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Dissonanz

aus AufEinWort, der freien Forschung
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Dissonanz, Gemälde von Franz von Stuck (1910), darauf ein Faun mit Panflöte

Dissonanz f. wrtl. 'Zweitönend'; ‘Mißklang, Unstimmigkeit (im Ton, Klang)’,

  • smhd. dissonantz, als musikalischer Fachausdruck entlehnt
    • aus gleichbed. spätlat. dissonantia, eigentlich ‘das Auseinanderklingen, Durcheinandertönen’;

Dissonanz (v. lat.: dis = „unterschiedlich, auseinander“ und sonare = „klingen“) wird in den folgenden Zusammenhängen verwendet:

  • in der Musik für „auflösungsbedürftige“ Tonkombinationen, siehe Konsonanz und Dissonanz
  • in der Psychologie für eine aus dem Widerspruch von Entscheidung und Wahrnehmung folgende innere Spannung, siehe kognitive Dissonanz
  • im übertragenen Sinne z. B. zur Charakterisierung von Unstimmigkeiten in sozialen Gruppen oder Diskussionen
  • für die Unterschiede im Käuferverhalten vor und nach dem Kauf eines Produktes
  • Titel eines Bildes von Franz von Stuck, ausgestellt in der Villa Stuck in München