Zum Inhalt springen

zuneigen/Wbg.

aus AufEinWort, der freien Forschung
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. Januar 2024 um 10:51 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.


Derivation (Ableitung) zum Verb neigen mit dem Derivatem zu-

Bedeutungen:

[1] auch reflexiv: sich in Richtung auf etwas hin/zu beugen (neigen)
[2] etwas (eher) gut/richtig/angemessen finden (als die Alternative dazu)
[3] häufig als Partizip: schätzen, lieben

Sinnverwandte Wörter:

[1] hinwenden, zubeugen, zudrehen, zuwenden
[2] sympathisieren, tendieren, unterstützen, vorziehen
[3] anziehen, lieben, mögen, schätzen

Gegenwörter:

[1] abwenden
[2, 3] ablehnen, verabscheuen

Beispiele:

[1] Die Tulpen neigen sich der Sonne zu.
[1] „Sie neigt ihm den Kopf zu und streicht mit den Fingern über das blanke Holz des Tresens.“[1]
[1] Die schöne Zeit neigt sich dem Ende zu.
[2] „Ich selbst neige eher einer Einschätzung zu, wie sie Klaus von Beyme geäußert hat.“[2]
[3] „Lange Zeit gewann sie überhaupt nichts. Aber nach einem halben Jahr fing Fortuna an, sich ihr zuzuneigen.“[3]
[3] „Obwohl er es nicht eingestanden hatte, wusste sie doch, dass er ihr zugeneigt war.“[4]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] den Kopf zuneigen
[2] einer Ansicht/Einschätzung zuneigen

Wortbildungen:

Zuneigung