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Modus

aus AufEinWort, der freien Forschung
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modus Vorlage:dt.-lat. Bng. ml. eigtl.: "Maß, Art und Weise"; —aßrwrtlch — Grmmtk: "Aussageweise (des —Vrb)"

Anm. KF eigentlich "Maß, das Gemessene", gemäß Wortgebrauch ist Modus an sich Art, Weise und Maß in als Worbedeutung zugeordnet.

¦√¦ uig. *med- 'messen';

¦↵¦ uig. *mod- 'Maß',

  • Modus ‘Art und Weise, Verfahrensweise’ (16. Jh.),
    • Übernahme von lat. modus ‘Maß, Ziel, Vorschrift, Art und Weise’.
      • Bereits bei den lateinischen Grammatikern steht modus auch für die Aussageweise des Verbs
      • und wird in diesem Sinne schon im 15. Jh. in die Fachsprache der dt. Grammatik aufgenommen.
  • Bis heute
    • gilt für Modus in allen seinen Bedeutungen der der lat. Flexion folgende Plural Modi.
    • Dazu
      • die gelehrten Ableitungen nlat. modalis (16. Jh.)
      • und modal Adj. (Grammatik) ‘die Art und Weise bezeichnend’,
        • allgemein ‘durch die Verhältnisse bedingt’ (19. Jh.);
          • vgl. frz. modal (16. Jh.).

Motiv (von lateinisch motus „Bewegung, Antrieb“) steht für:

  • Motiv (Psychologie), Persönlichkeitseigenschaft, die beschreibt, wie wichtig einer Person bestimmte Handlungsziele sind
  • Motiv (Recht), juristisch zu würdigende Absicht einer zum Tatbestand führenden Handlung
  • Motiv, beim Schach Muster oder Verfahren, die einem bestimmten Zweck dienen, siehe Taktik (Schach)#Taktische Motive
  • Motiv, in der Biochemie ein charakteristisches Muster der Basensequenz oder Aminosäurensequenz, siehe Sequenzmotiv
  • Motiv (Mathematik), universelle Kohomologietheorie

in den Künsten:


Siehe auch:

Wiktionary: Motiv – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen