-lich
oft erfolgte im 17. Jh. formale Angleichung von -lich an die mit der Endung -ig gebildeten Egsw..
¦∑¦ li +ch;
¦∅¦ als Endsilbe "Erscheinung, Gestalt wie ...";
¦⊕¦ lich wird verwendet, wenn eine Eigenschaft aufgezeigt wird, jedoch diese noch nicht fet bestimmt ist, würde sie fester bestimmt sein, würde die Endung auf lig und noch gesteigerter auf lik am Ende zusammenziehend sein; lich, lig, lik bilden die Steierung;
Wortbilungen auf -lich können von welch abgeleitet sein.
¦√¦ uig. *leyg- ;
-lich Das adjektivbildende Kompositionssufix ahd. -līh, mhd. -lich, asächs. mnd. -līk, mnl. -lijc, nl. -lijk, aengl. -līc, engl. -ly,anord. -līkr, daraus (wohl nach dem Muster der Adjektive auf -igr) frühzeitig umgestaltetes -ligr, schwed. -lig, got. -leiks führt auf germ. *-līka-, das mit dem in ↗Leiche, ↗gleich (s. d.) enthaltenen Substantiv germ. *līka- ‘Körper, Gestalt’ identisch ist. Dieses Kompositionselement bildet im Germ. mit Adjektiven, Adverbien, Partikeln und persönlichen Substantiven Possessivkomposita im Sinne von ‘die Gestalt, die Beschaffenheit habend’, vgl. got. waíraleikō Adv. ‘männlich’, eigentlich ‘den Körper, die Gestalt, die Beschaffenheit eines Mannes habend’, ahd. wīblīh ‘weiblich’, eigentlich ‘die Gestalt einer Frau habend’.
From Middle High German -lich, from Old High German -līh, from Proto-Germanic *-līkaz. Cognate with English -lyand Dutch -lijk.
From *līką, originally with the sense of 'having the body or form of'.
body
corpse, dead body
From Proto-Indo-European *leyg- (“image, likeness; similar, like”). Cognate with Lithuanian lýgus (“equal, level, flat, even, like”).
to jump around