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taug

aus AufEinWort, der freien Forschung
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taugen; ahd.-deu., Nutzen haben; gegeignet, nutzbar, brauchbar sein; Wrtdtng: Überleben, Wohlergehen fördernd; ausreichende Güte habend; sich für einen bestimmten Zweck, eine bestimmte Aufgabe eignen;

¦√¦ uig. *dʰewgʰ- “hervorbringen, Milch gebend”; nützlich sein, passend sein, von Nutzen sein;

  • taugen Vb.
    • ‘geeignet, brauchbar sein’.
    • Das Präteritopräsens
      • ahd. tugan (9. Jh.),
      • mhd. tugen, tügen, tougen,
      • asächs. aengl. dugan,
      • mnd. dȫgen,
      • mnl. dōghen, dȫghen,
      • nl. deugen,
      • anord. duga,
      • got. dugan ‘taugen, nützen’
    • und die unter tüchtig und Tugend (s. d.) genannten Formen
      • lassen sich (bei semantischen Schwierigkeiten) formal mit
        • aind. dṓgdhi दोग्धि ‘melkt, melkt heraus, zieht heraus’,
        • griech. (mit Nasalpräsens) tynchánein (τυγχάνειν) ‘(an)treffen, (den Zweck) erreichen, Glück haben, sich zufällig ereignen, zutragen’, týchē (τύχη) ‘das Gelingen, Zufall, Glück, Schicksal, Los’,
        • ir. dūan (aus *dhughnā) ‘Gedicht’, dūal (aus *dhughlo-) ‘passend’,
        • lit. daũg ‘viel’,
        • russ. dúžij (дужий) ‘kräftig’
      • verbinden und auf uig. *dheugh- ‘berühren, (aus)drücken, melken, reichlich spenden’ zurückführen.
      • Für das Germ. ist dann eine Bedeutungsentwicklung von ‘gemilcht haben’ zu ‘nützen’ bzw. von ‘gemolken haben’ zu ‘Nutzen haben’ vorauszusetzen (vgl. Seebold 150).

taug,tauge,taugt,taugend,taugte,taugten,getaugt