siechen
siech + en | ‘langsam durch schwere Krankheit verlöschen’, ahd. siohhēn ‘krank sein, schwach werden’ (um 800), siuhto "Krankheit", sioh ahd., nhd. Egsw. "siech, krank, schwach, ohnmächtig", mhd. siechen ‘krank sein oder werden, durch Krankheit abgehen’, mnd. sēken, mnl. sieken, anord. sjūkna ‘erkranken’; ein starkes Tw. liegt dagegen vor in got. siukan ‘krank sein’ (s. Sucht). In neuerem Dt. steht für siechen weithin dahinsiechen.
siohhalheit*, siochalheit*, ahd., st. F. (i): nhd. „Siechheit“, Krankheit;
siohhalōn*, siochalōn*, ahd., sw. V. (2): nhd. siechen, krank sein (V.), ermatten, kränkeln;
siohheit* 7, ahd., st. F. (i): nhd. „Siechheit“, Krankheit, Schwachheit;
siohhēn*, siochēn*, ahd., sw. V. (3): nhd. siechen, krank sein (V.), krank sein (V.) wegen etwas, schwach sein (V.), krank werden, matt werden;
siohhūs* ahd., st. N. (a): nhd. Siechenhaus, Krankenhaus;