weg
Erscheinungsbild
wech,
we + g | ‘von einem Ort entfernt oder sich entfernend, fort’, verkürzt (14. Jh.) aus mhd. enwec ‘hinweg, fort’, zuvor mhd. in wec ‘auf den Weg’ (vgl. noch enweg, Luther), oft in Verbindung mit Tw. der Bewegung wie mhd. in wec gān ‘fortgehen’, eigentlich ‘auf den Weg, auf die Reise gehen’.
Vgl. auch gleichbed. aengl. onweg, aweg, engl. away ‘weg, fort’.
In Zusammensetzungen frischweg Adv. ‘geradewegs’ (16. Jh.), durchweg Adv. ‘ausnahmslos, völlig’ (18. Jh.), glattweg Adv. ‘völlig, kurzerhand, drauflos’ (19. Jh.).