Tat
Erscheinungsbild
ta-t ahd.-deu. f. ‘was ausgeführt worden ist oder werden soll, bewußte, gewollte (zweckgerichtete) Handlung, Leistung, Unternehmen’, Wrtdtng: a.s. Ergebniß und vollendetes tun im erfüllen einer Pflicht oder verwirklichen einer Absicht.
▶tun eigtl. tuen, durch zusammenziehen wird -u- zu -a- und -en zu t); Tat ist das Ergebnis des 'Zusammentun’; tun, daß ein Dasein (eine Tatsächlichkeit) erwirkt undoder bewirkt hat; vollendetes tun; eine Tat bedingt eine Veränderung im Dasein, die mit einer Tatsächlichkeit in Beziehung steht, als Tatsächlichkeit vernehmbar ist;
- Ww
- ahd. (8. Jh.),
- mhd. tāt,
- asächs. dād,
- mnd. dāt,
- mnl. daet,
- nl. daad,
- aengl. (angl.) dēd, (westsächs.) dǣd,
- engl. deed,
- anord. dāð,
- swed. dåd,
- got. gadēþs,
- germ. *-dēdi-
- führt als Abstraktbildung mit ie. ti-Suffix wie
- awest. niδātay- ‘das Nieder-, Ablegen’,
- lit. dė́tis ‘Last, Ladung, Fracht’,
- aslaw. blagodětь ‘Gnade, Wohltat, Dank’
- auf ie. *dhēti-, neben *dhəti- in
- ¦√¦ uig. dhe, ;uig. ti;
¦↵¦ uig. ie. *dhēti-; germ. *-dēdi-; ahd. (8. Jh.), mhd. tāt;