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stink

aus AufEinWort, der freien Forschung
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stin--k ahd.-deu.

stinken Vb.

  • ‘üblen Geruch von sich geben, unangenehm riechen’,
    • ahd. stinkan ‘Geruch von sich geben, duften, riechen’,
      • auch ‘nach Fäulnis, übel riechen’ (um 800),
    • mhd. stinken ‘(üblen) Geruch von sich geben, durch den Geruchssinn wahrnehmen’,
    • mnd. mnl. nl. stinken ‘üblen Geruch verbreiten’,
    • aengl. stincan ‘springen, hüpfen, stieben, Geruch verbreiten und wahrnehmen’,
    • engl. to stink ‘üblen Geruch verbreiten’,
    • anord. støkkva ‘springen, bersten, (be)spritzen, fliehen’,
    • norw. støkke ‘erschrecken’,
    • got. stigqan ‘zusammenstoßen’
    • (germ. *stenkwan).
  • Herkunft ungewiß.
    • Mit Ablautentgleisung zu den unter Stock und Stück (s. d.) angeführten Formen
      • zur Wurzelerweiterung uig. *(s)teug- ‘stoßen, schlagen’ (Pokorny 1, 1032)?
    • Lautlich stehen nahe
      • lat. stinguere ‘löschen’, exstinguere ‘auslöschen, austrocknen, vernichten’, intransitiv ‘ausgehen (vom Feuer)’,
      • lit. stìgti ‘entbehren’,
    • vielleicht auch
      • aind. táṅgati ‘strauchelt, zittert’ und tyájati ‘gibt auf, läßt im Stich’ (vgl. Seebold 472).
  • Die Bedeutungsentwicklung dürfte dann ausgehen von ‘stoßen’, woraus über ‘spritzen, stieben’ im Westgerm. ‘ausdünsten, Geruch verbreiten’.