flink
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flink Adj. ‘schnell, behende’,
gegen Ende des 17. Jhs. aus dem Nd. ins Hd. übernommen.
- mnd. flink ‘glänzend, blinkend’,
- nl. flink,
- vgl. auch mnl. vlinken ‘glitzern, flackern, schnell bewegen’
- und spätmhd. kupfervlinke ‘Kupfererz, das in glänzenden Stücken auf dem Gestein zutage liegt’,
- nhd. flinken ‘glänzen’ (16. Jh.) und flunkern, können mit
- lett. spulgot ‘glänzen, funkeln’, spulgs ‘der Funkelnde’ verbunden werden.
- Als Ausgangsform wäre dann ie. *(s)p(h)elg- und für die germ. Bildungen ein nasaliertes ie. *(s)p(h)leng- anzusetzen,
- die beide als g-Erweiterungen der Wurzel ie. *(s)p(h)el- ‘glänzen, schimmern’ angesehen werden dürfen.
Angesichts dieser jungen Wortfamilie ist freilich die Möglichkeit zu erwägen, daß es sich um Bildungen nach dem Vorbild von nhd. flackern, nl. flikkeren, flakkeren ‘sich unruhig bewegen’ handeln könnte (vgl. de Vries Nl. 171).