Selbstbestimmung und Selbstverwaltung von unten her nach oben hin setzt, wie es einst bei Gemeinden und Städten beabsichtigt und üblich war,
      1. als sich die Menschen von den Frondiensten, der Lehnherrschaft (eigentlich Lehenherrschaft) und der Sklaverei zu befreien suchten und ein solches bedingt die Selbstbestimmung über das eigene Dasein und den eigenen Daseinzustand,
    2. wie auch daß Bewußtsein über die Sich zueigengemachten grundlegenden Ausrichtungen, da nicht eine Ausrichtung die Ausrichtung machen darf, sondern sich die Ausrichtung aus einer Vielfalt sich einander förderlich unterschiedlicher Ausrichtungen herausbildet
      1. welches bedingt, daß eine Gesellschaft sich ihre Bürger mittels Erziehung und Bildungswesen und Staatswesen zur weitestgehenden Selbstverwaltung heranziehen muß, jeweils der Einzelmensch, die Familie, jede beliebige Gemeinschaft, Gemeinde, jede Stadt, jedes Land und Weitere jeweils sich weitestgehend selbst zu verwalten hat
      2. und die jeweils übergeordnete Ebene die Rahmenbedingungen der grundlegenden Ausrichtungen setzt, unter denen dies zu erfolgen hat, doch soweit in guten Zuständen bestehend die Selbstverwaltung und die jeweilige Selbstbestimmung aufrechterhalten muß und nicht brechen oder mindern darf
    3. und Wer Sich in der Ausrichtung lediglich auf Gehorsamkeit stützt, wie es allgemein üblich ist, so erschafft Man lediglich Menschen die ausbeutbar und unterdrückbar sind und in ihrer Ausrichtung beliebig gegen Andere ausgerichtet werden können.
  40. Und daß sich Selbstverwaltung zum Guten ausgeht beweist die etwa 800 Jahre Geschichte der Ländereien der Siebenbürger, von der ein Staatsmann erlernen kann, wie Man es richtiger auszurichten vermag
    1. und jedes Mal, wenn Man die Selbstverwaltung und damit die Selbstbestimmung der Siebenbürger minderte oder Ihnen nahm, ging es mit deren Daseinzustände und deren Ländereien abwärts
    2. und seit dem Kommunisten diese Ihnen im letzten Jahrhundert nahezu vollkommen verwehrten, zerfällt das wunderschöne Land
      1. und dies ist geschichtlich weltweit als ein Muster zu beobachten, daß Man Deutsche gern zum Aufbau in die Ferne brach liegender Ländereien anwarb oder heranholte, dorthin verbannte oder lockte
      2. und als die Länder blühten und gedeihten wurden die Deutschstämmigen entweder von Nachbarländern überfallen oder wurden von den Machthabern unterdrückt, ausgebeutet und oder vertrieben
    3. und als Siebenbürgen die Zeit des Kommunismus erlitt und Ihnen die Selbstverwaltung und Selbstbestimmung fast vollkommen untersagt wurde, konnte das Land sich nicht mehr aus sich heraus erschaffen,
      1. daß die eigentliche gesunde Grundform des Kommunismus bereits aus sich heraus betrieb, welches Gemeinmachung und Gemeindung oder Vergemeindung ist
    4. und heutzutage gibt es vielleicht noch 2 Dörfer im heutigen Rumänien dieser selbstverwaltenden Kultur in dem Land der sieben Burgstädte der vielen hunderten nun zerfallenden Dörfer, in dem Land, in dem einst Milch und Honig floß,
    5. auch wenn in Siebenbürgen sicherlich nicht alles bestens war, es ein christliches Land des Arbeiten und Beten war, ist die Geschichte Siebenbürgen ein herausragendes Sinnbild dafür, wie Man es richtiger macht im Vergleich dazu,
      1. was ein auf Gehorsamkeit und Ausbeutung ausgerichtetes zentralistisches System nicht zu vollbringen vermag, auch wenn Siebenbürgen durch den auf Gehorsam gegenüber dem christlichen Gott ausgerichteten Deutschen Orden gegründet und in Gang gesetzt wurde,
    6. Fremdverwaltung und Fremdbestimmung, wie es derzeit weltweit angestrebt wird und daher bereits vom Ansatz her zum Scheitern verurteilt ist,
      1. wie es jeder Monoismus oder Monotheismus ist, sie die gewandelte Ausgestalten des Zentralismus, der Diktatur oder Monarchie oder Gottesstaat sind
    7. und die Folgen von einem Übermaß an Fremdverwaltung, Fremdbestimmung und Gehorsamkeit ist Unterdrückung, Ausbeutung und infolge Verfall
      1. und so gibt Selbstverwaltung und Selbstbestimmung eine Bedingung für die Erziehung und Bildung der Menschen und gemäß menschlichem Vermögen anzustreben sind.
  41. Wenn Man ein Kind zum Gehorsam erzieht,
    1. erlangt es nicht wirklich das Vermögen für Sich Wohlwollen, Gewahrsamkeit, Fürsorge, Hilfsbereitschaft, Angemessenheit und Freundlichkeit
      1. einzufordern und durchzusetzen und dies gegenüber Anderen, wie auch den Eltern gegenüber zu erlangen
    2. und da Kinder ihr eigenes Verhalten von ihren Eltern abschauen und daher in einem gewissen Ausmaß ihre Eltern vom Verhalten her sind,
      1. sich also die Eltern im Verhalten ihrer Kinder spiegeln und sie Sich darin in ihrem eigenen Verhaltensmuster erkennen können,
      2. gebietet sich es unter den Eltern, wie in jeder Beziehung einander wohlwollend gegenüber eingestellt und auf Wohlergehen ausgerichtet zu sein, Sich in Gewahrsamkeit, Fürsorge, Angemessenheit und Freundlichkeit zu üben,
    3. schließlich wandelt sich doch für gewöhnlich Freundlichkeit in Freundschaftlichkeit und diese in Freundschaften und Freund ist mit frei und Freude mit froh verwandt,
      1. so daß sich daraus freilich fröhlicher Umgang miteinander schon allein dadurch erwirkt, daß Man diese Einstellungen trainiert,
      2. wobei trainieren von lateinisch trahere „ziehen, erziehen“ abstammt, es im ersten Ansatz eine Frage der Erziehung und im Fall von Erwachsenen eine Selbsterziehung ist
    4. und je mehr Man untereinander als Erwachsene mit den angemesseneren, besseren, richtigeren und schöneren Verhaltensmustern aufwartet, umso weniger muß Man Kinder erziehen,
      1. da sie Sich so oder so weitestgehend selbst erziehen und die Erziehung Sich meist darauf richtet etwas abzuerziehen oder umzuerziehen, daß Sich die Kinder von den Eltern und Anderen abgeschaut haben
    5. und so versuchen die Eltern bei ihren Kindern meist das abzuerziehen, daß Sie selbst als Verhaltensmuster aufweisen und daher scheitern Sie meist darin, da sie im Grunde Sich in ihren Kindern bekämpfen.
  42. Im Kern besagen diese Worte nichts anderes als daß bereits bedingt der jeweiligen Gesellschaftssysteme aufgrund deren jeweils bereits kulturell bedingter, maßgebend der religiösen, politischen, wirtschaftlichen Einstellungen nach jegliche Liebesbeziehungen und Familien zum Scheitern gebracht werden
    1. und mit jedem Jahr, indem eine Beziehung fortbesteht und sich die Zustände nicht weiter verschlechtern wirklich schon eine herausragende Leistung vollbracht wurde,
    2. somit Man nicht an dem Anderen, seinen Liebsten oder Nächsten, an der Beziehung scheitert, sondern weit mehr am Gesellschaftssystem und Bildungswesen eines Staates
    3. und es daher fortan unterlassen sollte Sich und oder dem Anderen für das Scheitern ihrer Beziehung zu beschuldigen
    4. und gleich warum oder wie eine Beziehung zum scheitern gebracht wurde oder wird, erteile Ich allen Liebenden und in der Liebe Versagenden hiermit Absolution, Ablösung von jeglicher Schuld
    5. und bescheinige ihnen Schuldunfähigkeit aufgrund ihrer Unkenntniß dieser dargelegten Umstände und Wirkweisen
    6. und mit diesen Kenntnissen kann und wird Man sich in die Lage verbringen, sein Beziehungvermögen zu steigern

Herzlichst und gehabt Euch Wohl im Bestreben nach dem bestmöglichen Beziehungvermögen für Sich, seine Liebsten und Nächsten, Andere, sein Lebensumfeld, seiner Kultur und der Natur,

Klaus Feldmann

Urheber, 3. Jan. 2023