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Über Zielsetzungen

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Über diese Seite Werk

Handbuch für wohlwollende Beziehungen
2. Teil Beziehungen
Ureigenwerk Liste Werke von Klaus Feldmann 
Schriftstück
Ausgabe 01
Ausgabe 01
veröffentlicht
ungeprüft
→ Über Zielsetzungen
(42 min)
2022122501 Über eigene und gemeinsame Zielsetzungen.pages
  1. Für den Mensch gilt offenbar und nach meiner eigenen genauen Beobachtung und Untersuchung offensichtlich, die Bedingtheit oder der Umstand,
    1. daß jeder Mensch unablässig unbewußt und daher scheinbar unabsichtlich, sowie bewußt und daher absichtlich an der Verwirklichung seiner anteilig wiederum unbewußten bis bewußten Bedingungen, Einstellungen und Zielsetzungen arbeitet, selbst dann, wenn Er untätig ist,
    2. und daß der Mensch dies tut ist Ihm meist völlig unbewußt oder verbleibt aufgrund von Unwissenheit unbeachtet.
  2. Was hat der Mensch? –
    1. genauer gesagt hat der Mensch Ihm bewußte gesetzte Bedingungen, Einstellungen, eigene Zielsetzungen und demgemäße Erwartungen, die Er zu erfüllen und zu verwirklichen sucht
    2. und darüber hinausgehend Ihm unbewußte übergeordnete wiederum eigene Bedingungen, Einstellungen, Zielsetzungen und demgemäße Erwartungen als oder in Vorrangstellung
    3. und diesen meist unbewußten Vorrangstellungen dienen gleichweise die Verwirklichung der Ihm bewußten Bestimmungen an Bedingungen, Einstellungen und Zielsetzungen,
    4. denen Er somit alle weiteren Entscheidungen und Bestimmungen unterordnet, die Er gemeinsam mit Anderen angenommen, Sich zueigengemacht oder auch nur zugestimmt hat, somit auch die der Anderen zu eigenen, Sich seinen Vorrangstellungen unterordnet.
  3. Worüber ist Sich der Mensch unbewußt? –
    1. der Mensch ist Sich, soweit Er kein Verfahren zur Offenbarung seiner Bedingungen, Einstellungen, Zielsetzungen und Erwartungen durchgeführt hat, Sich seiner übergeordneten Vorrangstellungen in deren durch Sich, sein ICH gesetzten Bestimmungen und damit auch Sich seiner Gesinnung und seiner Ichheit unbewußt
    2. und infolge daher über sein Dasein, seinen Daseinszustand und sein eigentliches Streben weitestgehend unbewußt, erwirkt aus diesen heraus das, daß Er infolge Schicksal nennt und würde Er Sich dessen bewußt machen, auch das Vermögen erlangen sein Schicksal selbstbestimmt zu bestimmen
    3. und so wird der Sich durch Sich bedingt im Daseinszustand der Selbsttäuschung und Getäuschtheit befindende Mensch, durch seine Unkenntniß und sein Unbewußtsein über Sich durch diese Umstände und Zustände aus Sich heraus im Grunde fremdbestimmt, ist Sich entsprechend dessen Ausmaß Sich fremd.
  4. Diese Begebenheit der Unterlassung Sich bewußt zu sein geht in Bezug auf gemeinsame Bedingungen, Einstellungen und Zielsetzungen soweit, daß Er diese als gemeinsame zu haben und deren Verwirklichung anzustreben lediglich unbewußt bis bewußt vortäuscht
    1. und dadurch Erwartungen Anderer an Sich erwirkt, deren Einhaltung und Verwirklichung Er unbewußt bis bewußt nicht wirklich und wirkend beabsichtigt.
  5. Wirklich und tatsächlich strebt der Mensch ausschließlich die Erfüllung seiner eigenen Bedingungen, Einstellungen und die Verwirklichung seiner eigenen Zielsetzungen entsprechend der dadurch erwirkten Erwartungen gemäß seiner Gesinnung an
    1. und die bedeutenden übergeordneten Bedingungen, Einstellungen, Zielsetzungen und Erwartungen seiner Wesensart sind Ihm nicht bewußt, somit die Wesensart eines Mensch eine Art Vor-Gesinnung ist –
    2. ist dem wirklich so? somit der Mensch seiner Natur nach an sich selbstsüchtig eigennützig unvernünftig ist, oder ist dies lediglich eine bloße Annahme oder Mutmaßung meinerseits?
  6. Vorweg …, Ich sage damit weder, daß es ungut noch das es gut sei und auch nicht, daß immer so sein muß, da Ich Fälle oder Umstände kenne, die obwohl diese so sind, zugleich dennoch Ausnahmen dessen sind, auf die Ich hiernach zu sprechen komme,
    1. Ich sage, daß Man dies im Verhalten der Menschen so bei jedem Mensch mehr oder weniger umfangreich ausgeprägt als so seiend beobachten kann,
    2. daß Alles, daß Man geworden und daher jeweils gegenwärtig ist, daß ein Mensch kann, tut, hat und oder wird, demnach überwiegend dem Verwirklichen der eigenen unbewußten bis bewußten Bedingungen, Einstellungen, Zielsetzungen und Erwartungen dient, nicht derjenigen Anderer und auch nicht vermeintlich gemeinsamer Zielsetzungen
    3. und daß sich aus dem jeweilig erlangtem Dasein und Zuständen an Können, Sein, Tun und Haben, sich das Werden des jeweils eigenen Dasein und Daseinszustand erwirkt,
    4. sowie anteilig mitwirkend das Dasein und die Daseinszustände Anderer und seines Lebensumfeld, sowie die der Kultur und Natur mitbewirkend, während diese rückbezüglich den jeweils eigenen Daseinszustand mitbewirken.
  7. Nun wird Man sogleich über Sich geneigt sein zu sagen, daß dem bei Sich nicht so sei,
    1. doch soll der diesen Umstand anzweifelnde oder ablehnende Leser, die zuvor gemachten Aussagen zuerst einmal genauestens überprüfen und bei Sich eine einzige Bedingung, Einstellung, Erwartung und oder Zielsetzung finden,
    2. die Er vermeintlich mit einem Anderen gemeinsam hat, die nicht einer seiner eigenen Vorrangstellung untergeordnet dienlich und auf irgendeine Art und Weise nützlich ist, bevor Man dies von Sich weist
    3. und da dies allgemein so zu sein scheint und da es auf jeden Mensch zutreffend ist, sollte Man dies nicht voreilig als Ungut abtun,
    4. sondern könnte in Bezug auf und für das eigene wie auch gemeinsame Dasein und Leben grundlegend förderlich und gut, für das menschliche Dasein und Leben vorbedingt sein – es offenbar lediglich eine Frage der Richtung der Gesinnung ist, wie es wirkend ist.
  8. Die Bedingungen, Einstellungen, Zielsetzungen und Erwartungen Anderer werden meist nur soweit unterstützt und einbezogen, wie sie Einem darin dienlich sind, die eigenen Vorrangstellungen verwirklichen zu können
    1. und sobald fallen gelassen, behindert oder verhindert werden, wenn diese es nicht vermögen, wenn die Bestimmungen Anderer den eigenen unbewußten bis bewußten  Vorrangstellungen hinderlich sind, oder diese gefährden,
    2. und daher besteht in solchen Bestimmungen, mit denen Man nicht übereinstimmt, die dennoch aus vergleichsweise einer Gemeinschaft oder der Gesellschaft heraus verwirklicht werden müssen oft oder meist irgendwie versteckt bis offen Drang, Zwang bis Gewalt.
  9. Bedingungen, Einstellungen und Zielsetzungen zu erfüllen, kommt dem Verwirklichen von Erwartungen in Bezug auf Dasein, Daseinszustände und Geschehen gleich
    1. und aus Bedingungen gehen Einstellungen, aus ihnen gehen Zielsetzungen und wiederum aus ihnen Erwartungen hervor, wie auch aus jedem dieser Verfertiger, die jeweils anderen Verfertiger einer Gesinnung heraus erwirkt werden,
    2. die dazu dienen Dasein, Daseinszustände und Geschehen in Übereinstimmung mit den an diese gestellten Erwartungen zu bringen und sie zu erhalten
      1. sodaß diese Art von Bestimmungen offenbar einander gewandelte und erweiterte Ausgestalten desgleichen, ihrer Gesinnung sind und dennoch geht diese Gesinnung zugleich aus ihnen gemäß diesem und anderen Kreisfolgeabläufen erschaffend hervor
    3. und diesen Wirkweisen und Begebenheiten ähnlich oder gleich steht es in Bezug auf die Erfüllung von Wünschen, Hoffnungen, Bedarf, Verlangen, Notwendigkeiten und auch Gewohnheiten, sowie Abwendung von Gefahren, Überwinden oder Auflösen von Hindernissen oder  dem Ähnlichen,
      1. sodaß beständig eine Vielfalt von Erwartungen entsprechend der Bedingungen, Einstellungen und Zielsetzungen bestehen, die Man je nach Bedeutung, Wichtigkeit, Dringlichkeit, Nutzen, nach Vermögen an Können, Mitteln, Möglichkeiten und Gelegenheiten zu verwirklichen sucht.
  10. Vergleichsweise nimmt Man mit einer beruflichen Anstellung die mit Erwartungen verknüpften oder verschränkten Zielsetzungen des jeweiligen Unternehmen an und verpflichtet Sich dahingehend diese gegen entsprechende Entlohnung zu verwirklichen,
    1. jedoch auch der Vernunft halber meist nur daher und dann, um dadurch und infolge seine eigenen Zielsetzungen verwirklichen zu können
    2. und auf ähnliche Art und Weise und mit gleicher Absicht tut Man dies im Hinblick auf jede gemeinsame Einstellung oder Zielsetzung, der Man zustimmt
    3. und dies trifft selbst dann zu, wenn einem fremdbestimmt eine Zielsetzung zu erfüllen aufgezwungen wird, wenn auch nur um höheren Schaden oder Verlust für Sich abwenden zu können
    4. und so stimmt Man meist auch einer Liebesbeziehung nur zu, um mittels und in der Beziehung stehend die eigenen Zielsetzungen verwirklichen zu können
    5. und so stehen meist für Sich unbewußt bis bewußt die Verwirklichung der eigenen Zielsetzungen übergeordnet im Raum, während Andere meist danach streben, daß wiederum deren Zielsetzungen vom Anderen als übergeordnet angenommen und verwirklicht werden
      1. also in einer Beziehung der Umstand entsteht, daß gemeinsame Zielsetzungen nur zum Schein zugestimmt werden, um die eigenen Zielsetzungen verwirklichen zu können, oft wie ein Handel für Geben und Nehmen, ein durch die Beziehung zu erfüllender Vertrag
    6. es gar oft vorkommt, daß die eigenen Zielsetzungen vor dem jeweils Anderen verheimlicht werden, da Man befürchtet, diese nicht verwirklichen zu können, würden diese an sich übergeordnet auf Sich bezogenen Zielsetzungen dem Anderen bekannt werden und dies einst so getan zu haben, unbewußt geworden ist,
      1. infolge des wiederholten Versagen und Scheitern von Beziehungen oft der Umstand eintritt, daß die eigenen Zielsetzungen unbewußt wurden, wie auch nicht mehr für verwirklichbar eingestuft werden
      2. und oder Man Sich in einen Zustand der Selbsttäuschung über seine Zielsetzungen im Leben versetzt hat und seine Vorrangstellungen fortan auch für Sich unbewußt zu verwirklichen sucht und daher nicht einmal weiß, was Man in Bezug auf eine Beziehung für Sich und oder dem Anderen anstrebt
      3. oft Erwartungen nur noch gefühlsgemäß bewußt werden und daher Menschen mit äußerst gemütserregten Verhaltensmustern aufwartet, sollten diese nicht erfüllt werden,
    7. wobei der Mensch im Unbewußtsein über seine eigentlichen übergeordneten Zielsetzungen meist aus Sich heraus für Ihn wiederum unbewußt das bewirkt, wodurch deren Verwirklichung und Erfüllung behindert bis verhindert wird.
  11. Vereinfacht gesagt verfolgt und strebt der Mensch im Zustand seiner Unkenntniß und darüber in Unbewußtheit grundlegend ausnahmslos die Verwirklichung eigener Zielsetzungen an, nicht die Anderer, auch wenn dies anders zu sein scheint
    1. und wendet Sich vergleichsweise der Zielsetzung eines Anderen nur dann zu und nimmt Aufwand und Anstrengung zu deren Verwirklichung nur dann an und auf Sich,
    2. wenn deren Verwirklichung Ihm darin nützlich erscheinen durch deren Verwirklichung seine eigenen Zielsetzungen unterstützen, fördern oder deren Hinderungen mindern kann.
  12. Wenn dieser Umstand bei Sich selbst ausnahmslos so besteht, so muß Man Sich dessen bewußt werden, daß diese Umstände ebenso bei jedem Anderen bestehen, mit dem Man in Beziehung steht, eine Beziehung eingehen und Man sie daher auch entsprechend führen will
    1. Man geht also Beziehungen nur dann und darum ein, damit der Andere Einem in der Verwirklichung der eigenen Zielsetzungen behilflich, dienlich, nützlich ist, Einen darin unterstützt, oder gar oft vorkommend lediglich eine Beziehung zu haben das Ziel ist
    2. und eben oft nicht der Zuneigung bis Liebe wegen, da das Gefühl der Zuneigung bis Liebe auch durch das Ausmaß der Möglichkeit mit oder durch den Anderen seine eigenen Zielsetzungen verwirklichen zu können bewirkt wird,
    3. es somit eine körperorganisch-wirkstofflich bedingte Liebe gibt, die auch mit geschlechtlichem Begehren oder Lust verwechselt oder gleichgesetzt wird,
    4. dieselben wirkstofflichen Gebilde, vergleichsweise Hormone und Botenstoffe, auch im Hinblick auf, wie auch entsprechend dem Ausmaß der Verwirklichung einer Zielsetzung in Gang gesetzt werden, sie sich allesamt durch Gemütszustände zum Ausdruck bringen
    5. diese jedoch einander bedingt der Verschränkung von „Körper, Geist und Seele“ wie Man es zu sagen pflegt, einander wechselwirkend sind und daher in dessen Ursache, Grund und Ursprung oft falsch zugewiesen, verwechselt oder einander gleichgesetzt werden.
  13. Siehe Beitrag Liebe in der Wissenschaft für einen kleinen Einblick in den Kenntnißstand der Wissenschaften. Es gibt mehrere körperorganische Systeme die an Gefühlen, Empfindungen und Gemütszuständen (Emotion) beteiligt und einander wechselwirkend sind und ein weiteres an Zielsetzungen beteiligtes System wird als Kampf-oder-Flucht-Verhaltensantwort bezeichnet, welches vor allem bei Unerfüllung, Versagen, Furcht, Gefährdung von Zielsetzungen wechselwirkend ist und entsprechend auch dem Denken nach die Gemütszustände körperlich reguliert und steuert. (Bhk.: WKP) Glückshormone und oder Luststoffe: Estrogene, Dopamin, Norepinehrin, Oxytocin, Pheromon, Serotonin …
    Somit vergleichsweise bereits bei Aussicht auf Erfolg im Hinblick auf die Erfüllung einer eigenen Zielsetzung im Körperorganismus Hormone und Botenstoffe ausgeschüttet werden, die ein Gefühl der Vorfreude und Zuneigung erwirken,
    1. wie auch bereits bei Aussicht auf Mißerfolg entgegengesetzt Gefühle des Verlust bis Abneigung erwirkt werden, es also je nach Anregung eine körperorganische Entsprechung des Gemütszustand zum Gemütszustand jeweils von Wesen, Ichheit und ICH gibt
    2. und sich Hormone und Botenstoffe im Körperorganismus entsprechend der Gemütszustände ausrichten und sich Gemütszustände wiederum entsprechend dem Vermögen vergleichsweise Zielsetzungen zu verwirklichen oder verwirklicht zu haben einstellen,
    3. und sich diese körperorganischen Einstellungen als körperlich bedingter Gemütszustand auf die Art und Weise auswirkt ob, wie und inwieweit Man im Hinblick auf die Verwirklichung einer Zielsetzung tätig sein wird,
    4. wobei dies alleine es nicht ist, dies nur ein Fünftel des Bedeutenden ist, daß tatsächlich vonstatten geht und sobald Ich nur ein wenig mehr dazu vermitteln wollte, ein umfassendes anderes Buch schreiben würde und es Vieles gibt, worin Sich die Gelehrten dahingehend irren, da Gefühle mit Schwingungen zu tun haben und die Wissenschaftler weitestgehend nur auf Organe und Stoffverbindungen schauen.
  14. Das, was als wahrhaftige Liebe bezeichnet wird gibt es oder auch nicht und wenn, ist wohl Liebe stets unabhängig von Zielsetzungen und allen eigenen Zielsetzungen übergeordnet
    1. und auch nicht von dem Ausmaß deren Erfüllung, Verwirklichung oder dem Ausmaß deren Scheitern beeinflußbar, wahrhaftige Liebe verbleibt ob dies sich so oder so ausgeht, während Beziehungen fortbestehen oder vergehen können
    2. und diese reine Liebe besteht wenn, wohl auch unabhängig davon, ob Man mit demjenigen, gegenüber dem Man diese empfindet in Beziehung steht oder nicht, welchen Daseinszustand und Güte eine bestehende Beziehung hat
    3. und eine an der Erfüllung von Bedingungen gebundene Liebe, ist lediglich eine starke Zuneigung, die zur Bindung und Aufrechterhaltung einer Beziehung führt und entsprechend der Güte der Beziehung schwankt
    4. und diese Art und Weise der Zuneigung in Güte, Ausmaß und Richtung bezeichne Ich als Bindungsneigung, die maßgebend körperorganisch bedingt ist und stofflich geregelt wird, während die wahrhaftige reine unverfälschte Liebe davon weitestgehend unabhängig wäre,
      1. wobei zu beachten ist, daß rein körperorganisch geregelte Gemütszustände vor allem dem Körperorganismus in dessen jeweiligen Überleben und dem Fortbestehen seiner Art und Gattung dienlich sind –
      2. es also von der Natur her so vorbestimmt ist und dies in gleicher Art und Weise bei Tieren beobachtbar ist, die offenbar ebenso Begehren, Lust, Zuneigung und Liebe verspüren, geben und oder haben.
  15. Vereinfacht kann Man sagen, daß ein Körperorganismus als ein ineinander verschachteltes miteinander wechselwirkendes sich eigenständig regelndes System aus Abfolgekreisläufen besteht
    1. und das die körperorganisch bedingten gegenwärtigen Gemütszustände vorwiegend unmittelbar gemäß der Wahrnehmung und der durch die Wahrnehmung angeregten Erinnerungen reguliert bis gesteuert wird und dies unwillkürliche jedoch grundlegend überlebensfreundliche dem Überleben und Leben förderliche Gemütszustände und Verhaltensantworten erwirkt
    2. vergleichsweise Zuneigung gegenüber dem Nachwuchs, Furcht bei Gefahr, Angriffslust bei Eroberung und eine Vielfalt mehr, somit der Körperorganismus ein eigenes Körperbewußtsein hat,
      1. das Fühlen, Empfinden, Handeln, Denken und Verhalten dahingehend reguliert oder steuert ob, wie und in welchem Ausmaß ein Mensch und auf welche Art und Weise dem Gemütszustand nach etwas tut,
    3. in gleicher Weise wird dies gemäß der Wesensart und dessen Gemüt dauerhaft voreingestellt, hat jedoch die gleiche Wirkweise und zusätzlich zu diesen Verfertigern des Daseinszustand steht der Gemütszustand des gegenwärtigen Denken und den Denkinhalten, dem Bewußtseinsinhalt des ICH,
    4. dann auch gemäß der Gesinnung, den Bedingungen, Einstellungen, Zielsetzungen und Erwartungen und steht in Wechselwirkung mit den vorgenannten Verfertigern des jeweiligen Abfolgekreislauf, ist weitestgehend ebenso unwillkürlich.
  16. Doch kann Man als Mensch vom ICH ausgehend jeden Gemütszustand willkürlich bestimmen und herbeiführen, einen niederen Gemütszustand im Entstehen wahrnehmen und dem willentlich steuernd entgegenwirken und ausregeln
    1. und dieses Vermögen seinen Gemütszustand selbstbestimmt zu regeln und zu steuern verringert sich mit dem Absinken im Gemütszustand,
    2. und vergleichsweise die Änderung der Einstellung zu Liebe oder Wohlwollen, vermag zum einen die Gesinnung wie auch das Gemüt in der Ausrichtung umzukehren und anzuheben, ebenso geschieht dies, wenn Man Sich auf Wohlergehen ausgerichtete Zielsetzungen setzt,
    3. und was auch immer mit Gemüt zu tun hat, ist zugleich mehr ein Schwingungssystem als alles Andere, auch wenn es körperorganisch ist und Gemüt zugleich daher Stimmung und der gesamte Körperorganismus mit einem Orchester vergleichbar ist, deren Dirigent Man als ICH ist
      1. und dessen Ton und Melodie angibt und Dirigent ist abgeleitet von dirigieren, lateinisch dirigere „ausrichten, leiten“, von regere „regieren, regeln“
    4. und so versucht Man nicht nur seinem Körperorganismus, sondern auch Anderen, seinem Lebensumfeld, gegenüber Kultur und Natur gemäß dem jeweiligen Gemüt entsprechend „Ton und Melodie vorzugeben“, sie unbewußt bis bewußt absichtlich zu regieren,
      1. um seine Zielsetzungen verwirklicht zu bekommen und wird zugleich durch die eigenen einem unbewußten Zielsetzungen regiert
    5. und da diese Begebenheiten und Wirkweisen so ausgestaltet sind, kann ein Mensch auch Gefühle, Empfindungen und alles Weitere menschlich mögliche Sich und oder Anderen willkürlich vortäuschen, daß umso mehr unwillkürlich geschieht, je tiefer Jemand im Gemütszustand ist und dennoch einen anderen Gemütszustand vorzutäuschen vermag,
    6. jedoch vergleichsweise wahrhaftige Liebe und Zuneigung nur im hohen Gemütszustand zum Ausdruck gebracht werden kann und im niederen Daseinszustand und Gemüt, Liebe und das Ausmaß an Zuneigung an vielfältigen Bedingungen gebunden ist –
      1. wie sonst könnte es Schauspieler geben, wenn Man Gemüter und Weiteres nicht willentlich willkürlich vortäuschen könnte?
  17. Auf die Erfüllung oder Verwirklichung von vergleichsweise Zielsetzungen ausgerichtete Bindungsneigung in Beziehungen,
    1. ist mit der Güte der Beziehung, dem Ausmaß an Übereinstimmung und Erfolg im Erlangen, Erhalten und Verbessern von Daseinszuständen, Wohlempfinden, Wohlergehen und Wohlstand,
      1. sowie mit dem Fühlen, Empfinden, Handeln, Denken und Verhalten gegenüber Sich und oder Anderen über das Gemüt und damit zugleich über den Körperorganismus verschränkt
    2. und wird durch das Gemüt sowie Verhaltensmustern, Verhaltensweisen und Verhaltensantworten zum Ausdruck gebracht
    3. und daher ist die mit Bedingungen und Bedingtheiten verknüpfte Bindungsneigung von der Liebe zu unterscheiden
    4. und Man kann diese dahingehend unterscheiden, daß das Streben zusammen zu sein, die Nähe des jeweils Anderen zu suchen, zu erhalten oder nur zu dulden, gar abzulehnen der Stärke und Ausrichtung der Bindungsneigung entspricht,
      1. wie auch geschlechtliche Lust, Begierde und Triebe jeweils in deren Art davon zu unterscheiden sind,
    5. die Geschlechtsneigung von Liebesneigung und Bindungsneigung in deren Art und Weise abzugrenzen ist, auch wenn sich diese vergleichsweise bei Paaren überschneiden und einander beeinflussen,
    6. und wenn etwas Wesentliches den Mensch vom Tier unterscheidet, dann ist es das Vermögen sein körperorganisches unwillkürliches Gemüt willkürlich zu steuern
    7. und wenn der Mensch dies nicht kann, dann ist dies ein kennzeichnendes Merkmal, daß Er in seinem Gemütszustand zu weit abgesunken ist, sodaß Er dies aus Sich heraus nicht mehr willkürlich regeln und steuern kann, es vollkommen für Ihn unwillkürlich geworden ist.
  18. Das Liebe nicht unmittelbar etwas mit der Erfüllung geschlechtlicher Belange zu tun hat erkennt Man daran,
    1. daß vergleichsweise Eltern keine geschlechtlichen Handlungen mit ihren eigenen Kindern ausüben, auch nicht mit Anderen, die ihre Kinder sein könnten, soweit sie Sich in einem allgemein gesunden Daseinszustand und hohem Gemüt befinden,
      1. somit die Redensart „Sich zu lieben“ und damit Geschlechtsverkehr miteinander zu haben zu meinen, äußerst irreführend ist,
      2. da das Eine mit dem Anderen nicht verschränkt ist, jedoch beides zugleich bestehend das Vergnügen daran erfahrungsgemäß erheblich steigert, soweit Man füreinander geeignet ist.
  19. Liebe ist an sich von Können, Sein, Tun, Haben und Werden unabhängig, während dies bei Bindungsneigung, also bei Liebe, die an und mit dem Grad der Erfüllung einer Bedingung verschränkt ist,
    1. das Erlangen, Erhalten und Verbessern vergleichsweise der jeweiligen Zielsetzung das Ausmaß der Bindungsneigung, das Zusammensein, den Drang zusammen zu sein oder auseinander zu gehen, Sich zu binden oder zu trennen,
    2. somit den gemeinschaftlichen, körperlichen, denkenden (mentalen) oder geistigen (seelischen) Abstand zueinander und miteinander bestimmt,
      1. wobei mental, geistig und seelisch an sich mißverständliche Begrifflichkeiten sind und Ich diese Wörter zuvor dem allgemeinen Sprachgebrauch gemäß verwendete und es an angemesseneren Begriffen ermangelt.
  20. Die eigentliche, wahrhafte, unbedingte und oder reine Liebe, ist mutmaßlich jeder anderen Art und Weise von Liebe, Bindung, Zuneigung, Beisammensein, Gemeinschaft oder dem Ähnlichem vorgelagert und von ihnen an sich unabhängig,
    1. beeinflußt jedoch alle nachfolgenden Ausgestalten und Formen dessen, was als Liebe, Zuneigung, Verlangen, Begehren oder dem Ähnlichen benannt oder bezeichnet wird,
    2. sodaß die Stärke oder das Ausmaß der vorbestehenden Liebe als Vermögen das jeweils Nachfolgende in dessen Ausmaß und Ausgestaltung erweitert oder begrenzt.
  21. Wer wahrhaft lieben und geliebt werden will müßte demnach bedingungslos lieben, darf also seine Liebe nicht mit der Erfüllung einer Bedingung, Einstellung, Zielsetzung und oder Erwartung, letztlich einer Gesinnung verschränken
    1. und Wer lieben und oder geliebt werden will, hat bereits dies als Zielsetzung und damit Bedingung aufgestellt und hat Sich sobald geschehen selbst in seinem Ausmaß wahrhaftig bedingungslos zu lieben bereits aufgrund dieser Bedingung eingeschränkt,
      1. sodaß ein Mensch im Daseinszustand wahrhaftiger Liebe einfach nur liebt, ob Er nun geliebt wird oder nicht,
    2. Man als wahrhaftig Liebender auch seine Feinde lieben würde, Man dann nur Feinde aufgrund deren Einstellung gegenüber Einem hat
      1. und diese trotz der Liebe für aus seine Sicht Freunde deren Feindseligkeiten, soweit notwendig bekämpfen würde, soweit es keine andere Möglichkeit gibt, jedoch immer angemessen auf entgegengebrachte Feindseligkeiten ansprechen und handeln würde
      2. und so kommt es, daß Man Jemand aus Selbstschutz und der Notwendigkeit heraus hindern, verletzen, gar töten kann, den Man an sich und grundlegend liebt.
  22. Man darf offenbar Liebe mit nichts anderem als Liebe gleichsetzen, darf also nicht sagen dies und jenes sei Liebe, da jede Bestimmung dessen das Liebe sei begrenzend und damit zugleich ausgrenzend ist,
    1. welches für Jene schwer vorstellbar ist, die ihre Liebe an Bedingungen und Zielsetzungen geknüpft haben
    2. und je mehr Man im Bewußtsein, Gemüt, Daseinszustand, Gesundheitszustand, Wohlergehen und Wohlstand absinkt, neigt Man dazu seine Liebe an die Erfüllung von Bedingungen, Einstellungen, Zielsetzungen und Erwartungen zu knüpfen und Sich dadurch im Vermögen zu lieben entsprechend zu begrenzen
    3. und mehr und mehr eine Bedingungsneigung als abhängige Bedingungszuneigung, die zugleich bedingt für Andere eine abhängige Bindungsabneigung ist aufzubauen.
  23. Man erkennt das Ausmaß dessen, daß Man seine Zuneigung oder Liebe an Bedingungen geknüpft hat daran, daß Man entsprechend dem Ausmaß deren Erfüllung in der Stimmung, im Gemütszustand und im Umgang mit dem Anderen und oder auch Sich selbst schwankt
    1. und je tiefer Man in seinem Gemüt aufgrund des Versagen oder Scheitern der Erfüllung, Sich und oder den Anderen beschuldigt, abwertet, bloßstellt, Ihn verachtend behandelt, Ihn gar mißhandelt, versucht mittels Zwang oder Gewalt Einhaltung, Erfüllung oder Verwirklichung zu erzwingen
    2. oder die Nichteinhaltung, Nichterfüllung oder Nichtverwirklichung zu bestrafen, den Versagenden von Teilhabe, Teilnahme, Anteilnahme, Beteiligung und Wohlergehen ausgrenzt,
    3. und insbesondere zeichnet sich solch ein Umstand durch Unangemessenheit aus, das Verhalten des in seinen Erwartungen enttäuschte Mensch, steht nicht in einem angemessenen Verhältniß und fügt dadurch noch mehr Schaden hinzu.
  24. In Bezug auf jede Beziehung, auch in Bezug auf Sich, Man als Mensch auch von Sich ausgehend mit seiner Ichheit eine Beziehung führt, kann das Fortbestehen und Wohlergehen nur erlangt werden, wenn Bedingungen, Einstellungen und Zielsetzungen gemeinsam aufeinander abgestimmt und aufgestellt, erlangt, eingehalten und verwirklicht werden,
    1. sodaß zwischenmenschliche Beziehungen bedingt bedingt sind, eine Gemeinschaft, jeder Art und Weise ohne übereingestimmte und zugestimmte Bedingungen, Einstellungen und Zielsetzungen gemäß einer wohlwollenden Gesinnung gar nicht wirklich zustande kommt
    2. und auch nicht erfolgreich geführt werden kann und auch keine Möglichkeit auf Erfolg besteht, wenn die eigenen Bedingungen und Zielsetzungen den Verfertigern des Daseinszustand der Gemeinschaft widersprechen, so auch Einstellungen und Erwartungen
    3. sodaß der Umstand bestehen kann, daß Man dem Fühlen und Denken nach mit Jemand eine Beziehung anstrebt und eingeht und die Zielsetzung eine glückliche Beziehung zu führen für beide besteht,
      1. jedoch unbewußt für Ihn zugleich vergleichsweise noch die frühere unerfüllte Zielsetzung hat ein Leben als Abenteurer zu leben und dann unbewußt für Ihn mal aufgrund der Ihm bewußten Zielsetzung Dinge tut, die der Beziehung förderlich sind und zugleich Dinge aufgrund der anderen Zielsetzung tut, die der Beziehung abträglich sind
      2. und so ein hin und her entsteht und unbewußt dessen daß Er da tut, beide Zielsetzungen zum Scheitern bringt,
    4. Man Sich also seiner unbewußten wie auch bewußten Zielsetzungen bedingt bewußt werden und diese aufeinander abstimmen sollte.
  25. Wie einleitend angemerkt arbeitet Man unablässig unbewußt und daher scheinbar unabsichtlich, sowie bewußt und daher absichtlich an der Verwirklichung seiner Ihm anteilig wiederum unbewußten bis bewußten Bedingungen, Einstellungen, Zielsetzungen und Erwartungen, selbst dann, wenn der Mensch untätig ist
    1. und daß Er dies tut, ist Ihm meist völlig unbewußt oder verbleibt aufgrund von Unwissenheit unbeachtet
    2. und alles, daß Man ist, kann, tut, hat dient meist oder überwiegend dem dient, die eigenen Bedingungen, Einstellungen, Zielsetzungen und Erwartungen verwirklichen zu können und gemeinsame Zielsetzungen werden sobald fallen gelassen bis bekämpft, wenn diese es nicht vermögen
    3. und je höher der Mensch im Gesamtdaseinszustand aufsteigt, umso mehr ist es dem Gemeinwohl zuträglich und je mehr der Mensch darin absinkt, umso mehr erwirkt Man die Erfüllung seiner Bedingungen und Zielsetzungen auf Kosten und zu Lasten Anderer.
  26. Wenn dem in Bezug auf die eigenen Bedingungen, Einstellungen, Zielsetzungen, als Bestimmungen und all dem Ähnlichen so ist
    1. und Man dies jeweils übergeordnet mit Liebe verschränkt hat, hat Man Sich selbst entsprechend Liebe zu leben und zu geben begrenzt bis ausgegrenzt
    2. und dies voneinander bewußt zu trennen ermöglicht Einem das, daß Man bestrebt ist zu erlangen und zu erreichen liebevoll und in Angemessenheit zur Erfüllung zu bringen oder durchzusetzen,
    3. sodaß aus dem infolge gegenüber Sich, seinen Liebsten und Nächsten, Anderen, seinem Lebensumfeld, der Kultur und Natur eine wohlwollende auf Wohlergehen ausgerichtete allgemeine alles einbeziehende Einstellung heraus erwirkt,
    4. Wohlergehen für das eigene Fühlen, Empfinden, Handeln, Denken und Verhalten, sowie das Aufstellen von Bedingungen bis Zielsetzungen maßgebend wird, daß zu tun einem Mensch umso eher und mehr gelingt, je höher Man im Gemüt ist
    5. und jede Einstellung, Zielsetzung, Erwartung, als Bedingung und dem Ähnlichen birgt in sich und bindet das Gemüt an sich, daß der Bestimmer derer zu dem Zeitpunkt hatte, als Er damit übereinstimmte, dem zustimmte und sie für Sich und oder Andere, wie auch Anderes, seinem Lebensumfeld, seiner Kultur und Natur bestimmte.
  27. Ich sage nicht, daß Man keine gemeinsamen Zielsetzungen hat,
    1. Ich sage daß jede Zielsetzung, die Man hat, entweder eine eigene Zielsetzung ist oder einer eigenen Zielsetzung auf irgendeiner Art und Weise dienlich ist,
    2. daß Man genaugenommen nur die Verwirklichung der eigenen Zielsetzungen und jegliche anderen Zielsetzungen nur soweit in deren Verwirklichung anstrebt, soweit sie Einem in der Verwirklichung eigener Zielsetzungen nützlich erscheinen,
      1. sowie daß der Umstand besteht, daß Man Sich seiner übergeordneten Zielsetzungen unbewußt ist
    3. und daß Man ein Verfahren zur Zielefindung und Zielbestimmung ausgeführt haben muß, um Sich in seinem Dasein, Daseinszustand, seiner Gesinnung und seinem Streben zu erkennen,
    4. bevor Man mit Anderen tatsächliche gemeinsame Zielsetzungen bestimmen und deren Verwirklichung anstreben kann und daß dies in gleicher Weise für alle Einstellungen und Erwartungen, also Bedingungen und oder Bestimmungen an sich gilt.
  28. Eigene Bedingungen, Einstellungen, Zielsetzungen und Erwartungen zeichnen sich dadurch aus, daß Man aus Sich heraus deren Einhaltung, Erfüllung und Verwirklichung anstrebt und sobald sich die Möglichkeit, Gelegenheit und Mittel ergeben, dies auch tut
    1. und bei nur vermeintlich gemeinsamen Bedingungen, Einstellungen, Erwartungen wie auch nur vermeintlich zugestimmter Zielsetzungen, Man meist dazu durch den Anderen auf irgendeine Art und Weise angeregt bis gebracht werden muß, dies zu tun,
    2. Man nicht aus Sich heraus von Sich ausgehend darauf achtet die Möglichkeiten, Gelegenheiten und Mittel zu deren Einhaltung, Erfüllung und Verwirklichung zu nutzen, Man gar versteckt, verheimlichend bis offen diese behindert bis verhindert,
    3. der jeweils Andere gegenüber, aufgrund des Versagen oder Scheitern dahingehend den jeweils Anderen kritisiert, bemängelt, beschuldigt, gar abwertet, bloßstellt, versucht gegenüber Einem Druck, Zwang oder Gewalt auszuüben, um deren Einhaltung, Erfüllung und Verwirklichung zu erwirken.
  29. Kennzeichnendes Merkmal tatsächlicher übereingestimmter gemeinsamer Bedingungen, Einstellungen und Zielsetzungen, sowie daraus sich erwirkenden Erwartungen
    1. ist das jeweils von Sich ausgehende, aus Sich heraus mit eigenem Antrieb hervorgehende zeitnahe angemessene geeignete entsprechend erforderliche Streben, Handeln und Verhalten, gar das Beitragen zum Erschaffen der Gelegenheit, Möglichkeit, der benötigten Mittel angestrebt oder unterstützt wird
    2. und wenn dies trotz Möglichkeit, Gelegenheit und Mittel nicht erkennbar geschieht, so liegt dies daran, daß Man Sich die jeweils zu erfüllende Bedingung, Einstellung Zielsetzung nicht zueigengemacht hat, dahingehend folglich eine niedere Gesinnung hat
    3. und oder, daß Man nicht zur wirklich ausreichenden Übereinstimmung dahingehend gelangt ist, wie auch oft die Zustimmung aufgrund von Fremdbestimmung erfolgte, die Selbstbestimmung und oder der freie Wille übergangen wurden,
    4. die Übereinstimmung und oder Zustimmung unbewußt bis bewußt absichtlich vorgetäuscht wurde, um eine eigene Bedingung, Einstellung, Zielsetzung oder Erwartung durchsetzen zu können,
    5. wie auch diesen Widersprechende bestehen können, die sich einander hindern, blockieren oder aufheben, wie auch ganz einfach, es nicht verstanden oder begriffen zu haben.
  30. Sicherlich gibt es eine Vielfalt weiterer Ursachen und genannt wurden die Häufigsten und Weitere kann Man diesen Ursachen an sich meist zuordnen,
    1. wobei dies alles als Hilfsmittel zu verstehen und zu verwenden ist, sodaß Man zu wahrhaftigen Übereinstimmungen, Zustimmungen zu Bedingungen, Einstellungen und Zielsetzungen und erfüllbaren Erwartungen gelangen kann.
  31. Darüber hinausgehend kommt es oft vor, daß Man Bedingungen, Einstellungen, Zielsetzungen und Erwartungen fallen läßt, weil dem jeweils übergeordnete Bedingungen nicht erfüllt oder verwirklicht, oder diese nicht mehr für erfüllbar hält für nicht  verwirklichbar eingeschätzt wurden,
    1. Man somit trotz wahrhaftiger Übereinstimmung und Zustimmung darin keinerlei Anstrengungen mehr auf Sich nimmt, da es im Hinblick auf die übergeordneten Bedingungen keine sie unterstützende oder förderliche Auswirkung mehr haben,
    2. vergleichsweise Mancher aufhört zu schwimmen sobald Er erkennt, daß Er so oder so ertrinken wird, warum trotz Liebe und starker Zuneigung Sich in einer Beziehung um das Wohlergehen des Anderen weiter bemühen, wenn die Beziehung dem Ende naht?
  32. Die Mannigfaltigkeit ist zu umfassend, alsdaß Man hier alle möglichen Fallvergleiche geben könnte
    1. und daher ist es von Wichtigkeit Sich alsbald der eigenen unbewußten bis bewußten Bedingungen, Einstellungen, Zielsetzungen und Erwartungen, somit der gestellten Gesamtbedingungen einschließlich der Vorrangstellungen bewußt zu werden und diese wie meist gegeben bereinigen, neu zu fassen und aufeinander abzustimmen,
    2. sodaß Man sein Dasein und seine Anstrengungen im Hinblick auf sein Wollen und Wohlergehen, wie auch Vermögen dies zu erlangen steigert und Sich nicht weiter in Unkenntniß und Selbsttäuschung befindend sein Dasein vergeudet und Sich schadet, somit unbewußt selbst und seine Liebesbeziehung und Beziehungen zu Fall bringt.

Herzlichst und gehabt Euch Wohl im Bestreben nach bestmöglichen Zielsetzungen für Sich, seine Liebsten und Nächsten, Andere, sein Lebensumfeld, seiner Kultur und der Natur,

Klaus Feldmann

Urheber, 25. Dez. 2022