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gen

aus AufEinWort, der freien Forschung
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ge--n Vorlage:dt. —Nbnwrtfrmn zu gegen1, geh, gehen2, geben3

gen1

  • Präp.
    • asächs. gegin-,
    • mnd. jēgen,
    • mnl. jeghen(s),
    • nl. jegens,
    • aengl. gegn, gēn
  • Adv.,
    • anord. gegn Präp. Adv. (germ. *gagna-, *gegni-)
  • ist,
    • da außergerm.Vergleichsmöglichkeiten fehlen,
  • etymologisch ungeklärt.
    • gen, ahd., st. N. (a): Hw.: vgl. anfrk. gen;
    • gān, gēn, , anom. V.: Vw.: s. anagēn, bigēn, danagēn, firgēn, gigēn, ingēn, ingigēn, irgēn, umbigēn, untargēn, ūzgēn, ūzirgēn, zigēn, zisamanegēn, zuogēn; Hw.: s. ahd. gān;
  • gegen gibt ursprünglich die Richtung an ‘auf etw. zu, auf etw. hin’
    • (räumlich gegen den Baum laufen, zeitlich gegen Abend),
    • dann auch das Verhältnis zu Menschen oder Sachverhalten (gütig gegen alte Leute, empfindlich gegen Kälte).
      • Daraus entwickelt sich eine Bedeutung ‘wider’ im Sinne eines absichtlichen Entgegenwirkens, einer Feindseligkeit
        • (gegen jmdn. kämpfen, gegen jeden Versöhnungsversuch sein).
    • Häufig in nominalen Zusammensetzungen, z. B.
      • für die entsprechende Erwiderung eines Vorgangs (Gegendruck, Gegengruß, Gegenwirkung),
      • einer feindlichen Absicht (Gegenwehr, Gegenstoß),
      • für Personen und Sachverhalte, die einander völlig (Gegenbild, Gegenstück),
      • rivalisierend (Gegenkönig, Gegenspieler, Gegenpartei)
      • oder in umgekehrtem Sinne, also gegenläufig (Gegenrichtung, Gegenströmung, Gegenrhythmus)
      • entsprechen.
    • Richtungsangabe aus gehen gebildet, uig. *ǵʰeh₁- 'geh' (*ǵʰeh₁-); germ. *gāną *