Genie
Erscheinungsbild
gen + -ie | n. ‘höchste schöpferische Geisteskraft, hochbegabter schöpferischer Mensch’,
Entlehnung (Anfang 18. Jh.) von frz. génie ‘Begabung, Geist, Talent’, das zurückgeht auf lat. genius ‘Schutzgeist’, spätlat. ‘schöpferische Begabung, Talent’ (s. Genius),
zugleich aber auch lat. ingenium ‘Charakter, Begabung, Geist, Witz’ wiedergibt, auf dessen Einfluß der Genuswechsel im Dt. vom Maskulinum (noch bei Lessing, Schiller) zum heute allein gültigen Neutrum zurückzuführen ist.
zu Ww. uig. *ǵena- "produzieren, gebären, zeugen"