weich
Erscheinungsbild
¦∑¦ wei + ch;
¦∅¦ ‘nicht hart, nachgebend, biegsam, kraftlos, zart’
¦√¦ uig. *u̯eig- ‘biegen, winden, sich wenden, weichen’;
¦↵¦ ahd. weih (8. Jh.), mhd. weich, asächs. mnd. wēk, mnl. weec, nl. week, aengl. wāc (engl. weak aus dem Anord.), anord. veikr, schwed. vek (ger. *waika-) ist wie das unter weichen2 (s. d.) behandelte Verb an uig. *u̯eig- ‘biegen, winden, sich wenden, weichen’ anzuschließen. Als Ausgangsbedeutung ist ‘biegsam, nachgebend’ anzusetzen.