Degen
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Degen1 | deg + -en | m. ‘Held, Krieger, Gefolgsmann’ ahd. thegan ‘junger Mann, Soldat, Held, Gefolgsmann’ (8. Jh.), asächs. thegan, mhd. mnd. degen ‘Knabe, Knappe, Gefolgsmann, Anhänger, Krieger, Held’, aengl. þegen, þegn, anord. þegn ‘freier Mann, Gefolgsmann’ führen auf ger. *þegna- und folgen mit griech. téknon ‘Kind’ einer alten Partizipialbildung uig. *tekno- ‘Geborenes’ zu der im Griech. reich belegten Verbalwurzel uig. *tek- ‘gebären, zeugen’, wozu wohl auch aind. tákma ‘Abkömmling, Kind’, so daß eine frühe Bedeutung ‘männliches Kind’ anzusetzen ist. In der Dichtung des 18. Jhs. gelangt die seit dem 15. Jh. fast vergessene Bezeichnung zu neuer Beliebtheit.