hol
Erscheinungsbild
ho--l ahd.-deu. ursprgl. ‘(herbei)rufen’ bzw. ‘rufen beim gemeinschaftlichen Ziehen’, und oder 'herbeiziehen, heranziehen'
- holen Vb.
- ‘hingehen und etw. herbringen, herbeischaffen,
- jmdn. veranlassen, bitten zu kommen’,
- reflexiv ‘sich etw. Schlimmes zuziehen’,
- ahd. halōn, (seltener) holōn (8. Jh.), holēn (9. Jh.),
- mhd. hol(e)n, (seltener) haln ‘herbeirufen, herbeibringen, erreichen, erwerben und mit sich fortführen’,
- asächs. halon ‘holen, ziehen, bringen’,
- mnd. mnl. hālen,
- nl. halen ‘holen, ziehen’,
- aengl. geholian ‘bekommen, erhalten’.
- Die Herkunft der (untereinander ablautenden) westgerm. Verbformen ist nicht sicher geklärt.
- Man verbindet sie gewöhnlich mit
- und stellt sie in Sinne von ‘(herbei)rufen’ bzw. ‘rufen beim gemeinschaftlichen Ziehen’